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Starfighter. Foto: Horst Schalles
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Chris Bleicher mit weltweit erster bemalter Starfighternase F-104 mit Neoninstallation "Flower Power & MAKE LOVE".
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Chris Bleichers neues KunstReise-Abenteuer Die Münchner Neonkünstlerin & "urban art"-Künstler in Berlin
Lesen Sie eine neue Folge von "Chris Bleicher - Reisende in Kunst". Das Reisetagebuch geht weiter! Nach der erfolgreichen Ausstellung im Juni dieses Jahres in der Münchner Galerie Richter & Masset (www.galerie-richter-masset.de) luden die Galeristen Lothar Keuler und Uli Richter Chris Bleicher (www.peepart.com) wieder zu einer Ausstellung - diesmal zur Kunstmesse "06. Berliner Kunstsalon" nach Berlin ein.
Chris Bleicher's "Flower Power & MAKE LOVE" - weltweit die erste bemalte Starfighternase mit Neonlicht Der letzte Flug des Starfighters F-104 fand in Sonderbemalung bei der WTD 61 in Manching am 22.05.91 statt. Die F-104 war jahrelang Erprobungsträger und Arbeitsflugzeug für Geräte- und Waffenerprobungen.
Als Hauptbestandteil der Hühner-Hypnose-Performance + Ausstellung "Das Huhn im Cockpit" erregte die bemalte Nase bereits 1993 (noch ohne Neonlicht) großes Aufsehen. Nach Chris Bleichers Überarbeitung - die Nase stand nach der Aktion 17 Jahre open air auf dem Militärgelände in Manching – glänzt "Flower Power" neu: Anstatt des Geschwindigkeitsmessers leuchtet weltweit erstmalig blaues Neonlicht oben aus der Nase (Höhe 3,70 m). Eine Rauminstallation mit Sand und den Neonbuchstaben MAKE LOVE wirbt für Frieden und den "Erhalt der Natur in Verbindung mit Technik".
"urban art"-Heli Ebenso klasse findet Chris Bleicher den Heli, ein von "urban art"-Künstlern der Galerie Richter & Masset bemalter Helikopter: Er gehört dem Beuerer Georg Albrecht, einem "Flugzeugnarren", wie ihn Sohn Michael bezeichnet.
Der Heli sorgte heuer unbemalt schon für Schlagzeilen, als er als Freinachtscherz vor einem Imbissstüberl am Stegener Ammerseeufer stand. Nach rechtlichen Bedenken seitens des Landratsamtes Starnberg wanderte er zurück nach Beuern, wo die Halle der Gartenbaufirma zum Atelier wird. Albrecht, Keuler und Richter entschieden sich, den Heli von fünf Künstlern, die in unterschiedlichen Techniken arbeiten, gestalten zu lassen: Arbeitstitel "war to peace" oder "Vom Bösen ins Gute", um das Thema Krieg möglichst von der Kunst fernzuhalten.
Voraktionen Die Spannung steigt - nach längerer Vorbereitungszeit können die Foto Shootings zur Dokumentation beginnen:
Meine Starfighternase ist inkl. Neoninstallation rd. 3,70 m hoch und "sprengt" die Galerie Richter & Masset im wahrsten Sinne des Wortes: Zum Glück kann eine Deckenplatte ausgehängt werden ... Das technische knowhow zur Realisierung der Starfighternase mit Neon ist sehr komplex, d.h. vor 17 Jahren war ich dazu noch nicht imstande! Die Rauminstallation mit den Neonbuchstaben MAKE LOVE inkl. Hochspannungstrafo ist dagegen ein Kinderspiel.
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Michael Albrecht, Chris Bleicher und Lothar Keuler haben viel Spass mit "Heli" auf dem Dorfacker von Beuern.
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Chris Bleicher und "Das Biest".
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Nach der Fotosession entspannen am Lagerfeuer.
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Kunsttransport nach Berlin München ist die Vorstadt von Berlin, dazwischen liegt der Weißwurstäquator!
