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Neonkünstlerin Chris Bleicher exklusiv in isarbote.de! Reisetagebuch aus Genua von der ARTEGENOVA 2009
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Zahnradbahn "Funicolare" von Genua.
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Briefkasten an einer Villa. Fotos: Chris Bleicher
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Dienstag, 3.3.2009 Der Regen hat aufgehört, es ist ideales Wetter, um mit der kleinen Zahnradbahn, genannt "Funicolare" von Zecca aus in die oberen Regionen Genuas zu fahren. Sie fährt nicht nur durch ein Tunnel, sondern ganz nah zwischen steil an den Hang gebauten Häusern hindurch und gewährt somit interessante Einblicke in kleine Gärten und Terrassen. Als ich aussteige, erwartet mich auf der Dachterrasse der Bahnhaltestelle ein fantastischer Ausblick auf die Stadt, den Hafen und das Meer. Eine kleine Strasse führt durch ein Wäldchen und lädt mich und ein paar andere Wanderer ein, durch ein Waldgebiet in Richtung Burg "Forte Sperone" zu spazieren und die Aussichten ins Tal zu genießen. Nach rund zwei Stunden kehre ich um - die Burg ist noch immer in weiter Ferne. Mit der Funicolare bergab zurück nach Zecca, das nur 10 Min. von meinem Hotel entfernt ist.
Das Kfz einladen dauert wieder, um 15.30 Uhr Heimfahrt nach MUC wieder über die Schweiz. Im San Bernardino-Tunnel zockelt vor mir ein Transporter mit Wohnwagen-Anhänger mit 15 km/h die Steigung hoch; durchgehende Linie, Überholen unmöglich. Durch das langsame Tempo meines Vorgängers, zieht mein VW- Transporterchen nicht mehr richtig, obwohl ich die Gänge runterschaltete. Es leuchtet ein rotes Warnlicht auf: "Kühlmittel prüfen"! Ist das Wasser zu heiß? Also rechts rein in die Parkbucht im San Bernardino-Tunnel, nachts ein Erlebnis der Sonderklasse! Jedes Mal wenn ein LKW vorbeifährt, wackelt mein Auto. Nach einiger Wartezeit riskiere ich eine Weiterfahrt, aber das rote Licht ist immer noch da. Bei der nächsten Abfahrt fahre ich raus und lasse mir von einem netten Herrn den Wasserstand prüfen. Alles o.k.! Als ich weiterfahre, ist das rote Licht immer noch da: Deshalb etwas langsamer als geplant fahre ich die restliche Strecke bis MUC, lade aus und bin Mittwoch morgens um 4.30 Uhr glücklich Zuhause. Trotz allgemein schlechter Wirtschaftslage war es eine erfolgreiche Ausstellung in einer wunderschönen Stadt - DANKE liebe Andrea und DANKE lieber Peter, dass ich auch diese Reise mit Euren isarbote.de-Lesern teilen durfte! Eure Chris Bleicher www.peepart.com
(Wir danken, liebe Chris, für deine tollen Fotos und dass du jeden Tag an uns und unsere Leserinnen und Leser mit deinen Tagebuch gedacht hast!)
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Extra und nur für Sie Isar-Nixen-Brezen bei unserer Kultbäckerei Martin Schönleben Lagerstraße 25a 82178 Puchheim Tel. 089-801656 >> zu Martins Kolumne
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Aussicht von der Dachterrasse.
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"Marterl" auf italienisch?
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Winfried Noe horoskop
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Ihre Zukunft kennt unsere Tarot-Spezialistin Renate Wörner!
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Kartenspielende Männer.
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Annette Kunow, Künstlerin und Professor für Mechanik vor ihren Bildern mit Chris Bleicher.
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Montag, 2.3.2009 - letzter Messetag Fahre mit dem Mietauto zur Messe und bin erstmalig um 10 Uhr morgens dort. Obwohl die ersten Besucher bereits da sind, liegt ein Teil der Messestände noch im Dunkel; glücklicherweise ging nach 10 Min. dann das Licht an ...
Auch mit Annette Kunow verstehe ich mich auf Anhieb prima. Sie, Manuel Riccardi und ich haben eines mit unserer Kunst gemeinsam: Starke, fröhliche Farben! Zwischen Gesprächen mit Messebesuchern - ich erhielt interessante Angebote für Projekte - schieße ich für isarbote.de-Leser Fotos von Kunstwerken, die von anderen Galeristen präsentiert werden. Nach Messeschluss um 13 Uhr letzter gemeinsamer Café mit Manuel, seinem Freund und Annette bevor wir unsere Kunstwerke abbauen. Wir sind von der Galerie Gaudi für weitere Ausstellungen eingeladen und freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen! Gut, dass ich nur noch rund die Hälfte meiner Kunst mit nach München bringe und dementsprechend weniger ein-/ und ausladen muss. Abendessen in gepflegtem Restaurant mit sehr guter Küche, wo die Einheimischen essen.
