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1421 Rettungsflüge leistete der am städtischen Klinikum München- Harlaching stationierte ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 1“ im vergangenen Jahr. 60 Mal kam dabei die Rettungswinde zum Einsatz. Foto: ADAC
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1421 Alarme für Christoph 1
Im vergangenen Jahr leistete der am Klinikum München-Harlaching stationierte ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 1“ 1421 Rettungsflüge. Damit ging das Einsatzaufkommen im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 2,6 Prozent zurück (2010: 1459 Einsätze). Deutschlandweit absolvierte die Helikopterflotte der ADAC-Luftrettung 47.315 Rettungs- flüge – so viel wie niemals zuvor – und nahm dabei 43.273 Patientenversorgungen vor. Bei rund der Hälfte aller ADAC Einsätze (48,8 Prozent) handelte es sich um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen. Der zweithäufigste Anforderungsgrund waren neurologische Notfälle (12,5 Prozent) wie Schlaganfallerkrankungen. In 10,7 Prozent aller Einsätze wurden die Gelben Engel zu Verkehrsunfällen gerufen. Die Helikopter an den sechs bayerischen ADAC-Luftrettungsstandorten Straubing, München, Murnau, Ingolstadt, Bayreuth und Ochsenfurt sowie die beiden Maschinen aus dem oberösterreichischen Suben und dem baden-württembergischen Ulm, die grenzübergreifend zu Einsätzen im Freistaat starten, gingen im vergangenen Jahr 10.274 Mal in die Luft und versorgten 9641 Patienten. Über ein Fünftel aller bundesweiten Flüge (21,7 Prozent) fand damit im Freistaat statt. Damit leistete die Flotte der ADAC Hubschrauber in Bayern einen wesentlichen Teil der Notfallversorgung aus der Luft und stellte die Einhaltung der gesetzlich vorgegebenen Hilfsfristen von maximal 15 Minuten sicher. In 1190 so genannten Primäreinsätzen (83,7 Prozent) war Christoph 1 Notarztzubringer oder führte den schnellen Transport akut Erkrankter oder Verletzter in eine Fachklinik durch. 54 Einsätze (3,8 Prozent) waren Intensivtransporte, bei denen ein Patient von einem Krankenhaus niedrigerer Versorgungsstufe in ein Spezialklinikum mit erweiterten Therapiemöglichkeiten geflogen wurde. 177 Flüge waren sonstige Einsätze oder stellten sich als Fehlalarme heraus. Als einer von drei ADAC Maschinen bundesweit ist Christoph 1 mit einer Seilwinde zur Rettung in den bayerischen Alpen oder in unwegsamem Gelände ausgerüstet. 60 Mal kam das Verfahren 2011 auf dem Münchner Hubschrauber zum Einsatz.
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Winfried Noe horoskop
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Vignette bei Glasbruch nicht verloren So erhalten deutsche Autofahrer kostenlos Ersatz - 2012er Pickerl für Österreich und Tschechien teurer
Autofahrer, die sich in diesen Tagen eine Jahresvignette für Österreich zulegen, sollten die Trägerfolie, von der das Pickerl abgezogen wird, gut aufbewahren. Denn im Fall eines nötigen Austauschs der Windschutzscheibe infolge Glasbruchs dient die Folie mit Seriennummer als Kaufbeleg und ist Voraussetzung für einen kostenlosen Ersatz. Das Pickerl wird allerdings auf dem Kulanzweg und nur bei Jahresvignetten ersetzt. Ein rechtlicher Anspruch darauf besteht nicht, so der ADAC. Den neuen Aufkleber erhalten Autofahrer bei den österreichischen Automobilclubs ÖAMTC und ARBÖ, an den Mautstellen der ASFINAG sowie an den Grenzstationen Kiefersfelden, Salzburg, Mittenwald/ Scharnitz sowie Passau/ Suben. Nötig sind neben der Trägerfolie die abgelöste Original-Vignette, eine Kopie der Zulassungsbescheinigung sowie der Werkstattrechnung. Im Falle des Glasbruchs durch einen Unfall, den ein anderer Verkehrsteilnehmer verschuldet hat, ist dessen Haftpflichtversicherung regresspflichtig. Informationen erteilt die ASFINAG unter der kostenfreien Rufnummer 0800-400 12 400. Für die Schweiz gilt: Falls die Versicherung die Kosten nicht übernimmt, erstatten die Zollämter die Jahresvignette. Dazu