Sonntag, 21. September 2009 Um sicher zu sein, dass meine Neonteile und Neon Bild Objekte heil in Berlin ankommen, bin ich morgens um 9 Uhr beim Beladen des LKWs mit behilflich. Treffpunkt ist die Galerie Richter & Masset in der Kornweger Strasse in München .Michael Albrecht fährt im Anschluss den "Heli" zusammen mit meiner "Flower Power" und anderen Objekten nach Berlin.
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BERLIN BEWEGT! Montag, 21. September 2009
Nach meiner Ankunft frühmorgens in Berlin kommt mein Samsonite-Hartschalenkoffer auf dem Förderband gecrasht daher! Air Berlin zeigt sich trotz des Totalschadens unkulant: Ich muss ein Koffergutachten besorgen, damit mir wenigstens ein Teil des Schadens ersetzt wird (geht nach Zeitwert des Koffers). Glücklicherweise erhalte ich in der Gepäckreklamation einen Ersatzkoffer – aber auch das ist ein kaputtes Teil: ohne Handgriff für die Rollen und unabschließbar, aber immerhin ohne großes Loch wie mein Koffer. Naja, mein Samsonite hätte sicher noch einige Jährchen gehalten, aber ich bin froh, dass er überhaupt ankam. Also Fahrt mit beiden Koffern, Handtasche und Handgepäck mit Taxi anstatt zum Hotel direkt zu einem Koffergeschäft bezüglich des Gutachtens; dann weiter mit demselben Taxi zur Kunstmesse, denn es ist schon spät und der Aufbau wartet.
Der „Heli“ wurde bereits vom LKW abgeladen und ein hilfreicher starker Mann trägt mir meine Koffer bis zum Eingang, wo ich zu meiner Freude meine Galeristen Uli Richter und Lothar Keuler treffe. Schnell packe ich meine Sachen im Freien um in den Ersatzkoffer; mein Samsonite wird gleich entsorgt. Lothar ist mir behilflich, meine Sachen zum Galeriestand zu transportieren. Das Humboldt Umspannwerk ist ein beeindruckendes Gebäude mit einem altertümlichen Lift, der nur durch einen eigens dafür abgestellten Liftfahrer benutzt werden darf. Ausladen des Transporters aus München, umpacken in den Lift oder wenn der besetzt ist, zu Fuß die Sachen hoch schleppen – der Galeriestand ist glücklicherweise im 2. OG (insgesamt sieben Stockwerke, voll mit Kunst und Künstlern, die herumwerkeln). Meine Starfighternase steht auch schon da – also mache ich mich ans Werk, das gute Stück Lage für Lage auszupacken.
Lothar ist mir dann beim Einfädeln der Neonröhre oben behilflich während ich „die Strippen“ (Kabel) ziehe. Alles bestens in München vorbereitet, damit es zügig geht. Ein Neonbuchstabe – glücklicherweise das „E“ ging beim Transport kaputt – das erste mal, dass mir so was passiert! Ich improvisiere und installiere rund um die Nase anstatt MAKE LOVE neu: LOVEKAM (also MAKE von rückwärts zu lesen, dabei benötige ich nur einen Buchstaben E). Das gerufene Taxi lässt mich eine halbe Stunde warten und ich bin glücklich, endlich in meinem Hotel anzukommen:
Wegen Wasserschadens erhalte ich ein Apartment direkt um die Ecke, schönes, großes Zimmer, aber leider ohne WLAN. So sende ich meine Emails an die isarbote.de-Redaktion künftig vom Hotel aus. Dann noch schnell einen vegetarischen Döner im Bistro um die Ecke, das Berliner Nachtleben erkunden fällt aus, da ich noch Koffer auspacken und Fotos für isarbote.de sichten möchte.
