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Lamb Of God -
Urgewalt des Metalcore
Exklusives Deutschland-Konzert
am 7. Juni in München

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Diese Woche in Winfried Noés isarbote-Kolumne ... Foto: Andrea Pollak

Winfried Noe
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Lamb Of God existieren seit über zwei Jahrzehnten und zählen seit der Jahrtausendwende zu den wichtigsten US-amerikanischen Vertretern des progressiven Heavy Metal. Anders als viele Genre- Kollegen lassen sie sich auf keinen speziellen Stil festnageln. Vielmehr steht die kreative Weiterentwicklung druckvoller Rockmusik im Zentrum ihres Schaffens. Dank ihrer engagierten Stilarbeit wird das Quintett aus Richmond/Virginia mit stetig wachsendem internationalem Erfolg bedacht. Mehr als zwei Millionen verkaufte Tonträger allein in den USA, zwei Grammy- Nominierungen als „Best Metal Performance“, zahlreiche Spitzenpositionen in Jahresbestenlisten der Fachpresse sowie der Einstieg ihres letzten Albums „Wrath“ auf Platz zwei der Billboard Charts sprechen eine
deutliche Sprache.

Mit dem sechsten, für Ende Januar erwarteten Album „Resolution“ steht nun der nächste Schritt an. Am 7. Juni stellen Lamb Of God die neuen Songs den deutschen Fans erstmals live bei einer exklusiven Show im Münchener Backstage Werk vor. Gitarrist Mark Morton, Bassist John Campbell und Drummer Chris Adler lernten sich 1990 an der Universität von Virginia kennen und beschlossen, die Band Burn The Priest zu gründen. Bereits ihr damaliger, zu Beginn noch rein instrumentaler Stil changierte zwischen den Subgenres Death-, Thrash- und Heavy Metal – eine zu eindeutige Festlegung auf einen Sound wollten sie vermeiden. Die ersten Jahre verbrachten sie fast täglich im Proberaum, um ihre Qualitäten als Instrumentalisten und Songwriter zu schärfen. 1994 stieß Sänger und Shouter Randy Blythe hinzu, was erneut eine stilistische Öffnung zur Folge hatte. Bis Ende der 90er Jahre firmierte die Band unter dem alten Namen, mit dem sie aufgrund des religiösen Bezuges allerdings immer wieder aneckte. Entsprechend erfolgte kurz nach Veröffentlichung ihres Debütalbums „Burn The Priest“ sowie nach Aufnahme eines fünften Mitglieds, dem Gitarristen Willie Adler, die Umbenennung in Lamb Of God. Seitdem sind sie aus der Szene der amerikanischen
Metal-Epigonen nicht mehr wegzudenken.
Mit jedem ihrer Alben erreichten Lamb Of God eine weitere Ebene der Breitenakzeptanz. Sie spielten auf allen großen internationalen Festivals, wurden zu Auftritten im Rahmen von ‚Ozzfest’, der ‚Family Values’-Tour oder Slayers ‚Unholy Alliance’-Tour eingeladen. Ihr drittes, 2003 erschienenes Album „As Palaces Burn“ entwickelte sich zum Durchbruchswerk. Sowohl in den USA als auch in England wurde es von mehreren Metal-Magazinen auf Platz 1 der „besten Alben des Jahres“ gewählt. Mit dem Nachfolger „Ashes Of The Wake“ gelang ihnen erstmals ein Chart- Entry. Ein weiterer Höhepunkt erfolgte mit der Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Metal Performance“. Seitdem gibt es für den Erfolg der Formation, die sich bewusst immer wieder neu zwischen den zahlreichen Metal-Genres positioniert, kein Halten mehr. Bisheriger Höhepunkt stellt ihre CD „Wrath“ dar, die neben der Nr. 2-Platzierung in den US-Charts erstmals auch die Hitlisten in England, Deutschland und vielen anderen Nationen eroberte und Lamb Of God die zweite Grammy-Nominierung einbrachte. Ebenso verantwortlich für die zunehmende Anerkennung sind ihre intensiven Konzerte. Die Routine von bald 20 Jahren Bühnenerfahrung im Wechselspiel mit dem ausgeprägten Bedürfnis nach Innovation und Eigenständigkeit machen jede Lamb Of God- Show zu einem Ereignis voller besonderer Momente. So dürften sie auch im Juni bei der Live- Präsentation ihres neuen Albums „Resolution“ wieder überragend sein.

Lamb Of God - Urgewalt des Metalcore
Erste Live-Präsentation des sechsten Albums „Resolution“
Ab sofort im Vorverkauf
07.06.2012 – BACKSTAGE WERK – 20.00 Uhr.

Lamb Of God 5

Coldplay 2012 3 Sarah Lee
Coldplay 2012 1

Stadion-Tour von Coldplay
im September 2012

12.09.2012 – Olympiastadion –
ab Montag 12. Dezember im Vorverkauf!