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Sonntag, 1.3.2009: Alte und neue Kunst Heute regnet es zum ersten Mal - ideales Wetter für einen Museumsbesuch und die Kunstmesse ARTEGENOVA! Absolut sehenswert in Genova sind die Museen der Strada Nuova: Palazzi Rosso, Bianco, Tursi in der Via Garibaldi. Auf dem Spaziergang dorthin beeindruckt mich wieder die Innenstadt mit ihren zahlreichen kleinen, malerischen Gassen - als Kontrast zu den barocken Prachtstrassen mit ihren Museen. Sonntagmorgen um 10 Uhr ist die Stadt fast wie ausgestorben und ich kann die Kunstwerke der alten Meister wie beispielsweise Antonio van Dyck, Pietro Paolo Rubens und Bernardo Strozzi im Original alleine in den imposanten Sälen bewundern. Um 15 Uhr Mittagessen auf dem Messegelände, dann zum Galeriestand, wo ich weitere Künstler kennenlerne. Es ist eine relaxte, angenehme Atmosphäre mit Fachsimpeln unter uns Künstlerkollegen und Gesprächen mit interessierten Messebesuchern. Die Überraschung und Wiedersehensfreude ist groß: Liliana und Michele Tomassini reisten aus dem rund 400 km entfernten Rom an, um mich und meine Ausstellung zu besuchen! (wir lernten uns 2008 während meiner Ausstellung in Rom kennen).
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Samstag, 28.2.2009 Frühstücke (um 10 Uhr) wieder im Hotel, da bequemer, als typisch italienisch einen Steh-Capuccino mit irgendwas Süßem in der Bar "um die Ecke" einzunehmen. Die technische Unpässlichkeit meiner Software bzgl. Rundmail (per Laptop mit W-Lan im Hotelzimmer) an meine Freunde, Kunstfans & Sammler war telefonisch mit meinem PC-Mann Christian erstaunlicherweise nicht zu lösen; ein erneuter Test misslang wieder - und es ist schon 11 Uhr! Also flott losmarschiert, den Hafen entlang, mit immer neuen Aussichten auf das Hafentreiben.
Ziel ist der Leuchtturm "La Laterna di Genova", dem Wahrzeichen der Stadt Genua. Um ihn herum gibt es einen bebilderten Weg, der zum Eingang des Museums führt, das im unteren Teil integriert ist. Schade, dass die alten Leuchten nicht mit farbigem Neonlicht blinken ... Nach dem Museum führt ein weiterer Eingang direkt in den Turm. Ich könnte den alten Lift benutzen, entscheide mich jedoch sportlich und sprinte die 117 m Höhe mit engen Stufen hoch. Wie schön: Ich bin alleine und genieße die Aussicht in alle Richtungen.
Mittagessen spätnachmittags in kleinem Restaurant in Hotelnähe, ein paar Geschenke kaufen und diese im Hotelzimmer abladen. Der Bus zum Messegelände fährt heute einen Umweg; kein Taxi in Sicht - also laufen! Kurz vor 19 Uhr komme ich am Galeriestand an. Fotosession mit ein paar anwesenden Künstlern; um 20 Uhr schließt die Messe. Fahre zurück zum Hotel und schreibe das Reisetagebuch.
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Freitag, 27.2.2009 Stehe um 7.45 Uhr auf, frühstücke im Hotel. Spaziergang zum Hafen mit Piratenschiff, dessen Schnitzereien und Takelage mich faszinieren. Daneben liegt das Aquarium von Genua - am liebsten würde ich den ganzen Tag den exotischen Fischen, transparent-anmutigen Quallen, schnittigen Haifischen, flachen Mantas, spielerischen Delphinen und noch vielerlei interessantem Kleingetier zusehen. Auch die Art der Präsentation ist klasse! (Ob man die Delphine zu wissenschaftlichen Zwecken dort halten soll, naja....). Im Kolibrihaus „Biosfera“ fliegen winzige, farbenfrohe Kolibris frei umher; ein besonders hübscher ließ sich sogar beim Singen beobachten.