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Dienstag, 22. September 2009 Stehe schon um 6 Uhr auf, sortiere mich für den Tag, frühstücke und relaxe im Apartment, gehe dann "m die Ecke" zum Hotel und eröffne bei Sonnenschein mein Open air-Büro im Hotelgärtchen. Auch hier kann ich WLAN benutzen und schreibe so bequem mein Reisetagebuch. Das Mittagessen fällt aus, die Zeit läuft: stylen für die Eröffnung und ab zur nahe gelegenen S-Bahn. Der Tag ist angenehm warm und es bleibt eine halbe Stunde für einen Snack im In-Viertel Prenzlauer Berg, wo sich das Humboldt Umspannwerk befindet. Noch schnell den restlichen Sand unter meine Neoninstallation verteilen und schon ist die Eröffnung um 17 Uhr. Die Menschen strömen in Massen (!) durch alle sieben Stockwerke, es nimmt kein Ende. Im Innenhof gibt es Musik und einen Imbiss, an dem ich mich im Laufe des Abends verköstige.
Zu meiner großen Freude besucht mich Günter Knackfuß: Vor 10 Jahren berichtete er in der Presse über meine sieben Neon-Kunstwerke (als Auftragsarbeit) anlässlich der Technologiekonferenz „Weltwunder von Morgen, auch meine Starfighternase reloaded wird veröffentlicht. Für ein weiteres Foto darf ich ihm noch ein Kunstwerk benennen, das mir persönlich sehr gut gefällt. So schlage ich unsere Künsterlin Nadja (www.myspace.com/beastiestylez) mit ihrer "Septotussi" vor. Auch meine Geschäftspartnerin, Dr. Marion Freund, mit der ich mittlerweile befreundet bin, sieht vorbei und die Zeit vergeht viel zu schnell. (Sie rief seinerzeit das Weltwunder-Projekt ins Leben.)
Anschließend noch kleines Fotoshooting mit dem anwesenden Galeriekünstler Stefan Füll. Und etwas ganz Besonderes: mein Galerist präsentiert auf der Messe ein eigenes Werk, das von den Besuchern durch Knopfdruck den Mantel öffnet! (mich faszinieren technische Kunstwerke). Um 22.30 Uhr sind immer noch so zahlreiche Besucher da, dass sie gebeten werden müssen, in einer halben Stunde das Gebäude zu verlassen. Fahre mit der S-Bahn nach Hause und mache noch Bildauswahl/-bearbeitung für das Reisetagebuch bis 2 Uhr morgens.
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Mittwoch, 23. September 2009 Wegen S-Bahnmängel wurde der Seit Juni stark eingeschränkte Verkehr weiter drastisch reduziert. Auf einigen Strecken fahren überhaupt keine S-Bahnen mehr. Trotzdem habe ich mit meinen Stadtfahrten großes Glück beim Umsteigen von Bussen auf S-Bahn und umgekehrt - kaum stehe ich an der Haltestelle, kommt schon das passende Gefährt. Und ich bin erstaunt, wie freundlich und hilfsbereit die Berliner sind!
Mit nur kleiner Verspätung komme ich bei Bergemann & Sohn Bestattungskultur an (in Berlin gibt es rund 1.000 Bestatter). Wir besprechen eine Auftragsurne und künftige Zusammen- arbeit. Auf dem Rückweg zum Apartment sehe ich mir in zwei Shopping Center Koffermodelle an: Im Angebot sind leider nur qualitativ minderwertige Modelle, sodass ich einen Kauf verschiebe. Dann schnell das Laptop gepackt und in mein Open air-Büro: Reisetagebuch schreiben und zahlreiche Emails beantworten, die als Feedback darauf kamen. Wieder zurück zum Apartment, Outfit in Lederkluft wechseln und ab Richtung Nikolassee. Kaum zu glauben: In der Bahnunterführung am Stadtende entdecke ich gerahmte Kunstwerke! Von der Haltestelle sind es rund 10 Minuten zu Fuß zur Spinnerbrücke. Nun wird es spannend: Finde ich einen Biker, der mir mit seinem Bike (ich als Sozia?) Berliner Szene – was immer das ist – zeigt?
