Andrea’s Boulevard

Andrea Pollak
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9. Advents-Benefizkonzert der BMW-Niederlassung München
O du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit
Karin Stoiber, Sunnyi Melles, Prinzessin Beatrice von Bayern, Karsten Engel und Prof. Dr. Kurt Faltlhauser begeistert von Kent Nagano und dem
Bayerischen Staatsorchester

Von Andrea und Peter Pollak
Richtig schön weihnachtlich war es aber auch jedem Gast beim 9. Advents-Benefizkonzert in der St. Anna-Kirche im Lehel zu Mute – Schnee fiel schon den ganzen Tag in weißer Pracht vom Himmel, die St. Anna-Kirche verströmte gleichzeitig heimelige Pracht und weihnachtliche Wärme, Kent Nagano und das Bayerische Staatsorchester taten ein Übriges dazu, dass es einem so richtig warm ums Herz wurde – eben „o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit“, wobei es an diesem Abend auch eine „gabenbringende“ Weihnachtszeit ist.
Es freuen sich mit den Kindern, den edlen Spendern und überhaupt mit der ganzen weihnachtlichen Welt: Karin Stoiber, Sunnyi Melles, Prinzessin Beatrice von Bayern, Karsten Engel, Prof. Dr. Kurt Faltlhauser, Kent Nagano, Juliane Banse (Sopranistin),
Uschi von Dämmrich-Luttitz, Prof. Dr Burkhard Göschel (BMW-Vorstand), Constanze (Stoiber-Tochter) und Jürgen Hausmann, Michael Mendl, Winfrid Spronk (Olympiapark-Chef) und Erich Léjeune. Unter dem Motto „Gutes tun und genießen“ veranstaltet BMW München-Stadthalter Karsten Engel heuer bereits zum neunten Mal in Folge das traditionsreiche Benefizkonzert. Das Bewusstsein, innerhalb der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen, ist Motivation für das soziale Engagement von BMW München. Das jährliche Advents-Benefizkonzert ist ein wichtiger Bestandteil dieser Tradition. Karsten Engel kann diesmal einen Scheck in Wert von 106.290 Euro der Schirmherrin Karin Stoiber für Kinder in Not überreichen – so viel wie noch nie zuvor.
Mit dem Erlös des Konzerts werden für „Herz für Herz – Stiftung für Leben“ unter anderem Diagnostikgeräte wie eine Herz-Lungen-Maschine finanziert. Und für „Bündnis für Kinder gegen Gewalt – Faustlos“ wird unter anderem ein Projekt zur Gewaltprävention für Kinder in sozialen Randbereichen unserer Gesellschaft gefördert.
Übrigens: Vor Konzertbeginn verwöhnt Dallmayr die Gäste mit einem kleinen Weihnachtsmarkt vor der Kirche mit erlesenen Spezialitäten. Und die Firma Evisco Ag ermöglicht es allen Musikliebhabern, ab 21. Dezember auf folgenden Internetseiten Ausschnitte des Advents-Benefizkonzerts online zu hören: www.bmw-meunchen.de oder www.benefizkonzert.evisco.com. Auf diesen Seiten finden Sie dann auch eine Auswahl an Bildern – das, was Sie allerdings jetzt schon auf isarbote.de haben!

Prinzessin Beatrice von Bayern verkauft eifrig Lebkuchensterne für den guten Zweck. Foto: Andrea Pollak

Prinzessin Beatrice von Bayern verkauft eifrig Lebkuchensterne für den guten Zweck.
Foto: Andrea Pollak

Prinzessin Beatrice von Bayern verkauft eifrig Lebkuchensterne für den guten Zweck. Foto: Andrea Pollak
Constanze Hausmann und Prof. Dr. Kurt Faltlhauser - Herz zu Herz. Foto: Andrea Pollak

Constanze Hausmann und Prof. Dr. Kurt Faltlhauser - Herz zu Herz. Foto: Andrea Pollak

Georg Randlkofer, Karsten Engel, Karin Stoiber und Michael Mendl. Foto: Andrea Pollak

Georg Randlkofer, Karsten Engel, Karin Stoiber und Michael Mendl. Foto: Andrea Pollak

Ein gewaltiger Scheck von Karsten Engel an Schirmherrin Karin Stoiber für Kinder in Not. Foto: Andrea Pollak

Ein gewaltiger Scheck von Karsten Engel an Schirmherrin Karin Stoiber für Kinder in Not. Foto: Andrea Pollak

Uschi Dämmrich von Luttitz ganz in ihrem Element. Foto: Andrea Pollak

Uschi Dämmrich von Luttitz ganz in ihrem Element. Foto: Andrea Pollak

Michael Mende eifrig unterwegs in Sachen “Herz”. Foto: Andrea Pollak

Double Dynamite: Prinzessin Beatrice und Constanze Hausmann. Foto: Andrea Pollak

Double Dynamite: Prinzessin Beatrice und Constanze Hausmann. Foto: Andrea Pollak

Julia Banse und Kent Nagano. Foto: Andrea Pollak

Juliane Banse und Kent Nagano. Foto: Andrea Pollak

Nicole Engel und Winfrid Sponk. Foto: Andrea Pollak

Nicole Engel und Winfrid Sponk. Foto: Andrea Pollak

Sunnyi Melles, Kartsen Engel und Karin Stoiber. Foto: Andrea Pollak

Sunnyi Melles, Karsten Engel und Karin Stoiber. Foto: Andrea Pollak

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L  I  L  A  L   U
Und nicht nur der Mann im Mond schaut zu –
und ist völlig hin und weg!Gnadenlose Akrobatik bieten die Lilalu-Kinder! Foto: Andrea Pollak

Von Andrea und Peter Pollak
Atemberaubend, was die 786 Lilalu-Kinder da am Sonntag bei der Winter-Gala im Circus-Kronebau auf die Beine bzw. Lüfte etc. gestellt haben – Akrobatik, Jonglieren, Clownerie, Pferdedressur, Hochseil, Doppeltrapez – ein hochprofessionelles Zirkusprogramm – da gingen nicht nur den Zuschauern die Augen über, auch die Profi-Kollegen vom Hausherrn Circus Krone applaudierten begeistert.
Die jungen Künsterlinnen und Künstler zeigen, was sie im Sommer während des mehrtägigen Zirkus-Workshops im Rahmen des Festivals „Lilalu – Umsonst & Draussen“ gelernt haben. Und das ist schier unglaublich. Auch Michael Mendl und Carolin Fink mit Familie, Vroni von Quast und ihr Neffe Linus, Uschi Dämmrich von Luttitz, John Jürgens und Sängerin Nikki mit ihrem Mann Gerhard und den Kindern Kimberley und Sina sowie Lilalu-Projektleiterin Monika Seliger und Bürgermeisterin Dr. Gertraud Burkert von der Stadt bestaunen fassungslos das Können der jungen Artistinnen und Artisten in ihrer märchenhaften Show unter dem Motto „Eine Reise durch die Zeit“. Von wegen „Die Artisten unter der Zirkuskuppel ratlos“! Da passt einfach alles und ist sensationell! Lehnen Sie sich also jetzt einfach zurück und genießen Sie die Bilder!

Auch John Jürgens ist Zirkus-Fan. Foto: Andrea Pollak
Marlon, Michael Mendl und Carolin Fink genießen den Lilalu-Zirkus. Foto: Andrea Pollak

Marlon, Michael Mendl und Carolin Fink genießen den Lilalu-Zirkus. Foto: Andrea Pollak

Jess, ex-No Angels, begeiserte die Fans. Foto: Andrea Pollak

Auch John Jürgens ist Zirkus-Fan. Foto: Andrea Pollak

Nikki, Kimberly, Sina und Gerhard. Foto: Andrea Pollak

Jess, ex-No Angels, begeiserte die Fans. Foto: Andrea Pollak

Nikki, Kimberly, Sina und Gerhard. Foto: Andrea Pollak

Bravo! Foto: Andrea Pollak

Bravo! Foto: Andrea Pollak

Monika Seliger, Vroni von Quast und Neffe Linus. Foto: Andrea Pollak

Monika Seliger, Vroni von Quast und Neffe Linus. Foto: Andrea Pollak

Manege frei!