Auf dem Weg zu meiner Verabredung um 12 Uhr in der Redaktion „La Repubblica“ laufe ich durch enge kleine Gassen und mache kleine Pausen in mehreren Kirchen, deren Architektur von innen eher düster auf mich wirkt. Unzählige kleinen Läden, Bars etc. laden zum Besuch ein. Ich widerstehe der Versuchung und treffe pünktlich Signore Bigazzi, Redakteur für Kunst & Sport. Er lädt mich in sein Büro ein und nimmt sich sogar Zeit für ein längeres Gespräch. Am Sonntag Nachmittag besucht er meine Ausstellung auf der Kunstmesse. Mittagessen in einem der kleinen Restaurants der Via XX Settembre. Da die Sonne frühlingshaft scheint, laufe ich die Strecke bis zur Kunstmesse zu Fuss und kaufe mir – ich konnte der Versuchung doch nicht widerstehen! – das neueste Vogue-Brillenmodell. Angekommen am Messestand treffe ich meinen Künstlerkollegen Manuel Riccardi mit Freundin Milva. Wir haben bei unserer Fotosession viel Spaß und lernen Brigitta Rossetti, eine weitere Künstlerin, die an unserem Stand ausstellt, kennen. Mit dem Bus geht es zurück ins Hotel, wo ich um 19.30 Uhr ankomme. Bereite ein Rundmail an meine Freunde, Kunstfans und Sammler vor und benötige wegen eines technischen Problems den Telefonservice meines PC-Mannes Christian. Deshalb fällt das Abendessen im Restaurant aus; gut, dass ich noch Nüsse und Obst im Hotelzimmer habe, gehe heute früher als die Nächte zuvor schlafen.
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Markthalle auf dem Spaziergang zum Hafen in Genua. Fotos: Chris Bleicher
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Chris Bleicher mit Fischer Marco im Porto Antico.
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Porto Antico.
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Im Aquarium von Genua. Fotos: Chris Bleicher
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Chris Bleicher (München) und Manuel Riccardi (Aosta) mit seinen farbenfrohen Bildern.
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Kirche außen und innen. Fotos: Chris Bleicher
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Donnerstag, 26.02.2009 Stehe um 8.15 Uhr auf und frühstücke im Hotel, danach führe ich einige Telefonate in Sachen Eigen-PR. Zu meiner großen Überraschung erfahre ich, dass ich mit Foto in der renommierten „La Repubblica“ veröffentlicht wurde! Laufe zum nächsten Zeitungskiosk. Vor meiner Abreise schickte ich ein Foto mit Info an die Redaktion, dass ich in Genua meine Neonkunst präsentiere. Kaum zu glauben: Vor dem offiziellen Pressetermin heute Abend auf der Kunstmesse bin ich schon in der „La Repubblica“ mit Foto - angekündigt. Signore Bigazzi bot mir beim Telefonat an, dass ich ihn heute jederzeit in der Redaktion besuchen kann, was ich auch gerne tue, um mich persönlich bei ihm zu bedanken. Da ich die Hausnummern leider mit den Ladennummern verwechselte, musste ich ein ganzes Stück die Via XX Settembre zurücklaufen und traf zur ungünstigsten Zeit ein; gerade hatte die Redaktionssitzung begonnen. Doch Signore Bigazzi unterbricht sie, um mich persönlich zu begrüßen; wir vereinbaren einen Termin für morgen.
Fahrt mit dem Bus zur Messe und Endinstallation meiner Neonkunst. Da das Podest für meine Skulpturen fehlt, muss ich improvisieren. Dazu benötige ich ein weißes Tuch, um eine Kiste abzudecken. Als ich ein paar ältere Damen auf der Strasse frage, sagen mir diese, dass ein Stoffgeschäft gleich um die Ecke ist – das einzige weit und breit! Und ich bekomme schönen weißen Satin; der Chef rundet von 12 € auf 10 € ab, ohne dass ich nach Rabatt frage. Da es auch in Genua Straßenbettler gibt, gebe ich denen die Euros. Zurück ins Hotel, duschen, mit Künstleroutfit stylen, zurück zur Messe. Das weiße Tuch passt perfekt. Die Vernissage ist gut besucht und mit ein paar Künstlern führe ich sehr nette Gespräche. Um 20.30 Uhr gehe ich schnell eine Pizza essen, für einen Restaurantbesuch fehlt mir die Zeit, außerdem sind bereits die Bürgersteige hochgeklappt. Rückfahrt zum Hotel mit dem Bus, Reisetagebuch schreiben. BUSSI und CIAO an alle isarbote.de-Leser!
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Piazza Vittoria.
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Flohmarkt in der Via Roma. Fotos: Chris Bleicher
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Mittwoch, 25.2.2009 Nach dem großen Schneegestöber vor meiner Abfahrt tagsüber in München habe ich großes Glück: die Fahrbahn ist frei, nur stellenweise unangenehmer Nebel. Da ich keine Zeit mehr hatte, mir vor der Abreise ein Autonavi zu besorgen und im Mietauto leider die CD für's Navi fehlte, fahre ich die Strecke nach Genua nach ein paar Städtenamen, die ich mir einprägte. Glücklicherweise finde ich wieder 'mal die richtigen Abfahrten. Gegen 7.30 Uhr morgens habe ich einen toten Punkt, und mache deshalb eine kleine Rast - aber die Schweizer Berge sind bei Sonnenaufgang wunderschön und ich freue mich schon so darauf, bald Meerluft schnuppern zu können, dass ich auf einmal wieder putzmunter bin!
