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ausgabe 26         sonntag, 24. juni 2007

Sara Gazarek macht für uns Zucchini Brot. Guten Appetit!
Spektakel und Colonial
Das Isarnixen-Logo von isarbote.de - gezeichnet vom Münchner Maler und Karikaturist Franz Eder. Dankeschön!
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 Sara Gazarek:
 
isarbote.de? I don't speak
 German very well (although
 I took a German class in
 7th grade), but I'm sure
 it's great!              
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Buch der Woche
aus der Ausgabe 19, 8. Mai 2005

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Das Buch von Wolfgang Johannes Bekh, mit Texten von Altabt Odilo Lechner und dem Heimatdichter Franz Ringseis sowie den wunderschönen Bildern von Josef WahlAndechs. Amen. Prost.
Heilsamer Zeitvertreib: Das Buch über Andechs von Wolfgang Johannes Bekh, mit Texten von Altabt Odilo Lechner und dem Heimatdichter Franz Ringseis sowie den wunderschönen Bildern von Josef Wahl

Von Peter Pollak
Zur Zeit hat alles ein bisserl einen Anhauch von Göttlichkeit, Benedikt sei Dank. Das Banale scheint weniger banal, das Heilige weniger fern. Das haben wir Bayern allerdings schon immer gespürt, diese Entrückung, wo das Hiesige und das Ewige eine innige Verbindung eingehen: In Andechs, auf dem Heiligen Berg, nur einen Katzensprung vom Marienplatz entfernt. Ein Lobgesang auf diesen „hailigen Perg“ ist denn auch das soeben im Bayerland-Verlag erschienene Buch „Andechs, Der heilige Berg“.
Der Heimatdichter Franz Ringseis bringt es darin auf den Punkt, dieses Numinose, das mit dem Irdischen in Andechs eine solch harmonische Verbindung eingeht – in seinem Geichterl „Von Amerika nach Andechs“: „In Amerika gwesen./ Wieder dahoam./ In Andechs gsessn/ vorm frisch Foam.// S Andechser Kaaserl/ hat herrlich gstunga./ Und d Andechser Madonna / hat owagwunga:// Bleib net bloß hocka/ beim Kaas und beim Bier./ Schaug aa a wenig/ eina zu mir.“ Die wunderschönen Bilder und Zeichnungen von unserem Münchner Hausmaler Josef Wahl passen dazu wie das Gelbe vom Ei, aus dem sie entsprungen sind: Farbenfrohe erdige Bilder, in die man förmlich hineinspringen möchte, mit einer anheimelnden Spiritualität, die ihresgleichen sucht. Wahls Bilder und Zeichnungen sind Heimat und Himmel zugleich, irdisch und Traum.
Seit 1455 sind die Benediktiner auf dem Heiligen Berg ansässig, dem Ziel unzähliger Wallfahrten. Doch nicht nur die Kirche mit ihrem wundervollen "Andechser Heiligenhimmel", sondern auch die herrliche Lage des Klosters über dem Ammersee und das schmackhafte Klosterbier ziehen viele Besucher an. Mit diesem Buch wird ein wichtiges und interessantes Kapitel bayerischer Kulturgeschichte lebendig: Wolfgang Johannes Bekh berichtet vom Geschlecht derer von Andechs-Meranien und seinen Heiligen, von der Gründung des Klosters und ebenso vom persönlichen Erleben der Liturgie in der Klosterkirche und von der Andechser Gastlichkeit. Odilo Lechner OSB, Altabt der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München und Andechs, widmet sich in seinen Erinnerungen und Betrachtungen etwa der Musik in Andechs, der Baugeschichte und dem Klosterdorf, der Wechselbeziehungen von Stadtkloster und Landkloster und führt mit "Wege nach Andechs" den Leser direkt hin zum Heiligen Berg. Franz Ringseis dagegen gibt mit seinen klangenvollen Mundartgedichten hinterkünftige Gedankenspiele wieder und heitere Momentaufnahmen vom Leben in Andechs. All diese Aspekte finden sich auch kongenial in den unverwechselbaren Bildern und prägnanten Bleistiftzeichungen von Josef Wahl. Kurzum: Dieses Buch muss man haben - Bekh, Wolfgang Johannes / Lechner, Odilo: „
andechs. der heilige berg - Wallfahrtsort und Ausflugsziel“, Bayerland Verlag Dachau, Gebunden, 120 Seiten, 25 schwarz-weiß u. 18 farb. Zeichnung(en), ISBN: 3-89251-355-4, 17,90 Euro.

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Wolfgang Johannes Bekh (links), Josef Wahl (Mitte) und Altabt Odilo Lechner im Fürstensaal zu Kloster Andechs.
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“Heilige Dreifaltigkeit”: Wolfgang Johannes Bekh (links), Josef Wahl (Mitte) und Altabt Odilo Lechner im Fürstensaal zu Kloster Andechs.

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Buch der Woche
aus der Ausgabe 20, 15. Mai 2005

Edda und Michael Neumann-Adrian machen ihr Wunschbuch

Münchens Lust am Jugendstil
Edda und Michael Neumann-Adrian machen ihr Wunschbuch

Edda und Michael Neumann-Adrian: „Dem Jugendstil waren wir auf der Spur, schon bevor diese Ära der schönen, floralen Formen in den 60er, 70er Jahren wiederentdeckt wurde, in Brüssel und Barcelona, in Prag und Riga – und in München! Die Einladung von der Verlegerin Lioba Betten vom Buchendorf Verlag zu einem Münchner ‚Wunschbuch’ kam um so willkommener – auch darum, weil es noch kein Buch über Münchner Jugendstil-Architektur gibt! Richtiger heißt es jetzt: weil es keines gab – dies ist das erste.
Ein halbes Jahr ist wenig - wenn zwei Aficionados sich an die Arbeit machen, kann es dennoch ausreichen. Und dann kann ein schönes Buch entstehen, das zugleich nutzbar ist – freuen Sie sich an über 200 Bildern (die meisten frisch fotografiert) und folgen Sie den Routen von 4 Münchner Jugendstil-Spaziergängen! Und lassen Sie sich in die Zeit vor gut hundert Jahren entführen, in der München vor Leben sprühte! Die Autoren sind zwei Wahl-Münchner, die seit zwanzig Jahren am Starnberger See leben. Edda Neumann-Adrian erlebte ihre Kindheit in den 30er Jahren schon in München-Bogenhausen, Michael Neumann-Adrian in Berlin und Hamburg. Zwei Menschen, die lebenslang gern reisen, begegneten sich als Studenten (Literatur, Geschichte, Philosophie, Sprachen) – bei der Vorbereitung einer archäologischen Exkursion (die sie dann einander näher brachte).
Edda und Michael Neumann-Adrian: „Wer München mag, ist froh, dass es den ‚Buchendorfer’ nun schon 25 Jahre gibt – dank einer mutigen Verlegerin, die sich für jedes ihrer Bücher engagiert – das kommt der Zusammenarbeit enorm zugute. Wir wünschen uns: Viele Jugendstil-Fans, die in ‚Münchens Lust am Jugendstil’ noch Überraschungen finden. Und auch in Zukunft: viele ‚geneigte Leser’ für unsere Reisebücher über deutsche und mediterrane Regionen, über Indien und mehr ...“
Übrigens: Das nächste Werk ist schon in der Mache - ein Reisebuch über Indiens vor wenigen Jahren noch kaum dem Namen nach bekannten Bundesstaat KERALA – heute eines der weltweit meistbegehrten Reiseziele. Doch jetzt wollen Sie ganz bestimmt wissen, wo es „Münchens Lust am Jugendstil“ gibt: Buchendorfer Verlag, 160 Seiten mit über 100 farbigen und s/w Fotos und Abbildungen, 4 Stadtteilpläne, Festeinband, 29,80 Euro, ISBN 3-934036-93-7.

Edda und Michael Neumann-Adrian machen ihr Wunschbuch

Münchens Lust am Jugendstil: Edda und Michael Neumann-Adrian machen ihr Wunschbuch.

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Buch der Woche
aus der Ausgabe 23, 5. Juni 2005

Fee Czisch
Kinder können mehr
Anders lernen in der GrundschuleFee Czisch

Fee Czisch hat ihre ganz persönliche Schulreform durchgesetzt – mitten im real existierenden Schulsystem. Ein Buch, das zeigt: So kann, so soll, so muss Schule sein.
Kinder brauchen eine Schule, in die ich selber gern gehe, sagte sich Fee Czisch, als sie vor Jahren, eher unfreiwillig, Grundschullehrerin wurde. Und vollzog, über zwei Jahrzehnte hinweg, ihre ganz persönliche Schulreform – mitten im real existierenden Schulsystem. Oberstes Kriterium: die Kinder. Ihre Neugier, ihre Lust auf die Welt, ihre Fragen, ihr Können. Offener Unterricht, Wochenpläne statt Lernen im Klingeltakt. Erfahrung statt Belehrung; Selbstständigkeit, Zusammenarbeit und Kommunikation statt Notendruck und früher Auslese. Im Klassenzimmer entsteht eine bunte Welt aus Pflanzen, Fischen und Vögeln, aus Büchern, Sofas und Regalen voller attraktiver Arbeits-materialien. Um die Basics geht es, in immer neuen Anläufen – und um Meisterschaft.
Denn schnell wird klar: Kinder können mehr, als wir wahrnehmen und ihnen zutrauen. Sie brauchen keine fertigen Antworten auf Fragen, die sie nie gestellt haben. Wenn es um die Sache geht und nicht um dürren »Stoff«, tüfteln sie stundenlang an Aufgaben, organisieren ihre Arbeit selbst und setzen sich eigene Ziele. Lernen spielend, was sie sollen, und soziale Tugenden dazu. Lernen kann eine Lust sein, wenn man keine Mühsal draus macht. Wer Kinder – ihre Bedürfnisse wie ihre Fähigkeiten – wirklich ernst nimmt, braucht nicht die (gleichwohl notwendige) große Reform von oben abzuwarten, um ihnen – endlich – eine grundlegend andere Schule anzubieten. Ein Buch, das Lehrern wie Eltern Mut macht, gleich morgen damit anzufangen.
Fee Czisch wurde 1943 in Temesvar, Rumänien, geboren und wuchs im Allgäu auf. Nach dem Studium der Germanistik und an der Pädagogischen Hochschule war sie von 1968 bis 1996 Lehrerin an bayerischen Grundschulen. Daneben war Fee Czisch Vorsitzende der »Aktion Humane Schule« und leitete die Ausbildung von Schülern und Lehrern zu Streitschlichtern. Seit 2002 ist sie Lehrbeauftragte für Grundschulpädagogik und -didaktik an der LMU in München. Fee Czisch, Kinder können mehr - Anders lernen in der Grundschule, 336 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 22 Euro 22, ISBN 3-88897-387-2.

Fee Czisch - Kinder können mehr

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Buch der Woche
aus der Ausgabe 25, 19. Juni 2005

Es grünt so grün ...
... wenn man mit dem Buch „Grün in München“ unterwegs istGrün in München

Von Andrea und Peter Pollak
Mit ganz anderen Augen sieht man seine Heimatstadt, wenn man das Buch „Grün in München“ von Jakob Kachelmann und Claus Obermeier gelesen – nein verschlungen – hat. Sachen bzw. Grün gibt es da, das gibt es gar nicht! Und natürlich auch einige grüne Flecke, von denen man schon immer gewusst, aber sie nie besucht hat.
Nach der Lektüre dieses Buches besucht man sie. Und sucht dann auch noch voller Vorfreude und klammheimlicher Überraschung die Flecken auf, von denen man im Leben noch nie gehört oder gelesen hat. Und staunt nur so ... so grün bzw. so schön ist München! Jakob Kachelmann und Claus Obermeier öffnen und die Augen. Und auch Karl Willibald spielt eine wichtige Rolle, dass es zur Erforschung der grünen Traumpfade durch München und der Umsetzung dieses fantastischen Wegweisers durch die grünen Schätze der Landeshauptstadt in Buchform kam. Und das kam so – Jakob Kachelmann erzählt: „Ich habe mich mit einer Nachbarin in der S-Bahn Richtung Pasing darüber unterhalten, was ich so mache. Ich erzählte ihr von meinen Forschungsarbeiten in Sachsen-Anhalt. Als ich in Pasing ausgestiegen bin, sprach mich ein Herr an, Dr. Willibald Karl. Er meinte, entschuldigen Sie, ich habe zufällig ihr Gespräch mitgehört, ich finde, sie sollten mich mal anrufen.“ Das war vor einem Jahr und die Geburtsstunde von „Grün in München – Plätze, Parks und Paradiese“ vom Buchendorfer Verlag. Willibald Karl ist ein bekannter Autor von Stadtteilbüchern und den Rest kann man sich ausmalen bzw. das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Den Englischen Garten und den Nymphenburger Park kennt jeder – doch Münchens Natur hat vieles mehr, auch weithin Unbekanntes zu bieten. Die Autoren porträtieren in diesem Buch über 180 Grünanlagen und Naturschutzgebiete innerhalb der Stadtgrenzen. Neben der Darstellung von Gärten, Parks, Spielplätzen, Friedhöfen und der schönsten Isarabschnitte wird Wissenswertes zur Geschichte, zur Landschaftsarchitektur, zur Tier- und Pflanzenwelt vermittelt. Das Buch ist nach Stadtteilen gegliedert und enthält zu jeder Anlage Informationen über Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Öffnungszeiten und – soweit vorhanden – Möglichkeiten zur Einkehr. „Grün in München“ ist 2005 im Buchendorfer Verlag erschienen, 224 Seiten mit 180 Farbfotos, kostet 24,80 Euro, ISBN 3-934036-64-3. Und das auch noch passend zu BUGA!

Autor Jakob Kachelmann präsentiert GRÜN IN MÜNCHEN. Foto: Andrea Pollak

Autor Jakob Kachelmann präsentiert GRÜN IN MÜNCHEN. Foto: Andrea Pollak

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Thonets Gesellen von Heidi RehnThonets Gesellen“
von Heidi Rehn
Gewinnen Sie 5 Exemplare des spannenden Krimis um Michael Thonet, das Ikea-Prinzip des 19. Jahrhunderts und zwei Morde im Vormärz

Das Rheintal um 1840: Die evangelischen Preußen regieren die Gegend zwischen Mainz und Köln. Das behagt den katholischen Rheinländern nicht, noch dazu, wo große wirtschaftliche Not ihren Alltag beschwert. Als eines Morgens am Flussufer die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, sind sich alle sicher: Ein Evangelischer ist der Täter!
Die Spuren führen in die Werkstatt des Tischlermeisters Thonet, der gerade an der Technik feilt, Möbel aus gebogenem Holz in großer Stückzahl günstig herzustellen. Damit ist er seiner Zeit weit voraus. Weil er außerdem lieber die verhassten evangelischen und nicht die einheimischen katholischen Gesellen beschäftigt, erregt er den Unmut seiner Mitbürger. Schon versammeln sich die Burschen der Stadt vor seiner Werkstatt, um den vermeintlichen Mörder zu stellen.
»Thonets Gesellen« ist ein opulent erzählter historischer Kriminalroman. Komplex verwobene Handlungsstränge entspinnen sich vor der Kulisse des lieblichen Rheintals. Vor dem authentischen Hintergrund der Entstehung der Thonet-Möbel entwirft die Autorin das lebendige Bild einer Vergangenheit, in der Konfessionsstreitigkeiten den Nährboden für Verdächtigungen, Hass, Mord und Totschlag abgeben.
Autorin Heidi Rehn, geboren 1966, wuchs im Rheintal auf. Seit ihrem Studium der Germanistik und Geschichte lebt sie mit ihrer Familie in München. Sie arbeitet dort als Autorin und freie Journalistin. Ihr erster Roman »Das Institut« erschien bei rororo (2000), ihr erster Kriminalroman »Theos Erbe« 2003 im Emons Verlag. Heidi Rehn: Thonets Gesellen. Historischer Kriminalroman. Broschur. Köln: Emons Verlag 2005. 304 Seiten. ISBN 3-89705-372-1, € 11,-. Und so können Sie gewinnen: Email an
gewinnen@isarbote.de, Stichwort: Thonet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Heidi Rehn

Heidi Rehn.

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Benedikt XVI. - Unser Papst aus BayernBenedikt XVI. -
Unser Papst aus Bayern
Wohltuend unaufgeregte Biographie von Alfons Schweiggert

Während sich die Bieter im Internet-Auktionshaus ebay förmlich überschlagen und Unsummen für obskure Papst-Devotionalien bieten, hat ein ganz kleines Haus bzw. Verlag das ultimative Papst-Buch auf den Markt gebracht. Und hier bekommt man mehr Papst für viel weniger Geld – wohltuend unaufgeregt, aber kompetent recherchiert und interessant be- und geschrieben vom Turmschreiber Alfons Schweiggert.
Vor fast 960 Jahren saß erstmals ein Bayer auf dem Stuhl Petri. Mit Joseph Ratzinger ist nun abermals ein Bayer an der Spitze der Kirche. „Habemus bavaricum!“ Der durch viel beachtete Sachbücher bekannte Autor Alfons Schweiggert, der wie Joseph Ratzinger selbst Jahre auf dem Domberg zu Freising studierte, legt ein informatives und spannendes Porträt Benedikt XVI. vor. Das Buch bringt dem Leser einen herausragenden Bayern nahe, der, obwohl Chef der Weltkirche, von sich sagt: "Ich bleibe Bayer, wo immer ich auch bin!" Benedikt XVI. - Unser Papst aus Bayern. Pfaffenhofen, Turmschreiber Verlag 2005, 149 Seiten, TB, 11 Euro, ISBN 3-930156-96-2. Vergesst ebay – lest Schweiggert!

Alfons Schweiggert. Foto: Dieter Schnöpf, Puchheim

Alfons Schweiggert.
Foto: Dieter Schnöpf, Puchheim

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Von wegen brotlose Kunst!
Brot ist Kunst bzw.
Das Buch der Woche „Kunst und Brot“

Kunst und Brot
Auch scheinbar Profanes wie Brot dient zahlreichen Künstlern als Inspiration – und sogleich rückt ein für uns alltägliches Nahrungsmittel in eine neue Dimension des Verstehens auf: Hunger, Überfluss aber auch die Freude des Teilens werden unmittelbar spürbar. Das private Museum der Vater-und-Sohn-Eiselen-Stiftung hat unter Dr. Hermann Eiselen in den letzten 30 Jahren mehr als 2.000 künstlerische Exponate rund um die Thematik Brot erworben. Die aktuelle Sonderausstellung des Ulmer Museums präsentiert 100 dieser Meisterwerke – von Pieter Brueghel d. J. über Georg Flegel und Ernst Stoskopff bis zu Ernst Barlach, Salvador Dalí und Man Ray. In einem opulent bebilderten Band werden sie teilweise erstmals publiziert.
Brot im Spiegel der Kunst – der Band „Kunst und Brot“ von Oliver Seifert demonstriert in Meisterwerken aus sechs Jahrhunderten Herstellung, Verzehr und religiöse Bedeutung des Brotes in den westlichen Kulturen und zeigt zugleich, was es bedeutet, kein Brot zu haben. Alle die hierfür ausgewählten Werke sind Teil der gleichnamigen aktuellen Sonderausstellung im Museum der Brotkultur (bis 30. September, Öffnungszeiten täglich 10 bis 17 Uhr, Mittwoch 10 bis 20.30 Uhr, im historischen Ulmer Salzstadel von 1592, die Zufahrt über die Olgastraße (Altstadtring) ist ausgeschildert, www. Brotmuseum-ulm.de). Brot ist kulturübergreifend ein Grundnahrungsmittel und damit Garant für die menschliche Existenz. Nicht umsonst spielt es eine zentrale gesellschaftliche und kulturgeschichtliche Rolle, deren Dokumentation sich die Kunstsammlung des Museums der Brotkultur widmet. Alle Vorgänge rund um das Brot haben in die künstlerische Darstellung Eingang gefunden. Pieter Brueghel d. J., David Teniers, Rembrandt und Georg Flegel, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Käthe Kollwitz, Gerhard Marcks oder Daniel Spoerri und viele weitere haben sich mit Aspekten des Themas auseinandergesetzt. Die Zusammenschau ihrer Gemälde, Druckgraphiken und Skulpturen ergibt ein breites Panorama zum Brot und seinem Kontext, dem in vier Themenkreisen nachgespürt wird: Vom Pflügen und Einsäen des Getreidefeldes über das Ernten, Dreschen und Mahlen des Korns zum Backen des Brotes können die Stufen der Brotherstellung wie in einer Bildergeschichte miterlebt werden. Alsdann folgen Verkauf, Verzehr – mal in festlicher Tischgesellschaft, mal unter einfachsten Bedingungen – und schließlich Darbietung in Stilleben, die üppig mit anderen Lebensmitteln und reichen Geschirren kombinieren oder sich ganz auf das Brot konzentrieren. Die religiöse Bedeutung, insbesondere in der christlichen Religion, zeigt sich in zahlreichen alt- und neutestamentarischen Darstellungen von Adam und Eva auf dem Felde bis zur Speisung der 5000 und dem Abendmahl. Hunger als Komplementärthema verdeutlicht die existentielle Komponente und das Leid, welches mit Fehlen von Brot einhergeht. Diese Aspekte setzen sich zu einem Gesamtbild zusammen und ergeben erstmals eine Geschichte vom Brot in der Kunst.
Oliver Seifert studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie. Nach Promotion und Tätigkeit für verschiedene Museen arbeitet er seit 2001 als Kurator im Museum der Brotkultur und hat bereits eine Kulturgeschichte der Hostie herausgegeben. Oliver Seifert, „Kunst und Brot - Hundert Meisterwerke aus dem Museum der Brotkultur“, Hirmer Verlag München, 224 Seiten mit 132 Abbildungen in Farbe. 24,5 x 28 cm. Leinen. € 39,90 [D]/ sFr 69,–. ISBN 3-7774-2665-2.

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Franz Beckenbauer – Der freie MannSeptember 2005:
Der Kaiser wird 60!

Franz Beckenbauer wird 60 – und rechtzeitig vor seinem runden Geburtstag am 11. September ist bereits seine Biografie auf dem Markt. Der freie Autor Torsten Körner beschreibt in „Franz Beckenbauer – Der freie Mann“ den Werdegang des gebürtigen Münchners „vom kleinen einfachen Giesinger Burschen zum Imperator der deutschen Sportwelt“.
Franz Beckenbauer überall und alles: Golfspieler, Pensionär, Werbeonkel, Trainer, Präsident des FC Bayern, Vizepräsident des DFB, Kolumnist der Bild-Zeitung, Kommentator auf Premiere, Lobbyist von Adidas, Chef des deutschen WM-Organisatoren-Komitees 2006. Er ist, so Christof Siemens in der Zeit: „Unangreifbar. Unvermeidbar. Der bekannteste Deutsche der Welt. Der graumelierte Fanartikel der Nation.“ – Doch wer war Franz Beckenbauer früher? Wie verlief der Weg vom Nachkriegsjungen zum »Kaiser« der deutschen Fußballwelt? Für die einen ist Franz Beckenbauer Gott und »Kaiser«, für die anderen lediglich ein gelackter Glamourboy und Parvenü – wie keinem anderen gelingt es Torsten Körner, den bestehenden widersprüchlichen Images der schillernden Person Beckenbauer auf den Grund zu gehen und eine kultur- und mentalitätsgeschichtliche Erklärung zu liefern. Unterhaltsam und spannend, einfühlsam und kritisch, lässt Körner Welt und Lebensweg des Fußball-Stars vor unseren Augen lebendig werden und verschafft uns durch diese einzigartige Biographie über die mediale Ikone der deutschen Nachkriegsgesellschaften zugleich einen faszinierenden Blick auf die deutsche Ikonographie nach 1945 selbst. Das Buch entsteht in enger Zusammenarbeit mit Franz Beckenbauer.
Torsten Körner und Franz Beckenbauer: Der frei Mann - Eine Biographie, 320 Seiten, gebunden, EUR (D) 19,90, sFr 34,90, ISBN 3-502- 18391-0. Übrigens: Torsten Körner, geboren 1965, lebt als freier Autor in Berlin. Zuletzt erschien von ihm eine viel gelobte Heinz-Rühmann-Biographie.

Franz Beckenbauer und Torsten Körner bei der Präsentation von des Kaisers neuem Buch

Franz Beckenbauer und Torsten Körner bei der Präsentation von des Kaisers neuem Buch.

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Felix R. Paturi: Die letzten Rätsel der WissenschaftVom Kugelblitz bis zum Sinn des Lebens
Felix R. Paturi:
Die letzten Rätsel der Wissenschaft

Können Pflanzen miteinander kommunizieren? Können Organe sich erinnern? Ist das Universum endlich oder unendlich? Was genau ist Schwerkraft? Gab es die Sintflut? Was beeinflusst unser Klima? Wie unabhängig ist der Mensch?
Es gibt Fragen, die die Phantasie des Menschen in besonderer Weise beflügeln (Gibt es Leben im All?). Andere ergeben sich aus der neuesten Forschung (Gibt es so etwas wie Überlichtgeschwindigkeit?) Wieder andere behandeln inzwischen geradezu klassisches Probleme (Lässt sich der Schöpfer logisch erklären?). Alle aber bewegen sie die Natur- und Geisteswissenschaften in ganz besonderer Weise – nämlich als besonders harte Nüsse. Unterhaltsam und leicht verständlich folgt Felix R. Paturi den Spuren der letzten ungelösten Wissenschaftsrätsel. Er macht verständlich, wo Physik und Philosophie, Geologie und Biologie, Chemie und Altertumsforschung an die Grenzen des Wissens stoßen.
Dabei lässt er den Leser teilhaben an der unmittelbaren Faszination der Forschung: Von der String-Theorie über die Tücken der Primzahlen bis hin zu erstaunlichen Merkwürdigkeiten des Wassers; vom Kugelblitz über den Sinn des Lebens bis hin zur mathematischen Wurstkatastrophe – Wissenschaft wird hier so hautnah und anschaulich gemacht, dass auch der Laie beginnt, die Geheimnisse der Welt aus einem völlig neuen Blickwinkel zu sehen.
Felix R. Paturi, geboren 1941, ist Physiker und Autor zahlreicher wissenschafts-geschichtlicher Publikationen und Bestseller, darunter Chronik der Erde (1996), Chronik der Technik (1997), Harenberg Schlüsseldaten der Astronomie (1996) sowie Die großen Rätsel unserer Welt (1999). Er lebt in der Nähe von Frankfurt / Main. Felix R. Paturi
Die letzten Rätsel der Wissenschaft, Eichborn 2005, 368 Seiten, gebunden, 22,90 Euro,
ISBN 3-8218-5593-2.