Nach der überwältigenden globalen Resonanz auf ihr neuestes Album und den unmittelbaren Ausverkauf ihrer Arena-Konzerte haben Coldplay jetzt eine spektakuläre Stadion-Tour im Spätsommer 2012 angekündigt. In Deutschland wird die derzeit populärste Rockband ihre sensationelle Open Air Show im September in Köln, München, Leipzig und Hannover präsentieren.
Musikalisch haben sich Coldplay nach eigenen Worten der extrem harten Sanftheit der Rockmusik verschrieben. Das Quartett, das mit über 50 Millionen Alben, sieben Grammies und sechs Brit Awards zu den herausragenden Bands ihrer Zeit zählt, zeigt sich mit seiner jüngsten Bestseller-CD „Mylo Xyloto“ wie immer experimentierfreudig, ohne den für sie typischen Sound und die lyrischen Wortspiele aufzugeben. Neue Ideen und Einflüsse gehören ebenso zum Programm der mit Spannung erwarteten Coldplay-Tournee wie Songs von „Viva La Vida“, das in 36 Ländern die Nr. 1 der Charts erreichte, und der gefeierten Trilogie „Parachutes“, „A Rush Of Blood To The Head“ sowie „X & Y“. Die sozial und politisch engagierte Gruppe hat trotz ihrer weltweiten Popularität stets darauf geachtet, sich nicht vorrangig von kommerziellen Prinzipien leiten zu lassen. So wurden Sponsorship-Angebote oder die Verwendung von Songs in der Werbung zurückgewiesen. Demgegenüber unterstützen Coldplay ausdrücklich die Bemühungen von Amnesty International. Frontmann Chris Martin setzt sich vehement für die Entwicklungshilfeorganisation Oxfam und deren „Fair Trade“-Kampagne ein.
„Mylo Xyloto“ ist das fünfte Studioalbum von Coldplay. Die CD wurde mit Unterstützung ihres langjährigen Mentors Brian Eno produziert, der auch eine zusätzliche Komposition beisteuerte. Der Veröffentlichung von „Mylo Xyloto“ gingen die beiden Singles „Paradise“ und „Every Teardrop Is A Waterfall“ voraus. „Viva La Vida“ stellte nach Aussage von Chris Martin den Wunsch dar, „von schwarzweiß zu Farbe überzugehen“. Obwohl sie ihre melodiöse und melancholische Basis beibehielten, betraten Coldplay mit diesem Album Neuland. Ihre musikalische Expedition spiegelte extreme Emotionen und Gefühlschwankungen. Verluste, Unsicherheit, Glück und Bedauern wurden in den Songs thematisiert. Coldplay formierten sich 1997. Nachdem sich Vokalist/Pianist Chris Martin und Leadgitarrist Jonny Buckland bereits im September 1996 am Londoner University College zusammengetan hatten, schloss sich ihr Studienkollege Guy Berryman (Bass) wenig später an. Im Januar 1998 wurde das Line-up mit Will Champion komplettiert, der alle Percussion-Instrumente übernahm, obwohl er bis dahin keinerlei Erfahrung auf diesem Gebiet hatte. Ihr gemeinsamer Freund Tim Rice-Oxley lehnte zwar das Angebot ab, der Gruppe als Keyboarder beizutreten, stiftete aber den Namen Coldplay. Den hatte er ursprünglich für seine eigene Band benutzt, bevor er sie in
Keane umbenannte.
Nach ihrem Auftritt beim legendären Glastonbury Festival 1999 gingen Coldplay ins Studio. Bei der Produktion traten gravierende Meinungsverschiedenheiten auf. Um künftigen Ärger zu vermeiden, legten sich die Bandmitglieder auf das Motto „alle für einen, einer für alle“ fest. Damit unterwarf sich das Quartett demokratischen Prinzipien und der Regel, alle Einnahmen gleich aufzuteilen. Das erste Album „Parachutes“ entwickelte sich auf Anhieb zu einem überragenden Erfolg. Von den Kritikern hoch gelobt, gewannen Coldplay 2001 ihren ersten Grammy. Weltweit wurden von der CD über acht Millionen Exemplare verkauft. Der Nachfolger „A Rush Of Blood To The Head“ wirkte vielschichtiger und intellektueller als das Debüt. Dies tat der Resonanz jedoch keinen Abbruch. Zwei Grammies in den Kategorien „Best Alternative Album“ und „Best Song“ für die Single „In My Place“ belegten dies nachdrücklich. Über zwölf Millionen CDs machten „A Rush Of Blood“ zu einem noch größeren Hit. „X & Y“, das dritte Studioalbum, knüpfte nahtlos hieran an. Über zehn Millionen Einheiten dokumentieren dies eindrucksvoll. Die Singleauskopplung „Speed Of Sound“ erreichte weltweit die Spitzen der Charts. Coldplay gewannen mit „Speed Of Sound“ den MTV Music Award 2005 in der Kategorie „Best Song“ und etablierten sich mit dem Album-Hattrick endgültig als Supergroup. Die Coldplay Open Air Tour in Deutschland wird vom Ersten Deutschen Fernsehen präsentiert.

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