Ab Mailand gibt es glücklicherweise fast keine Kurven mehr zu fahren, so dass ich nun doch etwas mehr ins Gas trete, um rechtzeitig zum Aufbau meiner Kunstwerke zur Messe zu kommen. Zu dumm, dass es keine km-Angaben gibt, um zu sehen, wie weit es noch bis Genua ist? Die Berge werden flacher und dann bin ich auch schon kurz nach 11 Uhr vormittags plötzlich in der ersehnten Stadt, schwupp! finde ich mich im Hafen wieder, wo ich eine wunderschöne Windjammer bestaunen kann. Den Museumsbesuch hebe ich mir natürlich noch auf! Etwas verzwickt gestaltet sich die Einfahrt zu den Parkplätzen des Messegeländes - auch beim zweiten Versuch bin ich schon wieder auf der falschen Spur, ohne Chance, das Kfz wenden zu können. Endlich, um 11.30 Uhr bin ich am "Ziel meiner Wünsche" angekommen.
Wer denkt, dass bei Galeristen und Künstlern um diese Uhrzeit bereits rege Betriebsamkeit herrscht, täuscht sich! Morgen um 18 Uhr ist zwar die Pressekonferenz, aber die Messestände sind noch gähnend leer. Langsam treffen ein paar Künstler ein und suchen ihre Galeristen; wie ich erfahre, kommt der große Ansturm erst morgen. Wieder Glück gehabt! So kann ich mich um einen hilfreichen Messebauer bemühen, der mit mir die zwei größerformatigen Neon Bild Objekte an die Wand bringt. Die restlichen 9 Bilder hänge ich alleine auf. Dazwischen Suche nach dem Elektriker, der Galeristin etc. - die Strecken auf dem Messegelände sind lang - aber Bewegung soll ja gesund sein... Kurz vor 19 Uhr abends bin ich mit dem Aufhängen und Vorbereitung der Elektroinstallation fertig. Wenn mich jemand fragen würde, ob ich müde bin, keine Ahnung?
Die Suche nach dem Hotel gestaltet sich spannend - aber wieder Glück: Ein Motorradfahrer fährt mir ein ganzes Stück voraus und zeigt mir denn Weg. Für den Rest engagiere ich einen Taxifahrer, dem ich mit meinem Kfz hinterherfahre. Die Gasse zum Hotel ist so eng und steil, dass ich Mühe habe, die Kurve zur Hoteleinfahrt zu drehen. Die Auto-Schleifspuren an der Wand lassen Schlimmstes befürchten - aber ein freundlicher junger Mann macht sich die Mühe und weist mich ein, es ist Zentimeterarbeit, vorwärts, rückwärts, bis es passt. Nachdem ich die drei Reservebilder und mein Gepäck auf's Zimmer brachte, kann ich es kaum glauben, ein Mammuttag geht nach 23 Std. zu Ende. Halt! Ich schreibe ja noch das Reisetagebuch, für Euch, liebe Freunde und isarbote-Leser ... Mein Hotelzimmer hat ein heimeliges Deckengewölbe. Was ich heute vergaß, war das Essen - wunderbar! (Wäre ich in Genua einen Tag früher angekommen, hätte ich das Kfz nochmal aus- und einladen und alles im Hotelzimmer verstauen müssen, denn volle Autos sind - auch auf bewachten Parkplätzen - nicht ratsam).
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Dienstag, 24.2.2009 Zu meiner großen Freude berichtet auch dieses Mal die isarbote.de-Redaktion wieder online über mein Reisetagebuch: Herzliches Dankeschön Andrea und Peter! Für diejenigen, die es noch nicht von meinen früheren Reisen in Sachen Kunst kennen: Täglich schicke ich Text + Fotos an die isarbote.de-Redaktion, die dann das Reisetagebuch entsprechend updatet. Diesmal geht meine Reise nach Genua in Italien: Die renommierte spanische Galerie GALERIA DE ARTE GAUDÌ (mit Sitz in Madrid) lud mich zur Teilnahme an der Kunstmesse ARTEGENOVA 2009 in Genua ein - Italien ist ja immer eine Reise wert!
Um 19 Uhr hole ich mein Mietauto ab, habe die Wahl zwischen BMW und sowas wie einen VW-Van. Wähle aus Platzgründen letzteren - trotzdem bleibt die Frage offen: Passt alles rein? Naja, im "Hochstapeln" bin ich Weltmeister! Das Einladen ist ein Kunststück bei soviel Gepäck, meine Neonkunst soll die Fahrt ja wie immer heil überstehen! Abfahrt um 2 Uhr morgens über die Schweiz in Richtung Genua.
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Wirtshaus Garmischer Hof
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