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Sabine Käfer. Foto: Andrea Pollak
Wiesn. Foto: Andrea Pollak

Sabine Käfer.
Fotos: Andrea Pollak

Sabine Käfer
Oktoberfest Insider Guide
Wir verlosen 5 dieser elementaren Führer

Das Münchner Oktoberfest ist das größte und bekannteste Volksfest der Welt und Deutschlands größtes Markenzeichen. Sechs Millionen Besucher kommen jedes Jahr, trinken fünf Millionen Liter Bier und essen mehrere hunderttausend Brathendl. Da kann man schnell den Überblick verlieren.
Sabine Käfer führt Sie zu den Plätzen der Insider, begegnet Prominenten und erklärt die goldenen Regeln für eine unvergessliche Wiesnzeit. Die „Wiesn“, wie die Münchner das Spektakel nennen, feiert im Jahr 2005 ihren 172. Geburtstag. Bei einem Ereignis dieser Größenordnung entgeht Ihnen schnell das Beste – es sei denn, Sie verfügen über Insiderinformationen und wissen, wo Sie die absoluten Highlights finden. Diese sehr persönliche Hommage an das Oktoberfest gibt Ihnen Tipps, wo man was wie macht, und verhilft Ihnen so zu einem einzigartigen Wiesn-Aufenthalt.
Sabine Käfer ist seit über 15 Jahren auf dem Oktoberfest. Als ehemalige Wiesnwirtin hat sie von Franz Beckenbauer über Uschi Glas, Ralf Schumacher bis hin zu Königin Sylvia von Schweden alle großen Prominenten bewirtet. Keine kennt die "Wiesn" so gut wie sie. Jetzt verrät sie ihre ganz geheimen Wienstipps. Übrigens: Sabine Käfer hat eine zwölfteilige Fernsehreportage zum Oktoberfest moderiert. Dieses Jahr berichtet sie für das Bayerische Fernsehen von der Wiesn.
Also: Oktoberfest Insider Guide, Sabine Käfer, erschienen bei
teneues, 136 Seiten, c. 180 Farbfotografien, Text in Englisch und Deutsch, 14.90 Euro, Juli 2005, ISBN 3-8327-9064-0: Ein unersetzlicher Führer zur größten Party der Welt mit Kalender, Glossar und vielen nützlichen Tipps. Und so können Sie einen dieser unersetzlichen Führer gewinnen: Schreiben Sie unter dem Stichwort „Wiesn“ Ihren Wiesn-Hit (= Lied) an gewinnen@isarbote.de und vielleicht sind Sie unter den Glücklichen, die schon vor der Wiesn alles über die Wiesn wissen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Oktoberfest Insider Guide
Wiesn bei Nacht. Foto: Andrea Pollak

Lesen Sie hier >> mehr über die Wiesn.
Foto: Andrea Pollak


Sexual Intelligence. Das neue Buch der Bestsellerautorin Kim Cattrall, bekannt auch als Darstellerin der Samantha Jones aus Sex and the CitySex und the City-Vamp
verrät ihre Geheimnisse
Kim Cattrall und ihre ganz persönliche sexuelle Revolution

Jeder kennt sie: Kim Cattrall, die den Vamp Samantha in der Erfolgsserie „Sex and the City“ spielte. In ihrer Rolle verführte sie die Männer reihenweise und berichtete ihren Freundinnen anschließend schamlos davon.
Kim Cattrall: „Nach den ersten beiden Staffeln von „Sex and the city“ fingen die Leute an, auf mich zuzugehen und mir von ihren eigenen Samantha-Szenarien zu berichten. Das war schmeichelhaft – aber manchmal auch peinlich. Sie nahmen an, dass ich, genau wie Samantha, schon immer fabelhaften Sex genossen hätte. In Wirklichkeit war das Gegenteil der Fall- wie bei so vielen Frauen. Die sexuelle Erfüllung stellte sich bei mir erst relativ spät ein.“ Mit der Veröffentlichung ihres ersten Buches „Satisfaction: Die Kunst des weiblichen Orgasmus“ wollte Kim Cattrall diese späten, aber wertvollen Erkenntnisse mit anderen Menschen teilen. Doch sie erkannte auch, dass es noch immer viel zu lernen – und zu sagen – gab. Daraus entstand jetzt „Sexual Intelligence“. Kim Cattrall: „Ich hoffe, dass es Ihnen gefällt. Ich fühle mich nach „Sexual Intelligence“ ein bisschen weiser ... aber die Revolution geht weiter!“
In diesem Buch verrät sie die Geheimnisse der sexuellen Erregung: Was macht uns an und warum? Verführung, sexuelle Fantasien und Befriedigung spielen in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle. Kim Cattrall hat etliche Sexualwissenschaftler, Psychologen und andere Autoritäten auf dem Gebiet befragt, aber auch Privatleute interviewt, die sich über ihre sexuellen Vorlieben und Abneigungen äußern. Kim Cattrall greift auf vielerlei Quellen zurück und verdeutlicht unser Sexualverhalten anhand der jeweiligen sexuellen Reize, auf die wir ganz individuell reagieren. Aber auch im größeren historischen Kontext anhand der Entwicklung des Kleiderstils, der sexuellen Revolution und der Pornographie. Auch von den alten Griechen kann man anhand der überlieferten Sagen von z.B. Aphrodite und Cupido einiges über das menschliche Verlangen erfahren. Das Buch wird mit Fotos aus der Kunst ergänzt sowie mit erotischen Fotografien von Kim Cattrall selbst. Der Text ist sowohl sinnlich als auch informativ und wird jedem eine Freude bereiten, der mehr über den überraschend komplexen Vorgang der menschlichen Erregung erfahren möchte.
Sexual Intelligence. Das neue Buch der Bestsellerautorin Kim Cattrall, bekannt auch als
Darstellerin der Samantha Jones aus „Sex and the City“, ca. 144 großformatige Seiten ca. 200 farbige Abbildungen, Hardcover auf Kunstdruckpapier, Format 22 x 24 cm, durchgehend vierfarbig, erscheint am 1. Oktober 2005 im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag Berlin, ISBN 3-89602-661-5, Preis 24,90 Euro.

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Sexual Intelligence. Das neue Buch der Bestsellerautorin Kim Cattrall, bekannt auch als Darstellerin der Samantha Jones aus Sex and the City

Das gelbe MonsterDas gelbe Monster
Neid als philosophisches Problem

Neid ist ein Affekt, der die menschlichen Beziehungen zersetzt. Friedhelm Dechers philosophische Analyse „Das gelbe Monster – Neid als philosophisches Problem“ zeigt, wie man diesem ebenso allgegenwärtigen wie anstößigen Affekt Paroli bieten kann.
Ständig versuchen Politiker, ihre Gegner mit dem Vorwurf zu beschädigen, sie wollten „Neidkampagnen“ entfesseln oder „Sozialneid“ schüren. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht von „Neidpopulismus“ oder gar von einer „Neidgesellschaft“ die Rede ist. Nun ist Neid kein neues Thema. Die dämonische Natur dieses Affekts hat die gesamte Geistesgeschichte beschäftigt. Wie kann sich Neid so tief in die menschliche Seele eingraben? Warum beschädigt er so nachhaltig das Zusammenleben der Menschen? Friedhelm Decher arbeitet in seinen philosophischen Erkundungen zunächst das Verhältnis zu verwandten Affektlagen wie Rivalität, Schadenfreude, Eifersucht oder Missgunst heraus. Dabei tritt die Triebfeder des Neids hervor: das Sich-Vergleichen mit anderen. Aber der Autor begnügt sich nicht mit der bloßen Diagnose, er stellt auch die möglichen Umgangsweisen mit diesem Affekt vor. Friedhelm Decher, Jahrgang 1954, studierte Philosophie, Germanistik, Psychologie und Erziehungswissenschaft. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Siegen, Dozent in der Erwachsenenbildung und freier Autor. „Das gelbe Monster – Neid als philosophisches Problem“ von Friedhelm Decher,
www.zuklampen.de, 160 Seiten, gerade erschienen, 16 Euro, ISBN 393492073X.

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Bernd Brunner – Eine kurze Geschichte der BärenWas Sie schon immer
über Bären wissen wollten
Bernd Brunner –
Eine kurze Geschichte der Bären

Bären wohnen in Höhlen, Menschen dagegen in Häusern, die sie sich zuweilen wie Höhlen einrichten – damit hören die Gemeinsamkeiten eigentlich schon auf. Zwar ist der Mensch dem Affen nah verwandt, dennoch entwickeln Menschen stärkere Sympathien für den Bären. Obwohl sich der Bär die Herzen der Menschen erobert hat, ist er heute in vielen Teilen der Welt nur noch in kleiner Zahl vorhanden.
Kontakt zwischen Mensch und Bär gibt es deshalb vor allem im Zoo. Wie passt das zusammen? Was hat die Vorstellung, die sich der Mensch vom Bären macht, mit dem eigentlichen Tier zu tun? Bernd Brunners unterhaltsamer Streifzug durch die Geschichte und Literatur fördert zahlreiche interessante Beispiele über den vielschichtigen Umgang des Menschen mit den Bären zutage. So erzählt der Autor etwa von den vergeblichen Versuchen über die Jahrhunderte hinweg, den Bären zu zähmen, oder erläutert, wie es dazu kam, daß dieses Raubtier Bestandteil unseres Mythen- und Trauminventars wurde. Ein bibliophiles Buch für alle, die fasziniert sind von Bären und ein Faible für außergewöhnliche, bisweilen skurrile Geschichten haben. Eine faszinierende Kulturgeschichte des Bären, die einen neuen Blick auf das bekannt und vertraut geglaubte Tier eröffnet – liebevoll gestaltet, mit vielen historischen Illustrationen.
Bernd Brunner, Jahrgang 1964, arbeitete nach dem Studium in Berlin und Seattle als Redakteur für das Fernsehen. Sein vielgelobtes Buch „Wie das Meer nach Hause kam. Die Erfindung des Aquariums“ (2003) erscheint in diesem Jahr auch in den USA, Taiwan und China. Der Autor lebt in Berlin. Bernd Brunner, EINE KURZE GESCHICHTE DER BÄREN, Mit zahlreichen farbigen und s/w Illustrationen, 204 Seiten, € (D) 16,- / € (A) 16,50 / sFr 28,50, ISBN-13: 978-3-546-00395-7, ISBN-10: 3-546-00395-0.

Autor Bernd Brunner

Autor Bernd Brunner.

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Ben Schoon, OstwindMord und Totschlag in Sendling
Spannung pur garantiert:
Ben Schoon schreibt
seinen nächsten Krimi

Zwei tote Türsteher, erschlagen und erschossen von einem Unbekannten. Ein dubioser Saunabesitzer mit dunkler Vergangenheit. Und ein russisches Ehepaar, das in den Strudel der Ereignisse gerät.
Im vergangenen Jahr erschien der erste Krimi von Ben Schoon: „Ostwind“, veröffentlicht bei editions treves (ISBN 3-88081-540-2). In dem Buch wird eine Diskothek um Schutzgeld erpresst, doch der Security-Dienst, geleitet von einem Ex-Hooligan, setzt sich erfolgreich zur Wehr. Nach „Ostwind“ arbeitet Ben Schoon, der in Sendling lebt, inzwischen an seinem nächsten Krimi. Die Handlung spielt im Rotlicht-Milieu von Mallorca. Schoon erzählt seine Geschichten aus der Perspektive von gesellschaftlichen Randgruppen, darunter Fußball-Problemfans, Aussiedler oder Männer und Frauen aus dem Rotlicht-Milieu. Was aber nicht bedeutet, dass Schoon selbst eine dunkle Vergangenheit aufweist. „Als Schöffe am Landgericht München 1 muss man schon eine weiße Weste haben“, lacht der Autor.
In der Pfalz geboren und aufgewachsen, ist Schoon seit 16 Jahren in München ansässig. Als freier Journalist lebt er vom Schreiben, spezialisiert auf Hightech-Themen und Internet-Ökonomie. Mit der Malerin und Fotografin Zara Valenti betreibt er seit 1997 den Projektraum „das eisHaus“ in der Pfeuferstraße. Hier finden Kunstausstellungen und Autorenlesungen statt, letzteres natürlich vor allem Krimis. In Sendling fühlt sich Ben Schoon besonders wohl, da man hier eine fast ländliche Umgebung und unkomplizierte Mitmenschen vorfindet. „Schwarzträger und Schickis laufen einem nur selten über den Weg, und das hoffentlich noch lange.“ Das schönste Hobby von Ben Schoon ist das Fliegenfischen. Als Mitglied des Vereines „Die Isarfischer“ besitzt Schoon die Erlaubniskarte, um an der Isar im Münchener Stadtgebiet zu angeln. Seine Lieblingsstelle, so viel verriet er uns, liegt unterhalb des E-Werks am Hinterbrühler See, den selbst viele Einheimische kaum kennen. Auch wenn in seinen Krimis nicht immer alles glatt läuft, hat sich Schoon für das Lebensmotto: „Bis jetzt ist noch alles gut gegangen“ entschieden.

Lebt in Sendling und schreibt Krimis: Der Autor Ben Schoon

Lebt in Sendling und schreibt Krimis:
Der Autor Ben Schoon.

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August Strindberg: Das blaue BuchDieses Buch ist mein Pulvermagazin!
August Strindberg: Das blaue Buch

Nach einem phantastischeren Buch kann man in der Weltliteratur lange suchen. Es handelt von Gott und der Welt, von Mathematik und von den Frauen, von Botanik und Okkultismus, Sprache und Religion. Unergründlich verschwistern sich in Strindbergs Buch, das er »die Synthese meines Lebens« nennt, Naturalismus und Metaphysik, Empirie und Spekulation. Gewidmet hat er es dem Mystiker Emmanuel Swedenborg, als dessen Schüler er sich bezeichnet.
Aber seine kabbalistische Weisheitslehre ist durchschossen von einer erbitterten Zeitkritik. Von einer Seite zur andern wechselt der Tonfall. Man sieht dem Autor zu, wie er grübelt und wütet, sinnt und höhnt. Mit seiner »kontrainduktiven Methode«, die das Verfahren der Surrealisten vorwegnimmt, brüskiert er die moderne Wissenschaft und provoziert nicht nur seine Zeitgenossen, sondern auch den heutigen Leser. Die plötzlichen Eingebungen, die ihn heimsuchen, entzünden sich an den banalsten Alltagserscheinungen. Die Nummer an einer Straßenbahn, der Flug eines Fischadlers: alles, was Strindberg beobachtet, kann halluzinatorische Ahnungen bei ihm auslösen. Und so verschwimmt auch vor den Augen des Lesers die Grenze zwischen schlichter Wahrnehmung und mystischer Erfahrung, zwischen Realität und Esoterik.
Strindberg schreibt über Unterschicht und Oberschicht, Jugend und Alter, das Individuum in der Gesellschaft und Erbsen im Wasser, über „Wagners Kavallerie-Musik“ und das Böse, die Entwicklung einer religiösen Empfindlichkeit und Telepathie: scheinbar planlos, erwächst Strindbergs Weltsicht aus einer fragmentarischen, gegen jedes Systemdenken gerichteten Herangehensweise. Und dennoch stehen die einzelnen Aufsätze in einer vielfachen Wechselbeziehung. August Strindberg wurde 1849 in Stockholm geboren und starb dort, nach langjährigen Auslandsaufenthalten, 1912. Er hinterließ ein riesiges Werk, darunter Dramen, Romane, Novellen und Gedichte. Er malte, betrieb naturwissenschaftliche und alchimistische Studien und experimentierte mit Schwefelverbindungen. Er durchlitt stärkste seelische Krisen, hatte Wahnvorstellungen und Verfolgungsängste. Seine drei ehelichen Verbindungen endeten unglücklich, der Kampf der Geschlechter war das zentrale Thema einiger seiner bekanntesten Dramen. Strindberg wurde wegen Blasphemie angezeigt (und freigesprochen), er suchte seinen Frieden in einem eher mystischen Glauben und fand sich am Ende seines Lebens im Mittelpunkt der sogenannten Strindberg-Fehde, die sich an seiner scharfen Kritik eines neuromantischen Heroenkultes entzündete und so heftige Formen annahm, daß sie auch als schwedische Dreyfus-Affäre bezeichnet wurde. Angelika Gundlach, Übersetzerin und Lektorin, ist die Herausgeberin der heute maßgeblichen Frankfurter Ausgabe seiner Werke im Insel Verlag, die leider unvollendet geblieben ist.
August Strindberg, Das blaue Buch, ausgewählt, aus dem Schwedischen übersetzt und kommentiert von Angelika Gundlach, Eichborn Verlag 2005 DIE ANDERE BIBLIOTHEK, Band. 248, 350 Seiten, mit Lesebändchen und Pappschlaufe, 30,00 Euro (D), ISBN 3-8218-4562-7.

August Strindberg. Foto: Anton Blomberg

August Strindberg.
Foto: Anton Blomberg

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Hildegard Knef - Fotografien von Rico PuhlmannKein geschenkter Gaul bzw. es soll rote Rosen regnen
Hildegard Knef – Fotografien von Rico Puhlmann

Die Knef hätte am 28. Dezember ihren 80. Geburtstag gefeiert. Jetzt ist ein prachtvoller Bildband mit großteils noch nie veröffentlichten Porträts und legendären Motiven des berühmten Modefotografen Rico Puhlmann erschienen – selbst für Kenner eine Sensation. Und für neugierige Leser und Knef-Fans ein Muss!
Sonnengebräunt, mit nassen Haaren und ohne die obligatorischen dicken Knef-Wimpern – so fotografierte Rico Puhlmann 1970 Hildegard Knef in ihrem Ferienhaus an der Côte d’Azur. Eine Knef wie man sie noch nie gesehen hatte und nie wieder sehen sollte. Ab Mitte der 60er Jahre begleitete der berühmte Modefotograf Hildegard Knef mit der Kamera. Es gelang ihm wie keinem anderen, mit seinen Bildern das Image »Der Knef« zu prägen und ihren einzigartigen Look in brillanten Fotos in Szene zu setzen. Über 350 der spektakulärsten Aufnahmen aus dem umfangreichen Puhlmann-Archiv hat die Herausgeberin Corinna Weidner ausgewählt und in dem Bildband »Hildegard Knef« vereint. Entstanden ist ein prachtvolles Buch, das selbst für Knef-Kenner eine Sensation darstellt. Neben legendären Motiven zeigt es eine Fülle unveröffentlichter Porträts und wird mit liebevollen Anekdoten zu deren Entstehungsgeschichte ergänzt. Bestellen Sie schon jetzt eine Fahne des am 1. Oktober 2005 erscheinenden Buches.
»Die Fotografien von Rico Puhlmann zählen fraglos nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu den anspruchsvollsten, die es von Hildegard Knef gibt«, so Corinna Weidner, Foto- und Musikjournalistin und selbstredend Knef-Fan. Einige tausend Aufnahmen des Starfotografen hat sie gesichtet, für den Bildband »Hildegard Knef« etwa 350 Motive ausgewählt und chronologisch zusammengeführt. Einige der Bilder haben als Coverfotos von LPs und Büchern sowie auf den Titelseiten von Zeitschriften bereits Geschichte geschrieben. Doch vor allem die vielen vollkommen unbekannten Knef-Porträts, die dieses Buch erstmals zeigt, sind ein Ereignis. Sie entstanden von Mitte der 60er bis Anfang der 80er Jahre, in einer Zeit, in der Hildegard Knef als Sängerin und Buchautorin zahlreiche Erfolge feierte. Ob im Studio, auf Tournee oder in privaten, ungeschminkten Momenten – Rico Puhlmann durfte mit der Kamera dabei sein und inszenierte sie auf der Höhe ihrer Zeit: Als Künstlerin, Stilikone, moderne Venus oder als glückliche Mutter mit Kind. Wir erleben Hildegard Knef während eines Modeshootings in Paris, folgen ihr beim Bummel durch die Londoner Carnaby Street oder erleben ihr privates Glück mit Tochter und zweitem Ehemann David Cameron an der Côte d’Azur. David Cameron war es auch, der Corinna Weidner bereitwillig Rede und Antwort stand. So erläutern die Texte jedes Kapitels den jeweiligen Hintergrund der Fotoaufnahmen.
In diesem Jahr hätte Hildegard Knef wie gesagt ihren 80. Geburtstag gefeiert. Für sie regnet es mit dem Prachtband »Hildegard Knef« wahrhaft »Rote Rosen«. Übrigens: Vom 13. November bis 12. Februar 2006 werden die schönsten Bilder aus dem Prachtband in einer Ausstellung in Braunschweig gezeigt. Ort: Museum für Photographie Braunschweig, Helmstedter Straße 1 und 171 / Torhaus 1 und 2, Öffnungszeiten: Di – Fr 13-18 Uhr, Sa + So 14-18 Uhr, Eintritt: 2,50 €, ermäßigt 2,- €. Das Buch selbst ist im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin (
www.schwarzkopf-schwarzkopf.de) erschienen, 240 Seiten, ca. 350 farbige und schwarzweiße Abbildungen, Premium-Hardcover mit Schutzumschlag, im Großformat 24x30 cm, 49,90 EUR (D), ISBN 3-89602-662-3.

Hildegard Knef

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Thalmaiers ReisenThalmaiers Reisen
Weissblaue Notizen aus Bayern

Der Volksschauspieler Josef Thalmaier, Akteur der erfolgreichen TV Serie des Bayerischen Rundfunks „Thalmaiers Reisen – Weissblaue Notizen aus Bayern“, erzählt in dem Buch von seinen sieben Reisen quer durchs Land der Bayern.
Über die Sendereihe hinaus berichtet er von seinen Erlebnissen mit Land und Leuten, gibt Reisetipps, Anregungen und erzählt Wissenswertes, Skurriles und Lustiges über die einzelnen Regionen. Immer betrachtet aus dem Blickwinkel des „bayerischen Urgesteins“. Der bayerische Volksschauspieler Josef Thalmaier wurde 1934 in Fahlenbach im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm geboren. Mit 17 Jahren zog es ihn in die Großstadt. Er ging nach München, wo er eine Lehre anfing. Doch das Theater und die Schauspielerei ließen ihn nicht los. Die Faszination für die Bühne lag ihm im Blut, schon sein Vater spielte begeistert Theater. Seine „Notizen“ erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, genauso wie sie keine Reisedokumentation im herkömmlichen Sinn sind. Auf kurzweilige Art und Weise beschreibt der Thalmaier Sepp die Eigenheiten der jeweiligen Regionen und gewährt Ansichten und Einblicke, die man so nur mit ihm erleben kann.
Die Reise beginnt in der Fränkischen Schweiz, dem Land der Märchenwälder, der bizarren Kalksteinfelsen und der Gralsburgen. Weiter geht`s in das Fränkischen Weinland, wo die „Landeswährung“ der Bocksbeutel ist und wo die Einheimischen sagen: “Die Oberbayern haben die Berge, wir haben den Horizont“. Im Ostallgäu fährt der Thalmaier Sepp vom Auersberg bis zu den Königsschlössern, lernt Didgeridoo-Spielen und tritt zum Fingerhakeln an. Im Werdenfelser Land geht’s mit einem Barfußläufer auf den höchsten Berg Deutschlands, mit einem Klammwart durch die Partnachklamm und mit einem Hecht-Fischer auf den Staffelsee. Im Schlierseer Land spioniert der Sepp bei einer Jungbäuerin, schaut einer Trachtenschneiderin über die Schulter und treibt sich auf den Spuren des Wildschütz Jennerwein auf den Almen herum. Bilderbuch-Oberbayern von seiner interessantesten Seite. Weiter östlich im Chiemgau führt ihn seine Reise von der Viehversteigerung in Traunstein über den Chiemsee mit seinen Inseln bis nach Schleching ins „Tal der Wilderer“. Die Reise endet in Berchtesgaden, im Land der alten Bräuche, des Königssee-Echos, der Rodler und der Einsamkeit der hohen Berge.
Thalmaiers Reisen – Weißblaue Notizen aus Bayern, Alois Knürr Verlags GmbH , ISBN 3-928432-37-0, 160 Seiten, 350 Farbfotos, 12,90 Euro - über Buchhandel – BR Shop -
Knürr Verlag.

Alois Knürr, Wiggerl Hagen und Josef Thalmaier

Alois Knürr, Wiggerl Hagen und Josef Thalmaier.

Thalmaier mit Auto

Thalmaier mit Auto.

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Prof. Dr. Jürgen Zulley - Mein Buch vom guten Schlaf

Deutschlands Schlafpapst
Prof. Dr. Jürgen Zulley - Mein Buch vom guten Schlaf
Wir verlosen 5 Exemplare dieses heilsamen Werkes

Erholsamer Schlaf ist für viele nicht mehr selbstverständlich: Rund 40 Prozent der Deutschen klagen über Schlafprobleme. Der renommierteste deutsche Schlafforscher Jürgen Zulley weiß wie kein Zweiter, was dagegen hilft.
Er räumt mit weit verbreiteten Vorurteilen und falschen Erwartungen an den Schlaf auf. Wussten Sie etwa, dass wir jede Nacht sage und schreibe 28-mal aufwachen, ohne es zu merken, und dass unser Gehirn nachts oft aktiver ist als am Tag? Ob wir am Tag fit sind, entscheidet nicht die Schlafdauer, sondern die Schlafqualität. Jürgen Zulley präsentiert verblüffende Erkenntnisse aus der Schlafforschung und gibt all jenen, die über Schlafprobleme klagen, praktische Hilfen. Beschrieben werden Ursachen und Hintergründe von schlechtem Schlaf, wie man wieder richtig schlafen lernen kann und mit welchen Methoden die Schlafforscher behandeln. Finden Sie heraus, welcher Schlaftyp Sie sind und ob Sie unter einer ernsthaften Schlafstörung leiden. Lesen Sie dieses Buch – und Sie werden wieder gut schlafen. Prof. Dr. Jürgen Zulley, Mein Buch vom guten Schlaf, 240 Seiten, Euro 19,95 (D), ISBN 3-89883-134-5 – und wenn Sie ein Exemplar gewinnen wollen, schreiben Sie eine Email an
gewinnen@isarbote.de, Stichwort: Schlaf. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück.

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NIE MEHR SEX von Renate WichersLeben ohne Liebe?
NIE MEHR SEX
von Renate Wichers

»Ich bin neidisch auf Leute, die ein gutes Sexleben haben. Es ist ja wirklich ein Bestandteil der menschlichen Existenz. Und es war früher immer so ein Zaubermittel...« Siegrid A., 56, hat schon lange keinen Sex mehr und fühlt sich in unserer sexualisierten, scheinbar tabufreien Gesellschaft
als Außenseiterin.

