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Unsterblicher Jopie Premierengast in der Komödie im Bayerischen Hof Susanne Uhlen begeistert als „Die Kaktusblüte“
Von Andrea und Peter Pollak Ein paar Tage vor seinem 103. Geburtstag am 5. Dezember merkt man Johannes „Jopie“ Heesters bei der Premiere von „Die Kaktusblüte“ in der Komödie im Bayerischen Hof sein Alter nicht an – natürlich, muss man schon sagen, denn der Mann ist einfach unverwüstlich bzw. unsterblich. In Berlin hatte er gerade erst sein Buch „Ein Mensch und ein Jahrhundert“ vorgestellt, Stunden später war er schon wieder zusammen mit seiner Gattin Simone Rethel voll da in München und schäkerte mit Hauptdarstellerin Susanne Uhlen. In Bayern sagt man dazu: Ein Urviech! – und obwohl’s passt, passt es doch wieder nicht so ganz zu dem ewigen Charmeur und Grandseigneur der deutschen Unterhaltung. Die oscarprämierte Komödie „Die Kaktusblüte“ feierte bereits 1969 mit Walter Matthau und Ingrid Bergmann in den Hauptrollen große Erfolge auf der Kinoleinwand und hat seitdem nichts von ihrer Spritzigkeit und ihrem intelligenten Humor verloren. Der Zahnarzt Julien Desforges hat alles, was ein Männerherz begehrt – Erfolg im Beruf und eine hübsche junge Freundin. Doch das genügt ihm nicht. Um neben seiner Antonie noch andere Frauen treffen zu können, behauptet er ihr gegenüber, verheiratet zu sein. Die angebliche Ehefrau dient von nun an immer dann als Ausrede, wenn er Rendezvous mit anderen Liebschaften hat. Doch als sich die unglückliche Antonie eines Abends, an dem Julien sie wieder einmal allein gelassen hat, das Leben nehmen will und nur durch Zufall von einem Nachbarn gerettet wird, siegt bei dem Arzt das schlechte Gewissen. Er möchte endlich ehrlich werden und Antonie heiraten.,Ein Happy End ist allerdings vorerst nicht in Sicht, denn Antonie stellt plötzlich die Bedingung, erst die angebliche Ehefrau kennen zu lernen, um sicher zu sein, dass die Ehe der beiden tatsächlich am Ende ist. Juliens Sprechstundenhilfe Stephanie muss spontan in die Rolle der Ehefrau schlüpfen, um ihrem Chef aus der Patsche zu helfen – und reitet ihn dabei nur tiefer hinein in ein Netz von Lügen und Ausreden ... Fazit: Begeisternde Vorstellung in der Komödie im Bayerischen Hof, täglich außer montags bis 13. Januar, 20 Uhr, Karten unter Tel. 089-29 16 16 33. Petra Ilmberger, Gewinnerin von Premierenkarten, zu isarbote.de-Chefin Andrea Pollak, die Fotos von der hinreißenden Aufführung machte: „Das war wirklich ein super-schöner Abend! Ihre Mühe hat sich gelohnt, wir hatten zu viert viel Spaß im Theater. Das Stück mit Susanne Uhlen ist sehr amüsant. Als begeisterte Leserin Ihres "Isarboten" hoffe ich natürlich, bald mal wieder so viel Glück bei einer Verlosung zu haben!“
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