Manege frei! Foto: Andrea Pollak
Manege frei! Foto: Andrea Pollak
Manege frei! Foto: Andrea Pollak
Manege frei! Foto: Andrea Pollak
Uschi Dämmrich von Luttitz und die Kinder-Reporter Franka und Carla von isarbote.de. Foto: Andrea Pollak

Uschi Dämmrich von Luttitz und die Kinder-Reporter Franka und Carla von isarbote.de. Foto: Andrea Pollak

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Karsten Engel, Dr. Gertraud Burkhardt, Gustav Doubrava und Max Spiegl. Foto: Andrea Pollak

Karsten Engel, Dr. Gertraud Burkhardt, Gustav Doubrava und Max Spiegl. Foto: Andrea Pollak

„Münchner Herz“ hilft blinden Menschen
Max Spiegl und Dr. Gertraud Burkert überreichen 12.240 Euro

Den stolzen Reinerlös von 12.240 Euro konnten Bürgermeisterin Dr. Gertraud Burkert und Max Spiegl, der Initiator der seit zwölf Jahren stattfindenden Benefizveranstaltung „S`Münchner Herz — wia’s singt und klingt“, in diesem Jahr an den Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) übergeben.
Dazu verhalfen neben zahlreichen, bekannt-beliebten Mitwirkenden wie Angela und Richard Wiedl und vielen anderen auch ein von BMW-Stadthalter Karsten Engel gestiftetes Modellauto der Marke BMW-Williams Formel 1 mit der Originalunterschrift von Juan Pablo Montoya. Selbstredend erhielt die „Radlergruppe“ des BBSB als „Christkindl“ das auf dem Wunschzettel stehende Tandem. Der größte Teil des Reinerlöses jedoch kommt den „Blinden Musikern München“ zugute, der Selbsthilfefirma, der zur Zeit neun junge blinde Musikerinnen und Musiker angehören. Die werden nächstes Jahr zum Beispiel auch wieder Nachmittag bei Peter Schottenhamel auf der Wiesn spielen, berichtet Insider und Schriftsteller Max Spiegl. „Und obwohl der Wiesnhendlduft ihnen in den Nase steigt, sind die Blindenhunde sehr brav!“ weiß er noch zu erzählen. Wollen Sie mehr über Max Spiegl wissen – lesen Sie weiter in isarbote.de unter
max spiegl. Mehr über den BBSB gibt es im Internet unter www.bbsb.org.

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Jubelstürme für atemberaubende Zirkuskunst
Stoibers und alles, was in München Rang und Namen hat, bei der Premiere im Circus Krone!

Von Andrea und Peter Pollak
Das ist atemberaubend, das verschlägt einem die Sprache, das ist die hohe Kunst des Zirkus, wie es besser nicht geht! Premiere für das erste Winterprogramm im Circus Krone – und Gott und die Welt bzw. ganz München ist da! Und diesmal tatsächlich nicht, um gesehen zu werden, sondern um zu sehen! Um hingerissen zu sein!
Ausverkauft, Promis ganz in Familie, München im Zirkusrausch – das ist der Circus Krone. Die ganze Familie Stoiber mit Kind und Kegel, Otto Wiesheu, Erich Lejeune, Rudolph Moshammer, Konstantin Wecker, Michael Mendl, Heidelinde Weiss, Kurt Weinzierl, Cosima von Borsody – für sie alle ist die Premiere im Zirkus Krone Tradition und Muss! Und was sie am Premierenabend gesehen haben, reißt sie zu Begeisterungsstürmen hin. Ein circensischer Höhepunkt nach dem anderen, da hält es keinen mehr auf den Sitzen, die Zuschauer vereint in kollektivem Jubel, die Artisten unter der Zirkuskuppel nicht ratlos, sondern grandios. Das muss man einfach gesehen haben, um es zu glauben. Das ist einmalig in dieser Konzentration und ein Jubiläumsprogramm der Extraklasse (Krone feiert heuer sein Hundertjähriges)! Frei nach dem Motto: "Festival der Manegenkünste" erwarten Sie bis zum 30. Januar 34 Artisten aus zwölf Nationen mit einem genialen Querschnitt von Circusfavoriten: Erlesene Artistik, umwerfend komische Clowns und eine Weltpremiere am Circushimmel. Vor allem aber erwarten Sie die wahren Helden des Circus, die Tiere - denn was wäre Circus Krone ohne Tiere.
Übrigens: Wir verlosen nächste Woche Karten für den Circus Krone – also reinschauen und mitmachen! Und wenn Sie es bis dahin nicht mehr aushalten, kein Problem, wir sind nicht böse, Karten gibt es an der Circuskasse in der Zirkus-Krone-Straße täglich ab 10 Uhr, Reservierungen sind möglich unter Tel. 0 89-5 45 80 00 – also nichts wie hin, denn das muss man gesehen haben!

Erich Lejeune mit Gattin Irene sind begeistert. Foto: Andrea Pollak

Erich Lejeune mit Gattin Irene sind begeistert. Foto: Andrea Pollak

Christel Sembach-Krone bedankt sich. Foto: Andrea Pollak

Christel Sembach-Krone bedankt sich. Foto: Andrea Pollak

Alwy Becker, Hermann Stegschuster und Cosima von Borsody. Foto: Andrea Pollak

Alwy Becker, Hermann Stegschuster und Cosima von Borsody.
Foto: Andrea Pollak

Tosender Applaus für Mosi und seine Daisy.
Foto: Andrea Pollak

Tosender Applaus für Mosi und seine Daisy. Foto: Andrea Pollak
Die Stoibers traut vereint im Zirkus-Paradies. Foto: Andrea Pollak

Die Stoibers traut vereint im Zirkus-Paradies. Foto: Andrea Pollak

Veronika Faber und Kurt Weinzierl. Foto: Andrea Pollak

Veronika Faber und Kurt Weinzierl. Foto: Andrea Pollak
Auch dieser Artist (Konstantin Wecker) ist begeistert. Foto: Andrea Pollak

Auch dieser Artist (Konstantin Wecker) ist begeistert.
Foto: Andrea Pollak

Heidelinde Weiss.
Foto: Andrea Pollak

Heidelinde Weiss. Foto: Andrea Pollak
Roswitha Wiesheu, Rosalie, Leander und Otto Wiesheu. Foto: Andrea Pollak

Roswitha Wiesheu, Rosalie, Leander und Otto Wiesheu. Foto: Andrea Pollak

Carolin Fink und Michael Mendl sind Stammgäste im Circus Krone. Foto: Andrea Pollak

Circus Krone. Foto: Andrea Pollak

Ohne Worte.
Fotos: Andrea Pollak

Carolin Fink und Michael Mendl, Stammgäste im Circus Krone. Foto: Andrea Pollak
Circus Krone. Foto: Andrea Pollak

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Lieber nackt als im Pelz!
Pamela Anderson,
Nova Meierhenrich und
Therese Lohner für PETA

Von Peter Pollak
Pamela Anderson-Lee und Nova Meierhenrich zeigen Pelz die kalte Schulter, Therese Lohner dagegen zeigt sich im Hundepelzmantel. Provokation, dass ist die Devise von PETA (People for the Ethical Treatment of Animals), damit die Leute ins Grübeln kommen, was das soll, sich einen Pelz über die Schultern zu hängen, bloß wegen der bisschen Wärme und als Statussymbol. PETA jedenfalls will mit seiner Werbe-Kampagne dafür sorgen, dass das Statussymbol zu einem Unstatussymbol wird.
Rettungsschwimmerin Pamela Lee hat ihren Baywatch- Badeanzug vorübergehend an den Nagel gehängt, um nackt dem Schneesturm zu widerstehen. Motto: "Zeigt Pelz die kalte Schulter!" Auch Nova Meierhenrich lässt für PETA die Hüllen fallen: Das neue Motiv mit dem Slogan „Lieber nackt als im Pelz!“ ist Teil von PETAs internationaler Anti-Pelz-Kampagne, die vom Hamburger Fotografen Carlos Anthonyo in Szene gesetzt wurde. „Pelze fungieren heute in derselben Funktion wie ein heißer Luxus-Sportwagen: brauchen tut man sie nicht, aber sie sollen zeigen, wie gut es einem geht und sollen Symbol für Reichtum und Status sein“,
so die engagierte Moderatorin, „ Doch dafür müssen Tiere leiden und sterben, und das kann und will ich nicht akzeptieren! Die Kampagne soll ein Zeichen setzen, dass Schönheit und Glamour auch ohne das Tragen von Pelzen möglich ist.“
Bei der Schauspielerin Therese Lohner (Tochter von Karin Baal und Helmut Lohner) dagegen sieht es auf dem ersten Blick so aus, als trage sie einen Hundepelzmantel. Dass es sich um eine neue, provokante Anzeige der Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) gegen das Tragen von Pelzen handelt, wird spätestens klar, wenn man den Slogan liest: „Ihren Hund würden Sie doch auch nicht als Mantel tragen!“ Lohner, die neben zahlreichen Theaterstücken auch in vielen TV-Produktionen wie Kommissar Rex, Kaisermühlenblues oder Schlosshotel Orth auftrat und obendrein vegetarisch lebt, ist der Überzeugung: „Nerze, Füchse, Chinchillas und alle anderen Tiere haben genauso wie unsere Haustiere eine Seele und fühlen Schmerz. Man darf sie nicht für Modezwecke missbrauchen, egal welche Spezies oder Herkunft!“
Die Schauspielerin schließt sich damit dem internationalen Pelz-Boykott von PETA an, der unter anderem auch noch von Prominenten wie Charlize Theron, Franka Potente, Nina Hagen, Thomas D., Paul McCartney oder Sophie Ellis Bextor unterstützt wird.

