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„Eine wahnsinnig große Ehre“ Fred-Jay-Preis 2008 für Roger Cicero und sein Team
Der Fred-Jay-Preis für deutschsprachige Urheber und Interpreten ist jetzt im Münchner Künstlerhaus zum zwanzigsten Mal verliehen worden. Von der Jury wurden der Künstler Roger Cicero und sein Team zu den diesjährigen Preisträgern gewählt. Die Auszeichnung wird alljährlich vergeben an Künstler, die - unabhängig von Lebensalter und Ausbildung - im Bereich des populären deutschsprachigen Liedes Erfolge in den Medien verzeichnen können und die sich um die Schaffung und Förderung deutscher Texte verdient gemacht haben. Er erinnert an den Textdichter Fred Jay (1914-1988). Die Preisträger der letzten fünf Jahre waren beispielsweise Rosenstolz (2007), Silbermond (2006), Peter Maffay (2005), Nena (2004) und Xavier Naidoo (2003). Die Auszeichnung ist mit € 15.000 dotiert und wird unter der Schirmherrschaft der GEMA-Stiftung vergeben. Die Preisstifterin ist Mary Jay- Jacobson, die Witwe des Autors Fred Jay. Der 37jährige Roger Cicero ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Jazzmusiker. Mit seiner Big Band bedient er sich stilistisch bei der Swingmusik der 40er und 50er Jahre und kombiniert sie mit deutschen Texten. Er erhielt u. a. folgende Auszeichnungen: ECHO 2007, Kategorie "Künstler Rock/Pop National", Goldene Stimmgabel 2007 (Sparte: Solist Jazz). Er engagiert sich für die Kinderhilfsorganisation "Save the Children". Der Künstler lebt in Hamburg, wo er am 7. Juli 2007 neben Shakira, Silbermond u. a. beim deutschen Live-Earth-Konzert auftrat. Gemeinsam mit seiner Big Band befindet sich Roger Cicero seit 28. Januar auf Deutschland-Tournee. Roger Cicero zu seiner Auszeichnung: „Deutsche Texte sind sperrig und schwer zu singen. Stimmt - wenn man in seiner Jugend so stark durch englischsprachige Musik geprägt wurde wie ich. Es war gar nicht einfach und hat eine Weile gedauert, bis ich den vom Englischen gewohnten Klang meiner Stimme auch in meiner Muttersprache umsetzen konnte. Umso mehr freue ich mich über diese wirklich unerwartete Auszeichnung. Ich brauche wohl nicht zu betonen, dass es mir eine wahnsinnig große Ehre ist, in einer Reihe mit Poeten wie Xavier Naidoo, Heinz-Rudolf Kunze oder auch dem verehrten Rio Reiser zu stehen, dessen „König von Deutschland“ ich auch in meinem letzten Live-Programm hatte. Und ein Großteil der Ehre gebührt natürlich meinen Produzenten Frank Ramond und Matthias Hass, ohne die die Texte weder so gut fließen noch so gut klingen würden.“ Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird unter der Schirmherrschaft der GEMA-Stiftung vergeben. Mitglieder der hochkarätig besetzten Preisjury sind: Prof. Dr. Reinhold Kreile, Prof. Dr. Erich Schulze, Prof. Christian Bruhn, Hartmut Engler, Dieter Thomas Heck, Hans Hee, Mary Jay-Jacobson, Heinz Rudolf Kunze und Lena Valaitis. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über 1 Mio. Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.
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