So wie ihr geht es vielen Menschen – viel mehr als das ständige Gerede über Sex uns glauben lässt. Tatsächlich ist heute kaum etwas so peinlich, wie zuzugeben, dass man keinen Sex hat. Doch jeder hat Sex-Pausen in seinem Leben, und manche haben eben »Nie mehr Sex«. Renate Wichers hat diese Menschen befragt: Akademiker, Angestellte, Handwerker, Arbeitslose und Freiberufler. Wie lebt es sich ohne Sexualität? Welche Auswirkungen hat das auf unser Selbstbewusstsein? Und wie kommt man damit zurecht? In »Nie mehr Sex« sprechen elf Frauen und elf Männer unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und unterschiedlichem sozialen Umfeld offen über ihr Leben in der Tabuzone.
»Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment.« Die 60er Jahre waren die Zeit der sogenannten sexuellen Befreiung, die in einem politisch links orientierten Milieu ihren Anfang nahm. »All you need is love«, hieß es auch in der Popmusik. Sexualität wurde als ein natürliches Bedürfnis des Menschen gesehen, das genauso besteht wie Essen und Trinken. Es schien so, als wären mit der »sexuellen Revolution« alle Probleme der Menschheit gelöst. Wir leben heute in einer vollständig sexualisierten Gesellschaft und auch in einer scheinbar tabufreien. Kaum ein Zeitungsartikel, ein Film, ein nettes Beisammensein unter Freunden, in dem Sex nicht auf die eine oder andere Weise thematisiert wird. Aber fast nie geht es darum, keinen Sex zu haben. Ein Leben ohne Sex scheint nicht gesellschaftsfähig zu sein. Wie sehr können wir also den Statistiken trauen, den Umfragen, wie oft jemand Sex mit einem Partner hat. Werden die, die überhaupt keinen haben, wahrheitsgetreu antworten oder nicht eher die Antwort geben, von der sie glauben, dass sie »richtig« sei? Vielleicht wird nirgendwo soviel gelogen wie beim Thema Sex? Kann man überhaupt ein erfülltes, glückliches Leben ohne Sex führen?
»Die letzte Beziehung hatte ich vor zehn Jahren. Man hat die Sehnsucht, mal wieder eine Frau zu berühren, mit einer Frau zu reden, die Nähe zu spüren, Streicheleinheiten zu bekommen, mal geküsst zu werden. Und das fehlt mir.« Jens H. ist 43 und arbeitslos. Die Angst vor hohen Ansprüchen der Frauen lässt ihn unsicher werden. Eine Frau mal zu einem Drink einzuladen, kann er sich sowieso nicht leisten, und so sind seine Fluchtmöglichkeiten aus der Sackgasse begrenzt. Aber er hat die Hoffnung nicht aufgegeben. Oft vermutet man, dass es vor allem ältere Menschen sind, die keinen Sex mehr haben. Wie z. B. Erika B., 61, deren Lebensgefährte seit einem Schlaganfall impotent ist, oder Paul K., 60, der sich seine Unabhängigkeit um jeden Preis bewahren will, und für den neben seiner Tochter und seinen vielen Interessen kein Platz für eine andere Frau bleibt.
Doch auch bei jungen Leuten gibt es Phasen ohne Sex: Petra D. ist erst 28 und hat die Hoffnung auf einen Mann, der ihren Ansprüchen genügt, bereits aufgegeben: »Sex brauche ich nicht mehr. Ich gucke nicht mehr nach Männern, ist für mich nicht mehr wichtig. Ich gehe momentan in meinem Beruf auf, daraus zieht man auch seine Befriedigung.« Ob aus Enthaltsamkeit, hygienischen oder moralischen Skrupeln, aus Angst vor Enttäuschungen oder aufgrund einer Krankheit – jeder der 22 Befragten hat seine eigene Geschichte zu erzählen. Jeder hat sich auf seine Weise mit der Situation arrangiert – mal mehr, mal weniger glücklich, aber immer in dem Bewusstsein, dass sich ihr Leben von dem als »normal« angesehenen unterscheidet.
Renate Wichers, geb. 1949, lebt in Hamburg und Berlin. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Gedichtbände, zuletzt: „Küss deinen kalten Mund“ sowie Beiträge in verschiedenen Anthologien und das Buch »Traumlieben« - 15 Geschichten von Frauen zwischen 14 und 80, die von ihren Traumlieben erzählen (Sammlung Luchterhand). Renate Wichers, NIE MEHR SEX, 256 Seiten, Taschenbuch, 9,90 EUR, 18,10 sFr, ISBN 3-89602-674-7, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2005,
www.schwarzkopf-schwarzkopf.de

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Briefe von Charles Bukowski Briefe von Charles Bukowski -
Schreie vom Balkon
Sein Übersetzer Carl Weissner
liest am 10. November in München aus den Briefen

Das Beste, was es über den amerikanischen Kultautor Charles Bukowski zu lesen gibt, stammt von ihm selbst. Es steht in den Briefen, die er von 1958 bis kurz vor seinem Tod (1994)
geschrieben hat.
In ihnen dokumentiert er seine gesamte Karriere als Schriftsteller und erzählt mit der für ihn typischen Offenheit und satirischen Streitlust vom Auf und Ab seiner letzten fünfunddreißig Lebensjahre; vor allem von seinen katastrophalen Affären mit angeknacksten Emanzen, Oben-Ohne-Schlangentänzerinnen, alleinerziehenden Müttern auf Speed, Stewardessen und Rock’n’Roll-Plattenlabel-Exekutivdamen. Und für Zeitgenossen, die gern etwas Höherstehendes lesen, zitiert er Horaz im Original. Charles Bukowski, Schreie vom Balkon – Briefe, deutsch von Carl Weissner - 572 Seiten, gebunden, illustriert, 24.90 Euro,
Gingko Press.
Aus dem Vorwort von Carl Weissner: Wer in den sechziger Jahren Post bekam von Hank (so nannten ihn seine Freunde), der hatte etwas richtig gemacht. Lieferte man ihm drei Seiten, die ihn interessierten, bekam man drei bis fünf zurück. Einfacher Zeilenabstand, kaum Rand; und wenn Rand, dann verziert mit turmhohen, halb von Smog erstickten Palmen, überflogen von seltsamen Hängebauch-Vögeln, die aussahen, als würden sie grade von einer Schrotladung erwischt. Neben der Unterschrift erschien oft sein rasend schnell gezeichnetes knollennasiges Männchen mit der qualmenden Zigarette zwischen den Lippen; und daneben, auf dem unsichtbaren Fußboden, stets eine riesige halbvolle Flasche. Flaschen waren für ihn nie halb leer. Als Trinker muss man positiv denken. Übrigens: Carl Weissner liest Charles Bukowski – am Donnerstag, 10. November um 20 Uhr, bei „Dichtung & Wahrheit“, Burgstraße 2, Tel. 0 89-22 33 69 13 90.

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Jostein Gaarder - Das Schloss der FröscheJostein Gaarder -
Das Schloss der Frösche

Jostein Gaarders neustes Meisterwerk heißt „Das Schloss der Frösche“ und wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur zum Kinderbuch des Monats Oktober gewählt. Eine phantastisch-philosophische Geschichte voller Witz und Hintersinn – ein echter Gaarder schon für kleine Leser (und natürlich für die Vorleser!). Übrigens: Gaarder kann man man am Samstag, 19. November, live erleben: Da hat er eine Lesung auf der Münchner Bücherschau.
Der Wichtel Umpin hat kein Herz. Das kann Kristoffer genau hören, wenn er sein Ohr auf die Brust des kleinen Männleins drückt. Nur erklären kann er es sich nicht. Denn weshalb ist es Umpin möglich, ohne Herz zu leben, wo Kristoffers Großvater das doch nicht konnte? Statt einer Antwort gibt Umpin Kristoffer noch mehr Fragen auf. Wenn er, Umpin, kein Herz hat, kann er doch eigentlich nicht sein. Und wenn er nicht ist, ist er ein Traum, oder? Für einen Traum bringt Umpin aber ziemlich viel Wirbel in Kristoffers Nachtspaziergang. Der kleine Wicht, der aus den Geschichten von Kristoffers Großvater gefallen ist, lädt ihn zum ersten Erdbeermarmeladen-Pfannkuchen-Essen ein und dann zum Salamanderfangen. Daei geraten die beiden an den Fürstenhof, wo wild gewordene Salamander des Königs Herz stehlen, die Königin verhexen und Prinzessin Aurora in den Jungfernzwinger sperren. Als Kristoffer und Umpin in die Fänge des Gedanken lesenden Marschalls geraten, wird es eng für die beiden. Kristoffers einzige Sorge ist jetzt, dass er sich in seinem eigenen Traum verlaufen könnte. Auf der Flucht aus den Verliesen des Salamanderschlosses, in das die verhexte Königin die beiden werfen lässt. Wo wird er dann am nächsten Morgen aufwachen? Und wie sollen seine Eltern ihn jemals finden? Der Wichtel kennt die Antworten. Während ihres gemeinsamen Abenteuers hilft Umpin dem Jungen zu erkennen, dass es mehr als nur eine Wirklichkeit gibt: In der richtigen Welt ist Kristoffer „Kristoffer Hansen“. In Umpins Welt, in der er mindestens genauso oft lebt, ist er aber „der Pofferprinz“. Und irgendwo zwischen den beiden Welten, in Kristoffers Erinnerung, lebt auch der geliebte Großvater weiter. Für immer – solange Kristoffer die Schlüssel zu seiner eigenen Familie nicht verliert. Dafür muss er Gefahren fest ins Auge blicken. Nur dann kann er sie besiegen und zwischen den Welten bummeln ohne verloren zu gehen. Jostein Gaarder lässt Träume wahr werden - in diesem Buch schon für Leser ab 8!
Am 8. August wurde Jostein Gaarder als Sohn einer Lehrerin, die auch Kinderbücher schrieb, und eines Hochschuldirektors in Oslo geboren. Wegen seinem asozialen Verhalten machte sich das Kindergartenpersonal schon früh Sorgen um Jostein Gaarder. Er war ein schwieriges Kind und ein Träumer und dennoch ließen sich seine Eltern nicht beirren. Sie sahen sein Träumen nicht nur negativ, sondern auch kreativ. An der Universität in Oslo studierte Jostein Gaarder bis 1976 Nordistik, Theologie und Literaturwissenschaft. Während seines Studiums heiratete er eine Theaterwissenschaftlerin, mit der er zwei Söhne bekam. Von 1978 bis 1986 lehrte Jostein Gaarder Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaft an Volkshochschulen. An Gymnasien lehrte er nur Religion. An Universitäten in Oslo und Bergen gab er nebenbei Vorlesungen. 1982 erlangte er mit seiner Novelle „Katalog“ ein Prosadebüt. Von 1982 bis 1994 war er Mitautor von einigen Publikationen über Religion und Ethik. Mit „Sofies Verden“, das 1991 in Norwegen und 1994 als „Sofis Welt“ in Deutschland erschien, hatte Jostein Gaarder einen unerwarteten Erfolg. Bis März 1995 wurde das Buch über eine Millionen mal verkauft. Auf der Bestseller Liste des SPIEGELs eroberte „Sofies Welt“ 1994 den ersten Platz und wurde somit das erste Jugendbuch, das in Deutschland bisher in einer Bestseller Liste erschienen war. „Sofies Verden“ wurde in 38 Sprachen übersetzt und erlangte selbst in Japan und Argentinien großen Erfolg.
Jostein Gaarder, Das Schloss der Frösche, Carl Hanser Verlag, 14,90 Euro,
ISBN 3-446-18602-6.

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In einem fernen LandAmelie Fried und
Udo Wachtveitl
In einem fernen Land – Kinder schreiben für Kinder

Buch und Hörbuch gibt es von „In einem fernen Land“. Das Buch ist von Gitta Gritzmann herausgegeben, von Katja Bandlow illustriert und im Altberliner Verlag erschienen, ISBN 3-86637-300-7. Im Hörbuch lesen Amelie Fried und Udo Wachtveitl die Geschichten der Kinder vor – ebenfalls im Altberliner Verlag, ISBN 3-86637-121-7.
Gitta Gritzmann hat mit ihrem bespiellosen Projekt „Kinder lesen und schreiben für Kinder“ nicht nur literarische Jungtalente entdeckt, sondern auch noch ein großartiges Wohltätigkeitsprojekt verwirklicht, den Reinerlös der Bücher erhält „Children for a better World e.V.“. Am Anfang stand eine Idee: Kinder besuchen kranke Kinder im Krankenhaus und lesen ihnen selbstgeschriebene Geschichten vor. So einfach, so schön. Gefallen haben die Geschichten aber nicht nur den kranken Kindern. Jetzt ist bereits der zweite Band mit dem Titel „In einem fernen Land“ erschienen und wurde im Literaturhaus München mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Stadtsparkasse München „Für Kinder und Jugendliche unserer Stadt“ vorgestellt. Musikalisch wurde der Abend von dem Chor „One World Project“ und dem Kinder- und Jugendchor der Musikschule Garching begleitet. Durchs Programm führte Marion Glück-Levi vom Bayerischen Rundfunk, Udo Wachtveitl las aus dem dazugehörigen Hörbuch, auf dem der Garchinger Musikchor übrigens auch singt.
Gitta Gritzmann: „Angefangen hat es eigentlich in der Grundschule mit meinem Sohn, der hatte schon immer viel Spaß am Erfinden von Geschichten, da dachten wir uns, die schreiben wir auf. Das brachte mich dann auf die Idee, vielleicht haben ja auch seine Schulkollegen Lust zum Schreiben? So war es dann auch!“ So hat alles angefangen und mit der Hilfe von Sponsoren wie der Barbara König-Stiftung, Buhl-Strohmaier-Stiftung, Kinder- und Jugendstiftung der Stadtsparkasse München, Stiftung Bayerischer Musikfonds, AirPlay-Entertainment GmbH, München, „DREAMSCAPE STUDIOS“, München, Yamaha Music Central Europe GmbH, Hamburg/Rellingen, Piano Fischer, Stuttgart/München wurde ein Erfolg daraus. Gitta Gritzmann: „Durch die Sponsorenmittel ist es möglich, das Hörbuch nach Lesungen in Kliniken und Blindenschulen an die Kinder zu verteilen. Einige Buchhandlungen in München, ebenso die Buchhandlung Heymann in Hamburg, unterstützen das Projekt durch verschiedene Aktionen, die zur Lese- und Schreibförderung der Schülerinnen und
Schüler beitragen.“

Udo Wachtveitl liest. Foto: Andrea Pollak
Antje Driebold von der Stadtsparkasse München und Gitta Gritzmann. Foto: Andrea Polla

Antje Driebold von der Stadtsparkasse München und Gitta Gritzmann. Foto: Andrea Pollak

Udo Wachtveitl liest.
Foto: Andrea Pollak

Gitta Gritzmann, Musikproduzent Jan Vacik und Christine Eilers Elternbeirats-Vorsitzende der Forstenrieder Grundschule, von deren Schüler auch einige bei dem Buch mitgewirkt haben. Foto: Andrea Pollak

Gitta Gritzmann, Musikproduzent Jan Vacik und Christine Eilers Elternbeirats-Vorsitzende der Forstenrieder Grundschule, von deren Schüler auch einige bei dem Buch mitgewirkt haben.
Foto: Andrea Pollak

Gitta Gritzmann und Marion Glück-Levi vom Bayerischen Rundfunk. Foto: Andrea Pollak

Gitta Gritzmann und Marion Glück-Levi vom Bayerischen Rundfunk. Foto: Andrea Pollak

Die Musikschule Garching, die auch auf dem Hörbuch mitsingt. Foto: Andrea Pollak

Die Musikschule Garching, die auch auf dem Hörbuch mitsingt. Foto: Andrea Pollak

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von links: Verleger Ronny Schneider, Autorin Nina Rücker, Andreas Kaplan und Roberto Blanco.
Foto: Andrea Pollak

von links: Verleger Ronny Schneider, Autorin Nina Rücker, Andreas Kaplan und Roberto Blanco. Foto: Andrea Pollak

Andreas Kaplan, Daisy und Mosi
Die Geschichte vom braven Chauffeur und
seinem bizarren Herrchen

Von Peter und Andrea Pollak
Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde bzw. Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht, und doch ... in München ist alles möglich, denn die Isar-Metropole ist ja bekanntlich die Hauptstadt der große Gefühle, die man keinesfalls mit rührseliger Gemütlichkeit verwechseln darf. Und München ist natürlich auch die Stadt, in der die Promis die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Und sei es auch nur der Hund eines Promis. Bzw. der Chauffeur des Hundes eines Promis. Bzw. das Buch vom Chauffeur des Hundes eines verblichenen Promis.
So geschehen und gesehen jetzt in der vor Medienvertretern überquellenden Hundskugel (isarbote.de nicht ausgenommen und wirft auch ganz bestimmt nicht den ersten Stein) bei der Buchpräsentation „Mosi, Daisy und ich – sein Chauffeur Andreas erzählt“. Die Präsentation wurde inszeniert von der rührigen PR-Lady Gaby Hildenbrandt, das Buch selbst wird herausgegeben von dem nicht minder rührigen Jungverleger Ronny Schneider, erst seit 2004 ist er mit seinem
anderbeck verlag auf dem Markt. Die erste Auflage des Buches soll bereits vergriffen sein, hört man. Kein Wunder in dieser wunderbaren Stadt! Und keine Panik: Die nächste Auflage ist schon in der Mache!
Kurz zum Buch: Auf 228 Seiten um mit zahlreichen Fotos lässt Andreas Kaplan mit Hilfe von Co-Autorin Nina Rücker die Jahre mit Rudolph Moshammer Revue passieren. Entertainer Roberto Blanco hat dazu das Vorwort geschrieben. Für Blanco ein Freundschaftsdienst für den Mann, der „meinem Freund Rudolph über ein Jahrzehnt verlässlich und diskret zur Seite stand“. Bei der Buchpräsentation bei Wirtin Barbara Sigg in Moshamers Gaststätte "Hundskugel" waren auch einige Wegbegleiter Moshammers anwesend: Leibarzt Dr. Arnulf Borchers, Haushälterin Erna, Werner Wittek (mit seinen Bodyguards jahrelang an Moshammers Seite), „Muse“ Veronique und auch Schauspielerin Beate Pfeiffer. Berliner Kurier: „Das witzig freundliche Büchlein – für Mosi- und Daisy-Fans ein Pflichtstoff!“ – Nina Rücker, Mosi, Daisy und ich – sein Chauffeur Andreas erzählt, Anderbeck-Verlag München, 12,90 Euro,
ISBN 3-937751-26-2.

Freuten sich auch über die Buch-Präsentation: Beate Pfeiffer und Ernest Staar. Beate Pfeiffer hat Daisy auf ihrer CD die Stimme geliehen. Foto: Andrea Pollak

Freuten sich auch über die Buch-Präsentation: Beate Pfeiffer und Ernest Staar. Beate Pfeiffer hat Daisy auf ihrer CD die Stimme geliehen. Foto: Andrea Pollak

Der unvergessliche Rudolph Moshammer mit seiner Daisy. Foto: Andrea Pollak
Auch eine Erinnerung an Rudolph Moshammer: Der Mosi-Löwe. Foto: Andrea Pollak

Auch eine Erinnerung an Rudolph Moshammer:
Der Mosi-Löwe. Foto: Andrea Polla
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Der unvergessliche Rudolph Moshammer mit seiner Daisy. Foto: Andrea Pollak

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Petra Perle. Foto: Andrea Pollak

Petra Perle. Foto: Andrea Pollak

Corinna Binzer. Foto: Andrea Pollak

Corinna Binzer. Foto: Andrea Pollak

Corinna Binzer, bekannt durch ihre eigene Veranstaltungsagentur Xogt & Xunga, stellt ihr erstes Buch
mit Zeichnungen von Petra Perle im Valentin-Musäum vor
Münchner Sturmwarnung –
Was der Sepp Sturm übers Jahr so erlebt

In ihrem Buch beobachtet Corinna Binzer, was dem Sepp Sturm, einem Münchner Trambahnfahrer und leidenschaftlichen Grantler, übers Jahr so alles passiert.
Liebenswerte Geschichten vom Biergarten bis zum Christkindlmarkt, München mit Leib und Seele und mit viel Einfühlung. Da wird einem so richtig warm ums Herz, weil es genauso ist, wie wir es immer erlebt und gefühlt haben, aber nie so richtig ausdrücken konnten. Jetzt und mit diesem Buch ist es richtig ausgedrückt. Und dazu noch die Illustrationen von Petra Perle, Münchner Künstlerin und Original und Wirtin des Turmstüberls im Valentin-Karlstadt-Museum, da wird es so richtig gemütlich und original originell. Kaufen! Corinna Binzer, Münchner Sturmwarnung, Knürr Verlag München, 160 Seiten, 9,90 Euro, ISBN
3-928432-38-9.

Verleger Alois Knürr. Foto: Andrea Pollak

Verleger Alois Knürr. Foto: Andrea Pollak

Sepp Schauer liest. Foto: Andrea Pollak

Alois Knürr und Valentin-Musäum-Chefin Sabine Rinberger. Foto: Andrea Pollak

Alois Knürr und Valentin-Musäum-Chefin Sabine Rinberger.
Foto: Andrea Pollak

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Auf dem ChristkindlmarktAuf dem Christkindlmarkt -
Geschichten und Gedichte aus Bayern
von Alfons Schweiggert
Der Münchner Schriftsteller Alfons Schweiggert hat in diesem Band Texte von vielen bekannten bayerischen Autoren zusammengestellt, die sich mit der Geschichte des Christkindlmarktes befassen und in lustiger oder nachdenklicher Weise alles würdigen, was es dort zu bestaunen, zu erleben und zu probieren gibt. Zahlreiche Fotografien zeigen die bunte Sinnenfreudigkeit und die festliche Stimmung dieser beliebten und vielbesuchten Märkte. Jetzt gerade richtig zum Schmökern und Bilder anschauen, ein Lese- und Augenschmaus!
Auf dem Christkindlmarkt, Bayerland Verlag, 132 Seiten, 17,90 Euro, ISBN 3-89251-359-7.

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Simon Singh Simon Singh

Simon Singh - Big Bang
Der Ursprung des Kosmos und
die Erfindung der modernen Naturwissenschaft

Wie entstand die Welt? Und wie entstand unser Wissen über die Welt? Simon Singh, der es wie kein anderer versteht, wissenschaftliche Themen spannend und leicht verständlich zu erklären, führt in seinem neuen Buch in die Geheimnisse der Theorie vom Urknall ein. Dabei erklärt er nicht nur die Entstehung der Welt, sondern auch den Zusammenhang von Raum, Materie und Zeit. Doch warum sind manche dieser Theorien erfolgreicher als andere? Wie funktioniert eigentlich Wissenschaft, diese Suche nach Wahrheit? Simon Singh erzählt von diesem aufregenden Kampf um die Frage nach der Entstehung unserer Erde – ein außergewöhnliches Lesevergnügen. Simon Singh - Big Bang: Aus dem Englischen von Klaus Fritz. Mit ca. 109 Abbildungen und 6 Tabellen.544 Seiten, Hanser Verlag, Hardcover, 24,90 Euro, ISBN 3-446-20598-5.
Übrigens: Der britische Naturwissenschaftler und Wissenschaftsjournalist ist am
18. Januar 2006 Gast auf der oop Konferenz (
www.oopconference.com ) in München: ICM International Congress Center Munich, 14.30 Uhr - Vortrag von Simon Singh!

 

Markus Mühling - Gott und die Welt in NarniaAus aktuellem Anlass
Markus Mühling -
Gott und die Welt in Narnia
Eine theologische Orientierung zu
C.S. Lewis’ »Der König von Narnia«

Ganz aktuell zum Kinofilm „Der König von Narnia“ nach einer Erzählung des englischen Literaten C.S. Lewis gibt es jetzt eine theologische Orientierung von Markus Mühling, erschienen bei Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005.
Denn man fragt sich: Was steckt hinter den Hexen, Löwen und skurrilen Wandschränken von Narnia, der fantastischen, von C.S. Lewis geschaffenen Welt? Der Theologe Markus Mühling macht eine abenteuerliche Reise nach Narnia und begegnet dort zentralen Elementen der christlichen Botschaft. Das Böse und das Gute, Sünde und Versöhnung, Ethik und Handlungsorientierung, Tod und Auferstehung sind einige der theologischen Themen, die er dort auffindet und erläutert. Seine Entdeckungsreise führt ihn schließlich zum Zentrum der christlichen Theologie, der Deutung des Kreuzestodes Christi als Heilsereignis. Durch den klaren und verständlichen Umgang mit dieser komplexen, zuweilen schwer zugänglichen Thematik macht Mühling den Weg zur Theologie vom Kreuz und zur christlichen Heilsbotschaft für viele Mitreisende begehbar. Übrigens: Dr. theol. Markus Mühling ist Privatdozent für Systematische Theologie an der Universität Heidelberg.
Markus Mühling - Gott und die Welt in Narnia, 1. Auflage 2005, 147 Seiten, kartoniert, 12,90 Euro, ISBN 3-525-60422-X.

 

Frédéric Neuwald – GötterschwertSchmöker der Woche
Frédéric Neuwald – Götterschwert

Übrigens: Schmöker sind quasi Bücher in einem Satz: Man liest sie in einem Satz durch bzw. muss sie in einem Satz durchlesen. Und wenn man sie beschreiben soll, genügt auch ein Satz bzw. sogar ein Wort: Fantastisch! Bzw. um mich herum könnte die Welt untergehen, ich würde es nicht merken. Bzw. ich bin in meiner eigenen Welt resp. der Welt des Schmöker-Autors.
Doch zurück zur Praxis bzw. zum Schmöker der Woche bzw. zum Mysterythriller von Frédéric Neuwald: Der Archäologe Morgan ist jung, dynamisch und begeisterungsfähig – und langweilt sich tödlich in seinem trockenen Museumsjob im Louvre. Als er im Nachlass eines bekannten Wissenschaftlers auf ein mysteriöses Schwert stößt, ist sein Interesse sofort geweckt: Stammt dieses Schwert aus dem Grab Alexanders des Großen? Aber wieso besteht es dann aus einem Material, das zu jener Zeit noch völlig unbekannt war? Morgan gelingt es, die Mittel für eine kostspielige Expedition aufzutreiben – und muss bald entdecken, dass er nicht der Einzige ist, der hinter dem Geheimnis her ist. Die Expedition wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit, und Morgan erkennt, dass er größeren Dingen auf der Spur ist als dem Grab eines toten Heerführers.
Frédéric Neuwald – Götterschwert, Knaur TB, 8,95 Euro, ISBN: 3-426-63203-9.

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Kate Mosse - Das verlorene LabyrinthSchmöker der Woche
Kate Mosse -
Das verlorene Labyrinth

Es beginnt mit einem Geheimnis – dem letzten Geheimnis des Lebens. Es beginnt in einer Höhle im Süden Frankreichs – dem mystischen Ort der größten Suche der Menschheit. Es beginnt im Zeichen des Labyrinths. Und es endet hier. Nach einer durchwachten Nacht, weil das Buch einfach zu Ende gelesen werden muss, egal, was morgen auf dem Programm steht. Lieber übernächtigt,
aber überwältigt.
Doch zurück zum Buch: Bei Ausgrabungen in einer Höhle im Herzen des Languedoc entdeckt Alice Tanner zwei Skelette und eine labyrinthische Wandmalerei. Der Hauch des Bösen, der über der archäologischen Stätte liegt, weckt dunkle Vorahnungen in ihr. Als sich die Polizei einschaltet, verstärkt sich Alices Gefühl, dass an dem rätselhaften Ort etwas geschehen ist, das im Verborgenen hätte bleiben sollen. Etwas, das weit in die Vergangenheit zurückreicht ... Achthundert Jahre zuvor erhält die junge Alais am gleichen Ort ein Buch mit fremdartigen Zeichen und Diagrammen, deren schicksalhafte Bedeutung sie kennt. Sie weiß, dass sie das Geheimnis des Buches hüten muss – um jeden Preis. Verlust, Intrige, Gewalt und Leidenschaft prägen fortan das Leben beider Frauen. Es soll nicht die einzige Verknüpfung ihrer Schicksale bleiben.
Das verlorene Labyrinth ist ein fesselnder Roman über das größte Rätsel der Menschheit: die Unsterblichkeit. Nie zuvor gab es ein perfekteres Zusammenspiel von Mystery-Thriller und historischem Roman. Kate Mosse – Das verlorene Labyrinth,
www.droemer.de , ISBN: 3-426-19660-3, 22,90 Euro. Kate Mosse, eine der Initiatorinnen des Orange Prize, arbeitet für Rundfunk und Fernsehen. Für BBC Four moderiert sie eine wöchentliche Sendung, in der Autoren und ihre Bücher vorgestellt werden. Kate Mosse hat zwei Romane und zwei Sachbücher geschrieben, vor ihrer Arbeit für Rundfunk und Fernsehen war sie stellvertretende Intendantin des Chichester Festival Theatre in West Sussex. Sie ist Mitglied der Royal Society of Arts. Mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern lebt sie in West Sussex und
in Carcassonne.

DJ John Munich und Petra Perle sind ebenfalls vertreten. Foto: Andrea Pollak
DJ John Munich und Petra Perle sind ebenfalls vertreten. Foto: Andrea Pollak

DJ John Munich und Petra Perle sind ebenfalls vertreten. Fotos: Andrea Pollak

Für bzw. durch den Magen
Ulrich Scholpp - München kocht!