Pamela Anderson Lee for PETA
Nove Meierhenrich für PETA
Therese Lohner für PETA

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Je t`aime Joschi
Memoiren eines Film-Katers

von Andrea und Peter Pollak
„Ein Teufelsweib, diese Jane Birkin!“ schnurrt Joschi wohlig. Seine Nackenhaare stellen sich von ganz alleine auf, wenn er an die heißen Filmszenen mit der Schauspielerin denkt, die durch ihr Stöhn-Duett „Je t´aime (moi non plus)“ mit Serge Gainsbourg weltberühmt geworden ist.
Da kommen Erinnerungen hoch. Joschi schließt genießerisch seine grünen Augen. Jane Birkin im Neglige, ihr wütender Liebhaber packt Joschi am Schlawittel und schleudert ihn ihr an die Brust. Jane fängt ihn liebevoll, streichelt ihn und drückt ihn ganz fest an ihren Busen. Joschi gerät in Ekstase. Er legt sich auf den Rücken, streckt alle Viere von sich und schnurrt wie eine gut geölte Nähmaschine. Natürlich nur bei dem Gedanken an die Filmaufnahmen. Denn während der Filmaufnahmen ist Joschi ganz Profi. Da konzentriert er sich ganz auf seine Rolle. Apropos Rolle: Wenn Joschi sich jetzt wieder aus seiner Ekstase hochrollt und auf allen Vieren dasteht, ist der ein Bildvon einem sibirischen Waldkater! Richtig: Joschi ist eine Katze beziehungsweise ein Kater. Und er ist ein Filmstar.
Geschmeidig trotz seiner inzwischen schon 15 Jahre, die er auf dem Buckel hat, lässt sich Filmkater Joschi auf seinen Ehrenplatz am Fenster nieder. Aus dem Fensterschauen ist seine drittliebste Beschäftigung nach Fernsehschauen. Was seine liebste Beschäftigung ist, ist wohl klar - schließlich ist Joschi ein Film-Kater. Und ein Macho, wie er im Buche steht. Kein weibliches Wesen ist vor ihm sicher. Und er hat wegen seiner Allüren auch überhaupt kein schlechtes Gewissen. Weder wegen seiner Macho- noch wegen seiner Star-Allüren. Keine Gedanke an „Neue Sensibilität“ oder „Die Frau im Manne wecken“ - Joschi steht zu dem, was er ist: Ein prächtiger Kater mit all seinen Stärken und Schwächen. Und natürlich ein Filmstar.
Wie er zum Film gekommen ist? Joschi räkelt sich konzentriert auf seinem prachtvollen Seidenkissen: „An sich sind alle Katzen gute Schauspieler. Bei mir allerdings, wie alles andere auch, besonders ausgeprägt. Ich überredete daher meine Mitbewohnerin Andrea als meine Agentin tätig zu werden. Eine ganz liebe Seele übrigens, aber ohne meine Hilfe völlig aufgeschmissen!“ Das freilich sieht Andrea ganz anders: „Ich habe immer schon eine besondere Beziehung zu Tieren gehabt, einen direkten Draht sozusagen. Und Joschi zeigte sich besonders gelehrig.“ Zum Film sind die beiden aber eher durch Zufall gekommen, eine Freund kannte jemanden, der einen Freund hatte, der jemand suchte, der ...
Einmal drin im Geschäft, überzeugten sie durch Leistung. Andrea: „Joschi ist anfällig für Schmeicheleien. Nach einem Weilchen zärtlichen Kopfkraulens ließ er sich sogar einmal eine Maus aufs Haupt setzen, die sich dann frech putzte.“ Über diese Szene freuen sich österreichische Kinder beim Biologie-Unterricht heute noch. Ganz ohne Tricks kommt Andrea freilich nicht aus. Dabei helfen die beiden Urtriebe Hunger und Sex. Für eine „Soko“-Folge sollte der Kater einem Einbrecher um die Beine streichen und so freundschaftliches Wiedererkennen signalisieren. Also hat sie den Schauspieler zwei Paar Socken anziehen lassen und ein paar aufgetaute Tiefkühl-Küken dazwischen gelegt - und schon folgte Joschi dem Duft seiner Leibspeise. Für die Zuschauer schien es wahre Liebe. Joschi fährt die Krallen aus und betreibt wie zufällig Krallenpflege. Er sieht das ganz anders. Joschi: „Lächerlich! Ich bin der Künstler! Dieser Mensch war nur dazu da, mich zu chauffieren und auch ansonsten dafür zu sorgen, dass am Set alles so war, wie ich es erwartete!“ Dazu gehörten seine Lieblingsspeise in rauhen Mengen und vor allem Kraulen, wann immer er es wollte. Also ganz ungeteilte Aufmerksamkeit und Hinwendung. Die vermisst er heute schon manchmal.
Denn seitdem sich Joschi vom Filmgeschäft zurückgezogen hat („aus persönlichen Gründen“ -tatsächlich hat Andrea eine Familie gegründet und keine Zeit mehr für das Filmgeschäft - und sich ein anderes Frauchen suchen, Joschi: „Der Zug ist abgefahren!“), ist es stiller um ihn geworden. Aber er ist zufrieden. Denn er hat ja seine Erinnerungen. Und Andrea nebst Familie. Und wenn er es gar nicht mehr aushält, zieht er sich Videos seiner Glanzrollen rein oder wartet solange vor dem Fernseher, bis ein alter Film aus seinen goldenen Zeiten gezeigt wird. Dann schnurrt er - der Künstler, der Macho, der Kater.

Joschi mit den Kollegen Jane Birkin und Matthias Habich. Foto: Andrea Pollak

Joschi mit den Kollegen Jane Birkin und Matthias Habich.
Foto: Andrea Pollak

Ganz der Star! Foto: Andrea Pollak

Ganz der Star! Foto: Andrea Pollak

Joschi in der Vorabendserie „Dr. Stefan Frank“ - hier mit Kollegin Hedy Forster

Joschi in der Vorabendserie „Dr. Stefan Frank“ - hier mit Kollegin Hedy Forster.

Joschi macht Reklame

Joschi macht Reklame.

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Sag mir - was meinst Du
Gute Zeiten für Yvonne CatterfeldYvonne Catterfeld in isarbote.de

Du Spekulierst und formulierst so schön. Und du versprichst die Welt um mich zu drehen. Doch jeder Plan bleibt dann bloß Idee wenn man ihn nicht gemeinsam lebt ...“ - aus Yvonne Catterfelds Charthit „Sag mir – was meinst du“.
Schon als kleines Kind wollte sie Sängerin werden, doch so richtig angefangen hatte alles mit 15 Jahren. Damals ging Yvonne (geb. 02.12.79) zur Musikschule, bekam Gesangsstunden, nahm zusätzlich Klavier- und Gitarrenunterricht und sammelte Bühnenerfahrung in verschiedenen Bands. Mit 18 machte sie in ihrer Geburtsstadt Erfurt ihr Abi, nahm ein Jahr Auszeit für die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule, die sie mit Bravour bestand und begann in Leipzig ihr Jazz- und Popularmusikstudium mit dem Hauptfach Gesang. Der Urknall für die musikalische Karriere der jungen Musikstudentin war der TV-Talentwettbewerb “Stimme 2000”, der sofort ein Plattenvertrag folgte. Auch das deutsche Rockidol Udo Lindenberg wurde auf die Sängerin aufmerksam. Er nahm mit ihr zwei Songs für sein aktuelles Album “Atlantic Affairs” auf und verpasste ihr damit den musikalischen Ritterschlag. Seit dem Frühjahr 2002 gehört sie als „Julia Blum“ in der Vorabendserie "Gute Zeiten - Schlechte Zeiten" zu den Publikumslieblingen. Als Moderatorin präsentierte sich Yvonne Catterfeld Anfang 2003 in der Liveshow “Lucky Star 2003” und übernahm kurze Zeit später an der Seite von Ben die Co-Moderation in der größten Musiksendung Deutschlands "The Dome".
Mitte Mai 2003 sang sich Yvonne Catterfeld mit “Für Dich” zum ersten Mal auf Platz 1 in den Charts. Nur drei Wochen später schaffte ihr Debüt-Album "Meine Welt" ebenfalls den direkten Sprung auf die Eins. Der Shooting-Star hielt mit "Für Dich" sechs Mal hintereinander die Spitzenposition der deutschen Single-Charts – in Deutschland gingen bereits mehr als 300.000 CDs über den Ladentisch. "Für Dich" mit der Musik von Dieter Bohlen und dem Text von Lukas Hilbert & Klaus Hirschburger hatte bereits Anfang 2004 Platinstatus in Deutschland, wie auch das Album „Meine Welt“, das bereits mit GOLD innerhalb von drei Tagen nach Veröffentlichung veredelt wurde und heute weit mehr als 250.000 Silberlinge verkaufte. Im März 2004 erhielt die erfolgreiche Sängerin gleich vier der seltenen GOLD und PLATIN–Auszeichnungen - je zwei für „Für dich“ und „Meine Welt“.
Anfang des Jahres 2004 folgte die nächste Nr. 1 in den Charts „Du hast mein Herz gebrochen“ , wieder von Hitgarant Dieter Bohlen, Text von Eko Fresh, gefolgt vom zweiten Album „FARBEN MEINER WELT“, das Yvonne die nächste GOLDENE mit bereits weit über 100.000 verkauften CDs beschert. Die nächste Auskopplung ist der berührende Song „Du bleibst immer noch du“, der bulimischen und magersüchtigen Kindern und Jugendlichen Mut machen soll. Darüber hinaus zeigt Yvonne Catterfeld soziales Engagement, engagiert sich persönlich in der Berliner Charité und unterstützt den Förderverein. Aktuelle Single ist der hochkarätige Uptempo-Popsong „Sag mir - was meinst Du“, der seine TV-Premiere standesgemäß im Oktober 2004 bei Thomas Gottschalk in „Wetten, dass...?“ feierte. Und inzwischen ganz vorne in der den Top Ten ist. Übrigens. Vom 19. April bis 30. Mai geht die charismatische Sängerin mit ihren Songs im Gepäck wieder auf große Deutschland Tour.