sind der beschädigte Aufkleber mit Seriennummer, eine Bestätigung der Assekuranz, dass die Kosten nicht übernommen werden, sowie die Werkstattrechnung vorzulegen. Informationen erteilt die schweizerische Oberzolldirektion unter Tel. 0041-31 323 38 55. Der Austausch in Tschechien erfolgt in allen nationalen Postämtern unter Vorlage der alten Vignette sowie des Vignettenabschnitts, auf dem das Kfz-Kennzeichen eingetragen werden muss. Benötigt wird darüber hinaus die Werkstattrechnung. Wer 2012 auf österreichischen Autobahnen unterwegs ist, muss tiefer in die Tasche greifen. Um 1,7 Prozent hat die Alpenrepublik ihre Preise für die Maut-Pickerl erhöht. Die Jahresvignette kostet jetzt 77, 80 Euro, der Preis für die Zwei-Monats-Vignette beträgt 23,40 Euro und für die 10-Tages-Plakette müssen Autofahrer acht Euro bezahlen. Deutlich teurer werden die Gebühren für Autobahnen und Schnellstraßen in Tschechien. Die 10-Tages-Vignette kostet künftig 12,50 Euro statt bisher zehn Euro, der Preis für einen Monat erhöht sich von 14 auf jetzt 18 Euro. Die Jahresvignette steigt um zehn Euro und kostet 60,50 Euro. Die Schweiz-Vignette ist unverändert für 33 Euro zu haben. Plaketten für slowenische Autobahnen kosten 95 Euro für ein Jahr, für einen Monat 30 Euro und für sieben Tage 15 Euro. Informationen und die aktuellen Plaketten für die genannten Länder gibt es in allen ADAC Service-Centern. Eine Mitgliedschaft im Automobilclub ist für den Kauf nicht erforderlich.
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Sicher in den Winter starten ADAC: Was Autofahrer zu Beginn der kalten Jahreszeit wissen sollten
Mit den ersten Frostnächten und Schneeflocken müssen Autofahrer jetzt wieder mit den Tücken der kalten Jahreszeit rechnen. Der ADAC gibt Tipps, damit man nicht buchstäblich eiskalt erwischt wird.
Problem Autobatterie Schock am Morgen: Dem Drehen des Zündschlüssels folgt lediglich ein müdes Klacken des Anlassers. Hat die Batterie schlapp gemacht, hilft vielleicht ein anderer Stromspender aus der Misere. Und so klappt es mit dem Fremdstarten: - Rotes Starthilfe-Kabel erst am Spenderfahrzeug, dann am Empfängerfahrzeug an den Batterie-Pluspol klemmen. - Schwarzes Kabel am Spenderfahrzeug auf den Minuspol, beim Empfängerfahrzeug an einem blanken Metallteil an Motorblock oder Karosserie befestigen. - Erst das Spender-, dann das Empfängerfahrzeug starten. - Kabel in umgekehrter Reihenfolge wieder abklemmen. Unter www.adac.de, Rubrik „Hilfe, Test & Rat“, Menüpunkte „Unfall, Schäden & Panne“, „Starthilfe“ gibt es im Internet eine praktische Kurzanleitung. Wer sie ausdruckt und ins Handschuhfach legt, hat das kleine Einmaleins der Starthilfe bei Bedarf sofort parat. Für solche Notfälle sollte man zudem stets ein Starthilfekabel zur Hand haben. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Autobatterie beträgt lediglich vier Jahre. Trotz intensiver Forschung ist es bisher nicht gelungen, einen dauerhaft haltbaren Akku zu konstruieren. Wenn die Startkraft bereits bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt nachlässt, ist es höchste Zeit, den Stromspender zu überprüfen. Einen Batteriecheck bietet das ADAC Prüfzentrum München an. Bei einem fälligen Austausch sind dort Einbau und Entsorgung des Altakkus kostenlos. Adresse: Ridlerstraße 35, 80339 München (direkt am Mittleren Ring). Infos und Terminvereinbarungen unter Telefon 089/ 5195 188.
Für klare Sicht sorgen Beschlagene Innenscheiben zeigen: im Auto ist zu viel Feuchtigkeit. In dem Fall sollte man die Dichtungen überprüfen und vor dem Einsteigen den Schnee von den Schuhen abklopfen. Nach dem Kaltstart zunächst nur mäßig Luft an die Scheiben strömen lassen. Nach einer leichten Erwärmung die Temperaturwahl auf eine hohe Stufe und das Gebläse für die Luftzufuhr auf die Frontscheibe richten. Für klare Sicht ohne beschlagene Scheiben sollte die Klimaanlage auch im Winter eingeschaltet werden, weil das Aggregat der Luft im Innenraum Feuchtigkeit entzieht.
