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Andrea Pollak
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Katja und Bernd Eichinger mit der Bundeskanzlerin und dem Staatsminister. Fotos: Michael Tinnefeld und Marko Greitschus / DEUTSCHE FILMAKADEMIE

Sibel Kekilli.

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Glanz und Gloria in Berlin
Bester Film Michael Haneke, Lola für Sibel Kekilli,
Ehrenpreis für Eichinger

Für Glanz und Gloria bei der 60. Verleihung des Deutschen Filmpreises (Lola) im Friedrichstadtpalast in Berlin sorgte die Kanzlerin, die als Höhepunkt des Abends den Deutschen Filmpreis 2010 in der Kategorie "Bester Spielfilm" in Gold an „Das weiße Band“ von Michael Haneke überreicht hat. Als beste Schauspieler wurden Burghart Klaussner und Sibel Kekilli ausgezeichnet. Regisseur und Produzent Bernd Eichinger bekam den Ehrenpreis. Eichinger habe "den deutschen Film geprägt wie kaum ein anderer", so die Jury. Ohne ihn sei der deutsche Film "nicht mehr vorstellbar, und sein Einfluss reicht weit über die deutschen Grenzen hinaus".
Die Moderation lag wieder in den Händen von Entertainerin Barbara Schöneberger, die zum dritten Mal in Folge mit Witz und Schwung, dabei charmant und unterhaltsam (und hochschwanger) durch den Gala-Abend aus dem traditionsreichen Berliner Friedrichstadtpalast führte. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat zusammen mit den beiden neuen Präsidenten der Deutschen Filmakademie, Iris Berben und Bruno Ganz, die Preise verliehen. In ihrer Rede vor 1800 prominenten Gästen aus dem Film- und Kulturbereich, aus Politik und Wirtschaft gratulierte Angela Merkel den Preisträgern und betonte: "Der heutige Tag ist nicht nur ein Feiertag für die Preisträger selbst, sondern für die gesamte Filmbranche. Heute - im Jahr der 60. Filmpreisverleihung - zeigt sich der deutsche Film ausgesprochen vielfältig und innovativ. Filmemacher erzählen ihre Geschichten authentisch, humorvoll und tiefsinnig. Der Erfolg deutscher Filme im In- und Ausland bestätigt diese Entwicklung. Ohne Frage ist Film ein Ausdruck unserer kulturellen Identität. Deshalb brauchen wir weiterhin eine lebendige deutsche Filmkultur. Um diese Kultur auch über wirtschaftliche Auf- und Abschwünge hinweg zu erhalten, bedarf es guter Rahmenbedingungen. Die Bundesregierung hat diese in der vergangenen Legislatur mit dem Deutschen Filmförderfonds geschaffen. Großer Dank gebührt in diesem Zusammenhang Kulturstaatsminister Bernd Neumann, der viel zum Erfolg des deutschen Films in den letzten Jahren beigetragen hat. Ich kann Ihnen versichern, wir setzen dieses Engagement fort. Dazu gehört auch, dass uns der Schutz des geistigen Eigentums im Filmbereich ein Anliegen bleibt."

Die Preisträger der 16 Preiskategorien
sowie der Ehrenpreisträger sind:

 
Bester Spielfilm in Gold
Das weiße Band
Stefan Arndt / X Filme Creative Pool, WEGA Film, Les Films du Losange, Lucky Red;
Regie: Michael Haneke
 
Bester Spielfilm in Silber
Sturm
Britta Knöller, Hans-Christian Schmid / 23/5 Filmproduktion; Regie: Hans-Christian Schmid
 
Bester Spielfilm in Bronze
Die Fremde
Feo Aladag, Züli Aladag / Independent Artists Filmproduktion; Regie: Feo Aladag
 
Bester Dokumentarfilm
Das Herz von Jenin
Ernst Ludwig Ganzert, Ulli Pfau / EIKON Südwest; Regie: Marcus Vetter, Leon Geller
 
Bester Kinderfilm
Vorstadtkrokodile
Lena Olbrich, Christian Becker / Westside Filmproduktion mit Rat Pack Filmproduktion und Constantin Film Produktion; Regie: Christian Ditter
 
Beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle
Sibel Kekilli - Die Fremde
 
Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle
Burghart Klaußner - Das weiße Band
 
Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle
Maria-Victoria Dragus - Das weiße Band
 
Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle
Justus von Dohnányi - Männerherzen
 
Beste Regie
Michael Haneke - Das weiße Band
 
Beste Kamera / Bildgestaltung
Christian Berger - Das weiße Band
 
Bester Schnitt
Hansjörg Weißbrich, BFS - Sturm
 
Bestes Szenenbild
Christoph Kanter - Das weiße Band
 
Bestes Kostümbild
Moidele Bickel - Das weiße Band
 
Beste Filmmusik
The Notwist - Sturm
 
Beste Tongestaltung
Guillaume Sciama, Jean-Pierre Laforce - Das weiße Band
 
Bestes Drehbuch
Michael Haneke - Das weiße Band
 
Bestes Maskenbild
Waldemar Pokromski, Anette Keiser - Das weiße Band
 
Ehrenpreis
Bernd Eichinger
 
Der Deutsche Filmpreis, die LOLA, ist die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Er ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 2,855 Millionen Euro des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotiert.
 
Die Verleihung des Deutschen Filmpreises ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit dem BKM.

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Sibel Kekilli.

Christoph Waltz.

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Die Präsidenten der Deutschen Filmakademie Bruno Ganz und Iris Berben.

Senta Berger, Bernd Eichinger und Günter Rohrbach.

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Barbara Schöneberger.

Michael Ballhaus mir Begleitung.

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Michael Haneke und Jessica Schwarz.

David Kross und Hannelore Elsner.

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Der Ehrenpreisträger Bernd Eichinger.

Michael Bully Herbig und Jonas Hämmerle.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel
mit den LOLA Gewinnern.

Christoph Waltz und Begleitung.

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Justus von Dohnányi, Maria Victoria Dragus, Sibel Kekilli, Burghart Klaußner.

Nora von Waldstätten.

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Volker Schlöndorff, David Bennent, Ben Becker, Gerd Wameling.

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