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Der Weg des Turnschuhs
Fit wie ChernoFit wie ein Turnschuh von Cherno Jobatey

Cherno Jobatey, bekannter Moderator des ZDF-Morgenmagazins, hat in Kalifornien seinen Lifestyle gefunden: hart arbeiten, entspannt leben und immer in Turnschuhen unterwegs sein. Auch bei der Fitness ist er den Weg des Turnschuhs gegangen und hat ein außerordentlich effektives Programm entwickelt: Mit 30 Prozent der üblichen Trainingszeit erzielt Cherno Jobatey rund 80 Prozent Trainingseffekt. Sein Geheimnis: Ein ausgefeiltes Workout und gutes Zeitmanagement.
Seit zwölf Jahren ist er „Frühstücksdirektor von Deutschland“: Cherno Jobatey, gebürtiger Berliner mit Markenzeichen Anzug und Turnschuh moderiert das ZDF –Morgenmagazin. Angefangen hat jedoch alles im sonnigen Kalifornien, wo Cherno nicht nur Politik und Musik studierte, sondern auch die kalifornische Lebensart: Hart arbeiten, entspannt leben und immer in Turnschuhen unterwegs. Zurück in Berlin und am Anfang seiner journalistischen Laufbahn arbeitete er für viele Zeitungen und Zeitschriften und irgendwann auch als Fotokopierer beim SFB, bei dem er durch Zufall vor die Kamera geriet. Nach Lehrjahren als Lokalreporter und Filmautor für ZAK war er erst Wettermann, dann Moderator der Regionalnachrichten. Er quizzte schließlich bundesweit in der ARD mit „Kopfball“, bevor er 1992 dem ehrwürdigen ZDF-Frühstücksfernsehen Turnschuhe anzog.
Nebenbei moderierte Cherno Unterhaltungsshows wie „Memory“, „Leute Heute“, eine eigene Talkshow im ORB und natürlich fünf Jahre lang den ARD-Klassiker „Verstehen Sie Spaß?“, doch mit der der Karriere wuchs auch der Körperumfang: 125 Kilo waren sein Maximum. Nach einigen Jojo-Anläufen mit unterschiedlichsten Diäten überzeugte ihn der Conan-Darsteller und Bodybuilding-Weltmeister Ralf Möller, endlich ein positives Gefühl zu seinem Körper zu entwickeln. Heute immer im „um die 90er–Bereich“ weiß Cherno, wie man sein Gewicht hält und genießt das Aktivsein. Wer wie Cherno Jobatey den Weg des Turnschuhs zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden gehen will, findet genaue Praxisanleitungen und Trainingspläne für Mann und Frau in dem neuen Knaur Ratgeber "Fit wie ein Turnschuh", der am 12. Januar 2005 erscheint. Auch die trendige Top-Entspannung "Iron Yoga" wird darin vorgestellt (Fit wie ein Turnschuh, Knau r Ratgeber, 16,90 Euro, ISBN: 3-426-64112-7).

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Narrhalla-Präsident Uli Kreuzer krönt Prinzessin Iris I. Foto: Andrea Pollak

Narrhalla-Präsident Uli Kreuzer krönt Prinzessin Iris I. Foto: Andrea Pollak

Ein Narr, wer Böses denkt!
Inthronisierung und Stadtschlüssel für Ali I. Khan
und Iris I. Steiner

Von Andrea und Peter Pollak
München wieder fest in Narrenhand – und wird nicht behauptet, dass Narren, Kinder, Betrunkene und Greise einen Schutzengel haben bzw. die Wahrheit sagen? Somit also nichts falsch machen können, also ähnlich wie unser Oberbürgermeister? Sei es wie es sei: Das Narrhalla-Prinzenpaar Ali I. und Iris I. wurde am Samstag vor dem Münchner Rathaus auf dem Marienplatz nicht nur feierlich inthronisiert, sondern bekam von Wiesn-Stadtrat Helmut Schmid (SPD) auch noch den unheimlich schweren Schlüssel der Stadt München überreicht. Der öffnet bekanntlich ja alle Türen!
Und die Sonne strahlte. Und die Schäffler tanzten dazu. Was nicht ganz so selbstverständlich ist. Dass die Narren jedes Jahr im Fasching den Stadtschlüssel bekommen, schon. Dass die Sonne scheint, fifty fifty. Aber dass die Schäffler tanzen – das passiert nur alle sieben Jahre. Diese Kombination ist also ziemlich einmalig. Und heuer kommt noch die Flutkatastrophe in Südasien dazu. Aber in seltener Einmütigkeit haben die Narren vom Rhein bis zur Isar beschlossen: Der Karneval bzw. der Fasching findet statt! Frohsinn trotz Flut bzw. Lebensfreude statt Trauer. Und treffen damit – zumindest hier in Bayern – einen Nerv: Denn nichts Schöneres als a schöne Leich!
Beziehungsweise der Schäfflertanz. OB Ude, der nicht dabei war, sondern durch Stadtrat Helmut Schmid würdig vertreten wurde, was Prinz Ali I. zu der Bemerkung veranlasste: „Ist er schon wieder nicht da - das nächste Mal komm ich aber zu ihm!“, OB Ude sah tags zuvor eine „tiefere Bedeutung“ darin, dass gerade 2005 wieder Schäfflerjahr ist. Derzeit führe die unbegreifliche Naturkatastrophe in Südasien den Menschen ihre Verletzlichkeit vor Augen. Die Antwort darauf sei aber nicht, sich wie die Münchner im Pestjahr zurückzuziehen, sondern den Menschen Mut zu machen. Ude: „Das Leben geht weiter!“ Der Münchner Brauch des Schäfflertanzes geht auf das Pestjahr 1517 zurück. Damals schlossen sich die Mitglieder der Zunft der Fassmacher zusammen, um die von der Pest schwer getroffene Münchner Bevölkerung mit einem festlichen Umzug aus ihrer Lethargie zu reißen. Seither erinnern sie alle sieben Jahre an dieses Ereignis.

Küßchen, Küßchen ... Foto: Andrea Pollak

Küßchen, Küßchen ...
Foto: Andrea Pollak

Stadtrat Helmut Schmid überreicht in Vertretung des OB den Stadtschlüssel an das Narrhalla-Prinzenpaar. Foto: Andrea Pollak

Stadtrat Helmut Schmid überreicht in Vertretung des OB den Stadtschlüssel an das Narrhalla-Prinzenpaar. Foto: Andrea Pollak
Drum lasst uns froh und munter sein! Foto: Andrea Pollak

Drum lasst uns froh und munter sein! Foto: Andrea Pollak

Und die Schäffler tanzen dazu ...!
Foto: Andrea Pollak

Und die Schäffler tanzen dazu ...! Foto: Andrea Pollak

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Begeisterten: Birgit Beer und Alexander Klinger. Foto: Andrea Pollak

Begeisterten: Birgit Beer und Alexander Klinger. Foto: Andrea Pollak

Küß die Hand, gnä’ Frau!
Wiener Schmäh, Wiener Herz und Wiener Operetten

Von Andrea und Peter Pollak
Die alte Schule, es gibt sie noch! Und sie zeigt sich im besten Gewande, wenn Österreich und München aufeinander treffen, Professor hin, Professor her, küß die Hand, Frau Kammersängerin, servus Poldi - Münchner Promis bei „Wien, Wien, nur du allein ...“ im siebten Operetten- und „An der schönen blauen Donau“-Himmel!
Die Achse München-Wien funktioniert wie eh und je – wenigstens bei der Operetten-Gala „Wien, Wien, nur du allein ...“ in der Philharmonie – alle Herzen vereint im Dreiviertel Takt zu schwungvollen Liedern, Walzern, Polkas und Ausschnitten aus Operetten von Johann Strauß, Robert Stolz und Emmerich Kálmán. Und plötzlich war jeder „ein echtes Wiener Blut“: Vittorio Cassagrande und Rosemarie Marmara-Sonsalla, Reinhard Glemnitz, Andreas Hauff, UFA-Star Carola Höhn, Robert Jung, Rolf Kuhsiek, Peter Machac und Monika Strauch. Und Dunja Siegel und Klaus Lug – die beste Münchner Gesellschaft feierte ausgelassen und begeistert das Radio Sinfonie Orchester Pilsen unter Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock sowie Birgit Beer (Sopran) und Alexander Klinger (Tenor): „Du sollst bzw. ihr sollt der Kaiser meiner Seele sein!“ - frei nach Robert Stolz.