Vielseitig, abwechslungsreich und liebevoll gestaltet: In "München kocht!" verraten Promis ihre Lieblingsrezepte.
Rund 60 Münchner Prominente wie Michael Käfer, Eckart Witzigmann und Iris Berben verraten, was die Münchner gerne essen und kochen. Sie gewähren Einblick ihre Kochtöpfe, plaudern über ihre Leidenschaft zum Kochen und erzählen nebenbei nette Anekdoten aus ihrer Kochkarriere. Starfriseur Gerhard Meir verrät beispielsweise sein Lieblingsrezept für gefüllte Kalbsbrust, DJ John Munich schwört auf gebratenen Tofu in Green Thai Curry mit Banane und Petra Perle verwöhnt den Leser bzw. den Genießer ,it einem Chinesischen Couplet, Pasta Perle und dem bodenlosen Käskuchen. Herausgeber Hans-Ulrich Scholpp ist ein Buch gelungen, das bei aller Liebe nicht nur durch den Magen geht, sondern auch noch das Hirn anregt.
München kocht! Persönlichkeiten, Rezepte, Geschichten, Hans Ulrich Scholpp, avedition (www2.avedition.de), ISBN: 3-89986-061-6, 29,90 Euro.

 

 

 

Walser, Martin - Leben und SchreibenFür die restlichen bzw. für alle Sinne
Walser, Martin -
Leben und Schreiben (Tagebücher 1951 – 1962)

Im September 1951 - dem Monat, mit dem Martin Walsers Tagebücher beginnen - ist er 24, und Jahre trennen ihn von seinem ersten Buch. "Noch kann mich niemand kennen. Ich bin noch nicht da" schreibt er in dieser frühen Zeit.
Er berichtet von Romanen und Romanideen, von Reisen und Sylvesterpartys, von Krankenhausaufenthalten, Begegnungen, Gesprächen. Sein Tasten und anfängliches Zweifeln als Autor finden sich ebenso darin wie sein Lebenshunger und der Wunsch, die "freundlich-schmerzlichen Wege weiterrutschen und die Welt wie ein Beerenfeld leer essen" zu können. Er erzählt vom "Abschlachten von Erwartungen", von der "Sucht der Sehnsucht", vom Schreiben als "Spielen vor einem Altar". Doch Martin Walser ist ein Verwandlungskünstler: Er verwandelt das Leben in Literatur. Stets werden seine Romane für autobiographisch gehalten, selten zu Recht. Wer nun seine Tagebücher aufschlägt, erkennt, dass sogar sie eher Dokumente seines Schreibens als seines Lebens sind. Genau dies macht sie zu einem Kunstwerk von hohem Rang.
Walser, Martin - Leben und Schreiben (Tagebücher 1951 – 1962), Rowohlt, ISBN 3-498-07355-9, 24,90 Euro. Martin Walser, geboren 1927 in Wasserburg, lebt in Überlingen am Bodensee. Er hat für sein literarisches Werk zahlreiche Preise enthalten, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis und 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Außerdem wurde er mit dem Orden "Pour le Mérite" ausgezeichnet und zum Officier de l'Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

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James Rollins – FeuermöncheSchmöker der Woche
James Rollins – Feuermönche
SIGMA FORCE

In einem Zug verschlungen, wieder die Nacht um die Ohren geschlagen, erscheint Februar, also noch Geduld – und Vorfreude! Ein Thriller, der den Puls in ungeahnte Höhen jagt!
Sie sind die genialste Elite-Einheit der USA. Für ihre Missionen gehen die Mitglieder der SIGMA-Force bis an die Grenzen des Menschenmöglichen. Und oft weit darüber hinaus …
Ein verheerender Feueranschlag im Kölner Dom fordert die Leben von hunderten Gläubigen! Doch nicht sie sind das Ziel der mörderischen Mönche, die gleich darauf das Gotteshaus stürmen, sondern die sagenumwobene Reliquie im Hochaltar: die Gebeine der Heiligen Drei Könige. Die katholische Kirche ist entsetzt, denn hinter dem grausamen Überfall stecken ihre ältesten und gefährlichsten Feinde: die Brüder des Drachenordens. Und in ihren blutbefleckten Händen halten sie den Schlüssel zu einer neuen Weltordnung! Alle Hoffnungen des Vatikans ruhen nun auf den wagemutigen Männern und Frauen von der SIGMA-Force. Denn nur sie können den Kampf gegen den mächtigen Drachenorden für sich entscheiden. Es beginnt ein atemberaubender Wettlauf durch ein verwirrendes Labyrinth aus Hinweisen, verborgen in gotischen Kathedralen, an heidnischen Kultstätten sowie unter den Überresten der Sieben Weltwunder. Doch die Jäger werden rasch zu Gejagten. Denn die Drachenmönche sind ohne jeden Skrupel und der SIGMA-Force stets einen Schritt voraus – bis zum wahrhaft apokalyptischen Finale … Ein nervenzerreißender, explosiver Roman auf den Spuren einer uralten Verschwörung: clever, rasant und hervorragend recherchiert.
Neueste Technologiekenntnisse und fundierte wissenschaftliche Fakten, genial verknüpft mit historischen und mythologischen Themen - all das macht die Abenteuer-Thriller von James Rollins zum einzigartigen Leseerlebnis. Mit dem Auftakt zu seiner hochspannenden Serie um die SIGMA-Force feierte er international bereits riesige Erfolge. Der passionierte Höhlentaucher James Rollins betreibt eine Praxis für Veterinärmedizin in Sacramento, Kalifornien. James Rollins – Feuermönche, Blanvalet Verlag,
www.randomhouse.de/blanvalet, 544 Seiten, 19,95 EUR, ISBN: 3-7645-0207-X.

 

 

Thomas Gil - Praktische ParadoxienThomas Gil - Praktische Paradoxien

Viele Entscheidungs- und Handlungssituationen, die Menschen im Laufe ihres Lebens zu meistern haben, weisen eine paradoxe Struktur auf, die häufig dazu führt, dass die Handelnden handelnd das Gegenteil des Beabsichtigten tatsächlich bewirken. In diesem Büchlein von Thomas Gil werden verschiedene paradoxe Phänomene analysiert, die mit der Beschaffenheit und Dynamik des menschlichen Handelns wesentlich zusammenhängen, sowie Möglichkeiten eines vernünftigen Umgangs mit ihnen erörtert.
Thomas Gil lehrt seit 1998 Philosophie an der TU Berlin. In den Jahren 1995 bis 1998 war er Ordinarius für Philosophie an der Universität St. Gallen (Schweiz). Gastprofessuren in Brüssel, Murcia und an der State University of New York at Albany. Buchveröffentlichungen u.a.: Demokratische Technikbewertung 1999; Kritik der klassischen Geschichtsphilosophie 1999; Die Aufklärung der Wissenschaft 2000; Practical Reasoning 2002; Paradoxien des Handelns 2002; Staatsaufgaben. Zur Legitimation politischer Herrschaft 2003; Die Rationalität des Handelns 2003.
Thomas Gil, Praktische Paradoxien: Parerga Verlag,
www.parerga.de, ISBN 3-937262-27-X, EUR 12,90.

 

 

Matthias Klein - Das Stadt- und Bürger-Denkmal in München zwischen 1818 und 1869Matthias Klein - Das Stadt- und Bürger-Denkmal in München zwischen 1818 und 1869
Öffentliche Monumente, Grabdenkmäler, Geschenke

Die Arbeit dokumentiert das Sichtbarwerden des bürgerlichen Selbstbewusstseins einer bayerischen Kommune des 19. Jahrhunderts. Merkzeichen, Ehrenmale, Gedenksteine und öffentliche Monumente, hinter denen Willensbekundungen und Beschlüsse von Gemeindegremien stehen, lassen sich immer stärker als Identitätsäußerungen der Bürgerschaft erkennen.
Die Stadt München bildete innerhalb des damaligen bayerischen Königreichs als geografische Eingrenzung dieser Abhandlung einen Sonderfall, stand sie doch seit Jahrhunderten in der Doppelrolle einer Haupt- und Residenzstadt, wo der Einfluss des Hofes besonders beherrschend wirkte. Der Zeitrahmen umfasst bewusst die Dauer des Gemeindeedikts (1818–1869), da dessen Beginn nach den umwälzenden Montgelas-Reformen einen kommunalen Neuanfang für Bayern bedeutete.
Fast alles von dem, was in dieser Untersuchung vorgestellt wird, ist heute entweder zerstört, befindet sich an entlegenem Ort oder fristet eine kaum notizwürdige Randerscheinung. Die Darlegungen enthalten deshalb vor allem Bestandsaufnahmen und monografische Dokumentationen, die sich auf Archivmaterialien oder eigene Inaugenscheinnahme stützen. Eine wichtige Rolle spielt hierbei das umfangreiche Fotomaterial, das sowohl die Texte illustriert wie auch den dokumentarischen Wert längst vergangener Objekte hervorhebt. Neben der Behandlung von meist zerstörten Grabdenkmälern von Gemeindeführern steht das erste Meisterwerk des später so bekannt gewordenen Münchner Goldschmieds und Lehrers Fritz von Miller im Mittelpunkt. Sein kunstvolles Schreibzeug von 1864 für den Vorsitzenden der Gemeindebevollmächtigten und Apotheker Dr. Ignatz Zaubzer stellt mit seinem ikonografischen Programm nicht nur ein bedeutsames Beispiel für das gestiegene Selbstbewusstsein kommunaler Bürgervertretung in München dar, sondern eröffnet auch mehr Verständnis für Pilotys späteres Rathaus-Gemälde Monachia.
Matthias Klein- Das Stadt- und Bürger-Denkmal in München zwischen 1818 und 1869, scaneg Verlag München,
www.scaneg.de, 224 S., 138 Abb., EUR 58,- ISBN 3-89235-405-7.

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Amelie Fried – Offene Geheimnisse. Foto: Andrea PollakSchmöker der Woche
Amelie Fried –
Offene Geheimnisse

Wie die fremde Frau in ihren Schrank kommt und warum sie froh ist, nicht mit Dieter Bohlen verheiratet zu sein, weshalb Luxus so langweilig ist, warum ein Bikinikauf die Menschenrechte verletzt, was Sumoringen so sexy macht und ob man Weihnachten nicht endlich abschaffen kann – über diese und andere Fragen schreibt Amelie Fried treffsicher, witzig und selbstironisch wie schon in „Geheime Leidenschaften“ und „Verborgene Laster“.
Amelie Fried, Jahrgang 1958, moderierte verschiedene TV-Sendungen. Derzeit ist sie Gastgeberin der Talkshow "3 nach 9". Alle ihre Romane waren Bestseller. "Traumfrau mit Nebenwirkungen ", "Am Anfang war der Seitensprung" und "Der Mann von nebenan" wurden erfolgreiche Fernsehfilme. Für ihre Kinderbücher erhielt sie verschiedene Auszeichnungen, darunter den "Deutschen Jugendliteraturpreis". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.
Amelie Fried – Offene Geheimnisse, Taschenbuch, 176 Seiten, ISBN: 3-453-59015-5,
7,95 Euro.

 

 

Hans Jürgen von der WenseDer Himmel auf Erden!
Hans Jürgen von der Wense
Von Aas bis Zylinder. 2 Bände

Der Wahnsinn. Man weiß nicht, soll man es unter Schmöker einordnen (man will gar nicht aufhören), soll man es als eine Reise an die Ufer aller jemals erträumten unbekannter Meere und Kontinente betrachten, als Ausflug in Himmel und Hölle gleichzeitig – eins ist gewiss: das ist eins dieser Werke, die auf jeden Fall mit auf meine einsame Insel kommen. Gefährlich: Ein Schmöker, den man nie mehr aus der Hand legen will bzw. sogar kann.
Barocke Sprachgebirge mit der Präzision eines Universalgelehrten: H.J. von der Wenses erstaunliches Werk in einer bibliophilen Ausgabe. 3 Bände. 1.704 Seiten. Fadenheftung. Lesebändchen. Leinen im Schmuckschuber. Limitierte und numerierte Erstausgabe. Bei Zweitausendeins. Kann es sein, dass es neben dem eingefahrenen Literatur- und Kulturbetrieb, in dem wir uns so sicher bewegen, eine Art Paralleluniversum gibt, mit Texten voller Wunder, neben denen alles verblasst, das wir kennen und für bedeutend halten? Hans Jürgen von der Wense war davon überzeugt: "Ich beschwöre Sie, es für möglich zu halten, dass alles, was wir als Weltliteratur' kennen, eine ganze vorläufige Trostlosigkeit ist, die großen Dinge sind noch überall geheim und Schätze", schrieb er an seinen Freund, den Komponisten Ernst Krenek. Wense lernte nach eigenen Angaben 47 Sprachen und vertiefte sich 14 Stunden täglich in die Epen der Kalmücken und Südsee-Bewohner, Sprichwörter aus Kairo, Märchen aus Kamerun und Mythen aus Brasilien, in denen er mehr Tiefe und Größe erkannte als in den gedruckten Schätzen der Bibliotheken.
Hans Jürgen von der Wense "Von Aas bis Zylinder" Limitierte und numerierte Erstausgabe. 2 Bände und ein Begleitband. Herausgegeben von Reiner Niehoff und Valeska Bertoncini. 1.730 Seiten. Format 12,7x21,7 cm. Fadenheftung. Lesebändchen. Leinen im Schmuckschuber. Nur bei Zweitausendeins. 59,90 Euro. Nr. 18540.


 

Michael Schernthaner - Kickolino. Retter der Märchen. Foto: Andrea PollakKinder, Kinder!
Michael Schernthaner - Kickolino. Retter der Märchen
Mit Zeichnungen von Mirko Wolf

Die Kinder-Reporter Franka und Carla sind begeistert. Carlas fachfrauliches Urteil: „Tolle Bilder und eine irre spannende Geschichte. Wann kommt der nächste Band?“
Das Märchenreich droht in Vergessenheit zu geraten. Nur ein Kind könnte es retten: Der kleine Kickolino. Auf wundersame Weise gelangt er in die Welt der Fabelwesen und muss viele spannende Abenteuer bestehen, um die Märchenschätze zu retten. Schon als kleiner Junge entwickelte der Schauspieler Michael Schernthaner eine blühende Phantasie. Später, als Schauspieler, wurde das Erzählen von Geschichten zu seiner Passion. Seine Ideen las er zunächst seinen eigenen Kindern vor. Viel Wert legt Schernthaner auf die persönliche Entwicklung seiner Helden. So erschuf er liebevoll die Figur "Kickolino" und läßt die kleinen und großen Leser an dessen Abenteuern teilhaben. Die Illustrationen zu dem Buch stammen von dem Zeichner Mirko Wolf. Das Buch ist erhältlich über den Medien- & Musen-Verlag, München (Tel. 0 89-51 39 92 58), ISBN: 3936927030.
Zur Zeit arbeitet Michael Schernthaner (
www.michael-schernthaner.de) mit dem Hamburger Komponisten Nico Bizer zusammen, um seine Geschichte mit Musik auf die Bühne zu bringen.



 

Otto Pavlicek - Wohnheim GundelstraßeMünchner Gschichten
Otto Pavlicek - Wohnheim Gundelstraße
Tagebuch eines Heimleiters

Das Geschehen in dem von ihm geführten Münchner Wohnheim hat Otto Pavlicek in täglichen Aufzeichnungen festgehalten. Der Heimleiter muss sich auf Menschen vieler Nationen, auf unterschiedlichste Persönlichkeiten einstellen. Er nimmt Anteil an den Problemen seiner Mieter, unterstützt sie bei Behördengängen, hilft in Finanznöten, bei schlimmen Krankheiten.
Die ersten Heimgäste waren jugoslawische Gastarbeiter, später werden die Mieter vom Sozialamt vermittelt – in der Mehrzahl gesellschaftlich und privat gestrauchelte Menschen. Das Leben im Wohnheim ergibt ein buntes Mosaik aus erheiternden und ernsten Vorkommnissen. Lebensschicksale, die berühren. Pavliceks Tagebuch liest sich wie ein Protokoll. Kurze, einfache Sätze, genau datiert. Die Namen hat er geändert, auch die Straße, in der das Heim lag, ist erfunden. Was fehlt, sind Kapitel und ein Inhaltsverzeichnis. Auch von sich selbst, von seinen Gefühlen erzählt Pavlicek fast nichts auf den 587 Seiten. Das sei genau richtig, findet er: „Es geht nicht um mich.“ Es geht ums Helfen. Otto Pavlicek: Wohnheim Gundelstraße, Triga Verlag, 587 Seiten, 16,80 Euro, ISBN: 3-89774-398-1. Vom Verkaufserlös spendet der Autor je Buch 1 Euro an „Ein Herz für Kinder“.
Otto Pavlicek wurde 1942 in Cervenka, Jugoslawien, geboren. Seine Eltern waren Volksdeutsche. 1962 wanderte Otto Pavlicek nach Deutschland aus. Siebzehn Jahre lang war er als Wohnheimleiter tätig, danach zehn Jahre im Sozialdienst.

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Hannu Raittila – AtlantisSchmöker der Woche
Hannu Raittila – Atlantis

Abenteuerliche Vorfälle, Geheimnisse und eine gehörige Prise schwarezn Humors verbinden sich im neuen Roman von Hannu Raittila zu einem unvergleichlichem Lesevergnügen – in einem Zug-Durchlese-Qualität!
Der über Nacht reich gewordene finnische Geschäftsmann Saarilahti hat atemberaubende Pläne: Im Gebiet des großen Saimaa-Sees, der letzten, fast menschenleeren Wildnis im Norden Europas, will er einen riesigen Themenpark bauen. Zentrum soll ein Dorf werden, das vor vielen Jahren überschwemmt wurde und nun in zehn Metern Tiefe liegt. Einst hatte hier eine tiefreligiöse Gemeinschaft gelebt, weitab von Fortschritt und Zivilisation. Nun sollen hier nostalgische Traumreisen in die Kindheit, Zeitreisen in die Geschichte, U-Boot-Fahrten in die versunkene heile Welt finnischer Dörfer stattfinden. Die Pläne sind fertig: Straßen und gigantische Brücken sind projektiert für Tausende von Besucherautos, neue Fahrrinnen vorgesehen für die Anreise per Schiff – vor allem aus Russland, wo es Millionen Menschen an Unterhaltung und Abenteuer mangelt und wo das nahe Sankt Petersburg sich auf die gemeinsamen Wurzeln mit der finnischen Kultur besinnen soll. Für Saarilahti ist nichts unmöglich. Ist die virtuelle Welt nicht genauso wirklich wie die Realität? Wer Millionen mit Computerspielen verdient hat, wird sich von niemandem aufhalten lassen. Doch da ist einer im Dickicht der Weiden, der seine Erinnerung schützen und die versunkenen Häuser nicht dem Blick touristischer Voyeure preisgeben will. Er setzt alle Wasser in Bewegung, und die große Flut ist nicht mehr aufzuhalten.
Hannu Raittila (geb. 1956) gilt als einer der interessantesten und wichtigsten Autoren Finnlands. Man kennt ihn als Verfasser von Kolumnen, Hörspielen, Drehbüchern, von fünf Bänden mit Erzählungen und mehreren Romanen. Für "Canal Grande" erhielt er den Finlandia-Preis, die bedeutendste literarische Auszeichnung des Landes. Auch in Deutschland fand der Roman begeisterte Zustimmung.
Hannu Raittila – Atlantis, Knaus Verlag München (
www.randomhouse.de/knaus/), 352 Seiten, ISBN: 3-8135-0275-9, € 19,95 [D] / SFr 35,00.

 

 

Matthias Wegehaupt - Die InselEin groß angelegter Gegenwartsroman voller Poesie und Geschichten
Matthias Wegehaupt - Die Insel

Von 1970 bis 1989 schreibt der Maler Matthias Wegehaupt in seinem Atelier auf Usedom jeden Tag heimlich eine Seite, um fest zu halten, was mit dem Land und den Menschen geschieht. Aus Angst vor den Behörden versteckt er das Manuskript unter Dielen und spricht mit niemandem darüber, auch nicht mit seiner Familie. Als er die Möglichkeit nutzt, die 3000 Seiten in den Westen zu schaffen, ist der Untergang der DDR nicht mehr fern. Seine Zweifel besiegend, dass die Zeit über seinen Roman hinweg gegangen sei, entschließt er sich 2003, den Roman zu veröffentlichen.
Der Roman spielt auf einer namenlosen Insel und ist als Parabel für den Staat DDR und die alle Bereiche des Lebens berührende politische Machtstruktur zu verstehen. Mit dem Auge eines Malers beschreibt Wegehaupt den Lebensweg eines beharrlich um Glaubwürdigkeit ringenden Künstlers, verbunden mit zutiefst anrührenden Geschichten von Menschen mit großen und kleinen Konflikten und ihrer Suche nach individuellem Glück. Er erzählt vom Alltag, den sich langsam ändernden Verhältnissen und wie die Insel schließlich unaufhaltsam dem Untergang zusteuert.
Matthias Wegehaupt wurde 1938 in Berlin geboren. Er studierte von 1956-1958 in Greifswald und von 1962-1964 an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin- Weißensee. Wegehaupt brach sein Studium ab und wurde 1965 in den Verband Bildender Künstler aufgenommen. 1976 erhielt er ein Arbeitsstipendium in Ungarn. Nach 1989 war der Maler auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. Er ist seit 1990 Mitglied des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern und war 1999 Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Matthias Wegehaupt lebt auf Usedom.
Matthias Wegehaupt - Die Insel, Ullstein Verlag (www.ullsteinbuchverlage.de/ullstein/), ISBN 3-550-08626-1, 1012 Seiten, 24,95€.



Martin Gillo – GO DEUTSCHLAND GO
Ein Herz. Zwei Seelen.
Martin Gillo –
GO DEUTSCHLAND GO

Die Deutschen sind Weltmeister in der Selbstdiagnose. Was fehlt, sagt Martin Gillo, ist der Mut zum Handeln. Der Mann, der sich als sächsischer Wirtschaftsminister erfolgreich für 10.000 von der Jahrhundertflut 2002 betroffenen Unternehmen stark gemacht hat, vermisst im heutigen Deutschland den zupackenden Pioniergeist, den er noch in der Nachkriegszeit und danach in zwanzig Jahren USA kennen gelernt hat.
Dort heißt die Erfolgsphilosophie: »Mach notwendige Fehler schneller als andere!« Deshalb fordert Gillo mehr Entschlossenheit: in der gemeinsamen Umsetzung fälliger Reformschritte wie auch in der individuellen Karriereplanung und Lebensführung. Go Deutschland Go versteht sich nicht als umfassende Problemanalyse. Vielmehr setzt Gillo als gelernter Psychologe und Personalmanager dort an, wo das Unternehmen Deutschland wirklich schwächelt: Es geht ihm um die Befindlichkeit. Schließlich hat Gillo, der für den amerikanischen Technologie-Riesen AMD eine Chipfabrik in Sachsen mit aufgebaut hat, selbst beobachtet, welch enormes Potenzial hierzulande mobilisiert werden kann – bloß um dann als Spitzenpolitiker zu erleben, wie der vorhandene Veränderungswille immer wieder ausgebremst wird. Sein Buch ist ein ungewöhnlich offener und persönlicher Beitrag zur aktuellen Reformdiskussion.
Martin Gillo ging 1969 als Fulbright Stipendiat in die USA. 1974-1980 arbeitete er als Unternehmensberater für eine US-amerikanische Firma. 1980-2002 war er Direktor im Personalwesen beim Halbleiter-Hersteller AMD, für den er ab 1989 die Europazentrale in Genf aufbaute. Ab 1996 war er als Geschäftsführer von AMD Saxony in Dresden tätig. 2002-2004 war Martin Gillo Wirtschaftsminister von Sachsen. Heute ist er Landtagsabgeordneter und Unternehmensberater.
Martin Gillo – GO DEUTSCHLAND GO , www.murmann-verlag,de , 220 Seiten, Klappenbroschur, EUR (D) 19,90 / sFr. 34,90 / EUR (A) 20,50, ISBN 3-938017-31-7.

 

 

Aus dem Knürr Verlag München - Gründliches KochbuchHeimat geht durch den Magen
Aus dem Knürr Verlag München - Gründliches Kochbuch
Gewinnen Sie 5 mal das Kochbuch der Urgroßmutter unserer Urgroßmutter

Wie die Urgroßmutter unserer Urgroßmutter kochte - das kann man in dem Buch "Gründliches Kochbuch" nachlesen. Der Nachdruck einer Rezeptsammlung aus dem 18. Jahrhundert vermittelt aufschlussreichen Einblick in die Koch- und Zubereitungsmethoden vergangener Zeiten.
Süße Mandelsuppe, Krebspastete an Fastentagen oder Frankfurter Gogelhopf - für alle, die einen Rückblick in die kulinarische Historie des 18. Jahrhunderts halten wollen, dürfte das "Gründliche Kochbuch" ein besonderes Lesevergnügen bereiten; denn die im Jahr 1792 in Augsburg gedruckte Rezeptsammlung entpuppt sich als unterhaltsame Lektüre. Zugleich zeigt dieses Kochbuch, welcher Wandel sich im Laufe der vergangenen zwei Jahrhunderte bei der Wahl der Zutaten, ihrer Mengen und Zubereitung ergeben hat. Susanne Hausburg-Mosbahi schlussfolgert in ihrem prägnanten Nachwort, dass sich manches aus heutige Sicht zwar kurios liest, dennoch stellen die althergebrachten Rezepte "ein Stück Heimat- und Kulturgeschichte" dar. Viele Rezepten hingegen gerieten nur in Vergessenheit, aber das Nachkochen lohnt sich!
Gründliches Kochbuch. Das Kochbuch der Urgroßmutter unserer Urgroßmutter. Neuauflage eines Augsburger Kochbuches aus dem Jahr 1792. 160 Seiten, 14 x 21 cm, gebunden; 9,90 Euro; ISBN: 3-928432-15-X; in der Alois Knürr Verlags GmbH, München (
www.knuerr-verlag.de). Mahlzeit! Übrigens: Gewinnen ist ganz einfach, Email an gewinnen@isarbote.de, Stichwort: Mahlzeit! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück und guten Appetit!

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Und sagen Sie jetzt nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt!

