|
Wer ko - der ko bzw. hat es verdient! Jutta Speidel bekommt den Krenkl-Preis der SPD
Der berühmte Ausspruch des Münchner Kutschers Franz-Xaver Krenkl zeugte von Zivilcourage. Krenkl wagte es, mit seinem prächtigen Vierergespann im Englischen Garten die Kutsche von König Ludwig I. zu überholen. Als dieser ihm zurief: „Er weiß wohl nicht, dass das Vorfahren verboten ist!“ rief Krenkl aus voller Brust zurück: „Wer ko - der ko!“. Zur Auszeichnung für Zivilcorage und bürgerschaftliches Engagement wird alljährlich der Krenkl-Preis "Wer ko, der ko" verliehen. Heuer hat den Preis die Schauspielerin Jutta Speidel bekommen - für ihre Hartnäckigkeit und ihr Engagement für viele obdachlose Kinder in München. Damit habe sie den Horizont der Kinder „etwas heller leuchten lassen.“ Den Preis verleiht alljährlich die SPD im Münchner Süden bei der Veranstaltung „Wer ko - der ko“ im Traditionsgasthaus „Münchner Haupt“. Zur Veranstaltung luden heuer die bayerische Landtagsabgeordnete Adelheid Rupp, stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD, sowie die Stadtratskandidaten Horst Lischka, Michael Leonhart, Christian Amlong, Claudia Nowotny, Ender Beyhan-Bilgin und Uwe Klapproth ein. Die Rede zur Preisverleihung hielt Oberbürgermeister Christian Ude. Ude würdigte das Engagement von Jutta Speidel, die sich mit ihrem Verein Horizont e.V. für obdachlose Mütter mit ihren Kindern einsetzt. Seit knapp 4 Jahren betreibt Horizont e.V. ein eigenes 7-stöckiges Wohnhaus, und bietet damit Zukunft und Zuhause für 24 Kleinfamilien. Jutta Speidel erinnerte daran, dass nahezu 15.000 Kinder - mit steigender Tendenz - allein in der Landeshauptstadt auf Sozialhilfe angewiesen seien und bat um Unterstützung für ihre Vorhaben. Im Anschluss an die Preisverleihung gaben die drei Well-Schwestern Moni, Burgi und Bärbi - besser bekannt als "Die Wellküren" - ihr aktuelles Programm zum Besten.
|