Rosemarie Marmara-Sonsalla und Vittorio Casagrande. Foto: Andrea Pollak
Robert Jung und Andreas Hauff. Foto: Andrea Polla

Robert Jung und Andreas Hauff. Foto: Andrea Pollak

Rosemarie Marmara-Sonsalla und Vittorio Casagrande. Foto: Andrea Pollak

Reinhard Glemnitz mit Gattin waren begeistert. Foto: Andrea Pollak

Reinhard Glemnitz mit Gattin waren begeistert. Foto: Andrea Pollak

Die große Carola Höhn. Foto: Andrea Pollak

Die große Carola Höhn. Foto: Andrea Pollak
Cornelia von Kerssenbrock (links) und Birgit Beer. Foto: Andrea Pollak
Peter Machac und Monika Strauch. Foto: Andrea Pollak

Peter Machac und Monika Strauch.
Foto: Andrea Pollak

Cornelia von Kerssenbrock (links) und Birgit Beer. Foto: Andrea Pollak

Rolf Kuhsiek. Foto: Andrea Pollak

Rolf Kuhsiek. Foto: Andrea Pollak

Dunja Siegel und Klaus Lug. Foto: Andrea Pollak

Dunja Siegel und Klaus Lug. Foto: Andrea Pollak
Andreas Hauff, gut gelaunt und wie immer zu einem Späßchen aufgelegt. Foto: Andrea Pollak

Andreas Hauff, gut gelaunt und wie immer zu einem Späßchen aufgelegt. Foto: Andrea Pollak

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Vom Kinderstar zur Charakterdarstellerin
isarbote.de gratuliert Christine Kaufmann zum 60. GeburtstagChristine Kaufmann - die schönste Oma der Welt. Foto: Andrea Pollak

Eine Karriere wie im Märchen: Die am 11. Januar 1945 geborene Christine Kaufmann avancierte nahtlos vom gefeierten Kinderstar zur strahlenden Charakterdarstellerin. Sie spielte mit neun Jahren als das "Rosen-Resli" ihre erste Hauptrolle, und das Kinopublikum verliebte sich auf der Stelle in die Figur der "Heidi"-Autorin Johanna Spyri.
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960 wird sie an der Seite von Kirk Douglas in dem Film „Stadt ohne Mitleid“ auch international berühmt – mit knapp 17 bekommt sie den Golden Globe. 1961 engagiert Hollywood die 16-Jährige für das Historiendrama "Taras Bulba" - ein Engagement mit Folgen: Tony Curtis verliebt sich rettungslos in die Darstellerin seiner großen Filmliebe Natalie. Sie bekommen zwei Töchter, Alexandra (
1964) und Allegra (1966). Nach sechs Jahren Ehe die Scheidung. Christine Curtis-Kaufmann kehrt nach Deutschland zurück und arbeitet mit Rainer Werner Fassbinder (Lili Marlen), Werner Schroeter (Der Tod der Maria Malibran/ Goldflocken/ Tag der Idioten), Peter Zadek (Die wilden Fünfziger), Percy Adlon (Die Schaukel/ Out of Rosenheim) oder Ralf Huettner (Das Double). Dass auch skurrile Komik eine ihrer Begabungen ist, stellt sie in der Rolle der verschrobenen Olga in der Kult-TV-Serie "Monaco Franze" unter Beweis.
Inzwischen ist die als "schönste Großmutter der Welt" gefeierte Christine Kaufmann aber vor allem als Autorin von Ratgeberbüchern wie "Wellness Care", „beauty guide“ oder dem programmatischen Titel "Zeitlos schön" erfolgreich. In dem 2002 erschienenen Buch "Der Himmel über Tanger" "enthüllt sie in einer aufregenden Reise in die Geheimnisse von Tausendundeiner Nacht die Essenz der orientalischen Sinnlichkeit" (so ein Verlagstext). Am Montag, einen Tag vor ihrem 60. Geburtstag, erscheint ihre Autobiografie "Christine Kaufmann und ich - Mein Doppelleben" (Gustav Lübbe Verlag).

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Der Deutsche Film
ist wieder da!
Und mit ihm unsere Schönen,
Begabten und Außergewöhnlichen

Von Andrea und Peter Pollak
Auf einer Galaveranstaltung mit viel Prominenz ist im Prinzregententheater der Bayerische Filmpreis 2004 verliehen worden. Zufall oder schicksalhafte Fügung, dass „Der Untergang“ drei Preise bekam – trotz oder wegen der Flutkatastrophe und dem Tages- bzw. Nachtgespräch Nummer 1, den Mord an Rudolph Moshammer?!
Auch Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber machte sich in seiner Laudatio auf den Ehrenpreisträger Volker Schlöndorff seine Gedanken, kam aber zu dem Schluss: „Im Mittelpunkt des heutigen Abends stehen Künstler, die Außerordentliches geleistet haben. Sie haben uns durch ihr herausragendes filmisches Schaffen enorm bereichert. Der Staat sollte ihnen deshalb Dank und Anerkennung auch in einer Zeit, in der uns eigentlich nicht nach Feiern zumute ist, nicht versagen.“ 14 Preisträger nehmen unter den Augen von Prominenz in Massen an diesem Abend den „Pierrot“, eine Figur aus Nymphenburger Porzellan, entgegen. Und natürlich auch einen erklecklichen Anteil von den 300.000 Euro, die die Bayerische Staatsregierung so großzügig verteilt. Was auch Stoiber zu dem Jubel-Ausspruch veranlasst: „Der deutsche Film ist wieder da!“ Übrigens: Der Ehrenpreis, den Filmemacher Volker Schlöndorff bekommt, ist nicht nur eine Ehre, sondern es gibt auch nur die Ehre – das heißt er ist undotiert.
Doch das tut der guten Laune keinen Abbruch, auch nicht bei Regisseur Helmut Dietl, der hier heute Abend keinen Preis bekommt, aber gleich später den Valentin-Orden auf dem Ball der Narrhalla im Bayerischen Hof. Gleich drei Ehrungen bekommt dafür Bernd Eichingers Film „Der Untergang“. Auch der Produzent selbst wird ausgezeichnet. Den Regiepreis bekommt Dennis Gansel für „Napola – Elite für den Führer“. Beste Darsteller sind Jessica Schwarz (Für die Rolle der „November“ in „Kammerflimmer“) und Bruno Ganz (für die Rolle von „Adolf Hitler“ in „Der Untergang“). Bester Nachwuchs: Julia Jentsch (für die Rolle der „Jule“ in „Die fetten Jahre sind vorbei“) und Matthias Schweighöfer (für die Rolle des „Crash“ in dem Film „Kammerflimmern“). Michael Bully Herbig nahm den Comedypreis entgegen und meinte trocken: „Ich bin enttäuscht. Ich habe eine Rede für den Ehrenpreis vorbereitet. Mit dem Comedypreis habe ich nicht gerechnet!“ Sprach`s, verbeugte sich und verschwand unter dem Schmunzeln seiner Film-Kolleginnen und -Kollegen auf der Bühne und im Publikum von der Bühne.

Bernd Eichinger freut sich über seinen Pierrot. Foto: Andrea Pollak

Bernd Eichinger freut sich über seinen Pierrot. Foto: Andrea Pollak

Mal Zuschauer und nicht Moderatorin: Eva Grünbauer und Alexandra Polzin. Foto: Andrea Pollak

Mal Zuschauer und nicht Moderatorin: Eva Grünbauer und Alexandra Polzin.
Foto: Andrea Pollak

Die schöne Christine Neubauer sonnt sich in der Aufmerksamkeit der Zuschauer. Foto: Andrea Pollak
Bully nimmt auch den Comedypreis wenn es sein muss! Foto: Andrea Pollak

Bully nimmt auch den Comedypreis wenn es sein muss! Foto: Andrea Pollak

Die schöne Christine Neubauer sonnt sich in der Aufmerksamkeit der Zuschauer. Foto: Andrea Pollak

Staatsminister Huber genießt den Filmball zusammen mit seiner Gattin. Foto: Andrea Polla

Staatsminister Huber genießt den Filmball zusammen mit seiner Gattin. Foto: Andrea Pollak

Blumen auch für Sunnyi Melles. Foto: Andrea Pollak

Blumen auch für Sunnyi Melles. Foto: Andrea Pollak
Die jungen Erwählten: Matthias Schweighöfer, Julia Jentsch und Jessica Schwarz. Foto: Andrea Pollak
Volker Schlöndorff freut sich sakrisch. Foto: Andrea Pollak

Volker Schlöndorff freut sich sakrisch.
Foto: Andrea Pollak

Die jungen Erwählten: Matthias Schweighöfer, Julia Jentsch und Jessica Schwarz. Foto: Andrea Pollak