John Twelve Hawks – TravelerDenken Sie mal darüber nach!
John Twelve Hawks – Traveler

Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, haben Sie es a) in einem Zug durch gelesen und b) glauben Sie irgendwie, Sie stehen im Walde. Oder sonst wo. Nur nicht auf Ihrem Heimatplaneten in der Umgebung, in der Sie sich bisher heimelig und Zuhause geglaubt haben. Und dann kommt es Ihnen: Sie wissen gar nichts und alles ist möglich. Und dann lesen Sie TRAVELER gleich noch einmal. Weil es gar so schaurig schön und spannend ist.
Eine gigantische Verschwörung bedroht die Welt. Die weltweite Konspiration einer geheimen Bruderschaft bedroht die Menschheit und nur einige wenige Menschen können das infame Komplott noch stoppen. Jede Bewegung wird gefilmt, jedes Telefonat abgehört, jede Spur im Internet verfolgt, jeder Einkauf registriert – mit Hilfe eines Systems der totalen Überwachung versucht eine geheime Bruderschaft die Herrschaft über die Welt zu gewinnen. Nur wenige Menschen, Traveler genannt, vermögen die Pläne der Bruderschaft noch zu durchkreuzen. Denn die Traveler haben die außergewöhnliche Gabe, in andere Sphären zu reisen. Und sie stellen sich seit jeher schon jedem Versuch entgegen, die Selbstbestimmung und Freiheit der Menschen zu zerstören. Die Brüder Michael und Gabriel Corrigan sind, ohne es zu wissen, die letzten Nachkommen der Traveler. Von den Schergen der Bruderschaft gejagt, scheinen sie kaum eine Chance zu haben, deren Machtergreifung noch zu verhindern. Wäre da nicht Maya, die Nachfahrin einer Kriegerkaste, die ihr Leben dem Schwertkampf und dem Schutz der Traveler geweiht hat. Es liegt allein in ihrer Hand, die letzten Traveler vor den Nachstellungen der Bruderschaft zu retten, bevor die Freiheit den Menschen für immer verloren geht.
Der Autor: „Ich habe den Roman „Traveler“ geschrieben, um unsere heutige Welt zu verstehen. Jeden Tag werden wir auf dem Weg zur Arbeit von hunderten Kameras gefilmt, die es ermöglichen, uns zu identifizieren und zu überwachen. Telefonanrufe und E-Mails werden routinemäßig gescannt. Die heutige Technologie erlaubt es, von jedem von uns die persönliche Krankheitsgeschichte, die Namen unserer Freunde und die Titel der von uns ausgeliehenen Bücher herauszufinden.
Ich entwerfe keine Zukunftsvision. Dies ist unser Leben – hier und heute. Mit meinem Roman versuche ich, durch die Macht der Fiktion die versteckte Wahrheit über unsere Welt zu enthüllen. In TRAVELER riskiert eine kleine Gruppe von Menschen alles für Aufklärung und Freiheit. Sie glaubt an die Kraft des Einzelnen und den Geist, der uns beseelt. Ich habe „Traveler“ geschrieben, weil ich immer noch an das Ehrgefühl glaube. Und an die Tapferkeit. Und an die Liebe. Ich lebe außerhalb des Rasters. Wer ich bin, und was ich gemacht habe, spielt keine Rolle. Mein Name ist John Twelve Hawks. Der Traveler spricht für mich.“
John Twelve Hawks – Traveler, Page & Turner Verlag (
www.randomhouse.de/pageundturner/), 544 Seiten, ISBN 3-442-20300-7, 19,95 Euro.

 

 

Gerry Kennedy & Rob Churchill - Der Voynich-CodeRätsel über Rätsel
Gerry Kennedy & Rob Churchill -
Der Voynich-Code

Heute sind wir allem und nichts auf der Spur. Ganz besonders ganz besonderen Büchern. Und wenn man die nicht lesen kann, dann umso lieber. Denn Bücher, die man nicht lesen kann, sind die Quintessenz des Lesens, so als verberge sich die Wirklichkeit doch in Bühcern oder sei nur das, worüber geschrieben worden ist, wirklich. Auch wenn man das Geschrieben nicht versteht. Aber wer versteht schon
die Wirklichkeit?
Die Bibliothek von Yale birgt ein Geheimnis. Ein Buch, das niemand lesen kann. Kaiser Rudolf II. hat es 1586 für 3,5 Kilo Gold gekauft: Das mysteriöseste Buch der Welt. Geschrieben in einer Schrift, die niemand kennt: 230 Seiten Pergament, 15 mal 23 Zentimeter messend, eng beschrieben mit fast 250.000 rätselhaften Zeichen und kunstvoll bemalt mit seltsamen Symbolen und Pflanzen- und Frauenbildern. 1912 entdeckte der Antiquitätenhändler Wilfrid Voynich diesen Schatz bei italienischen Jesuiten und brachte ihn nach England. Seitdem versuchen Scharen von Historikern, Theologen, Botanikern und Mathematikern, dem Rätsel des Voynich-Manuskripts und seiner "Aura des Geheimnisvollen" (Neue Zürcher Zeitung) auf die Spur zu kommen.
Vermächtnis einer untergegangenen Zivilisation, Wortschwall eines Schizophrenen, ein ukrainischer Text ohne Vokale oder gar ein kunstvoller Scherz, den sich vor bald einem halben Jahrtausend eine verschrobene Seele machte? Die britischen Voynich-Experten Kennedy und Churchill haben die abenteuerliche Geschichte dieses rätselhaften Manuskripts nun aufgeschrieben, dessen Geheimnis selbst die leistungsstärksten Computer bisher nicht lüften konnten. Sie erzählen, wie der Voynich-Code der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, wie sich im Internet eine weltumspannende Gemeinde von Detektiven gebildet hat, die jedem Komma hinterherspürt, und von dem Zauber dieses Dokuments, der aus der Tiefe der Jahrhunderte in unsere Gegenwart reicht.
Der Voynich-Code von Gerry Kennedy und Rob Churchill. Deutsch von Hainer Kober. 40 Bilder. 312 Seiten. Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins (
www.zweitausendeins.de), 24 Euro.

 

 

Andreas Gößling – Dea Mortis, Der Tempel der dunklen GöttinGeheimnisvoll, mysteriös, unheimlich?
Andreas Gößling – Dea Mortis, Der Tempel der dunklen Göttin

H. P. Lovecraft lässt grüßen. Dieser geheimnisvolle Sonderling aus den Tiefen Amerikas hatte die Welt verstanden. Zumindest hat er einige recht plausible Erklärungen für ziemlich unwahrscheinliche Ereignisse zur Hand. Oder umgekehrt. Und dies alles in seinen phantastischen Geschichten nieder geschrieben. Doch was heißt heutzutage denn noch phantastische Geschichten? Phantastisch ist Wirklichkeit!
Auch Andreas Gößling spielt in DEA MORTIS die Wirklichkeit durch, so dass man aus dem Staunen oder aus dem ganz heimeligen Grauen nicht mehr herauskommt. Und die Bilder unserer Lieblingsalien-Schöpfers bzw. –Beschreibers, H. R. Gieger, tun ein Übriges dazu. Kurz zum Inhalt: Rick weiß nicht, worauf er sich einlässt, als er in sein Auto steigt und über endlose Highways ins Nirgendwo aufbricht. Er hat keine Karte, aber ein drängendes Gefühl: dass etwas da draußen ist, was auf ihn wartet, ihn anlockt, etwas, dem er nicht entgehen kann. Nach einer schlaflosen Nacht findet sich Rick in einer düsteren Stadt wieder, in der die Frauen verschwunden sind und die Männer sich erbittert bekämpfen. Denn tief unter dem Asphalt liegt ein Tempel, geformt aus Stahl und Fleisch – und in ihm wartet eine dunkle Göttin hungrig auf ihre Opfer ...
Kurz zum Autor: Andreas Gößling wurde 1958 geboren. Der diplomierte Literaturwissenschaftler hat sich als Sachbuch- und Romanautor einen Namen gemacht und ist ein ausgewiesener Experte für phantastische, mythen- und kulturgeschichtliche Themen. Sein Roman „Die Maya-Priesterin“ begeisterte Publikum und Kritiker gleichermaßen, viele seiner Sachbücher – „Die Rückkehr der Engel“, „Drachenwelten“ und andere, teilweise veröffentlicht unter dem Pseudonym Pietro Bandini wurden vielzitierte Bestseller. Andreas Gößling lebt mit seiner Familie in Coburg.
Andreas Gößling – Dea Mortis, Der Tempel der dunklen Göttin, Knaur Verlag (
www.knaur.de), 304 Seiten, ISBN 3-426-66200-0, 22,90 Euro.

 

 

Thomas King – DreadfulWater kreuzt aufNoch nicht genug bzw. genug?
Thomas King –
DreadfulWater kreuzt auf

Morde und die üblichen Verdächtigen. Bzw. weil das ganze in einem Indianerreservat spielt, nicht ganz so üblich und doch ganz normal. So wie das Leben halt ist. Da glaubt man wieder an das Gute bzw. an den Menschen überhaupt. Da geht alles seinen Lauf. Doch halt, warum geht es eigentlich. Und warum ...
Eigentlich hat er ja den Polizeidienst quittiert, um sich ganz der Landschaftsfotografie zu widmen. Und eigentlich ist der Job bei Sheriff Hockney ja auch nur ein kleines Zubrot und obendrein noch schwarz. Und überhaupt hat er nicht die geringste Lust, einen Mordfall aufzuklären, erst recht nicht, wenn’s dabei um den gigantischen Wohnungs- und Kasinokomplex geht, der im Chinook-Reservat aus dem Boden gestampft wird.
Doch was soll man tun, wenn der Hauptverdächtige ausgerechnet der Sohn der aktuellen Bettgefährtin ist? Und wenn dieser Sohn dann auch noch Mitglied der indianischen Protestbewegung gegen exakt dieses Bauprojekt und ausgerechnet just seit besagtem Mord spurlos verschwunden ist? Thumps DreadfulWater, selbst ein Cherokee, wird so ziemlich gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen und versucht, den Jungen zu finden, bevor die Cops es tun.
Thomas King wurde 1943 als Sohn eines Cherokee und einer deutschstämmigen Griechin in Sacramento, Kalifornien geboren und arbeitete nach seinem Studium als Fotojournalist in Australien und Neuseeland. Seit 1980 unterrichtet er Native Studies an verschiedenen kanadischen Universitäten und engagiert sich für pan-indianische Anliegen. Gegen die Marginalisierung der indigenen Bevölkerung Nordamerikas setzt er sich nicht zuletzt auch in seiner legendären Radioshow „The Dead Dog Café Comedy Hour“ ein, die er zwischen 1996 und 2001 moderierte. Für sein umfangreiches literarisches Werk wurde King 2004 mit dem Order of Canada, der höchsten kanadischen Ehrung, ausgezeichnet.
Thomas King – DreadfulWater kreuzt auf, Unionsverlag (
www.unionsverlag.com),
UT metro 330, 320 Seiten, ISBN 3-293-20330-2, 10,90 Euro.

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Jürgen Overhoff – Benjamin Franklin, Erfinder, Freigeist, StaatenlenkerAm 17. Januar vor 300 Jahren: Benjamin Franklin wird als 10. Sohn und 15. Kind eines Seifen- und Kerzenmachers in Boston geboren
Jürgen Overhoff –
Benjamin Franklin, Erfinder, Freigeist, Staatenlenker

Politiker, Wissenschaftler, Geschäftsmann, Erfinder, Humorist und Bonvivant: Benjamin Franklin (1706 –1790) ist der Prototyp des modernen, freisinnigen, weltzugewandten, wirtschaftlich erfolgreichen und zudem gemeinnützig handelnden Bürgers. In seiner elegant geschriebenen, der ersten deutschen Franklin-Biographie seit dem Ende der Weimarer Republik, erzählt Jürgen Overhoff das wechselvolle Leben des großen, vor 300 Jahren geborenen amerikanischen Aufklärers und Universalgenies.
Als Sohn eines Bostoner Seifensieders wurde Benjamin Franklin nicht nur einer der berühmtesten Naturforscher seiner Zeit, sondern zugleich auch bedeutender Staatsmann der jungen, von ihm mit gegründeten USA. Damit ist er das klassische Beispiel eines Selfmademan, der sein Leben trotz bescheidener Anfänge durch Fleiß, harte Arbeit und Geschick erfolgreich zu meistern versteht und zugleich dem Gemeinwohl dient. Der Autor verweist immer wieder auf die nachhaltige Wirkung, die Franklins Lebenswerk auch auf Politik und Wissenschaft in Deutschland ausübte. In seinem vielschichtigen und auf unveröffentlichte Quellen zurückgreifenden Porträt erinnert der Autor an die bleibende Bedeutung eines ganz außergewöhnlichen Lebenswerkes.
Wer weiß schon,
– dass der Gründervater der USA und Erfinder des Blitzableiters seine bahn brechenden Entdeckungen im Selbststudium machte und nebenher eine florierende Buchdruckerei betrieb;
– dass er öffentliche Bibliotheken, Bürgerwehren, Krankenhäuser und Schulen begründete und die erste amerikanische Universität ins Leben rief;
– dass er ein Humorist ersten Ranges war, dem wir solche herzerfrischenden Lebensweisheiten wie »Fische und Gäste stinken nach drei Tagen« verdanken?
Jürgen Overhoff – Benjamin Franklin, Erfinder, Freigeist, Staatenlenker, Klett-Cotta (
www.klett-cotta.de), gebunden mit Schutzumschlag, 20 s/w Abbildungen, 315 Seiten,
ISBN 3-608-94134-7, 24.50 Euro.

 

 

Karl Mittermaier – MachiavelliNoch mal Moral und Politik
Karl Mittermaier – Machiavelli

Der Florentiner Niccolo Machiavelli war ein scharfsinniger Kritiker seiner Zeit, der die Politik als selbstständige Wissenschaft begründete. Er gehört zu den Wegbereitern der modernen Geschichtsschreibung und zu den bedeutendsten Autoren der italienischen Literatur.
Seine Werke wie den berühmten "Il Principe" schrieb er aus den Erfahrungen heraus, die er als Sekretär der Republik Florenz zu Beginn des 16. Jahrhunderts machte. Diese Welt des Umbruchs an der Schwelle zur Neuzeit war Ausgangspunkt und Ziel der Analysen Machiavellis. Der Südtiroler Historiker Karl Mittermaier stellt in seiner umfassenden Biographie einen Mann vor, der beruflich wie privat ein an Höhen und Tiefen reiches Leben führte und bis heute zu den faszinierendsten und einflussreichsten Denkern der politischen Ideengeschichte zählt.
Dr. phil. u. Dr. rer. pol. Karl Mittermaier, geb. 1956 in Brixen. Studium der Geschichte, Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Politikwissenschaft in Innsbruck und Padua. Seit 1990 Lehrbeauftragter an der Universität Innsbruck mi Schwerpunkt Politische Philosophie. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a.: Machiavelli; Die deutschen Päpste; Mussolinis Ende; Die Politik der Renaissance in Italien; Demokratie (gem. mit Meinhard Meier); Verzicht aus Staatsräson; Kinder als Soldaten; Das politische System Südtirols. Drehbücher für den ORF (Landesstudio Tirol) und RAI.
Karl Mittermaier – Machiavelli, Casimir Katz Verlag, Edition Katz (
www.casimir-katz-verlag.de), 528 Seiten, ISBN 3-938047-07-0, 12.80 Euro.

 

Edith von Welser-Ude, Christian Ude - Vom Zauber, mit Katzen zu lebenEine Liebeserklärung in Fotografien
und Geschichten
Edith von Welser-Ude,
Christian Ude
- Vom Zauber,
mit Katzen zu leben

Marianne Sägebrecht, Michaela May, Joseph von Westphalen, Dieter Hanitzsch, Stephan Moses und viele andere Katzenliebhaber in einem originellen Band vereint: Edith von Welser-Ude hat über fünfzig glückliche Paare vor die Linse bekommen – Miezen mit ihren Menschen. Sensible Porträts und originelle Szenen zeugen von der Vertrautheit in diesen Beziehungen. Eine zauberhafte Liebeserklärung in Fotografien mit Texten von Christian Ude.
“Ein Muß für jeden Katzen-Liebhaber und eine Schmunzellektüre für jeden Leser, der sich gerne amüsiert“ (Abendzeitung). Edith von Welser-Ude lebt seit 1963 in München und war zwölf Jahre lang als Stadträtin für Stadtplanung und Architektur zuständig, ehe sie 1990 als freie Fotografin zu arbeiten begann. Sie hat sechs Kinder, eine Katze namens Lola und einen Kater namens Giovanni und ist mit dem Münchner Oberbürgermeister Christian Ude verheiratet. »Vom Zauber, mit Katzen zu leben« ist ihr fünftes Buch. Christian Ude, geboren 1947, ist gelernter Journalist und Rechtsanwalt. 1990 wurde er Bürgermeister, 1993 Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München. Er veröffentlichte unter anderem »Meine verfrühten Memoiren«, »Chefsache« und »Ich baue ein Stadion«.
Edith von Welser-Ude, Christian Ude - Vom Zauber, mit Katzen zu leben, Serie Piper (
www.piper-verlag.de), 144 Seiten, kartoniert, ISBN 3-492-24622-2, 10 Euro.

 

 

Joseph Kanon - Stadt ohne GedächtnisSchmöker der Woche
Joseph Kanon -
Stadt ohne Gedächtnis

Mal romantisch – doch frei von Gondoliere-Kitsch – mal bedrohlich in bester Hitchcock-Manier skizziert Kanon Venedig als Kulisse für diese mitreißende Mischung aus Thriller, Liebesdrama und Zeitgeschichte.
Anfang 1946 reist der junge GI Adam Miller aus dem zerstörten Frankfurt zu seiner Mutter nach Venedig – eine heile Welt, die der Krieg scheinbar nie erreicht hat. Kaum in Venedig angekommen, stellt er fest, dass der strahlende Marmor und die goldenen Kuppeln nicht nur verzaubern, sondern auch blenden können. In der Stadt an der Lagune stürzt er sich mit Claudia Grassini, einer bei der Accademia angestellten Jüdin, in eine leidenschaftliche Affäre. Doch Claudia fällt es schwer, daraus eine ernsthafte Beziehung wachsen zu lassen. Je mehr Adam über ihre Vergangenheit erfährt, desto mehr versteht er, warum. Und plötzlich tritt ein Dämon dieser Vergangenheit wieder in Erscheinung: Dr. Gianni Maglione, der Arzt, der Claudias todkranken Vater – mit einem beiläufigen Kopfnicken – an ein SS-Kommando verraten haben soll. Ein ungeheurer Verdacht, an dem zunächst auch Adam zweifelt. Doch warum verliert Claudia kurz nach dem Eklat erst ihre Stelle und dann ihre Wohnung? Wozu ist der angesehene Venezianer mit dem durchdringenden Blick wirklich fähig?
Joseph Kanon, geboren 1946 in Pennsylvania, studierte am Trinity College in Cambridge und leitete u. a. jahrelang einen renommierten amerikanischen Verlag, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein Buch "Die Tage vor Los Alamos" wurde 1997 mit dem Edgar Award für das beste Debüt ausgezeichnet, ihm folgten mit "Der verlorene Spion" und "In den Ruinen von Berlin" zwei ebenfalls viel beachtete Romane. Kanon lebt mit seiner Frau, der Literaturagentin Robin Straus, in New York.
Joseph Kanon - Stadt ohne Gedächtnis , Blessing Verlag (
www.randomhouse.de/blessing/), gebundenes Buch, 512 Seiten, ISBN 3-89667-281-9, 21,90 Euro.

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Manfred Mai: Das Kino der Gesellschaft - die Gesellschaft des KinosKino mal ganz anders – Sie werden danach auch die Mattscheibe im Wohnzimmer mit ganz anderen Augen sehen
Manfred Mai: Das Kino der Gesellschaft - die Gesellschaft des Kinos

Unser Alltagsleben und unsere Fantasien sind von Filmen und ihrer Bildsprache durchdrungen. Aber was können Filme tatsächlich über die soziale Wirklichkeit aussagen?
Filmanalyse ist im deutschsprachigen Raum größtenteils auf Ästhetik oder Rezeption von Filmen beschränkt, kulturtheoretische und soziale Fragestellungen werden kaum berücksichtigt. Dabei steht der Film – vielleicht noch mehr als andere Medien – durch seine Möglichkeiten zur authentischen Abbildung sozialer Wirklichkeiten und seine massenhafte Rezeption im Zentrum der Gesellschaft: Eine Filmanalyse ohne soziologische Herangehensweisen muss zu Verzerrungen des Ergebnisses führen. Zu den sozialen Komponenten des Films zählen die Herausgeber Manfred Mai und Rainer Winter nicht nur abgebildete gesellschaftliche Strukturen und Konflikte, sondern auch unbeabsichtigte Wirkungen sowie die Einbettung von Produktion und Rezeption in wirtschaftliche Prozesse.
Der jetzt erschienene Band „Das Kino der Gesellschaft – die Gesellschaft des Kinos“ versammelt Beiträge von Wissenschaftlern verschiedenster Disziplinen und mit den unterschiedlichsten Herangehensweisen an das Medium Film: Von der Genregeschichte über die Philosophie, von der Kulturwissenschaft bis zur Psychoanalyse entsteht ein repräsentatives Bild von Filmen und eröffnet neue Perspektiven und Zugangsweisen. Thematisch reichen die Beiträge von den praktischen Vorgehensweisen der Filmförderung in Deutschland über Atomkriegsängste in Filmen der 1950er- bis 1980er-Jahre im Ländervergleich bis hin zu Überlegungen, ob es möglich ist, auf der Leinwand dargestellte Paarbeziehungen mit real existierenden zu vergleichen und diese Darstellungen für die Paarforschung zu nutzen. Autoren des Bandes sind: Dirk Blothner, Lorenz Engell, Ursula Ganz-Blättler, Brigitte Hipfl, Rainer Jogschies, Angela Keppler, Karl Lenz, Manfred Mai, Lothar Mikos, Sebastian Nestler, Olaf Sanders, Markus Wiemker und Brigitte Ziob.
Dr. Manfred Mai, Jahrgang 1953, studierte in Berlin Zürich und Marburg Sozialwissenschaften und Germanistik. 1998 Habilitation an der Uni Münster. 1998-2003 Vertretung einer Professur für Politikwissenschaft an der Universität Essen. 2004 apl. Professor an der Universität Duisburg-Essen. Mehrjährige Berufspraxis in der Landesregierung Nordrhein-Westfalen (u.a. als Leiter des Referats "Medienwirtschaft" in der Staatskanzlei). Prof. Dr. Rainer Winter, Jahrgang 1960, studierte Soziologie, Philosophie und Psychologie. Seit 2002 ist er Professor für Medien- und Kulturtheorie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Er ist Mitglied im Sprecherrat der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der DGS.
Manfred Mai: Das Kino der Gesellschaft - die Gesellschaft des Kinos (Interdisziplinäre Positionen, Analysen und Zugänge), 7Herbert von Halem Verlag (
www.halem-verlag.de), 2006, 320 S., ISBN 3-938258-04-7.

 

 

Melitta Walter - Jungen sind anders, Mädchen auchDen Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung
Melitta Walter - Jungen sind anders, Mädchen auch

Mädchen und Jungen verdienen gleiche Entfaltungschancen. Die meisten Eltern teilen diese Auffassung heutzutage – ebenso wie Erzieherinnen im Kindergarten und Lehrkräfte in der Schule. Und sie sind überzeugt, dass sie beide Geschlechter gleichberechtigt behandeln. Doch schauen wir genauer hin, ergibt sich oft ein anderes Bild. Denn viele Rollenklischees von Männlichkeit und Weiblichkeit sind uns so selbstverständlich, dass wir sie gar nicht mehr wahrnehmen. Wir Erwachsenen leben ja selbst innerhalb dieser Klischees.
Gut, wenn wir den Blick schärfen. Melitta Walter zeigt anhand so unterschiedlicher Themen wie Spielzeug, Geldverdienen, Stadtplanung oder Sport, wie eng unsere Geschlechterrollen oft sind – und wie wir schon früh im Leben von Kindern die Weichen für mehr Chancengleichheit stellen können.
Melitta Walter, geb. 1949, Erzieherin, Sexualpädagogin und in den 80er-Jahren Bundesvorsitzende von Pro Familia, ist eine der bekanntesten Fachfrauen zum Thema Chancengleichheit der Geschlechter. Derzeit leitet sie die Fachberatung für »Geschlechtergerechte Pädagogik und Gewaltprävention« für die städtischen Kindertageseinrichtungen in München. Sie hält deutschlandweit zahlreiche Fort- und Weiterbildungen -
www.melittawalter.de. Melitta Walter - Jungen sind anders, Mädchen auch, Kösel Verlag (www.koesel.de), 240 Seiten, ISBN 3466306892, 15.95 Euro.
Renate Niesel, Staatsinstitut für Frühpädagogik München, lobt: „Liebe Frau Walter, in letzter Zeit war ich viel unterwegs: Tagungen, Fortbildungen, etc., dazu Termindruck und die üblichen daily hazzles. Gestern abend wollte ich eigentlich nur noch früh ins Bett, habe mich dann aber doch mit den Druckfahnen Ihres Buches (und einem Glas Wein) aufs Sofa gelegt, um wenigstens mal durchzublättern. Ich habe dann drei Stunden konzentriert gelesen, war hellwach, gut gelaunt und hatte eigentlich gar keine Lust mehr, ins Bett zu gehen. Es ist anregend, unterhaltsam und absolut alltagstauglich für Eltern, Pädagogen und Pädagoginnen, für Jederfrau und Jedermann. Das Buch ist ein Augenöffner. Herzlichen Glückwunsch!“

 

 

Wolfgang Jeschke – Das Cusanus SpielSchmöker der Woche
Wolfgang Jeschke –
Das Cusanus Spiel

Der Großmeister der deutschen phantastischen Literatur hat wieder zugeschlagen – und das „Cusanus Spiel“ ist wie üblich so realistisch, dass man vor Spannung richtig ins Schwitzen kommt, dann wieder den Atem anhält und sich denkt: „Wieso phantastisch?“ Und natürlich ist es phantastisch: Weil es so natürlich ist. So denkbar. Und so undenkbar spannend.
Europa im Jahr 2052: Nach der großen atomaren Katastrophe in Deutschland stellt sich die Frage des Überlebens. Fieberhaft arbeiten Wissenschaftler und ein mysteriöses vatikanisches Institut an möglichen Lösungen. Dabei verdichtet sich eine Vermutung immer mehr: Der Schlüssel zur Rettung könnte in der Vergangenheit liegen. Über brisantes Wissen müssen ihre Auftraggeber verfügen; dies ahnt die Biologin Domenica Ligrina, als sie in Rom mit anderen Naturwissenschaftlern für ein geheimes Zeitreise-Projekt angeworben wird. Ihr Auftrag: im Deutschland des 15. Jahrhunderts Pflanzen und Samen sammeln, die für die Renaturierung der verstrahlten Gebiete benötigt werden. Der mystische Kosmos des Mittelalters zieht Domenica in seinen Bann, und so taucht sie ein in diese ferne Zeit – eine Glaubenswelt, deren labyrinthische Kreise sich ihr nur schwer erschließen wollen. Ihre Mission droht jedoch zu scheitern. In Köln wird sie als Hexe angeklagt und verurteilt. Domenicas ganze Hoffnung richtet sich auf Kardinal Nicolaus Cusanus. Nur er, der einflussreiche Kirchenreformer und Naturforscher, könnte sie wohl vor dem sicheren Tod bewahren. Wird es Domenica gelingen, mit ihm Kontakt aufzunehmen? Und wird sie schließlich wieder in ihre Zeit zurückkehren können?
Wolfgang Jeschke, 1936 geboren, ist der Großmeister der deutschen Science-Fiction. Bis 2001 war er Lektor der Science-Fiction-Reihe im Heyne-Verlag. Als Herausgeber von über 100 Anthologien und Autor von Romanen, Erzählungen und Hörspielen wurde er mehrmals mit dem renommierten Kurd-Lasswitz-Preis ausgezeichnet. Bei Droemer erschien zuletzt das mit Rainer Eisfeld gemeinsam verfasste Buch "Marsfieber" (2003).
Wolfgang Jeschke – Das Cusanus Spiel, Dromer Verlag (
www.droemer-knaur.de), 704 Seiten, ISBN 3-426-19700-6, 24 Euro.

