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Hollywood-Special von Pressephoto Birkeneder AT&T Pebble Beach National Pro-Am Golfturnier
Bild- und Text: Brigitte Birkeneder Das AT&T Pebble Beach National Pro-Am ist ein 72 Loch Golfturnier der PGA Tour, welches 1930 zum ersten Mal ausgetragen wurde. Sänger und Schauspiellegende Bing Crosby hatte das Turnier 1939 aus der Taufe gehoben – als lockeres Treffen einiger Freunde für einige Partien Golf und für einen wohltätigen Zweck. Heute ist Pebble Beach eines der wichtigsten Turniere der Pro Tour und das einzige Turnier weltweit, wo Profis zusammen mit Amateuren gespickt mit vielen Hollywood Stars, um eine Gesamtbörse von 6 Millionen Dollar zusammenspielen. Es wird von Donnerstag bis Samstag auf den drei Golfanlagen Poppy Hills, Spyglass Hill und Pebble Beach Golf gespielt. Der unbeliebte und schwierige ´cut´ findet Samstagabend statt. Dabei qualifizieren sich für den finalen Sonntag in Pebble Beach die führenden 60 Golfprofis und 25 bis dato besten Amateure. Der Ingolstädter Autobauer Audi ist dieses Jahr einer der Hauptsponsoren und löst nach fast 50 Jahren den bisherigen Fahrzeugsponsor für das Turnier ab. Das deutsche Unternehmen setzte 180 Limousinen ein und versorgte damit hauptsächlich die Spieler und Prominenten sowie Medienvertreter an den drei Golfplätzen. „Wir sind sehr stolz, dass wir Audi als unseren neuen Sponsor der offiziellen Autos dazu gewinnen konnten. Dieses Turnier unterstützt eine ganze Menge von karitativen Einrichtungen“, erklärt Steve Worthy, einer der Direktoren der Monetery Peninsula Foundation. Bis heute wurden seit der Gründung des Turniers über 66 Millionen Dollar gesammelt und gespendet“. Die mehr als 150.000 Zuschauer sind einiges gewöhnt, wenn Sie jedes Jahr Anfang Februar nach Pebble Beach strömen, um Ihre Idole spielen zu sehen. Oft ist das Wetter hier zu dieser Jahreszeit sehr wechselhaft und windig. Doch dieses Jahr hatten sie traumhaftes Wetter bei 25 Grad an allen vier Turniertagen. Die Greens waren dementsprechend in einem hervorragenden Zustand. Steve Lowery hat das diesjährige Turnier gewonnen. Für den 47jährigen war es nach 199 Turnieren ohne Sieg der erst der dritte Turniersieg überhaupt in seiner Karriere. Lowery ist damit der älteste Champ in der 71-jährigen Turniergeschichte. Er konnte sich in einem spannenden Finale im Play-off Stechen mit 68 Schlägen gegen die Nummer 7 der Welt Vijay Singh (71) knapp durchsetzten. Bereits am ersten Extraloch hat Lowery seinen Birdeputt versenkt und sich so gegen Singh durchgesetzt. Der Vorjahressieger Phil Mickelson (Nummer 4 der Welt) hat versucht als erster Spieler seit, Mark O`Meara 1990 den Titel zu verteidigen. Doch Elf Schläge auf dem 14. Loch haben alle Hoffnung begraben. Mit 78 Schlägen hat Mickelson den Cut am Samstag verpasst. Der Australier Greg Norman der mit seinem Sohn Gregory seit über 18 Monaten zum ersten Mal wieder auf der PGA Pro Tour gespielt hat, verpasste den Cut ebenfalls um zehn Schläge. Clint Eastwood, Chairman der Monterey Peninsula Foundation, überreicht Steve Lowery anschließend den Siegerpokal und einen Scheck über 1,08 Millionen Dollar. Zusätzlich erhält er durch den Turniersieg die Spielberechtigung auf der Tour für die nächsten zwei Jahre. 2010 finden in Pebble Beach erstmals wieder seit 1992 die US-Open statt. Doch nach Pebble Beach pilgern die Zuschauer nicht alleine um den Golfprofis zu zuschauen. Wie jedes Jahr findet einen Tag vor dem offiziellen Turnierbeginn das legendäre Celebrity-Shoot-Out statt. Zum ersten Mal dabei und von vielen Fans begleitet: Der Schauspieler Luke Wilson (Bruder von Owen) sowie der Formel 1 Fahrer Rubens Barichello. Beim diesjährigen Shoot-Out, wurde in diesem Jahr der stattliche Betrag von 33.000 US Dollar eingespielt. Den größten Teil konnte dabei das Team um Musiker Kenny G und Sportkommentator Chris Bermann beitragen. Des Weiteren golften für den guten Zweck: George Lopez, Luke Wilson, Andy Garcia, Kevin James, Huey Lewis, Chris O´Donnell, der Oscarnominierte Don Cheadle, Carson Daly und Kevin Costner. Der Schauspieler wurde während des gesamten Turniers von seiner Ehefrau Christine sowie dem gemeinsamen Söhnchen Cayden Wyatt begleitet und angefeuert.
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