Stoibers wie immer gut gelaunt. Foto: Andrea Pollak

Stoibers wie immer gut gelaunt. Foto: Andrea Pollak

Auch hier in seinem Element: Otti Fischer. Foto: Andrea Pollak

Auch hier in seinem Element: Otti Fischer. Foto: Andrea Pollak
Genießen das festliche Ereignis: Dana Vavrova und ihre Töchter. Foto: Andrea Pollak

Genießen das festliche Ereignis: Dana Vavrova und ihre Töchter.
Foto: Andrea Pollak

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A bissl was geht immer
Helmut Dietl bekommt
den Valentin-Orden der Narrhalla
OB Ude würdigt Dietls
„wunderbaren Münchner Humor“

Von Andrea und Peter Pollak
Das perfekte Dreigestirn – nicht nur des Münchner Faschings, sondern des ganzjährigen abgründigen Münchner Humors – trifft sich an diesem Abend auf der Bühne des Bayerischen Hofs: Valentin, Dietl und Ude. Und natürlich die Narrhalla, die dieses einmalige Ereignis mit der Verleihung des Karl-Valentin-Ordens an Helmut Dietl unter den beschwörenden Worten von Christian Ude erst möglich gemacht hat.
“Witz, Charme und Humor – so was gibt es nur von Helmut!“ lobt der OB seinen Spezl, bezeichnet ihn unter tosendem Applaus als „würdigen Vertreter von Karl Valentin“ und kommt natürlich an dem vierten in diesem unheiligen Dreigestirn nicht vorbei: an dem Monaco Franze und seinem Spruch „A bissl was geht immer!“, den ihm Helmut Dietl nicht nur genial in den Mund gelegt hat, sondern der aus dem bayerischen Sprachgebrauch überhaupt nicht mehr wegzudenken ist. Moderator Barry Werkmeister, Narrhalla-Chef Uli Kreuzer, das Prinzenpaar Ali I. und Iris I. sowie das erlesene Publikum sind fasziniert und belohnen Udes brilliante Laudatio erst mit Staunen und Sprachlosigkeit, dann mit dem verdienten Applaus. Und natürlich auch den gebührend beeindruckten Ordenträger Helmut Dietl.
Dietl machte sich mit der TV-Serie „Münchner G'schichten“ 1975 einen Namen als Autor und Regisseur. In den Folgejahren zementierte er diesen Ruf mit den Serien wie „Der ganz normale Wahnsinn“ (1978), „Monaco Franze - Der ewige Stenz“ (1983) und „Kir Royal“ (1986). Ausgezeichnet wurde Dietl dafür mit etlichen Preisen, darunter dem Bundesfilmpreis und dem Deutschen Kritikerpreis. 1992 gab er mit „Schtonk!“, einer Satire um den Medienskandal der gefälschten Hitler-Tagebücher, sein Kinodebüt. Weitere Werke Dietls sind „Rossini - Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ (1997) und „Schatten der Zeit“ (2003). 2004 macht er den Spielfilm „Vom Suchen und Finden der Liebe“, zu dem er mit seinem Co-Autor Patrick Süskind auch das Drehbuch verfasst hat.

Auch nachdenklich lieben wir ihn! Foto: Andrea Pollak

Helmut Dietl freut sich - da freuen wir uns alle! Foto: Andrea Pollak

Helmut Dietl freut sich - da freuen wir uns alle! Foto: Andrea Pollak

Auch nachdenklich lieben wir ihn! Foto: Andrea Pollak
Helmut Dietl bekommt den Valentin-Orden von Narrhalla-Chef Uli Kreuzer. Foto: Andrea Pollak
Auch eine Dreifaltigkeit: OB Ude, Helmut Dietl und Ulli Kreuzer. Foto: Andrea Pollak Da verstehen sich zwei ganz prächtig! Foto: Andrea Pollak

Helmut Dietl bekommt den Valentin-Orden von Narrhalla-Chef Uli Kreuzer. Foto: Andrea Pollak

Bayerisches Dreigestirn: OB Ude, Helmut Dietl und Uli Kreuzer.
Foto: Andrea Pollak

Da verstehen sich zwei ganz ausgezeichnet! Foto: Andrea Pollak

Da ist er tatsächlich - und verdient. Der Valentin-Orden! Foto: Andrea Pollak Tribute to Helmut Dietl. Moderator Barry Werkmeister und L-Jay. Foto: Andrea Pollak Tribute to Helmut Dietl. Moderator Barry Werkmeister und L-Jay. Foto: Andrea Pollak
Da ist er tatsächlich - und verdient. Der Valentin-Orden! Foto: Andrea Pollak

Da ist er tatsächlich - und verdient. Der Valentin-Orden! Foto: Andrea Pollak

Tribute to Helmut Dietl. Moderator Barry Werkmeister und L-Jay. Foto: Andrea Pollak

Manfred Schnelldorfer mit Tochter Nicola. Foto: Andrea Pollak

Ohne Worte - Helmut Dietl mit Ehefrau Tamara. Foto. Andrea Pollak

Manfred Schnelldorfer mit Tochter Nicola. Foto: Andrea Pollak

Manfred Schnelldorfer mit Tochter Nicola. Foto: Andrea Pollak

Manfred Schnelldorfer mit Tochter Nicola. Foto: Andrea Pollak

Ohne Worte - Helmut Dietl mit Ehefrau Tamara. Foto. Andrea Pollak

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Sie sieht so sexy aus wie ihre Stimme klingtAnnika Kipp von Antenne Bayern in FHM. Foto: Denis Pernath / FHM Februar 2005
Annika Kipp
von Antenne Bayern
FHM präsentiert die fünf schönsten
deutschsprachigen Radiomoderatorinnen

Mit dieser Frau gehen wir jeden Abend ins Bett. Nur leider liegt sie nicht neben uns, sondern schickt nur ihre Stimme aus dem Äther zu uns. Steckt hinter der rauchigen, aufgekratzten und sexy Röhre vielleicht ein alter Besen, haben wir uns oft gefragt. Jetzt kennen wir die Antwort – dank FHM (
www.fhm-magazin.de)! Annika Kipp, die Frau für den Feierabend bei Antenne Bayern, 19 bis 24 Uhr, zählt zu Deutschlands schärfsten Radiomoderatorinnen. In der aktuellen FHM präsentiert sie sich fast unverhüllt.
Endlich sehen wir mehr. Und wissen, wer uns morgen beim Aufstehen und auch abends beim Zubettgehen begleitet. In der neuen FHM sehen wir ab S. 76 auf sechs Seiten jetzt die sexy Körper der schönsten Radiostimmen. Ohne Mikro und (fast) unverhüllt zeigen sich Annika Kipp von Antenne Bayern, Jasmin Wiegand von RADIO PSR, Sabrina Vetter früher Radio SAW jetzt Rockland, Indra Gerdes von Radio Hamburg und Daniela Linzer vom österreichischen Programm KRONEHIT.
Fünf sexy Frauen. Die nicht nur gut aussehen, sondern auch was zu erzählen haben. In der Februar-Ausgabe von FHM verraten uns die fünf Radio-Frauen, wie sie zu nachtschlafender Zeit selbst in Stimmung kommen, ob sie schon mal nackt moderiert haben und bei welcher Musik sie Sex haben. Im Radio dürfen sie nur kurz zwischen den Musiktiteln reden, bei FHM beantworten sie die 13 Fragen hintereinander und ohne Tabu. Das Ergebnis der Befragung: oft verblüffend, manchmal frech, immer unterhaltsam. Und wir wissen nun endlich, worauf es Radiofrauen bei Männern ankommt - auf die Stimme und einiges mehr...!
Annika Kipp zu ihrem FHM-Shooting: "Zunächst habe ich schon etwas gezögert, aber dann habe ich zugesagt, schließlich gebe ich für meine Hörer gerne das letzte Hemd! (lacht). Außerdem war es ein super-schöner Tag: Ich wurde toll gestylt, das Team war sehr, sehr nett und darüber hinaus habe ich viele neue Radio-Kolleginnen kennengelernt. Wann hab ich sonst die Gelegenheit dazu?" Die 25-Jährige ist in München geboren, in Murnau aufgewachsen, machte in Straubing ein Volontariat bei Radio AWN, ist seit 2002 wieder in München und moderiert seither bei ANTENNE BAYERN. Neben ihrer Abendsendung auch noch im Wechsel mit Kathie Kleff die Sendung "Highlife" von 12 bis 15 Uhr. Nebenbei schließt sie ihr Studium für Realschullehramt an der Uni München ab. Übrigens: Geburtstag? - Annika Kipp: „Ist ganz leicht zu merken 1…2…3! Kein Scherz, bin geboren am 12.März 79. Geschenke gern gesehen!“ Geburtsort? – „München, Weltstadt mit Herz!“ Sternzeichen? – „Lügenbock.“ Maße und Gewichte? – „90-60-90, 35 Kg.“ Hobbies? – „Kaffeetscherl trinken gehen – leider geht das ganz schön auf den Geldbeutel - und extrem gern: kochen, in allen Lebenssituationen!“