 

 

Jon Fasman – Die Bibliothek des AlchemistenSchmöker der Woche II
Jon Fasman – Die Bibliothek des Alchemisten

Am schönsten ist es zu schmökern, wenn alles möglich ist: weil es so geschrieben steht! Aber auch gleichzeitig wieder so geschrieben, dass man darüber vergisst, dass es geschrieben ist. Dass man also gleichzeitig innen und außen mit und in einem Buch ist, das das Leben ist und immer mehr. So ein Buch ist „Die Bibliothek des Alchemisten“ und dass der Titel selbst sich wieder auf Bücher bezieht, ist reiner Zufall. Aber wieder auch nicht. Als ich das Buch aus den Händen legte, war es ausgelesen und ich so ermattet, wie es sich für Abenteuer ohne Ende gehörte. Und gleichzeitig vibrierte ich voller Ideen und Tatendrang. So ein Buch, das man ewig weiter
                                 lesen möchte!
Ein toter Professor. Fünfzehn okkulte Objekte. Ein jahrhundertealtes Geheimnis: Ein scheinbar harmloser Auftrag führt den Reporter Paul Tomm auf die Spur einer Verschwörung, die im tiefen Mittelalter wurzelt. In ihrem Zentrum stehen mysteriöse alchemistische Gegenstände, für deren Besitz Unbekannte zu morden bereit sind. Es scheint ein ganz alltäglicher Auftrag für den Provinzreporter Paul Tomm zu sein. Er soll den Nachruf auf einen estnischen Professor schreiben. Schon bald findet er heraus: Der Tote war nicht, wer er zu sein vorgab. Als der Gerichtsmediziner, der die Leiche obduzierte, bei einem merkwürdigen Unfall stirbt, ahnt Paul, dass er einem mörderischen Geheimnis auf die Spur gekommen ist. Einem Geheimnis, das an fünfzehn okkulte Gegenstände geknüpft ist, die im 12. Jahrhundert aus der Bibliothek des großen Alchemisten al-Idrisi geraubt wurden. Gemeinsam mit Hannah, der einzigen Person, die den Professor näher gekannt zu haben scheint, versucht Paul, den Verbleib der Objekte zu recherchieren – und wird selbst zum gnadenlos Gejagten.
Jon Fasman – Die Bibliothek des Alchemisten, Heyne Verlag (
www.randomhouse.de/heyne/), gebundenes Buch, 544 Seiten, ISBN 3-453-01840-0, 19,95 Euro.

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Fotos entnommen aus Dressing A Galaxy (c) Copyright 2005 Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved
Fotos entnommen aus Dressing A Galaxy (c) Copyright 2005 Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved

Fotos entnommen aus »Dressing A Galaxy«; (c) Copyright 2005 Lucasfilm Ltd. & TM. All rights reserved

Ein TRAUM – nein, es ist wahr!
DRESSING A GALAXY –
Die Kostüme von STAR WARS

Phantastisch! Traumhaft schön! Die Kostüme von STAR WARS erstmals in einem opulenten Bildband: Mit mehr als 300 Farbfotografien eine Augenweide für jeden Fan! Mit einer Einleitung von George Lucas!
Die edlen Gewänder von Darth Vader, Obi-Wan Kenobi, Prinzessin Leia oder Senator Palpatine haben längst Kostümgeschichte geschrieben. Die filmische Haute Couture war nicht nur für das Publikum ein wahrer Augenschmaus. Auch Schauspieler Hayden Christensen alias Anakin Skywalker war begeistert: »Es macht einfach ungeheueren Spaß, sich jeden Tag als Jedi zu verkleiden, die Stiefel anzuziehen und sich gelegentlich die Robe umzuwerfen.« Autorin Trisha Biggar: »Wir haben uns bei unserer Arbeit von einer Vielzahl von Einflüssen leiten lassen: Die Kulturen der Weltgeschichte, Kunst, Malerei und Plastik, historische Kostüme von den frühesten Zivilisationen bis zur zeitgenössischen Mode, rustikale ethnische Kleidung und prunkvolle Königsgewänder waren unsere Vorlagen«, schreibt Trisha Biggar. Mit viel Liebe zum Detail zeigt ihr Buch »Dressing A Galaxy« die erstaunlichen Kostüme aller sechs Filme und bietet einen tiefen Einblick in ihre Entstehungsgeschichte. In sechs, nach Charakteren unterteilten Kapitel reist der Betrachter visuell durch die Welt der Star Wars-Haute Couture: von den unaufdringlichen Jedi-Roben und üppigen Königsgewändern über die strahlend elegante Tracht des galaktischen Senats und die funktionale Ausrüstung des Militärs bis hin zur kratzigen Bauernkluft. Mehr als 300 Farbfotografien und Skizzen, detaillierte Kostümbeschreibungen, Computergrafiken der virtuellen Filmcharaktere sowie präzise Erklärungen der aufwendigen Schneide- und Färbetechniken ermöglichen es dem Leser, den Entstehungsprozess der Kostüme von der Idee bis zum fertigen Gewand nachzuvollziehen.
Neben der Autorin und Kostümdesignerin Trisha Biggar kommen auch die Darsteller und viele weitere Beteiligte zu Wort – darunter Samuel L. Jackson, Mark Hamill, Liam Neeson, Christopher Lee, Carrie Fisher, Kostümdesigner John Mollo und Konzeptkünstler Iain MacCaig. Im Jahr 2005 kam mit »Star Wars: Episode III« der letzte der sechs Teile umfassenden weltberühmten Kultfilm-Saga von George Lucas in die Kinos. Noch im Vorfeld der Produktion, Ende der 70er Jahre, wurden Lucas’ Vorhaben wenig Erfolgschancen eingeräumt – zu sehr beschäftigte sich Amerika damals mit brisanten Themen wie dem Vietnamkrieg, der Watergate-Affäre sowie der Öl- und Wirtschaftskrise. Science-Fiction-Filme galten deshalb als Kassengift. Doch die Schwarzmaler sollten sich irren. Lucas’ erste Trilogie (Episode IV, V, VI) hatte durchschlagenden Erfolg beim Publikum, das auch Jahre später ihre Helden Luke Skywalker, Obi-Wan Kenobi und Prinzessin Leia nicht vergessen hatte und ungeduldig darauf wartete, wie der Kampf der Jedi gegen die Sith seinen Ursprung nahm. Erwartungsvoll und mit Spannung sahen Millionen Fans auf der ganzen Welt, wie sich in dem technisch-perfekten Prequel des Weltraum-Märchens der Junge Anakin Skywalker in den grausamen Dark-Lord Darth Vader verwandelt und seine Liebe zur schönen Padmé Amidala letztendlich verrät. Ob es noch – wie ursprünglich geplant – drei weitere Teile der Saga geben wird oder ob eine Serie die Geschichte des Kampfes zwischen Gut und Böse weitererzählt, steht noch in den Sternen. Die gebürtige Schottin Trisha Biggar ist die Kostümdesignerin der Star Wars-Episoden I, II und III. Nach ihrer Ausbildung an der Wimbledon School of Art arbeitete Biggar mit verschiedenen prestigeträchtigen britischen Schauspieltruppen zusammen und entwarf Kostüme für Filme wie »Silent Scream« (1990), »Wild West« (1992) und »Die unbarmherzigen Schwestern« (2002).
Trisha Biggar, DRESSING A GALAXY - DIE STAR WARS-KOSTÜME. Mit einer Einleitung von George Lucas. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag (
www.schwarzkopf-schwarzkopf.de ), 216 Seiten, ca. 300 farbige Abbildungen, zwei Aufklappseiten
Premium-Hardcover mit Schutzumschlag im Großformat 24 x 30 cm, schweres Bilderdruckpapier, ISBN 3-89602-702-6, 49,90 Euro, Erscheinungstermin: 15. März 2006.

Trisha Biggar & George Lucas

Trisha Biggar &
George Lucas.

Rémi Brague, Die Weisheit der WeltPassend dazu, aber natürlich ganz anders - Kosmos und Welterfahrung
Rémi Brague -
Die Weisheit der Welt

Rémi Brague macht in diesem faszinierenden Buch ein grundlegendes Motiv der abendländischen Geistesgeschichte anschaulich. Die Vorstellung, dass die Welt ein schön und weise geordneter Kosmos sei, hat griechische, christliche, muslimische und jüdische Denker über zwei Jahrtausende bewegt. Rémi Brague zeigt die Entstehung dieses Gedankens und schildert die Geschichte seines Verlustes in der Moderne.
Wenn die Griechen in der Antike zum Himmel blickten, sahen sie nicht bloß Sonne und Mond, Sterne und Planeten, sondern den Kosmos – ein in sich geschlossenes, kohärentes Universum voller Schönheit, Wahrheit und Vernunft. Die Schönheit und Weisheit der Welt war den Menschen Vorbild und Maßstab für Ihr eigenes Leben. Griechische und muslimische Philosophen, christliche Denker und jüdische Kabbalisten waren sich einig, daß der Kosmos und der Sinn des menschliche Lebens aufs engste zusammenhingen. Kosmologische Welterkenntnis hatte daher direkte Auswirkungen auf Philosophie und Ethik. Mit der Moderne brach dieses geschlossene Weltbild in sich zusammen. Die Welt, vordem voller Güte, Heilsgewissheit und Weisheit, wurde ethisch indifferent und konnte nicht mehr länger als Leitstern für das moralisch richtige Leben dienen. Rémi Brague führt den Leser durch zwei Jahrtausende eines abendländischen Denkens, das sich grundlegend von dem unserer eigenen Zeit unterscheidet. Brague ist Professor für Philosophie an der Universität München und an der Université Paris I – Sorbonne.
Rémi Brague, Die Weisheit der Welt, C. H. Beck Verlag München (
rsw.beck.de), 381 Seiten, Leinen, ISBN 3-406-53521-6, 29.90 Euro.

 

 

Roddy Doyle – JazztimeDa spielt die Musik!
Roddy Doyle – Jazztime

1924 betritt Henry Smart, irischer Rebell und Killer, amerikanischen Boden. New York ist das Zentrum des Universums, und Henry ist einer, der sich rasch anpasst. Bald geht er lukrativen Geschäften nach - es herrscht Prohibition, und mit illegalem Alkohol ist viel zu verdienen. Nur kommt er zwangsläufig mächtigen Männern in die Quere, und er begibt sich auf Wanderschaft.
Zusammen mit einer charismatischen Abenteurerin ohne Namen - für ihn ist sie nur die "Halbschwester" - zieht er durch die neuenglische Provinz, bis auch dort der Boden für ihn zu heiß wird. Es verschlägt ihn nach Chicago, in die Stadt, an der alles neu ist - vor allem die Musik. Der Mann, der allabendlich die Menge zur Raserei bringt, der Mann mit der Trompete und den blutenden Lippen, braucht einen Weißen, der all das tun kann, was einem Schwarzen verboten ist. Und Louis Armstrong wählt Henry Smart als Partner. Zu zweit sind sie unschlagbar - bis Henry einen unverzeihlichen Fehler begeht. "Jazztime" erzählt von einem überlebensgroßen Helden, der in der Neuen Welt ein neues Leben beginnen will. Roddy Doyle, wahrscheinlich der berühmteste irische Autor nach James Joyce, lässt in der knappen, temporeichen Prosa, die sein Markenzeichen geworden ist, die wilde Zeit lebendig werden, als Amerika noch nicht ganz seine Unschuld verloren hatte.
Roddy Doyle – Jazztime, Hanser Verlag München (
www.hanser.de), 480 Seiten, Hardcover, ISBN 3-446-20714-7, 24,90 Euro.

 

 

Philip Kerr - Der PaktSchmöker der Woche
Philip Kerr - Der Pakt

Was wäre wenn – und alle Bücher so spannend geschrieben wären, dann käme man zu gar nichts anderem mehr, die Sucht perfekt, bei Kerr sowieso.
Worum geht’s? Willard Mayer ist attraktiv, erfolgreich und schätzt seine Freiheit - sowohl in seiner Beziehung zu der umwerfenden Diana als auch in seinen Forschungen. Doch eines Tages ruft US-Präsident Franklin D. Roosevelt den jungen Philosophieprofessor zu sich ins Oval Office. Mayer soll in seinem Auftrag die Umstände des Massakers von Katyn klären. Roosevelt will wissen, ob er Stalin trauen kann, bevor er sich auf Verhandlungen mit ihm einlässt. Nach der Katastrophe von Stalingrad ist auch Hitler klar, dass Deutschland den Krieg nicht mehr gewinnen kann. Deshalb lässt er im Vorfeld der Konferenz von Teheran, auf der die "Großen Drei" Europa neu aufteilen wollen, die Möglichkeit von Friedensverhandlungen sondieren.
Philip Kerr wurde 1956 in Edinburgh geboren und lebt in London. Für seinen Roman "Das Wittgensteinprogramm" und seinen High-Tech-Thriller "Game over" erhielt er den Deutschen Krimi-Preis. Kerr, Philip - Der Pakt, Wunderlich Verlag (
www.rowohlt.de), 512 Seiten, ISBN 3-8052-0813-8, 19,90 Euro.

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Die Autoren Elisabeth Angermair, Roman Beer, Manfred Peter Heimers, Anton Löffelmeier und Ingo Schwab.

Die Autoren Elisabeth Angermair, Roman Beer, Manfred Peter Heimers, Anton Löffelmeier und Ingo Schwab

Fußball in MünchenFußballfieber einst – und heute sowieso
„Fußball in München“

Das erste Buch im MünchenVerlag (vormals Buchendorfer Verlag München) ist das Buch der Geschichte des Münchner Fußballs! Diese Woche wurde von Bürgermeisterin Christine Strobl und dem Stadtarchiv der Landeshauptstadt München das neu erschienene Buch „Fußball in München. Von der Theresienwiese zur Allianz-Arena“ der Öffentlichkeit präsentiert.
Vor über 100 Jahren spielten Schüler und Studenten Fußball auf der Theresienwiese, dann gründeten sie die ersten Vereine und bald ist die Geschichte der Stadt München auch eine Geschichte des FC Wacker, eines TSV 1860, vom FC Bayern und von den vielen anderen Fußballvereinen. Fußball wird zur Leidenschaft, von der kaum einer verschont bleibt: Es spielen jung und alt, die Einheimischen wie die Dazugekommenen, erst die Männer und später allen Widerständen zum Trotz auch die Frauen, organisiert im Verband, in Betrieben und in wilden Ligen. Anhand von vielen alten und neuen, stimmungsvollen Fotos wird die „Fußballhochburg München” (Zitat von OB Christian Ude im Grußwort) als solche präsentiert.
Die Publikation lässt nicht nur die Geschichte des Fußballs in der heutigen „Fußball-Hochburg” München Revue passieren, sondern stellt sie auch in einen breiten historischen Zusammenhang. Die Autoren Elisabeth Angermair, Roman Beer, Manfred Peter Heimers, Anton Löffelmeier und Ingo Schwab erinnern nicht nur an die ersten begeisterten Pioniere dieser Sportart, sondern sie zeigen auch die unterschiedlichen Facetten des rasch zum Breitensport werdenden Spiels sowie seinen Weg in die Arena des Profibetriebes. Folgende Themen werden behandelt: - Die Anfänge des Fußballspiels in München - Fußballvereine, Geld und Politik. Die Geschichte des Münchner Fußballs von 1919 bis 1945 - München in den Zeiten der Oberliga Süd (1945 - 1963) - Freizeitkicker und Vereinsaktive. Fußball als Breitensport in München nach 1945 - Die Münchner Vereine in den Zeiten der Fußball-Bundesliga (1963 bis 2004) - Von der Wiesn zur Arena. Die Geschichte der Münchner Fußballstadien.
„Fußball ist schon seit über 110 Jahren von großer Bedeutung für die Stadtgeschichte. Dabei spielt der Amateurfußball, vor allem im Kinder- und Jugendbereich, eine nicht zu unterschätzende sozialpolitische Rolle. Die Stadt unterstützte auch schon immer die vielen Vereine durch die Schaffung geeigneter Spiel- und Trainingsmöglichkeiten“, betonte Bürgermeisterin Christine Strobl. Das Buch „Fußball in München. Von der Theresienwiese zur Allianz-Arena“, herausgegeben vom Stadtarchiv München im MünchenVerlag (
www.muenchenverlag.de), ISBN 3-937090-12-6, 208 Seiten mit zahlreichen farbigen und schwarz-weißen Fotos, kostet 19,80 Euro.

Thomas Hüetlin – Gute FreundeFußball ist unser Leben
Die wahre Geschichte des FC Bayern München
Thomas Hüetlin – Gute Freunde

Man kommt einfach nicht daran vorbei. Fußball-Fieber allenthalben. Auch wenn es einen manchmal fast niederwirft, wenn man mit allen Münchner Mannschaften und auch mit der Nationalmannschaft mitleiden muss – Fußball muss! Und dann kommt so ein tolles Buch wie das von Thomas Hüetlin und man hat gerne wieder Fieber!
eine Mannschaft hat den deutschen Fußball so sehr revolutioniert wie der FC Bayern. Beckenbauers Leichtigkeit, Müllers Torhunger und das unbändige Selbstbewusstsein der Abiturienten Hoeneß und Breitner erschlossen dem Fußball neue spielerische und wirtschaftliche Dimensionen. Anfang der sechziger Jahre quälten sie sich noch in der Oberliga Süd durch die Dörfer. Dann wurde der Bauunternehmer Wilhelm Neudecker Präsident des FC Bayern. Er begriff, dass mit dem Trümmerfußball altdeutscher Prägung nichts mehr zu gewinnen war, und engagierte einen Trainer, der die jungen Spieler stürmen ließ, dass den Zuschauern der Mund offen stand. Und er verpflichtete einen Manager, der die Spielergehälter vervielfachte und seinen Stars lukrative Werbeverträge sicherte: Aus Fußballarbeitern wurden Popstars.
Auf die Revolution von oben folgte die von unten. Selbstbewusste Spielertypen wie Sepp Maier erprobten erfolgreich den Aufstand gegen den autoritären Präsidenten. Allmählich übernahm die Mannschaft den Club. Es begann die Ära Hoeneß. Dieser hatte eine Vision: in einem rasant sich entwickelnden Geschäft erfolgreich sein und dennoch die Identität wahren. Rückschläge steckte er wie kein anderer weg: den Flugzeugabsturz, den er als Einziger überlebte, den Bruch mit dem Schicksalsgefährten Paul Breitner, drei tragische Niederlagen in europäischen Endspielen. Er wirtschaftete den Club trotzdem an die Spitze: Klar, es gab auch Neid, Intrigen, aber nach 40 Jahren steht ein ehemals kleiner Münchener Stadtteilclub ganz oben, und die, die es erkämpften, erst auf dem Rasen, dann an den Konferenztischen, sind immer noch da: der Uli, der Franz, der Kalle, der Sepp und sogar der Gerd. Die Mannschaft.
Thomas Hüetlin, SPIEGEL-Reporter und Kenner der Fußballszene, beschreibt den Aufstieg der Bayern als eine Firmen-, Familien- und Kulturgeschichte: packend, unmittelbar wie eine Radioreportage, scharfsinnig, witzig wie ein Tom-Wolfe-Bestseller. Thomas Hüetlin, geboren 1961, wuchs in München auf. Der Egon-Erwin-Kisch-Preisträger war für den SPIEGEL Korrespondent in New York und Berlin, und heute in London. Mit Artikeln über Beckham und Kahn erregte er landesweites Aufsehen. Mit Reinhold Messner schrieb er 2004 den Bestseller MEIN LEBEN AM LIMIT. Thomas Hüetlin – Gute Freunde, Blessing Verlag (
www.randomhouse.de/blessing ), gebundenes Buch, 352 Seiten, 40 Abbildungen, ISBN 3-89667-254-1, 19,95 Euro.

 

 

Henning Wiesner, Günter Mattei – Das große Buch der TiereWir bleiben in München – denn hier spielen auch die Affen Fußball, ganz bestimmt!
Aber mehr darüber weiß natürlich unser Tierpark Hellabrunn-Chef Henning Wiesner!
Henning Wiesner, Günter Mattei – Das große Buch der Tiere

Pünktlich zum Start des neuen Buches von Henning Wiesner und Günter Mattei „Das große Buch der Tiere – Ein Zoodirektor erzählt“ geht die Nachricht ein, dass der erste Band „Müssen Tiere Zähne putzen? ... und andere Fragen an einen Zoodirektor“ mit dem internationalen Preis der Buchmesse in Bologna ausgezeichnet wird, dem Bologna Ragazzi Award. isarbote.de freut sich mit den Herren Wiesner und Mattei sehr über diese Auszeichnung. Wir sind alle begeistert von dem schönen Werk, ganz besonders aber die Kinder-Reporter Carla und Franka, die das Buch nicht einmal für diese Rezension aus den Händen geben wollen – aber jetzt ist Schluss, her damit!
Und was sagt der Carl Hanser Verlag, in dem dieses schöne Werk erschienen ist, ganz bescheiden dazu: „Wie wurde aus dem Wildesel das Maultier und warum hat der Pinguin einen Thermo-Frack? 50 große Bild-Tafeln mit den Illustrationen von Günter Mattei erzählen von der spannenden Geschichte der Zoobewohner und ihrer Vorfahren. Leicht verständlich, aber immer wissenschaftlich fundiert geben sie Auskunft zur Verhaltensforschung, Entstehung und Überlebenskunst der Arten. Auch der Mensch, das faszinierendste aller Tiere, wird in diesem wunderschönen Lexikon unter die Lupe genommen.“
Henning Wiesner, Günter Mattei – Das große Buch der Tiere, Carl Hanser Verlag (
www.hanser.de ), 144 Seiten, Hardcover, ISBN 3-446-20738-4, 19,90 Euro.

 

 

Dean Koontz – Die AnbetungSchmöker der Woche
Dean Koontz – Die Anbetung

Koontz kann’s einfach. Das ist immer die Gefahr bei einem Koontz: Nimmt man das Buch einmal in die Hand, öffnet es und wirft auch bloß einen flüchtigen Blick auf die ersten Zeilen – schon ist man verloren! Und natürlich passiert das auch bei diesem Koontz und als ich das Buch Stunden später am nächsten Morgen aus der Hand lege, bereue ich nichts.
Ein merkwürdiger Fremder kommt in den kleinen Wüstenort Pico Mundo. Ihn umgeben hyänenartige Schatten, Vorboten eines fürchterlichen Todes. Doch nur der etwas einfältige Odd Thomas erkennt sie. Kann er das drohende Massaker verhindern? Odd Thomas lebt bescheiden und zufrieden als Koch in einem kleinen amerikanischen Provinznest. Hochgeistiges ist ihm fremd, doch er hat eine besondere Gabe: Er sieht die Toten und kann mit ihnen kommunizieren. Und er sieht Bodachs, lebende Schatten, die sich von Leid und Verderben nähren. Als ein merkwürdiger Fremder, umflirrt von diesen Schatten, das Restaurant betritt, in dem Odd arbeitet, weiß er, dass Fürchterliches droht. Trotz der Warnungen seiner impulsiven Freundin Stormy wagt er es, dem Mann nachzuspüren und in sein Haus einzudringen. Was er in einem Geheimzimmer findet, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: einen Schrein, der all den Massenmördern dieser Welt gewidmet ist ...
Dean Koontz – Die Anbetung, Heyne Verlag (
www.randomhouse.de/heyne ), Gebundenes Buch, 480 Seiten, ISBN 3-453-01644-0, 19,95 Euro.

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In dieser Ausgabe nur Schmöker, einer phantastischer als der andere, was genau das bedeutet: Einfach phantastisch!

Nick Mamatas – abwärts: move under ground
Nick Mamatas –
abwärts: move under ground

Jack Kerouac trifft auf H.P. Lovecraft und das Unglaubliche geschieht: Die beiden vertragen sich! Beat goes Underground – und das im wahrsten und (alp)traumhaftesten Sinne des Wortes – da weht einem ein höllisches Saxophon-Solo entgegen auf der Road to Nowhere! Und man genießt es von der erste bis zur letzten Phrase bzw. Zeile, weil genau so – genau so ist es! And the beat goes on!
Jack Kerouac, in die Jahre gekommener Beatnik, der Anfang der 60er in Big Sur seinen Nervenzusammenbruch pflegt, sieht es als Erster. Das sagenumwobene R’lyeh steigt aus den Fluten des Pazifik auf und Cthulhu macht sich auf die Welt zu unterwerfen. Zusammen mit seinen Kumpels Neal Cassady, Allan Ginsburg und William S. Burroughs macht sich Kerouac zu einer Reise quer durch den Kontinent auf, um dem mörderischen lovecraftianischen Kult entgegenzutreten. Nick Mamatas, Autor der Novelle Northern Gothic, die für den Bram Stoker-Award nominiert war, legt hier seinen ersten Roman vor. Es ist eine atemlose im Takt des nervösen Bebop geschriebene Mischung aus Beat-Literatur und modernem, zeitgenössischen Horror. Seine Essays und Kurzgeschichten erscheinen in The Village Voice, Razor, Strange Horizons und anderen Magazinen. Er lebt in der Nähe von New York.
Nick Mamatas – abwärts, move under ground , aus dem Amerikanischen von Joachim Körber, Phantasia Horror 3004 (
www.edition-phantasia.de ), 200 Seiten, ISBN 3-937897-08-9, 13,90 Euro. Tut euch das an – Träume werden wahr!

 

 

Julia Navarro – Die Bibel VerschwörungJulia Navarro –
Die Bibel Verschwörung

Ein spanischer Thriller – und er kommt einem natürlich spanisch vor, weil man erstens nie weiß, wo’s lang geht, und weil Julia Navarro zwar von ihren angelsächsischen und amerikanischen Thriller-Kollegen gelernt hat, wie man den Leser nicht mehr von der Angel lässt, aber das eben auf ihre ganz eigene Art macht, was einem zusätzlich noch einmal einen Kick gibt. Weiter machen, wir wollen mehr davon!
Seit dem Krieg gegen den Irak haben die Raubgrabungen ein entsetzliches Ausmaß erreicht, das kulturelle Erbe der 5000-jährigen Geschichte des Landes droht unwiederbringlich verloren zu gehen. Julia Navarro greift mit ihrem neuen Roman Die Bibel-Verschwörung, einem hoch spannenden Archäologie-Thriller, diese aktuelle, brisante Thematik auf. Auf einem Archäologenkongress in Rom ist die junge Clara Tannenberg als Rednerin angekündigt. Was sie zu berichten hat, bringt die ganze Archäologie-Welt in Aufruhr: Angeblich hat ihr Großvater Alfred Tannenberg einige Tontafeln mit der von Urvater Abraham selbst diktierten Genesis gefunden, und Clara bittet nun um Mithilfe bei der Suche nach den restlichen Tafeln, von deren Existenz sie überzeugt ist. Trotz des bevorstehenden Militärschlags der USA gegen Saddam Hussein kann Clara gemeinsam mit dem Archäologen Yves Picot eine Truppe zusammenstellen und in dem Dorf Safran mit den Ausgrabungen beginnen - es ist ein Wettlauf gegen die Zeit!
In die Truppe haben sich einige Verräter eingeschlichen, denn falls die Tontafeln tatsächlich gefunden werden, beschert das ihrem Finder unsäglichen Reichtum und Ruhm. Und daran haben ein paar alte "Geschäftskollegen" von Alfred Tannenberg, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen, großes Interesse. Doch auch eine betagte Dame und drei alte Herren haben einen Mann in die Gruppe eingeschleust, der beauftragt ist, Alfred Tannenberg und seine Verwandtschaft zu töten. Denn die vier Alten haben noch eine Rechnung aus Tannenbergs dunkler Vergangenheit mit ihm offen …
Julia Navarro wurde 1953 in Madrid geboren. Sie arbeitete als Journalistin für verschiedene renommierte spanische Zeitschriften sowie für Radio- und Fernsehsender. "Die stumme Bruderschaft" war ihr Aufsehen erregendes Romandebüt: Julia Navarro eroberte auf Anhieb den ersten Platz der spanischen Bestsellerlisten und entthronte damit den absoluten Favoriten, Dan Browns "Sakrileg". Auch "Die Bibel-Verschwörung", ihr zweiter Thriller, stand wochenlang auf Platz eins in Spanien und hat sich über 200.000 Mal verkauft. Julia Navarro lebt mit Mann und Sohn in Madrid.
Julia Navarro – Die Bibel Verschwörung, Limes Verlag (
www.randomhouse.de/limes/ ), 640 Seiten, ISBN 3-8090-2513-5, 22.95 Euro.

