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Wer kennt das nicht: Die Arbeit ist getan, der Kunde ist zufrieden, die Zahlung der Rechnung: bleibt aus!
Viele Unternehmer fallen oftmals bei ausstehenden Rechnungen in eine Art „Bittsteller“- Mentalität. Sie haben Hemmungen, die Zahlung ihrer Rechnung „einzufordern“. Hintergrund dieses Verhaltens ist oftmals das Gefühl, wenn ich den Kunden mahne, dann erhalte ich keine Folgeaufträge mehr.
Hier ist meines Erachtens ein Umdenken dringend notwendig: Was bringen Kunden, die die Auftragsbücher füllen, aber keine Zahlung leisten? In der Regel Liquiditätsengpässe und Unzufriedenheit innerhalb des Betriebes.
Bei säumigen Kunden ist es oftmals sinnvoll, einen Dritten einzuschalten, der dem Unternehmer das „Einfordern“ der offenen Rechnungen abnimmt. Dies bietet sich vor allen Dingen bei Geschäftsbeziehungen an, die der Unternehmer erhalten möchte. Vorteil einer solchen Lösung ist, dass der Unternehmer weiterhin mit seinem Kunden einen normalen Kontakt pflegen und – sollte sich der Kunde über die Mahnungen ärgern – diesen ganz entspannt an den Dritten verweisen kann. Der Unternehmer selbst bleibt damit „außen vor“.
Die Wahl eines externen Dritten, der das Einfordern für den Unternehmer übernimmt, ist nicht immer einfach. Hier ist es unbedingt erforderlich, dass zwischen externem Dritten und dem Unternehmer ein Vertrauensverhältnis besteht und beide an einer längerfristigen Zusammenarbeit interessiert sind.
Auch ist eine Voraussetzung, dass der externe Dritte ein Konzept des Forderungsmanagements mit dem Unternehmer gemeinsam entwirft, das auf den Kundenstamm des Unternehmers zugeschnitten ist. Allgemeingültige Konzepte gibt es nicht! Jeder Fall muss einzeln betrachtet werden.
FM38 Gesellschaft für Forderungsmanagement mbH Stefanie Czech www.fm38.de
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