Annika Kipp von Antenne Bayern in FHM. Foto: Denis Pernath / FHM Februar 2005

Annika Kipp von Antenne Bayern in FHM. Foto: Denis Pernath / FHM Februar 2005

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Willy Schultes mit Sonni kurz vor seinem 85. Geburtstag in seinem gemütlichen Haus in Sendling. Foto: Andrea Pollak

Willy Schultes mit Sonni kurz vor seinem
85. Geburtstag in seinem gemütlichen Haus in Laim.
Foto: Andrea Pollak

Bayerisches Urgestein mit preußischem Namen
Willy Schultes wird 85 Jahre!
Der Volksschauspieler
über Rudolph Moshammer und Walter Sedlmayr

Von Andrea und Peter Pollak
Er ist der größte unbekannte bayerische Volksschauspieler. Gerade noch hat er mit einer anderen seiner Gattung geplaudert: mit der Erni Singerl. Er ist ein eben solches Urgestein der deutschen Schauspielszene. Man kennt sein Gesicht, seine unverwechselbare Art. Sein Name dagegen ist nur Eingeweihten sofort ein Begriff: Willy Schultes – und er klingt für einen bayerischen Volksschauspieler auch noch ziemlich preußisch! Am 28. Januar feiert er seinen 85. Geburtstag – und wir wünschen Ihm schon mal alles erdenklich Gute!
Natürlich hat Willy Schultes auch den Rudolph Moshammer gekannt. Schultes: „Moshammer war ein Paradiesvogel, der es verstanden hat, sich perfekt in Szene zu setzen!“ Was ihm nicht gefiel, war Moshammers Umgang mit seiner Hundedame Daisy: „Ich meine, das ist halt kein Hundeleben!“ Willy Schultes weiß, wovon er spricht. Sein Jack Russell Terrier Sonni ist jetzt sieben Jahre alt. Mit wem Willy Schultes sich dagegen sehr gut verstanden hat, war Walter Sedlmayr. Auch sein Tod schockte die Münchner Society. Schultes: „Wir drehten viele Filme zusammen. Er war allerdings sehr ehrgeizig. Einmal passte ihn der Text, den ich hatte, nicht, weil er mich besser aussehen ließ als ihn. Er bestand darauf, dass der Text geändert wurde. Das konnte er, das Recht dazu hat er sich seinen Film-Verträgen immer ausbedungen. Ich sagte zu ihm: Na, na, wenn du so weiter machst, bekommst du von mir a sauberne Bockfotzn! Am nächsten Morgen war der Walter sehr freundlich – und das für immer. Diesbezüglich gab es keinen Ärger mehr!“
Jetzt am 28. Januar wird Willy Schultes 85 Jahre alt. Dann steht er bereits seit fünfundsiebzig Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten. 1930 holte ihn die Ehefrau des Intendanten von Böckmann als „Lausbub“ zum Rundfunk. Seitdem ist er dabei. Und von Bühne, Film, Funk und Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Willy Schultes ist der unvergessene „Invalide Ingerl“ aus dem „Königlich Bayerischem Amtsgericht“. Er spielt im Tatort, beim Alten, bei Derrick und unter Regisseur Peter Zadek sogar einen bayerischen Wirtschaftsminister. Er spielte mit Gustav Fröhlich, Gustl Bayrhammer, Brigitte Horney, Attila Hörbiger und Beppo Brehm. Er spielt Typen, wie sie Ludwig Thoma beschrieben hat. Insgesamt wirkte er schon in über 150 Spielfilmen, 500 Fernsehrollen und unzähligen Hörfunkrollen mit. Der Münchner Willy Schultes ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Volksschauspieler. Er ist ein Charakter. Und er hat Charakter. 1993 bekam er von Staatsminister Hans Zehetmair für seine Leistungen das Bundesverdienstkreuz am Bande. Und ganz besonders stolz ist er auf den Bayerischen Verdienstorden von 1995. Doch auf seinen Lorbeeren ruht sich Willy Schultes nicht aus, sein größter Wunsch ist vielmehr: „Gesund bleiben und noch ein paar schöne Rollen bekommen!“ Und spitzbübisch: „Schwer für einen über 80-Jährigen!“ Aber, aber, Herr Schultes, wir sind uns ganz sicher, dass sie uns auch in nächster Zeit ganz überraschend vom Bildschirm anschauen werden – und wir dann sagen werden: „Das ist doch der ... der!“ Ja merkt es euch doch endlich: Das ist der einzigartige Willy Schultes!

Zwei Urbayern unter sich: Willy Schultes und Franz-Josef Strauß
Wilhelm Schultes, 1 Jahr alt - ist er nicht süß!

Wilhelm Schultes, 1 Jahr alt - ist er nicht süß!

Zwei Urbayern unter sich: Willy Schultes und Franz-Josef Strauß.

Willy Schultes beim Schneeschoren vor seinem Geburtshaus in Sendling in der Valleystraße

Willy Schultes beim Schneeschoren vor seinem Geburtshaus in Sendling in der Valleystraße.

Willy Schultes (zweiter von links) 1968 als Bayerischer Wirtschaftsminister Gandorfer in Peter Zadeks Film “Rotmord” über die bayerische Räterepublik

Willy Schultes (zweiter von links) 1968 als Bayerischer Wirtschaftsminister Gandorfer in Peter Zadeks Film “Rotmord” über die bayerische Räterepublik.

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Der Star: BMW für das Prinzenpaar der Narhalla. Foto: Andrea Pollak

Der Star: BMW für das Prinzenpaar der Narrhalla.
Foto: Andrea Pollak

Prinz und Prinzessin fahren voll auf BMW ab
Auch Karsten Engel voll in Fahrt: BMW-Umsatzrekord!

Von Andrea und Peter Pollak
Ganz verliebt ist das Prinzenpaar der Narrhalla, Ali I. und Iris I.! Manch übereifrige Leserin mag da bereits an Prinzen-Hochzeit denken, doch ganz so ist es doch noch nicht: Verliebt ist das Faschingsprinzenpaar erst einmal in ihren BMW. Den haben sie von Karsten Engel, dem Leiter der BMW-Niederlassung München, bekommen – damit die 7er Limousine sie standesgemäß und sicher durch das Münchner Faschingstreiben chauffiert.
Dass Prinzen autonärrisch sind, ist klar (weil sie eben auch Männer sind). Prinz Ali I. Khan kann sich gar nicht losreißen von der prachtvoll dekorierten schwarzen BMW-Limousine. Es ist quasi Liebe auf den ersten Blick. Und wie weit Prinzen beziehungsweise Männer gehen, wenn die Gefühle sie übermannen, weiß man ja. Da kennen sie kein Halten mehr und müssen dem Objekt ihrer Begierde sofort so nahe wie möglich sein. Und singen sogar Liebeslieder.
Doch auch Prinzessin Iris I. Steiner ist sofort ganz hin und weg – nachdem sie erst einmal ihr entzückendes Näschen gerümpft hat über die Art und Weise, wie sie ihr Prinz links liegen lässt ... wegen eines Autos! Doch der BMW 730d bezaubert auch sie. Edelholzausstattung, Komfortsitze mit Sitzheizung, Xenonlicht! Mit iDrive Konzept, dass dafür sorgt, dass das Paar jederzeit pünktlich und zuverlässig bei all seinen offiziellen Terminen erscheinen wird. Saphirschwarz metallic, mit der überdimensionalen Narrhallakappe geschmückt. Ein Blickfang! Kein Wunder, dass die Prinzessin schnurrt wie ein verliebtes Kätzchen. Und auch einen Liebessong loslässt.
So viel Freude kann kaum getoppt werden. Doch der Münchner BMW-Chef hat noch einen Grund, stolz zu sein: Die BMW-Niederlassung München hat 2004 ihr bislang erfolgreichstes Jahr gehabt. Insgesamt wurden 22.463 neue und gebrauchte Autos sowie 1.205 Motorräder ausgeliefert. Mit rund 750 Millionen Euro hat die Niederlassung München auch einen neuen Umsatzrekord erreicht. Engel: „Wir erwarten auch dieses Jahr einen neuen Absatzrekord aufgrund der nun vollen Verfügbarkeit der 1er-Reihe und der Einführung des neuen 3ers.“ Der wird am 5. März offiziell vorgestellt. Also kein Wunder, dass bei der Übergabe des Prinzenwagens nicht nur dieser selbst schnurrt, sondern überhaupt alle: Iris I. und Ali I. und Karsten Engel.