Nützliches im Notfall Wenn bei Eis und Schnee nichts mehr geht, helfen neben guten Winterreifen nur Schneeketten. Ebenso gehören Eiskratzer, Schneebesen, Handschuhe und eine warme Decke ins Auto, sollte man liegen bleiben und es zu längeren Wartezeiten im unbeheizten Fahrzeug kommen. Streusand hilft beim Anfahren auf glatter Straße.
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Reifenmängel werfen Autofahrer aus der Spur ADAC gibt Sicherheitstipps für Winterpneus
Mängel an Winterreifen führen immer häufiger zu folgenschweren Unfällen. Nach Angaben des Reifenherstellers Continental waren 2007 noch 1213 Kollisionen auf mangelhafte Pneus zurückzuführen, im letzten Jahr lag die Zahl bereits bei 1362. Dies entspricht einer Zunahme um über zehn Prozent. Dabei kommen Autofahrer mit dem richtigen Material sicher durch die kalte Jahreszeit. Der ADAC sagt, warum die angemessene Bereifung so wichtig ist und worauf Autofahrer achten sollten.
Warum wechseln? Bereits bei Temperaturen unter sechs Grad plus spielen Winterpneus gegenüber den Sommerpendants deutlich ihre Vorteile aus. Zum einen bleibt die Gummimischung bei Kälte elastisch. Die Reifen können so auch bei Minusgraden sicher greifen. Zum anderen hat das Profil einen entscheidenden Anteil an der Traktion. Die zahllosen feinen, scharfkantigen Lamellen ermöglichen es dem Reifen, sich in Schnee und Eis zu krallen und sich mit dem Untergrund zu verzahnen.
Minimum vier Millimeter, Maximum sechs Jahre Bei der Profiltiefe sind mindestens 1,6 Millimeter vorgeschrieben. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt der ADAC jedoch nicht weniger als vier Millimeter. Darunter lassen sie Traktionseigenschaften deutlich nach. Überprüfen lässt sich die Profiltiefe ganz einfach mit einem 1-Euro-Stück: Verdeckt die Vertiefung den Goldrand der Münze, ist man auf der sicheren Seite. Eine wichtige Rolle spielt auch das Reifenalter. Spätestens nach sechs Jahren kann die Gummimischung so verhärten, dass wichtige Fahreigenschaften verloren gehen. Das Reifenalter lässt sich an der so genannten DOT-Kennzeichnung auf der Reifenflanke ablesen. Hinter den Buchstaben „DOT“ befinden sich in aller Regel vier Zahlen in einem Oval. Die ersten beiden Ziffern stehen dabei für die Kalenderwoche, die letzten beiden für das Produktionsjahr. „3509“ entspricht beispielsweise der 35. Kalenderwoche 2009. Doch Achtung: Das Produktionsdatum wird nur auf eine Reifenseite gedruckt.
Augen auf beim Reifenkauf Sind neue Reifen fällig, helfen aktuelle Testergebnisse bei der Wahl. Faustregel: Grundsätzlich sollte der Kauf gut überlegt sein und der Preis nur ein untergeordnetes Kriterium spielen. In seinem Winterreifentest 2011 hat der ADAC insgesamt 30 Modelle bewertet. Vorsicht vor besonders günstigen Angeboten: Dahinter könnten sich alte Lagerbestände verbergen. Älter als drei Jahre sollte ein Produkt keinesfalls sein, rät der ADAC. Laut Gesetzgeber reicht die „M+S-Kennzeichnung“, die auf vielen Ganzjahresreifen zu finden ist, für einen Winterreifen aus. Diese Modelle sollten jedoch zweite Wahl bleiben. Nur mit dem Schneeflockensymbol handelt es sich um echte Winterpneus. Noch ein Tipp: Wer noch mit Sommerbereifung unterwegs ist, sollte schnell wechseln. Denn mit den ersten Schneeflocken setzt in aller Regel ein enormer Ansturm auf die Werkstätten und Reifendienste ein. Alle wichtigen Informationen zum Thema hat der ADAC im Internet unter www.adac.de, Rubrik „Info, Test & Rat“, Menüpunkt „Reifen“ zusammengestellt.
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