Der absolute Bikertreffpunkt ist „Die Spinnerbrücke“; vor dem Lokal stehen mehrere blank polierte Motorräder. Es ist ca. 19.00 h und bereits dunkel. Bei Saisonbeginn am 1. Mai kamen über 6.000 Fahrzeuge! Von hier aus war die AVUS-Rennstrecke vor dem Mauerfall die einzige Möglichkeit, schneller als 50 km zu fahren. Von einer Gruppe freundlicher Herren werde ich an den Tisch eingeladen und ich trage mein Anliegen vor, das im Grunde so gut wie unmöglich zu realisieren ist. Aber ich habe wieder Glück, Bernd bietet mir nicht seine Harley Davidson an, sondern etwas noch interessanteres: Eine BMW R 60-2 mit Seitenwagen! Wir verabreden uns für Samstag. Dann Rückfahrt über Schöneberg, wo ich schnell einen Snack einnehme und im Havanna-Club mir kurz die Salsa-Szene ansehe. Auf dem Weg dort hin fällt mir das Schaufenster eines Bestatters ins Auge, der für Särge mit Sonnenblumen wirbt. Dass es Nachahmer meines Sonnenblumensarges gibt, ist mir bekannt, nun sehe ich wenigstens einmal ein Plagiat.
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Berliner Hauptbahnhof.
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Freundliche Biker im Lokal "Die Spinnerbrücke".
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Donnerstag, 24. September 2009 Frühstück im Apartment. um 10 Uhr Termin mit Rolf Huxhold und Judith Bonso. Auf dem Weg dort hin begeistert mich die außergewöhnliche Werbung der Firma auf Treppenstufen der S-Bahn. Im Foyer des Bestattungsunternehmens Ahorn AG (www.ahorn-ag.de) beleben Pflanzeninseln und eine Kunstausstellung das Bild; das angenehme Gespräch mit beiden für künftige Zusammenarbeit rundet den positiven Eindruck ab.
Auf dem Weg zurück zum Apartment kleiner Stopp, um ein Ladenzentrum in der Frankfurter Allee zu besuchen; leider ist hier die Auswahl an Koffern eher dürftig. Obwohl ich mir vornahm, Touri-Sehenswürdigkeiten möglichst zu umgehen, muss ich für meinen Kofferkauf zum Alexanderplatz: Hier bieten Geschäfte die größte Auswahl und nach kurzer Suche finde ich ein passendes Exemplar, deshalb heute Touri-Fotomotive.
Zurück zum Apartment, Tagebuch schreiben, anstatt Besuch auf der Kunstmesse schnell noch ein XING Networking-Treffen besucht, dessen „Clean Energy Projekt“ (www.cleanenergy-project.de) ich den isarbote.de-Lesern vorstellen möchte, denn das Bewusstsein für den Erhalt der Natur ist heute wichtiger denn je. Das Abendessen findet im Restaurant Baccanali in der Auguststraße 36 statt. In dieser kleinen Seitenstrasse Nähe U-Rosenthalerplatz gibt es viele Lokale, wo nur „echte Berliner“ verkehren. Gegen 20.15 Uhr treffe ich verspätet ein und führe interessante Gespräche mit meinen Tischnachbarn: Birte Pampel (Redakteurin des Projekts), Ingo Harding (Direktor www.publiclink.de - er unterstützt das Projekt) und Romy Klinger (www.demacs.com). Zum Gedankenaustausch zu Themen wie beispielsweise Solares Kühlen, Elektromobilität, Biogasanlagen, Energiemanagementsysteme etc. trafen sich heute Abend Vertreter verschiedenster Firmen. Der nächste Termin ist am 22. Oktober in München. Endlich im Apartment überspiele ich noch die Fotos von der Cam auf mein Laptop und gehe heute früher als sonst, d.h. gegen 1 Uhr schlafen.
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Berlin ist eine Baustelle ...
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Romy Klinger (links), Chris Bleicher, Ingo Harding, Birte Pampel.
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Freitag, 25. Oktober 2009 Nach dem Frühstück im Apartment Reisetagebuch Open Air schreiben – es ist wieder ein sonniger Tag. Die Zeit vergeht wie im Flug: Um 13.00 Uhr treffe ich wieder meine Berlin- Freundin, Dr. Marion Freund, in der Stadtmitte im Foyer des Hilton Hotel. Sie lädt mich in ihr Lieblingscafé SHAN am schönsten Platz Berlins, dem Gendarmenmarkt ein. Mit Blick auf das Konzerthaus und den französischen Dom besprechen wir ein künftiges Projekt. Im Fassbender & Rausch, dem schönsten „Schokoladenladen“ in der Charlottenstrasse, zieren das Brandenburger Tor und die Titanic aus Schoko überdimensional groß die Schaufenster. So kaufe ich hier gleich Mitbringsel für meine Lieben zuhause.