Iris I. und Ali I. freuen sich ganz narrisch über den BMW vom Münchner BMW-Chef Karsten Engel. Foto: Andrea Pollak

Iris I. und Ali I. freuen sich ganz narrisch über den BMW vom Münchner BMW-Chef Karsten Engel.
Foto: Andrea Pollak

Da strahlen Kasten Engel und Marco Janak (beide BMW) - wer würde das an ihrer Stelle nicht! Foto: Andrea Pollak
Prinz und Prinzessin besingen Wagen. Foto: Andrea Pollak

Prinz (oben) und Prinzessin (unten) besingen Wagen. Fotos: Andrea Pollak

Prinz und Prinzessin besingen Wagen. Foto: Andrea Pollak
Fast eine Prinzenrolle! Foto: Andrea Pollak
Wenn einem so viel Gutes widerfährt - das ist schon einen Narrhalla-Orden wert: Und den bekommt dann auch Karsten Engel von Narrhalla-Präsident Uli Kreuzer. Foto: Andrea Pollak

Da strahlen Kasten Engel und Marco Janak (beide BMW) - wer würde das an ihrer Stelle nicht!
Foto: Andrea Pollak

Fast eine Prinzenrolle!
Foto: Andrea Pollak

Wenn einem so viel Gutes widerfährt - das ist schon einen Narrhalla-Orden wert: Und den bekommt dann auch Karsten Engel von Narrhalla-Präsident Uli Kreuzer. Foto: Andrea Pollak

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Präsidentin Christina Eckart vom Lions Club München-Englischer Garten mit Loomit - diesen Löwen darf man ruhig ungeniert streicheln! Foto: Andrea Pollak

Präsidentin Christina Eckart vom Lions Club München-Englischer Garten mit Loomit - diesen Löwen darf man ruhig ungeniert streicheln!
Foto: Andrea Pollak

Lions, Löwe und Loomit
In Hellabrunn ist in jeder Hinsicht der Löwe los

Von Andrea und Peter Pollak
“In München brüllt der Löwe!“ Kein Wunder im Tierpark Hellabrunn. Aber jetzt hat die Löwengruppe im Dschungelzeit Zuwachs bekommen: Vom Lions Club München-Englischer Garten einen Kunstlöwen, von Sprayer Loomit noch königlicher gestaltet, als der Herr der Tiere eh schon ist.
Im Rahmen des vom Verein „Münchner Löwenparade Leo e.V.“ ins Leben gerufenen Kulturprojekts „Münchner Löwenparade“ werden überall in München lebensgroße „Kunstlöwen“ aufgestellt, die individuell gestaltet und 2006 nach der Fußball-Weltmeisterschaft für einen guten Zweck versteigert werden. Hier darf natürlich der Tierpark nicht fehlen! Und – nomen est omen – seinen Namen alle Ehre macht dabei der Lions Club München-Englischer Garten: Die Lions haben dem Tierpark den Löwen gesponsort. Und werden auch noch ihren Anteil an der Versteigerung dem Tierpark-Sonderkonto „Tier-, Natur- und Artenschutz“ spenden.
Dr. Doris Schwarzer: „Dass unser Löwe eine Rekordsumme erzielen wird, dafür bürgt Loomit. Der bekannte Sprayer hat sich kostenlos zur Verfügung gestellt, die künstlerische Gestaltung zu übernehmen. Auch hierfür unser herzliches Dankeschön!“ Loomit kennen übrigens auch unser Oberbürgermeister und seine Gattin ganz genau: Jedesmal, wenn sie in der Wanne liegen, können sie Loomits Werke an den Wänden ihres Bads bewundern.

Löwe und Löwen-Bändiger Loomit. Foto: Andrea Pollak

Löwe und “Löwen-Bändiger” Loomit.
Foto: Andrea Pollak

Löwe und Löwen-Bändiger Loomit. Foto: Andrea Pollak

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Fotos: Andrea Pollak

Poetisch, polemisch, spöttisch und liebevoll
Konstantin Wecker bekommt den Sigi-Sommer-Taler

Von Andrea und Peter Pollak
Da haben sich zwei gefunden, die sich verstehen, die zusammen gehören – und dass dabei die Narrhalla ihre Hand im Spiel hat, tut der Seelenverwandtschaft keinen Abbruch. Im Gegenteil.
Selbst dass Konstantin Wecker verkündet, er sei inzwischen ein Faschingsmuffel, tut nichts zur Sache. Denn erstens war er in seiner Jugend ein „rasender Faschingsgänger“ und zweitens ist er von der Grundidee das Faschings begeistert: „Die Faschingsregierung, das hat etwas Anarchistisches und Urdemokratisches. Und wäre in unserer Zeit oft nicht schlecht!“ Da nickt Faschingsprinz Ali I. von der Narrhalla – das kommt ihm aus dem Herzen. Und viertens natürlich war Konstantin Wecker immer schon ein Fan von Sigi Sommer: „Ich habe den Sigi Sommer als Menschen und Schreiber sehr geschätzt. Wir sind uns auch mehrmals über den Weg gelaufen!“ Ach, und übrigens fünftens – was uns wieder zur anarchistischen Grundidee des Faschings, aber auch zu den Nonkonformisten Sigi Sommer, Ali Khan und Konstantin Wecker bringt, den Sigi-Sommer-Taler hat sich der Münchner Liedermacher erst einmal anschauen dürfen, bekommen tut er ihn erst am Faschingsdienstag im Bayerischen Hof.
Konstantin Wecker wird für sein bisheriges Lebenswerk als Autor, Pianist, Liedermacher, Schauspieler, Sänger und Komponist geehrt. Und dafür, dass er Münchner ist. Ist so – die Narrhalla gibt den Taler nur an Menschen, die in der Isar-Metropole und Bayern ihren Lebensmittelpunkt haben. Aber das ist natürlich nicht der einzige Grund. Narrhalla-Präsident Uli Kreuzer: „Wenn es ein Feuerchen der Erregung gab, dann hat Sigi Sommer immer noch gern hineingeblasen, um es zu schüren. Aber mit einem Lächeln. Er schrieb manchmal poetisch, manchmal polemisch. Oft bissig, oft wehmütig. Spöttisch, aber liebevoll. Und alle hatten ihre Freude daran. Und genau das zeichnet auch unseren Preisträger aus. Das hinter dem Granteln ein Lächeln steckt. Dass sie alles sein können!“ Bisher wurden mit dem Taler die Volksschauspielerin Erni Singerl, der Kabarettist Christian Springer, die Kabarettistin Lisa Fitz und das Urgestein der bayerischen Kabarett- und Liedermacherszene, Fredl Fesl, ausgezeichnet.

Bussi, Bussi von Prinzessin Iris für Konstantin Wecker. Foto: Andrea Pollak Bussi, Bussi von Prinzessin Iris für Konstantin Wecker. Foto: Andrea Pollak

Bussi, Bussi von Prinzessin Iris für Konstantin Wecker. Foto: Andrea Pollak

So ein Taler macht schon was her. Foto: Andrea Pollak
So ein Taler macht schon was her - Narrhalla-Chef Uli Kreuzer (zweiter von links) freut sich mit dem glücklichen Konstantin Wecker. Foto: Andrea Pollak

So ein Taler macht schon was her - Narrhalla-Chef Uli Kreuzer (zweiter von links) freut sich mit dem glücklichen Konstantin Wecker. Foto: Andrea Pollak

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Nach "Schtonk", "Rossini" und "Late Show"
der neue Film von Helmut Dietl
VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE
Riesen-Promi-Auftrieb bei der Welturaufführung in München

Heimspiel für Helmut Dietl: Jede und jeder, die und der in der Schauspielkunst zur Zeit Rang und Namen hat, spielt in seinem neuesten Werk „Vom Suchen und Finden der Liebe“ mit. Und wer nicht mitspielt, ist wenigstens dabei bei der Welturaufführung in München.
Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara, Uwe Ochsenknecht, Anke Engelke, Heino Ferch, Justus von Dohnányi, Harald Schmidt, Helmut Dietl und Patrick Süskind –fast alle laufen sie in München über den roten Teppich – und wen einer tatsächlich nicht dabei ist, kann man ihn in Helmut Dietls Film dann auf jeden Fall genießen. Und natürlich den Film, der folgende Handlung hat (und bereits in den Kinos ist):
Der Komponist Mimi Nachtigal und die Sängerin Venus Morgenstern verlieben sich unsterblich ineinander, streiten sich sieben Jahre lang und trennen sich schließlich. Nach der Trennung wird ihnen schmerzlich bewusst, dass sie die große Liebe ihres Lebens verloren haben. Zunächst versucht jeder von ihnen seinen Kummer auf pragmatische Weise zu bewältigen: Venus nimmt sich einen neuen Freund, Mimi das Leben. Als sie dann schließlich feststellen müssen – er im Jenseits, sie im Diesseits – dass sie einfach nicht ohne einander sein können, scheint es zu spät. Verzweifelt, aber unerschütterlich im Glauben an eine Liebe, die über den Tod hinaus geht, steigt Venus, wie einst Orpheus, in die Unterwelt hinab, um ihren verlorenen Geliebten zurückzuholen ...

Anke Engelke und Uwe Ochsenknecht. Fotos: Constantin Film München

Anke Engelke und Uwe Ochsenknecht. Fotos: Constantin Film München

Helmut Dietl und Charles Shuhmann
Helmut Dietl, Barbara Reichert und Harold Faltermayer

Helmut Dietl, Barbara Reichert und Harold Faltermayer.

Anke Engelke und Alexandra Maria Lara.

Otti Fischer und Billie Zöckler

Otti Fischer und Billie Zöckler.

Natascha Ochsenknecht.

Helmut Dietl und Charles Shuhmann.

Anke Engelke und Alexandra Maria Lara
Natascha Ochsenknecht

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