 

 

Michael Böckler – Vino CriminaleMichael Böckler – Vino Criminale

Das geht runter wie ein edler Tropfen und hält außerdem viel länger an – und trotzdem ist es nie genug und man wartet gespannt auf die nächsten Fälle des Hippolyt Hermanus. Übrigens: Der Autor, der in München lebt, ist höchstpersönlich in München auf dem Münchner Krimifestival zu besichtigen bzw. er liest aus seinem Werk am Mittwoch, 29. März, um 19 Uhr, im Weinfass’l im Lehel, Eintritt 15 Euro inklusive Weinprobe! Doch trunken wird man allein auch schon vom Lesen ...
Ein Krimi der besonderen, der Böckler’schen Art. Es werden viele Weine probiert, es wird landestypisch gegessen – und es kommen Menschen gewaltsam zu Tode. Vino Criminale verbindet spannende Unterhaltung mit Informationen über italienischen Wein und italienische Lebenskunst. Dolce far niente in bella Italia? Schön wär’s, denkt Hippolyt Hermanus, Weinkenner und ehemaliger Polizeipsychologe, als ein alter Freund ihn in der Toskana kalt erwischt: Hippolyt soll sich um seine Tochter Sabrina kümmern, die nach einem Unfall in Turin aus dem Koma erwacht – und sich an nichts mehr erinnern kann, nicht einmal an ihren Namen. Sabrina aber ist nicht nur hilflos, sondern auch ganz bezaubernd – und da kann unser Frauenliebhaber einfach nicht nein sagen! Kurz entschlossen – und auch nur für kurze Zeit – sagt er ciao zu vino und cucina und macht sich daran, den rätselhaften Unfall, der Sabrinas Freundin das Leben kostete, aufzuklären. Er muss schnell handeln, denn ein gefährlicher Unbekannter hat nur noch ein Ziel: Sabrina zu töten!
Michael Böckler ist Journalist und Mitinhaber einer Gesellschaft für Kommunikationsberatung in München. Sein Konzept, touristische Informationen in einen spannenden Roman zu integrieren, hat er bereits erfolgreich in den Romanen "Sturm über Mallorca", "Wer stirbt schon gerne in Italien?", "Verdi hören und sterben" und "Nach dem Tod lebt es sich besser" umgesetzt. Michael Böckler – Vino Criminale, Droemer (
www.droemer-knaur.de ), 432 Seiten, ISBN 3-426-19694-8, 19,90 Euro.

 

 

Jörg Heinrich – Tod aus elf MeternJörg Heinrich –
Tod aus elf Metern

Noch ein Fall für das Münchner Krimifestival. Und außerdem ein Fall für die Fußball-WM bzw. passend dazu. Gekonnt vereint hat der Autor diese beiden Gegebenheit, indem er aus seinem Werk im Olympiastadion, VIP-Lounge, vorlas. Wer nicht dabei war, hat erstens etwas versäumt, doch braucht sich zweitens keine grauen Haare wachsen zu lassen, denn das Werk gibt’s ja zu kaufen. Und man kann sich immer und überall darin vertiefen, Schmökermäßig!
Nur noch wenige Wochen bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006. In der Kabine des deutschen Meisters FC Bayern in der Münchner Allianz-Arena liegt eine Leiche. Kommissar Paul Apfel hat kaum die Ermittlungen aufgenommen, als auf der Ehrentribüne des Stadions ein weiterer Toter gefunden wird. Beide Opfer tragen Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft – mit den Rückennummern 1 und 2. Das tödliche Spiel, das die Austragung der WM bedroht, hat begonnen.
Die Spur führt zum Fußball-Weltverband in die Schweiz – und Kommissar Apfel findet immer weniger Zeit für seine skurrilen Leidenschaften, für seinen Hund Stoiber und für die bisweilen schräge Kleinstadt-Welt seiner niederbayerischen Heimatstadt Landshut.
Ein rasanter Roman, eine trickreich konstruierte Geschichte mit einem fulminanten Knalleffekt in der Nachspielzeit; in Szene gesetzt mit Dramatik und Witz: Der Fußball Krimi von Jörg Heinrich.
Jörg Heinrich lebt als freier Journalist in Niederbayern und hat ein Faible für Fußball und Popmusik. Er schreibt TV-Kritiken und Kolumnen u. a. für die tz München, die Hamburger Morgenpost und andere deutsche Zeitungen. „Tod aus elf Metern“ ist sein erster Kriminalroman. Jörg Heinrich – Tod aus elf Metern, Emons Verlag (
www.emons-verlag.de ), 288 Seiten, Broschur, ISBN 3-89705-439-6, 9 Euro.

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Unsere Empfehlung diese Woche, kein Schmäh!
Stadler, Ernestine ; Taubenheim, Frank (Fotograf) - Echt wienerisch
Stadler, Ernestine ; Taubenheim, Frank (Fotograf) - Echt wienerisch
Über Leute und ihre Läden in Wien

In »Echt wienerisch« erfahren Sie von der aufwändigen Handarbeit des Liliput-Konfekts von Altmann & Kühne; der Antiquitäten-Tischler Werner Hegenbarth weiht den Leser in die Geheimnisse seiner Schellack-Politur ein und die »Linen-Lady« von der »Schwäbischen Jungfrau« am Graben verrät, welche Bettwäsche Kaiserin Sisi bevorzugte. Erzählt wird in diesem Buch von Leuten und ihren Läden – und von ihrem Leben in der Lücke.
Ernestine Stadler mit ihren einfühlsamen Texten und Frank Taubenheim mit seinen atmosphärisch dichten Fotos wenden sich mit einer gelungenen Auswahl an typisch Wienerischem an die Bewohner der Stadt ebenso wie an die Wien-Besucher. Angesprochen werden alle globalisierungskritischen Menschen, die Inseln der Individualität zu
schätzen wissen.
Stadler, Ernestine ; Taubenheim, Frank (Fotograf) - Echt wienerisch, Europäische Verlagsanstalt (
www.europaeische-verlagsanstalt.de ), 180 Seiten, Gebunden, ISBN 3-434-50597-0, 25 Euro.

 

 

Hat nichts mit Wien zu tun:
John D. Barrow – Einmal Unendlichkeit und zurück
John D. Barrow – Einmal Unendlichkeit und zurück
Was wir über das Zeitlose und Endlose wissen

Wo beginnt die Unendlichkeit? Physiker, Mathematiker, Philosophen, Theologen: Für alle spielt die Frage nach der Unendlichkeit eine zentrale Rolle. Von Aristoteles bis Hawking versammelt John D. Barrow zum ersten Mal die vielfältigen Antworten auf eine ewige Frage.
Die Unendlichkeit spukt schon seit Tausenden von Jahren in den Köpfen der Menschen herum. Kein Wunder, wirft sie doch eine Reihe seltsamer Fragen auf, die auch unsere menschliche Existenz in ihrer Tiefe berühren: Gibt es Grenzen in Raum und Zeit, und wenn ja, was liegt dahinter? Hat das Universum einen Anfang? Hat es einen Rand oder ist es einfach grenzenlos? Gibt es ewiges Leben? Dauert die Vergangenheit schon ewig? Wieso habe ich, wenn ich von unendlich vielen Dingen eines wegnehme, immer noch unendlich viele Dinge vor mir?
Beim Blick auf die Sterne am Himmel erkannte jede Hochkultur früher oder später, dass es Dinge gibt, die man einfach nicht mehr zählen kann. Für Priester und Theologen lag der Gedanke an einen unendlichen Gott nahe, der Ursprung dieser bedrohlichen Weite ist. Auch Philosophen, Mathematiker und Logiker machten sich daran, das Unendliche zu begreifen, doch jeder Versuch, es zu fassen zu bekommen, endet rasch im Widerspruch – oder auf dem Scheiterhaufen. Für die modernen Naturwissenschaften, vor allem die Astrophysik, ist die Unendlichkeit ein zentrales und ungelöstes Schlüsselproblem.
John D. Barrow erzählt anschaulich und anekdotenreich, wie nahezu alle wissenschaftlichen Disziplinen das rätselhafte und faszinierende Phänomen der Unendlichkeit gestern erklärten und was sie heute darüber wissen. Er berichtet von Kosmologen, die sich mit dem Problem der Ewigkeit herumschlagen, von genialen Mathematikern, die ganz verschiedene Unendlichkeiten entdecken, von Theologen, die in der Unendlichkeit eine Bedrohung oder aber einen Beweis Gottes sehen, von Philosophen und Naturwissenschaftlern, die den Paradoxien der Unendlichkeit (Kann man eine unendliche Zahl von Aufgaben in einer endlichen Zeit erledigen?) auf die Spur zu kommen versuchen. Ein Buch über die Geschichte der Unendlichkeit, die Grenzen der Forschung und das grenzenlose Streben des menschlichen Geistes.
John D. Barrow ist Physiker an der Universität Cambridge (Großbritannien) und Autor zahlreicher Sachbücher, die in 30 Sprachen übersetzt wurden. Der international renommierte und preisgekrönte Wissenschaftler ist in Deutschland außerdem durch Vorträge und Fachartikel bekannt. 2004 erschien bei Campus Das 1x1 des Universums.
John D. Barrow – Einmal Unendlichkeit und zurück, Campus Verlag (
www.campus.de ), 316 Seiten, ISBN 3-593-37774-8, 24,90 Euro.

 

 

Am 5. April, 19.30 Uhr, in der Evangelischen Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Straße 24, hält die Autorin (sie lebt hier übrigens auch) einen Vortrag zu ihrem Buch (Eintritt 5 Euro):
Sieglinde Eva Tömmel – Wer hat Angst vor Sigmund Freud?
Sieglinde Eva Tömmel – Wer hat Angst vor Sigmund Freud?

Sigmund Freud würde dieses Jahr seinen 150. Geburtstag feiern und das bemerkenswerte Buch einer bekannten Münchner Psychoanalytikerin wäre womöglich ein wunderbares Geschenk für ihn:
„Wer hat Angst vor Sigmund Freud?“ heißt es und will genau mit dieser weit verbreiteten Angst vor der Analyse, vor dem klaren Blick ins eigene Unbewusste aufräumen. Am Mittwoch, dem 5. April lädt der Brandes & Apsel Verlag zusammen mit der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse (MAP) zur Präsentation der Neuerscheinung ein. Die Autorin selbst wird einen Vortrag halten und sich anschließend der Diskussion stellen. „Es ist wichtig, dass die Psychoanalyse das verlorene Vertrauen zurück gewinnt. In den vergangenen Jahren hat sich immer mehr das Bild des schweigenden, sich räuspernden und nur gelegentlich kurze Fragen stellenden Therapeuten durchgesetzt. Davor haben die Menschen Angst. Aber die Grundhaltung der Psychoanalyse ist es, in einem menschlichen Miteinander dem Patienten zu helfen. Idealerweise lernt er, in sich selbst zu lesen und seine eigenen Gefühle zu verstehen“, so Sieglinde Eva Tömmel. Gerade vor dem Hintergrund, dass ja nicht jeder Mensch auch ein Patient ist, empfiehlt sich die Lektüre. Traumdeutung wird beschrieben und man erkennt, was einzelne Traum-Situationen für die eigene aktuelle Lebenssituation bedeuten können. Sieglinde Eva Tömmel ist es gelungen, diese Reise in das Leben und Forschen Freuds auch zu einer Reise in die eigene Seele, in das Unbewusste des Lesers werden zu lassen.
Sieglinde Eva Tömmel, Dr. phil., Dr. rer. pol., habil., Psychoanaytikerin in eigener Praxis, Lehr- und Kontrollanalytikerin der Münchener Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse (MAP/DGPT) und der Ärztlichen Akademie für die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen, München. Zahlreiche Beiträge in Zeitschriften und Büchern zu klinischen und kulturtheoretischen Fragen der Psychoanalyse.
Sieglinde Eva Tömmel – Wer hat Angst vor Sigmund Freud?, Brandes & Apsel Verlag (
www.brandes-apsel-verlag.de ), 160 S., ISBN 3-86099-827-7, 14,90 Euro.

 

Schmöker der Woche
Andreas Wilhelm – Projekt Babylon
Andreas Wilhelm –
Projekt Babylon

Ein Buch zum in einem Zug durchlesen – und eine fesselnde Tour de Force durch das Geheimwissen der Jahrhunderte - "Wage zu wissen!", legt der junge Hamburger Autor Andreas Wilhelm denn auch den Lesern seines Debüt-Romans
»Projekt: Babylon« nahe. Doch vielleicht ist zuviel Wissen
ja auch gefährlich?
Diesen Eindruck jedenfalls könnte das Forscherteam gewinnen, das von der UN beauftragt wird, die Geheimnisse einer mysteriösen Höhle im südfranzösischen Languedoc zu ergründen. Sie wurde von einem Schäfer entdeckt, der sich offenbar ein wenig zu weit hinein wagte ... und seither in einem Sanatorium vor sich hinvegetiert und nur noch unverständliche Sprachfetzen von sich gibt. Der englische Historiker Peter Lavell beginnt die Höhle zusammen mit dem französischen Ingenieur und Selfmade-Archäologen Patrick Nevreux zu untersuchen. Überall an den Wänden finden sie Inschriften - offenbar aus den unterschiedlichsten Jahrhunderten und Kulturen. Was für sie zunächst nach der babylonischen Sprachverwirrung aussieht, bekommt mehr und mehr Gesicht, als die Sprachwissenschaftlerin Stefanie Krüger zu ihnen stößt - doch sie ist nicht die einzige, die sich an die Fersen der Forscher heftet. Je näher die drei dem Geheimnis der Höhle kommen, um so mehr 'Gefolgschaft' bekommen sie: Freimaurer, Esoteriker, Satanisten - sie alle haben großes Interesse an den Untersuchungsergebnissen. Sehr schnell werden die Wissensjäger deshalb selbst zu Gejagten ...
Andreas Wilhelm – Projekt Babylon, Limes Verlag (
www.randomhouse.de/limes/ ),Gebundenes Buch, 448 Seiten, ISBN 3-8090-2489-9, 19,95 Euro.

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Das Kulträtsel aus Japan – jetzt auch jede Woche neu in isarbote.de  >> mehr
Marketa Straub - So geht Sudoku 2
Marketa Straub -
So geht Sudoku 2

200 brandneue Zahlenpuzzles - ausgewählt und präsentiert von Sudoku-Expertin Marketa Straub. Erneut mit vielen Tipps, Hilfestellungen und Strategien zum Lösen.
Noch mehr Sudoku: 200 neue Rätsel. 3 Schwierigkeitsstufen: von leicht bis schwer. Für Rätselprofis: 10 Power-Sudokus mit 16 x 16-Feld. Übrigens: Marketa Straub, Jahrgang 1973, wurde als Hamburgs intelligenteste Studentin bekannt: In einem öffentlichen IQ-Test gewann die BWL-Studentin gegen tausend Mitbewerberinnen und Mitbewerber. Als heutige Unternehmerin - ihr gehört eine Personalvermittlung mit mehreren Franchise-Nehmern - ist ihr strukturiertes Arbeiten und strategisches Denken wichtig. Marketa Straub ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Sie lebt in Hamburg.
Marketa Straub
- So geht Sudoku 2, Ullstein Taschenbuch (www.ullstein-taschenbuch.de), kartoniert, ISBN 354836876X, 5 Euro.

 

Der nächste Traum!
Pierre Vidal-Naquet - Atlantis
Pierre Vidal-Naquet - Atlantis
Geschichte eines Traums

Der Mythos Atlantis lebt. Seit fast 2500 Jahren beschäftigt die Geschichte von dem versunkenen Reich die Menschen. Immer wieder wurde und wird Atlantis als Ort gesucht und als Idee beschworen.
Pierre Vidal-Naquet beschreibt den Ursprung des Mythos und seinen Weg durch die Jahrhunderte. Immer noch wird nach Atlantis gesucht – und immer wieder gibt es Meldungen, dass es endlich gefunden sei. Doch kein Geograph hat Atlantis je lokalisiert. Es verdankt seine Existenz einzig und allein dem genialen Schöpfer Platon, der mit der Beschreibung des untergegangenen Kontinents um 355 vor unserer Zeitrechnung ein eindeutig politisches Ziel verfolgte, eine politische Sciencefiction, um im Vergleich zwischen Athen und Atlantis sein Bild der guten Staatsform deutlich werden zu lassen. Atlantis machte in der Folgezeit eine erstaunliche Karriere, kein anderer antiker Mythos hat eine solche Wirkung entfaltet. Dabei wandelte sich das Atlantis-Bild vom negativen zum positiven, es wurde im Gegensatz zum platonischen Entwurf zum zivilisatorischen Vorbild – allerdings für sehr unterschiedliche Gesellschaftsmodelle.
Pierre Vidal-Naquet, geb. 1930, gehört zu den Altmeistern der französischen Geschichtsschreibung. Er lehrt an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris. Zahlreiche Werke zur griechischen und römischen Antike und zur modernen Politik- und Sozialgeschichte. Pierre Vidal-Naquet - Atlantis, C. H. Beck Verlag München (
www.beck.de ), aus dem Französischen von Annette Lallemand, 188 Seiten, gebunden, ISBN 3-406-54372-3, 19.90 Euro.

 

Luis Fernando Verissimo - Meierhoffs VerschwörungSchmöker der Woche
Luis Fernando Verissimo - Meierhoffs Verschwörung

Ein Geniestreich voller Anspielungen und versteckter Fährten von Lateinamerikas Meister des literarischen Rätselkrimis. Zugleich eine amüsante Parabel über die menschliche Erkenntnis und ihre Tücken.
Ein junger Journalist aus São Paulo wird in die alte Kautschukmetropole Manaus am Amazonas geschickt, um eine Reportage über halluzinogene Pflanzen zu schreiben. In der Bar neben seinem Hotel trifft er den Polen Jósef Teodor, der dort seit Jahren zum Inventar zählt. Jósef lässt sich gern auf ein Glas einladen und erzählt jedem, der sie hören will, seine Geschichte. Die meisten halten ihn für einen Irren. Nicht so der abenteuerlustige Journalist, der mehr und mehr in den Bann des mysteriösen Polen gerät. Was dieser ihm von der angeblichen Weltverschwörung der Meierhoff-Bande berichtet, ist so unglaublich, dass der Journalist die Story seines Lebens wittert. Oder ist das Ganze nur die Ausgeburt eines Säuferhirns? Oder seiner eigenen überhitzten Phantasie?
Luis Fernando Verissimo, 1936 in Porto Alegre im Süden Brasiliens geboren, ist ein Meister der scharfen Zunge und der spitzen Feder. Seine hintergründigen Geschichten haben ihn zu einem der prominentesten Autoren seines Heimatlandes gemacht. Regelmäßig führen seine Romane dort die Bestsellerlisten an. Luis Fernando Verissimo - Meierhoffs Verschwörung, Droemer Verlag München (
www.droemer.de ), ISBN 3-426-19720-0, 14,90 Euro.

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Patrick Hinz und Holger Schlageter - Love AcademyDie Sucht nach Geborgenheit
Patrick Hinz und Holger Schlageter - Love Academy
In 10 Schritten zu einer glücklichen Beziehung

Leider fällt die große Liebe nicht vom Himmel. Im Gegenteil. Der Weg zum Glück ist oft steinig, unwegsam und voller Fallen. Doch das muss nicht sein. Denn: Beziehung kann man lernen! Schreiben Sie sich schnell ein an der Love Academy, Deutschlands ungewöhnlichster Universität, und besuchen Sie die außergewöhnlichen Vorlesungen von Holger Schlageter und Patrick Hinz. In zehn spannenden und witzigen Kapiteln zeigen die beiden Beziehungsexperten, wie Ihr unbewusstes Verhaltensmuster bei der Partnerwahl funktioniert, was Ihr ›inneres Drehbuch‹ Ihnen insgeheim vorschreibt und wie Sie schließlich den Partner fürs Leben finden.
Patrick Hinz: „Die Idee zur Love Academy wurde während eines gemeinsamen Frühstücks in Wiesbaden geboren. Sowohl Holger als auch ich hatten schon von Berufs wegen einige Erfahrungen mit dem Thema Liebe und Beziehung gemacht. Er in seiner Funktion als Seelsorger und Paartherapeut, ich als Redakteur für verschiedene Zeitschriften und Magazine hatte mich auch schon oft mit dem Thema Liebe beschäftigt. Ganz zu schweigen von unseren eigenen Beziehungen und der unserer Freunde und Familienangehörigen. Besonders meine Eltern, die seit knapp 38 Jahren miteinander verheiratet sind, haben mich erheblich zu diesem Werk inspiriert. Wir wollten endlich mal einen Ratgeber schreiben, der frei von Klischees ist und nicht nur an der Oberfläche kratzt. Nach Beendigung des zu Beginn erwähnten Frühstücks stand das Gerüst der Love Academy: Ein Lebens- und Liebesratgeber, der humorvoll und doch tiefgründig ist, in Form eines Studiums. Der Leser oder die Leserin wird zum(r) Studenten(in), liest sich durch viele humorvolle Passagen, muss dann wieder das „Hirn“ einsetzen, um unsere zahlreichen Übungen zu meistern oder sich manchmal auch einfach nur treiben lassen. Am Ende verleihen wir – bei bestandener Abschlussprüfung – sogar das Diplom der Beziehungswissenschaften. Holger und ich hatten davor bereits jeweils ein Buch geschrieben, jedoch sind wir nun dabei, die Welt der „Love Academy“ noch um einiges auszuweiten. Wir haben das Hörbuch der „Love Academy“ selber produziert. Gelesen wird es von meiner Mutter Viktoria Brams unter Mitwirkung meines Vaters Michael Hinz und der talentierten Nina Rothemund (Schwester von Sophie Scholl-Regisseur Marc Rothemund). Dies kommt am 10. Mai bei Random House Audio in den Handel und wir bieten ab Sommer 2006 Paar- und Singleseminare an, unter dem Dach der Love Academy. Noch mehr Infos finden Sie auf unserer Website unter
www.die-love-academy.de.
Patrick Hinz, Jahrgang 1973, arbeitet als freier Marketing-Berater sowie Werbetexter und Online-Redakteur. Als Autor beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit den Themen Beziehung, Liebe und Partnerschaft. Sein großes Vorbild für den Inbegriff einer glücklichen Beziehung: Seine Eltern, Viktoria Brams - als "Marienhof"-Star Inge Busch berühmt - und Michael Hinz, ebenfalls Schauspieler und Regisseur. Das Ehepaar gilt als eines der wenigen Schauspielerpaare, das seit mehr als 40 Jahren glücklich miteinander verheiratet ist. Patrick Hinz analysierte das Vorbild seiner Eltern und fand, wie Holger Schlageter, den Schlüssel zum Gelingen glücklicher Beziehung.
Dr. Holger Schlageter, Jahrgang 1973, ist Theologe und Psychologe. In den USA hat er in der Paar- und Sexualtherapie gearbeitet. Heute ist er als Therapeut, Trainer und Führungskräfteentwickler tätig. Seit 2005 läuft beim Hessischen Rundfunk seine psychologische Beratungssendung zum Thema Beziehung und Zusammenleben. Holger Schlageter weiß, wie wichtig es ist, Beziehung zu pflegen: schon früh erlebte er die Scheidung seiner Eltern. Er lernte daraus, fand Liebe - und wurde zum Kommunikations- und Beziehungsexperten.
Patrick Hinz und Holger Schlageter - Love Academy, Knaur Verlag (
www.knaur.de), Taschenbuch, ISBN 3-426-77863-7, 8.95 Euro, erscheint am 1. Mai.

 

 

Mic Schneider – Prophet oder ProfitDie neue Sucht nach der Zukunft
Mic Schneider –
Prophet oder Profit
Wir verlosen 5 Exemplare dieses
aufschlussreichen Werks

Was morgen geschieht – viele wollen es gerne wissen, weil sie der Unsicherheit ihres Lebens entrinnen wollen. Weil sie für ihre ganz spezielle Zukunft schwarz sehen und sich aus berufenem (bzw. unberufenem) Munde nur allzu gerne versichern lassen, dass alles in Butter ist. Mich Schneider ist dieser neuen Sucht in seinem lesenswerten und detailreichem Werk „Prophet oder Profit“ auf der Spur – lesen und Sie wissen mehr bzw. Sie erfahren viel über die Zukunft (auch Ihre eigene) aus kompetenter Feder. Und das auch noch überaus verständlich, locker und einleuchtend! Sie können nur gewinnen – auch mit einer Email an gewinnen@isarbote.de, Stichwort: Mic Schneider. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück.
Der Hamburger Trendforscher Peter Wippermann: "Der Aberglaube in der deutschen Bevölkerung nimmt seit 20 Jahren kontinuierlich zu. Astrologie wird in absehbarer Zeit das Schmuddel-Image völlig verlieren und sich zur Hochkultur entwickeln
." Mic Schneider: "Besonders anfällig sind Menschen nach Trennungen oder Misserfolgen. Die Topthemen sind nun mal Herzensangelegenheiten, Fragen wie 'Wann treffe ich meinen Traumpartner?' oder 'Wird er zu mir zurückkommen?'" Täglich suchen Tausende den Rat von Hellsehern, Kartenlegern & Co. über Internetportale oder Hotlines. Wie wird es in Sachen Liebe, Beruf oder Finanzen weiter gehen? Ist der Blick in die Zukunft nur Humbug und Abzocke oder doch übersinnliche Wahrheit? Mic Schneider hat das Mysterium der Zukunftsdeutung in all seinen typischen und tückischen Facetten erlebt und berichtet darüber. Aus einem ironischen, höchst unterhaltsamen Blickwinkel durchleuchtet er als „erfahrener“ Ratsuchender Hintergründe, Handlungsweisen, Gefahren und Nutzen prophezeiter Hoffnungen. Interessante Geschichten und der philosophische Blick auf Übersinnliches bitten zur amüsanten Selbsterkenntnis.
Prophet oder Profit zeigt neue Perspektiven und lässt auch andere Stimmen zu diesem polarisierenden Thema zu Wort kommen.
Erlebnisberichte über verblüffende und schockierende Prophezeiungen.
Übersinnliche Geschichten aus dem täglichen Leben.
Prominente über Zukunftsdeutung: Suzanne von Borsody, Xavier Naidoo, Andrea Ballschuh, Cherno Jobatey, Barbara Schöne, Sylvia Bommes, Ali Khan, Bernhard Hirtreiter und Joseph Hannesschläger.
Stellungnahmen der bekannten Internet-Beraterportale.
Erkenntnisse aus Wissenschaft und Psychologie: Suchtberatungshotline und Parapsychologisches Institut.
Mic Schneider- Prophet oder Profit, 216 Seiten, Verlag: Inland Boox (
www.mic-schneider.de), ISBN 3-9810893-0-8, 14,90 Euro.

 

 

Heiko Ernst – Wie uns der Teufel reitetDie Sucht bzw. die Aktualität
der 7 Todsünden
Heiko Ernst –
Wie uns der Teufel reitet

Denn Sie wissen nicht was Sie tun? Nach der Lektüre dieses Buches können Sie sich damit nicht mehr herausreden. Denn bekanntlich ist Selbsterkenntnis ja der erste Weg zur Besserung. Bzw. Sie wissen, was Sie tun. Und das auf höchst unterhaltsame Art und Weise.
Geiz, Neid, Zorn, Wollust, Hochmut, Völlerei und Trägheit – die Todsünden des Mittelalters sind heute nicht nur tolerierte, sondern geradezu erwünschte Verhaltensweisen. Der alte Katalog der Laster hat eine erstaunliche Wandlung erfahren: Was früher als Verfehlung galt, gilt heute als Ausdruck von Selbstverwirklichung und modernem Lebensstil. Aus Sünden ist ein Ensemble moderner Tugenden geworden. Mit Eleganz und Scharfsinn zeigt Heiko Ernst, wie diese erstaunliche Wandlung vonstatten ging: wie Habgier und Neid zur Grundlage der Konsumgesellschaft wurden, wie Wollust und Völlerei zum Gesellschaftsspiel mutierten und Eitelkeit zum Imagemanagement gehört. Zorn ist legitimer Ausdruck der Interessenwahrung, und aus Trägheit wurde Selbstverwöhnung und Gleichgültigkeit. Auch wenn wir kein Höllenfeuer mehr fürchten – die »neuen« Todsünden sind nicht weniger tödlich: Sie zerstören unsere Integrität und Menschlichkeit. Heiko Ernst zeigt, in welchen Masken die Todsünden heute auftreten – und wie sie in Schach zu halten sind.
Heiko Ernst – Wie uns der Teufel reitet, Ullstein Verlag (
www.ullsteinbuchverlage.de),
272 Seiten, ISBN 3550078323, 18 Euro.