Mit der S-Bahn nach Biesdorf zum Termin mit Susanne Reichelt, Bestattungshaus Biesdorf, zwecks persönlichem Kennenlernen und Urnenbestellung. Zurück zum Nöldner Platz, Outfit wechseln, dann zum Galeriestand auf der Kunstmesse im Humboldt Umspannwerk, wo Marion und ich uns leider verpassen. Da meine Cam „keinen Saft“ mehr hat, entscheide ich mich, zum Apartment zurück zu fahren, diese aufzuladen und währenddessen die Bildbearbeitung zu machen, bevor ich mich auf die Piste begebe.
Seit ich das letzte Mal Berliner Luft schnupperte ist schon ein Weilchen her - deshalb muss ich Berlin neu entdecken und bin super gespannt, was ich weiter erleben werde. Mich interessiert die sogenannte "Berliner Szene", wie die Menschen in Berlin im Vergleich zu München leben. Das YAAM feiert heute 15jähriges und ist eine Mischung aus Lebensgefühl, Integration und verbindet unterschiedlichste Kulturen. Obwohl alle Angebote ohne Förderung sind, bietet das Zentrum u.a. Graffiti WorkShops, urbane Sportarten wie Streetball, Footbag, Soccer etc. an und ist ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Heute Abend ist DJ Everybody Life, d.h. alle 15 Min. wechseln die DJs, mitmachen kann jeder. Um 0.00 Uhr ist noch relativ wenig los, so fahre ich mit der S-Bahn zum Apartment, da die Bahnsituation immer noch die gleiche ist: Anstatt früher 1.200 S-Bahnen fahren nur noch rund 350!
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Dr. Marion Freund und Chris Bleicher genießen Berliner Luft.
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Chris Bleicher im schönsten Schokoladenladen Berlins.
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Parkbank in Biesdorf.
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YAAM.
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Betty Stürmer, Otago und Chris Bleicher.
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Samstag, 26. September 2009 9.45 Uhr: Am Haupteingang Zoo treffe ich Biker Bernd Buchholz, den ich Tage zuvor an der Spinnerbrücke kennenlernte. Er kam wie verabredet mit etwas Besonderem: Einer BMW R 60-2 mit Seitenwagen, einer ehemaligen Polizeimaschine, wo die Polizeiführer bei Grosseinsätzen im Seitenwagen saßen und ein Chauffeur das Gespann fuhr! Und das Motorrad wurde in München gebaut! Bernd brachte mir Helm, Handschuhe und sogar eine Decke mit, für den Fall, dass es zugig ist. Es ist heute jedoch ein Traumtag, sodass ich darauf verzichten kann und das tolle Fahrgefühl übertrifft alles! So fahren wir durch einzelne Stadtviertel, u.a. auch Neukölln und Kreuzberg, wo er mich auch noch zum Essen in nettes Lokal einlädt. Bernd beeindruckt mich nicht nur, wie er mir fantastisch die Berliner Geschichte zu den einzelnen Fotomotiven erklärt, sondern auch, wie er das Bike-Gespann durch enge Hinterhofgassen manövriert. Ein kleiner Spaziergang im Humboldthain auf einen Aussichtpunkt, eine ehemalige Bunkeranlage mit Rundumblick auf Berlin, rundet das Ganze ab.
Nach über 4 Std. Sightseeing vom Feinsten liefert mich Bernd im Humboldt Umspannwerk ab, wo ich mit Rudolf Hempel vom JournalistenBüroHempelBerlin verabredet bin. Vor zehn Jahren berichtete er über meine sieben Neonkunstwerke in Verbindung mit Dr. Marion Freunds Projekt und wir freuen uns über das Wiedersehen nach so langer Zeit. Zusammen sehen wir uns in den einzelnen Stockwerken die Kunstwerke an, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Danach lädt mich Rudolf Hempel in das alteingesessene Lokal „Alter Fritz“ Nähe Alexanderplatz zum Abendessen ein. Es ist ein sehr anregendes Gespräch und wir bleiben – auch wegen einer Veröffentlichung - in Verbindung.
