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Schönheit ist ihr Metier Prominente Schönheitschirurgen beim 2. Symposium für plastisch-ästhetische Chirurgie
Zum 2. Mal fand in diesem Jahr das von Dr. med. Harald Kuschnir initiierte Symposium für plastisch-ästhetische Chirurgie statt. Dr. Kuschnir ist seit 1981 zertifizierter Arzt für plastisch-ästhetische Operationen (bayerische Ärztekammer). Er leitet eine eigene Praxisklinik für plastisch-ästhetische Chirurgie in Grünwald und ist Mitglied in zahlreichen medizinisch-chirurgischen Gesellschaften, die sich mit Qualitätswahrung sowie Fort- und Ausbildung im Bereich der plastisch-ästhetischen Chirurgie/Medizin befassen. Dr. Kuschnir nimmt seit 1984 regelmäßig und mehrmals pro Jahr an Lehrgängen und Hospitationen im In- und Ausland u.a. USA / UK) teil.
Wichtigster Aspekt, wie schon im Jahr 2004, war die Qualitätssicherung für ästhetische Chirurgie und Medizin sowie das Thema Fortbildung. Das Symposium wurde von der bayerischen Ärztekammer mit Fortbildungspunkten zertifiziert.
Die Resonanz spricht für sich: Der Kongreß fand auf nationaler und internationaler Ebene Zuspruch, 22 Referenten und Chirurgen für Vorträge und Operationen sowie 80 Teilnehmer hatten sich akkreditiert.
Die einzelnen Kongreßtage waren nach Themen ausgerichtet: am ersten Tag Facelift und Stirnlift gefolgt von Blepharoplastik am zweiten Tag , danach der dritte Tag mit Brustvergrößerung und Brustverkleinerung sowie Fettabsaugung und Eigenfetttransfer, am letzten Tag wurden ästhetisch-konservative Methoden wie Botox, Mesotherapie und Thermolift demonstriert.
Die Operateure, teilweise international hervorragend renommiert, demonstrierten die klassischen Basics inklusive Ihrer ganz eigenen Feinheiten in Verbindung mit neuen Behandlungskonzepten wie zum Beispiel: Short Scar Facelift (Dr. Daniel C. Baker, N. Y.) mit Rückverlagerung nahezu aller Wangenweichteilstrukturen, d. h. Haut, -Muskel , -Bindegewebe und Fett. Lidchirugisches Konzept: No touch Blepharoplasty (Dr. Glenn Jelks, N.Y.). Bei dieser Methode ist hervorzuheben, dass insbesondere bei der Unterlidstraffung der Ringmuskel des Auges, zuständig für Spannung des Unterlides und Mimik des Auges, nicht verletzt wird. Der Zugang dieser operativen Maßnahme erfolgt von der Rückseite des Unterlides und hinterläßt keine sichtbaren Narben. Eine Rundung des Unterlides ("Kuhauge") kann somit nicht entstehen. Stirnlift: hier wurden bewährte Methoden verfeinert dargestellt. Brustchirurgie: siehe Stirnlift Fettabsaugung / Fetttransfer: Dr. Roger Amar (Marseille) demonstrierte die von ihm initiierten Fettinjektionstechniken im Gesichtsbereich, die sog. F.A.M.I .- Methode. Die Gesichts- Hals- Konturierung wurde mittels der wasserstrahlunterstützten Fettabsaugung (Hydrojetverfahren ) durchgeführt. Im Mittelpunkt der konservativen ästhetischen Medizin standen unter anderem die erweiterten Behandlungsmöglichkeiten mit Botox im Unterlid und Kinnbereich. Neue, gut verträgliche Füllmaterialien zur Faltenunterspritzung mit einer längeren Wirkdauer (mindestens neun bis zwölf Monate) wurden vorgestellt. Außerdem wurde die ästhetische Mesotherapie präsentiert, die wie die Thermalcoolbehandlung zu den nicht invasiven Behandlungsmethoden, eine Option neben dem Skalpell, gehört.
Die jeweiligen Themen wurden täglich im Kreis der Referenten, Chirurgen und Teilnehmer teilweise kontrovers diskutiert.
Auch die Industrie zeigte großes Interesse an diesem Symposium: neunzehn medizintechnische Firmen unterstützten diese Veranstaltung mit Ihren Geräten und Materialien.
Alle Teilnehmer waren mit dem Ergebnis des viertägigen Symposiums zufrieden. Stellvertretend für alle eine Aussage von Dr. Daniel C. Baker, international renommierter Arzt aus New York, der weltweit operiert: “Diese vier Tage waren für mich äußerst informativ, ich habe sie genutzt, um mich mit meinen Kollegen auszutauschen und würde eine baldige Wiederholung sehr begrüßen.”
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