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Bunker Berlin mit Sammlung Bors.
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Foyer Art Hotel Berlin, wo meine Galeristen residieren.
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Aussicht Humboldthain – Der Bunker wurde für 15.000 Personen gebaut.
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Chris Bleicher's "Blue Lady" auf Video bei Welt online tv.
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Sonntag, 27. September 2009 Frühstücke im Apartment, dann wieder Open Air-Büro eröffnen, danach fahre ich zum Art Forum im Messegelände und sehe, was diese Kunstmesse zu bieten hat. Nach "Kunst total" Rückfahrt direkt zu „meiner“ Kunstmesse. Auf dem Weg kleine Pause in „Dschungelkindergarten“ im Prenzlauer Berg. Angekommen am Galeriestand relaxen auf „Fat Boy“ und nette Gespräche mit Künstlern bevor erste Vorbereitungen zum morgigen Messeabbau beginnen. Bis ich im Apartment bin, ist es schon wieder 23.30 Uhr; trotzdem beginne ich noch mit der Bildbearbeitung für’s Reisetagebuch.
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Montag, 28. September 2009 Nach dem Frühstück im Apartment ein letztes mal Open-Air-Büro im Hotelgarten um die Ecke. Fahre zum Humboldt Umspannwerk – Uli Richter (Galerist) ist schon da und das Einpacken der Kunstwerke beginnt. Zeitweise ist der Lift außer Betrieb: Das heißt, Frühsport für die Künstler! Groß- und kleinformatige Kunstwerke werden über die Treppe nach unten. geschleppt. Gut, dass wir nicht im 7. OG unseren Stand hatten! Doch wir haben Glück und können für die schweren Teile doch noch den Lift benutzen. Im Innenhof ist bereits mittleres Chaos ausgebrochen, das sich langsam irgendwie auflöst. Klasse wie die „Galeriemänner“ den „Heli“ auf den LKW manövrieren! Meine „Flower Power“ wird auch dazu gepackt. Nachdem alles bestens auch im separaten Transporter verstaut ist, fahre ich relaxt mit U- und S-Bahn (es fanden sich hilfsbereite starke Berliner Männer zum Koffertragen) zum Flughafen Tegel, wo mir sogar noch Zeit zum Tagebuch schreiben bleibt.
Kaum zu glauben: Eine liebe Bekannte, Carmen Kraushaar (früher im BPW-Vorstand) spricht mich an; wir sitzen im Flieger nach München sogar nebeneinander. Als ich in MUC meinen nagelneuen Koffer in Empfang nehme, hat dieser von Air Berlin eine Delle und Kratzer verpasst bekommen allerdings ist er diesmal "geschlossen", also gemeinsam auf zur Gepäckreklamation... (das Procedere kenne ich ja schon - siehe Reisetagebuch, Montag, 21.9.) und dann mit der S-Bahn in Richtung Münchner City. Es war wieder eine tolle erfolgreiche Reise mit vielen neuen Eindrücken. Ein großes Dankeschön geht wieder an Andrea und Peter Pollak, die mir durch ihre tägliche Berichterstattung ermöglichten, auch meine Freunde, Bekannte und Geschäftspartner am Kunstabenteuer teilhaben zu lassen - Bussi! Bussi!
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge stelle ich fest, dass heute mein letzter Tag in schönen Berlin ist - aber dafür komme ich in München noch in den Genuss eines Wiesn-Besuchs. Andrea Pollak (Herausgeberin von isarbote.de) lud einige Damen aus der Münchner Gesellschaft ins Hippodrom ein und ich freue mich schon auf das Beisammensein in lustiger Runde!
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Uli Richter (Galerie Richter & Masset).
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Geordnetes Chaos im Innenhof, Humboldt Umspannwerk.
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Kunst oder Krempel?
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