 

 

Matthew Reilly – Das Tartarus-OrakelDie LeseSucht bzw der Schmöker der Woche
Matthew Reilly – Das Tartarus-Orakel

Alle Rätsel der Menschheit, Action pur und eine rasantes Tempo, das wir sicher bald auf der Kino-Leinwand erleben dürfen: Matthew Reilly zwingt zum Durchlesen in einem zug – und wir machen es gerne! Und kriegen nicht nur Herzklopfen, sondern auch was fürs Gehirn: Eine kurze, aber durchaus informative Geschichte der geheimen Welt.
Drei verfeindete Gruppen, Amerika, das alte Europa und ein Trupp acht kleinerer Staaten, liefern sich eine brutale Jagd zu den antiken Weltwundern. Dort sind die sieben Steine einer goldenen Pyramidenspitze versteckt. Der Ex-Soldat Jack West, seine Spezialeinheit und das Mädchen Lily riskieren alles, um den zwei großen Mächten zuvorzukommen. Denn nur mit allen sieben Steinen kann am Tag des Tartarus, dem 20.März 2006, die überwältigende Sonnenkraft komprimiert und somit das Ritual der Macht oder des Friedens vollzogen werden. Der Schlüssel zum Ritual ist Lily, das Orakel. Es ist die größte und wichtigste Schatzsuche der Menschheit, ein Rennen gegen die Zeit, ein atemberaubendes Abenteuer.
Matthew Reilly – Das Tartarus-Orakel, Ullstein Verlag (
www.ullsteinbuchverlage.de),
528 Seiten, ISBN 3550086237, 19.95 Euro.

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Terence Conran – Das ultimative WohnbuchGestalten, Einrichten, Leben
Terence Conran –
Das ultimative Wohnbuch

Terence Conrans neues Wohnbuch inspiriert mit innovativen Design-Ideen und ist zugleich ein kompetenter Ratgeber, der dem Anspruch an Flexibilität und zeitgemäßem Wohngefühl gerecht wird.
Ob Alt- oder Neubau, Mietwohnung, Eigenheim oder "Traumhaus" – Terence Conran vermittelt Basiswissen rund um das Thema Wohnen. Der Leser erhält wertvolle Tipps, wie Wohnräume der jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation individuell und praktisch angepasst werden können. In Fallbeispielen und zahlreichen Fotografien stellt der weltbekannte Designer den richtigen Einsatz von Licht, Farben und Materialen vor und erläutert die sinnvolle Planung und Ausstattung familienfreundlicher Räume oder Arbeitszimmer.
Terence Conran regt die Kreativität an und eröffnet neue Sichtweisen. Das umfangreiche Verzeichnis wichtiger Adressen hilft, sich weiterführend zu informieren und die richtige Entscheidung für den eigenen Wohnlebensraum zu treffen. Der britische Designer Sir Terence Conran ist einer der international innovativsten Gestalter. Er ist Inhaber des Möbelhauses The Conran Shop, das weltweit Filialen unterhält. Seine Bücher über modernes Wohnen wurden millionenfach verkauft.
Terence Conran – Das ultimative Wohnbuch, Callwey (
www.callwey.de), Gebunden mit Schutzumschlag, 272 Seiten, 745 Abbildungen, 19 Grafiken, 39,95 Euro.

 

 

Petra Reski – Der Italiener an meiner SeiteVeni, vidi, Venezia!
Petra Reski –
Der Italiener an meiner Seite

Petra Reski: „Vor siebzehn Jahren ist mir in Venedig ein Italiener zugelaufen. Ich war beruflich in der Stadt und entschlossen, Venedig für überschätzt zu halten. Seitdem haben wir uns nicht mehr getrennt. Der Italiener und ich und Venedig“.
Sie kam aus dem Ruhrgebiet, lebte im Hamburger Redaktionsalltag und glaubte nicht, dass es richtige Venezianer gibt. Er ist in Venedig geboren, bedauert den Niedergang der Dogenrepublik, als hätte er erst gestern stattgefunden und wird krank, wenn er kein Wasser um sich herum sieht. Eigentlich hätten sie sich nie kennen lernen sollen. Jetzt sind sie seit siebzehn Jahren ein Paar. In ihrem augenzwinkernden Bericht über ihr Leben an der Seite eines Italieners erzählt Petra Reski von der hohen Kunst, einen Palazzo zu renovieren – und diese Renovierung ohne ernsthafte Beziehungskrise zu überleben. Sie berichtet vom Geheimnis der italienischen Steuernummer, ohne die niemand in Italien existieren kann, nicht mal der Mafioso. Und von der italienischen Post, bei der sie sich immer noch beschwert, wenn ein Päckchen nach drei Monaten nicht angekommen ist. Du bist wirklich deutsch, sagt der Italiener dann, und es klingt schaudernd und bewundernd zugleich.
Petra Reski wurde 1958 im Ruhrgebiet geboren. Nach ihrem Studium besuchte sie die Henri-Nannen-Schule und arbeitete als Redakteurin beim Stern, bevor sie in Venedig ihr Herz verlor. Seit 1991 schreibt sie von dort aus für Zeitschriften wie GEO, Die Zeit, Merian und Brigitte, sowie für den Rundfunk. Zuletzt erschien von ihr: "Palazzo Dario" (1999), "Ein Land so weit" (2000) und "Meine Mutter und ich" (2002).
Petra Reski – Der Italiener an meiner Seite, Droemer Verlag (
www.droemer-knaur.de), 224 Seiten, ISBN 3-426-27385-3, 14,90 Euro.

 

 

Maiken Nielsen - 4 x Herz und caffè latteKinder-Reporterin Carla ist begeistert
Maiken Nielsen -
4 x Herz und caffè latte

Man muss Kinder-Reporterin Carl förmlich von dem Buch wegreißen, wenn man etwas von ihr will – und ansprechen braucht man sie gar nicht, denn sie ist tief versunken. Nur wenn sie so hingerissen ist, dass sie unbedingt aus dem Buch vorlesen muss, besinnt sie sich wieder auf ihre Umwelt – und man muss zuhören und ihre Begeisterung teilen.
Zum Inhalt: Wie gut, dass man Freundinnen hat! Alexa, Viviane, Inci und Nicoline halten immer zusammen, ganz egal, ob es gerade Stress mit den Eltern gibt oder eine von ihnen Liebeskummer hat.. Klar, dass Alexa ihren Freundinnen auch gleich ihren neuesten Schwarm vorstellen will: den hübschen Gabriel mit den roten Locken. Doch Gabriel ist von der lebhaften Vierertruppe gar nicht so recht begeistert. Und benimmt sich überhaupt ziemlich merkwürdig… Ist er nun in Alexa verliebt, oder nicht?
Maiken-Nielsen - 4 x Herz und caffè latte, Rowohlt (
www.rowohlt.de), ISBN 3-499-21358-3, 6,90 Euro.

 

 

Sam Bourne – Die GerechtenSchmöker der Woche
Sam Bourne – Die Gerechten

Ein Waffenfreak in Montana, ein Zuhälter in New York, ein Computergenie in Indien – alle ermordet, alle mit einem mysteriösen Zeichen versehen. Welches Geheimnis verbindet sie? Will Monroe, junger Starjournalist bei der New York Times, wittert die Superstory. Die Spur führt zum Geheimwissen der Kabbala und den Lamed Vav, den Erwählten der Bibel. Doch plötzlich wird Wills Frau entführt. Und für Will beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.
Ein weltweites Netz mysteriöser Morde, Kabbala- Symbole und Prophezeiungen der Bibel: der geniale Thriller um eine tödliche Verschwörung, die nur eines will – das Ende der Welt. Diesen Thriller aus der Hand zu legen, wäre ein Sakrileg. Sam Bourne ist das Pseudonym für Jonathan Freedland (Jahrgang 1967). Nach seinem Politik- und Ökonomiestudium in Oxford arbeitete Freedland als Reporter bei der »Washington Post« und für »Newsweek«. Er ist nun Redakteur und Kolumnist beim »Guardian« in London und leitet eine Sendung bei BBC Radio 4. Für seine journalistische Tätigkeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er hat zwei Sachbücher publiziert, ein Memoir über die jüdische Identität seiner Familie. »Die Gerechten« ist sein erster Roman.
Sam Bourne – Die Gerechten, Scherz Verlag (
www.fischerverlage.de ), 448 Seiten, gebunden, ISBN 3-502-10024-1, 17,90 Euro.
der trailer zum buch

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Inside CubaReif für die Insel: Leben auf Kuba, der Perle der Antillen
Inside Cuba

Ein traumhaftes Buch, zum Lesen, aber ganz besonders zum Anschauen. Zwar kein ganz vollwertiger Ersatz für eine Reise und ein Leben auf der Insel, aber es kommt nahe ran!
Columbus beschrieb Kuba als das „schönste Land, das Menschenaugen je erblickten". Die Landschaften dieser Insel sind durch Tabak- und Zuckerrohrfelder gekennzeichnet, die Städte sind Feste mit Musik und Tanz. Dieses Buch feiert Kubas revolutionär-glorreiche Tage, zeigt Räume wie man sie aus Buena Vista Social Club kennt, stellt Luxushotels mit Patina vor und führt zu kulturellen Sehenswürdigkeiten. Entdecken Sie kubanische Häuser, Hotels und Plätze und genießen Sie die farbenfrohen und archetypischen Interiors. Mixen Sie sich einen Mojito, legen Sie eine CD von Compay Segundo ein und zünden Sie sich eine Zigarre an – schon sind Sie in der besten Stimmung für dieses opulente Buch!
Inklusive Bildern und Texten zu:
- traditionellen Häusern mit der Patina ganzer Generationen
- modernen Häusern (darunter eines von Richard Neutra) und Häusern von Künstlern
- Kubas schönsten Villen des 20. Jahrhunderts
- dem Palast eines Zuckerbarons
- der Zigarrenfabrik Partagás, einer der ältesten und besten in Havanna
- dem Barockpalast der Capitanes Generales
- der spektakulären und futurischen Heladería Coppelia in Havanna, die Mario Girona entworfen hat
- einem Haus mit Lalique-Interior
- den Bars, die Ernest Hemingway besuchte, dem Hotel, in dem er zwischen 1932 und 1939 wohnte und dem Anwesen bei Havanna, das er 1940 kaufte und wo er Der alte Mann und das Meer schrieb
- Mafia-Casino-Hotels
- Don Diego Velázquez maurisch inspiriertem Haus.
Der Fotograf Gianni Basso hat sich auf Reisefotografie, Architektur und Interiors spezialisiert. 1989 gründete er die Fotoagentur Vega MG. Seine Arbeiten werden in zahlreichen Büchern und Magazinen veröffentlicht. Er lebt in Mailand. Der Autor Julio César Pérez Hernández, Loeb Fellow an der Harvard Graduate School of Design 2001 – 2002 und außerordentlicher Professor an der Hochschule für Architektur in Havanna, hat in den USA und Europa zahlreiche Vorlesungen über kubanische Architektur gehalten. Er ist Mitglied der kubanischen Vereinigung der Schriftsteller und Künstler und erhielt mehrere nationale und internationale Auszeichnungen. Seine Texte wurden in der New York Times, in Arquitectura Cuba und Arquitectura y Urbanismo veröffentlicht.
Die Herausgeberin Angelika Taschen studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Heidelberg und promovierte 1986. Seit 1987 bei TASCHEN, hat sie bereits zahlreiche Titel zu den Themen Architektur, Fotografie, Design und zeitgenössische Kunst herausgegeben.
Inside Cuba, Taschen Verlag (
www.taschen.com), Dr. Angelika Taschen, Julio César Pérez Hernández, Gianni Basso - Vega MG, Hardcover, 24 x 31.6, 416 Seiten, ISBN 3-8228-4597-3, 39,99 Euro.

 

 

Elisabeth Kostova – Der HistorikerSchmöker der Woche
Elisabeth Kostova –
Der Historiker

Ein Werk, das von Anfang bis Ende fesselt und den Leser in atemloser Spannung hält – obwohl es ja, wie der Titel schon sagt, ein Geschichtswerk ist. Halt, Stop, weiter lesen! Es handelt sich um die Geschichte von Vlad Draculs Nachkommen, und da erfährt man von Ereignissen, die unglaublich sind und einem das Blut gefrieren lassen. Ein großartiger Schmöker mit über 800 Seiten – Lesefutter und LeseLust im wahrsten Sinne des Wortes.
Hier wird das Genre Dracula-Roman völlig neu erfunden - dieser internationale Bestseller führt zu einer der dunkelsten Mächte der Menschheitsgeschichte: dem barbarischen Herrscher Vlad, Urbild der Dracula Legende. Spät in einer Nacht findet ein junges Mädchen in der Bibliothek ihres Vaters ein altes Buch und ein Konvolut mikt vergilbten Briefen. Die Briefe sind alle an „meinen lieben und bedauernswerten Nachfolger“ adressiert, und sie führen das Mädchen mit in ein Labyrinth, in dem sich die Geheimnisse der Vergangenheit ihres Vaters mit dem mysteriösen Schicksal der Mutter zu einem Drama verbinden, das weit in die Historie zurückreicht. Die Briefe fragen nach der Herkunft von Vlad dem Pfähler, und eine Suche in Klöstern, Bibliotheken und Archiven beginnt, bei der die Grausamkeiten von Dracula zu Tage treten, die sich bis heute fortsetzen ...
Elisabeth Kostova – Der Historiker, Bloomsbury Berlin (
www.berlinverlag.de), 832 Seiten, ISBN 9783827005908, 28 Euro.

 

 

Der Biergartenführer aus dem Knürr VerlagVom Blut zum Bier, zumindest in Bayern
ja auch eine Art Lebenssaft
Der Biergartenführer
aus dem Knürr Verlag

Die Richtigen am richtigen Ort und das auch noch zur richtigen Zeit und mit dem richtigen und allerwichtigstem Utensil – dabei kann nur gut, besser, Bier heraus kommen! Und zwar der ultimative Biergartenführer für echte Biergärten in München und Umgebung, präsentiert stilgerecht im Biergarten am Chinesischen Turm von Verleger Alois Knürr, dem bayerischen Kultautor Max Spiegl (der aber das lebenswichtige Büchlein nicht geschrieben hat, sondern seinen Autorenkollegen Klaus Gderra und Curt Schneider, zwei der Autoren des Biergartenführers) gratulierend und prostend zur Seite stand, vom "Schichtl" Manfred Schauer, der ebenfalls Fachmann für bayerische Volkskultur ist und genau weiß, was der Bayer resp. der Münchner mag und was ihm stinkt, und von der Großgastronomin Anneliese Haberl, die all das repräsentiert, was die Autoren des Biergartenführers von einem guten Wirt bzw. einer guten Wirtin erwarten. Die richtige Zeit? Die Sonne scheint, Biergarten-Zeit von jetzt bis in die Ewigkeit, Amen!
Alois Knürr erinnert sich: „Exakt am 2. Mai 1996 saßen wir am gleichen Ort und Platz hier heroben im Chinesischen Turm im 1. Stock und stellten den Biergartenführer vor. Inzwischen ist er in der 5. Neuauflage erschienen, von 64 auf 89 Biergärten gestiegen und von 160 auf 200 Seiten stark geworden. Und das zum gleichen Preis!“ "Schichtl" Manfred Schauer: „Ich wünsche mir, dass die bayerische Biergartenkultur weiterhin so erhalten bleibt. Alles weitere im Buch!“ Der Schichtl hat die profunde Einleitung dieses Standardwerkes geschrieben, ohne dass sich kein Münchner mehr ins Grüne wagen sollte. Er ist als Mitorganisator der Biergartenrevolution ein geschätzter und vehementer Verfechter der Münchner Biergartenkultur, deren drei Grundpfeiler, darin sind sich alle einig, sind: Brotzeit mitbringen, Holztische und Selbstbedienung. Ganz konsequent findet man im Biergartenführer daher nur die wirklich echten Biergärten und nur diese!
Echte Biergärten in München und Umgebung. Wichtige Hinweise und Tips für den liebsten "Freizeitsport" der Münchner. Knürr Verlag München (
www.knuerr-verlag.de), 192 Seiten im handlichen Format, ISBN 3-928432-33-8, 4,90 Euro – auch der Preis sehr handsam für die konzentrierten Informationen.

Prost Gemeinde! Foto: Andrea Pollak

Prost Gemeinde! Foto: Andrea Pollak

Anneliese Haberl.
Foto: Andrea Pollak

Anneliese Haberl. Foto: Andrea Pollak
Verleger Alois Knürr. Foto: Andrea Pollak
Max Spiegl in seinem Element. Foto: Andrea Pollak

Max Spiegl in seinem Element. Foto: Andrea Pollak

Verleger Alois Knürr. Foto: Andrea Pollak

Endlich ist wieder Biergarten-Zeit! Foto: Andrea Pollak

Endlich ist wieder Biergarten-Zeit!
Foto: Andrea Pollak

Wohl bekomms,
Herr Spiegl!
Foto: Andrea Pollak

Foto: Andrea Pollak

Wohl bekomms, Herr Spiegl! Foto: Andrea Pollak
Foto: Andrea Pollak
Michaela Merten – Wasser

Vom Bier zum Wasser, dem wahren Lebenselexier
Michaela Merten – Wasser
Die Glücksformel für Schönheit und Gesundheit

Unser Körper besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser (was jedes Mal, wenn ich es sage oder schreibe, irgendwie unglaublich klingt), doch es ist tatsächlich so. Wasser ist unsere Hauptsache. Die Schauspielerin Michaela Merten hat alle erstaunlichen Eigenschaften dieser Hauptsache in ihrem Buch „Wasser“ zusammengetragen und verrät uns die Glücksformel für Schönheit und Gesundheit. Was man da erfährt, ist wirklich erstaunlich. Und hilfreich. Nach der Lektüre dieses Standardwerks sehen Sie Wasser mit anderen Augen bzw. mit richtigen Augen an. Elementar, sozusagen.Michaela Merten – Wasser
Wasser ist für Körper und Seele das Wohlfühl-Element Nummer 1. Als Quelle von Schönheit und Gesundheit entspannt und heilt es Körper und Geist, spendet Energie und macht enorm fit. Strahlende Schönheit, jüngeres Aussehen, eine gute Figur und Lebenskraft – dies alles vermag uns das Wasser zu schenken. Wie, das zeigt Michaela Merten in ihrem neuen Buch: Wasser – Die Glücksformel für Schönheit und Gesundheit. Die beliebte Schauspielerin und Autorin beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Lebenselixier für Körper, Geist und Seele. Ob Wasser von außen oder Wasser von innen – zu den vielfältigen Heilaspekten des nassen Elements hat Michaela Merten eine ganze Menge zu sagen und beantwortet Fragen rund um das Thema Wasser: Welches Wasser sollen wir trinken? Was ist drin in unserem Leitungswasser? Brauchen wir Mineralien im Trinkwasser? Welche – neuen – Formen der Aquawellness gibt es? Wie funktioniert und was bewirkt Aquafatburning, Aqua-Qi-Gong oder Aqua-Lomi? Und wie bekommt man mit der „Wasserapotheke“ kleinere und größere Beschwerden in den Griff? Auch viele Aromaöl-Rezepte für das persönliche „Home-Spa“ fehlen nicht. „Wonne-Wannenbäder“ entspannen und heben die Stimmung, und vielleicht hat man/frau ja Lust und Laune ein „aphrodisierendes Bad“ auszuprobieren, meint die attraktive, lebenssprühende Schauspielerin und Wellness-Expertin. Sie selbst ist für ihre These von der Glücksformel für Schönheit und Gesundheit übrigens der beste lebende Beweis ...
Die Schauspielerin und Autorin Michaela Merten ist seit über 20 Jahren eine feste Größe im Film– und TV-Bereich. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie am berühmten Max-Reinhardt-Seminar in Wien, an der John-Cranko-Schule in Stuttgart erhielt sie ihre Tanzausbildung. Ihre Theaterkarriere begann sie am Theater in der Josefstadt in Wien. Ihre große Beliebtheit erlangte sie mit der TV-Serie "Katrin ist die Beste" ( Sat 1). Von der Zeitschrift TV-Neu wurde sie 1999 zur beliebtesten deutschen Schauspielerin gewählt. In den letzten Jahren brillierte sie unter anderem in internationalen Co- Produktionen sowie in TV-Serien wie „Siska“ und „Edel & Starck“. Michaela Merten (
www.michaelamerten.de ) beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Naturheilkunde und alternativen Heilmethoden und absolvierte verschiedene Therapieausbildungen. Ihre Vorliebe für das Thema „Wasser“ (in der Bestellerliste von "Focus" und "Stern": "Wasser - die Glücksformel für Schönheit und Gesundheit") entwickelte sie durch die Beschäftigung mit Fragen der Ernährung und Fitness. Sie unternimmt Vortragsreisen, hat eine eigene Kolumne für Wellness in einer bekannten Frauenzeitschrift und ist zu einer gefragten Expertin zum Thema „Schön und gesund durch Wasser“ geworden.
Michaela Merten – Wasser, Knaur Ratgeber (
www.droemer-knaur.de ), ISBN 3-426-66979-X, 19,90 Euro.

Michaela Merten – Wasser
Michaela Merten – Wasser

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Peter F. Hamilton – Die Boten des UnheilsSchmöker der Woche
Peter F. Hamilton –
Die Boten des Unheils
Zweiter Teil der Commonwealth-Saga

Das ist Sternenabenteuer vom Feinsten! Und dabei die Helden Menschen wie Du und ich, die jederzeit die Welt mit einer wohlüberlegten Anstrengung retten könnten. Und auch würden! Dass dabei Aliens im Wege stehen, wenn stört das. Das ist man ja inzwischen gewohnt. Aliens oder Geheimbünde oder Nachbarn, die nicht ganz richtig ticken. Das Gegenteil würde eher verwundern. Kurzum: Als ich den Schmöker nach durchgelesener Nacht aus der Hand lege, gehe ich zwar nicht wie John Wayne, aber fast so steif wie ein Power Ranger oder Nick, der Weltraumfahrer, falls den noch jemand kennt. Und giere förmlich nach der Fortsetzung der Weltraum-Saga!
Ein bisschen was zum Inhalt: Nachdem die Second Chance die Barriere im All rings um das Dyson Paar zum Einsturz gebracht hatte, wurde nur allzu deutlich, was sich dahinter verbarg - eine außerirdische Spezies, der das Konzept der menschlichen Individualität völlig fremd ist ... und die nur eines will: zerstören. Sie bricht über die Menschheit herein, die auf vieles vorbereitet ist, nur nicht auf einen Krieg. Und inmitten der Gewalt und Zerstörung stellen sich der Menschheit zwei existenzielle Fragen: Existiert das mysteriöse Wesen namens Starflyer wirklich, wie es Bradley Johannson schon so lange behauptet? Und versucht es tatsächlich schon seit Urzeiten, die Menschheit zu vernichten? Bitte mehr!
Übrigens:
Peter F. Hamilton wurde 1960 in Rutland, England, geboren und lebt heute noch immer in der Nähe von Rutland Water. 1987 begann er mit dem Schreiben, zuerst Kurzgeschichten, die er an verschiedene Zeitschriften verkaufte. Mit der SF-Krimi-Trilogie um "Mindstar" Greg Mandel wurde er in England und Amerika über Nacht bekannt, hauptsächlich in der SF-Szene. Sein Durchbruch auch beim größeren Publikum kam mit dem "Armageddon"-Zyklus, der in England selbst die allgemeinen Bestsellerlisten stürmte.
Peter F. Hamilton – Die Boten des Unheils, Bastei Lübbe (
www.luebbe.de ), Taschenbuch, ISBN 3-404-23293-3, 8.95 Euro.

 

 

Faszination Bionik – Die Intelligenz der SchöpfungFaszination Bionik –
Die Intelligenz der Schöpfung
Herausgegeben von Kurt G. Blüchel und Fredmund Malik

Tolle, fast schon unglaubliche Fotos. Grenzt schon an Science Fiction – aber warum denn in die Ferne schweifen, die Aliens sind unter uns bzw. das Leben auf der Erde ist grenzenlos. Der optisch opulent ausgestattete Prachtband "Faszination Bionik - die Intelligenz der Schöpfung" hat die verblüffendsten Erkenntnisse renommierter Wissenschaftler auf 400 Seiten allgemeinverständlich aufbereitet und journalistisch attraktiv zusammengefasst.
Die Natur ist ein hocheffizientes Ingenieur-Büro. Auch Tiere und Pflanzen lösen technische Probleme mit technischen Mitteln. Aber die Technik lebender Konstruktionen verursacht weder Lärm noch giftige Abgase, weder Müll noch tote Gewässer, weder Energie- noch Rohstoffkrisen. Die Technik der Natur achtet stets auf Nachhaltigkeit und größte Umweltverträglichkeit. Auch Massenarbeitslosigkeit ist für die Natur ein Fremdwort. Dennoch ist die Übereinstimmung von Natur-Technik und Menschen-Technik erstaunlich. Wo also liegt der Unterschied? Was machen wir falsch? Was können, was müssen wir tun, um mit technischen und organisatorischen Mitteln Probleme zu lösen, ohne nicht gleichzeitig noch größere Probleme zu schaffen? Können und müssen wir von der Begabungsvielfalt biologischer Systeme lernen, wenn wir als Art überleben wollen? Der optisch opulent ausgestattete Prachtband "Faszination Bionik - die Intelligenz der Schöpfung" hat die verblüffendsten Erkenntnisse renommierter Wissenschaftler auf 400 Seiten allgemeinverständlich aufbereitet und journalistisch attraktiv zusammengefasst.
Kurt G. Blüchel ist Verleger in München, Wissenschaftspublizist und Autor zahlreicher Bestseller (u.a. »Die weißen Magier« und »Heilen verboten – töten erlaubt«). Vor kurzem wurde er für seine Arbeiten zum Thema BIONIK mit dem internationalen Buchpreis »Corine« ausgezeichnet. Prof. Dr. Fredmund Malik hat als Wirtschaftswissenschaftler und Management-Lehrer während der letzten 30 Jahre Führungskräfte aller Stufen und Branchen beraten, ausgebildet und geprägt. Er ist Autor zahlreicher Publikationen. Sein letzter Bestseller: »Gefährliche Managementwörter. Und warum man sie vermeiden sollte«.
FASZINATION BIONIK - Die Intelligenz der Schöpfung, Herausgegeben von Kurt G. Blüchel und Fredmund Malik, 432 Seiten, über 500 Farbfotos, Großformat, 49,90 Euro, BIONIK Media GmbH München (
www.bionikmedia.de ).

 

 

Royal Horticultural Society / Guy Barter - Richtig gärtnern von Anfang anRoyal Horticultural Society / Guy Barter
Richtig gärtnern von Anfang an

Bleiben wir doch gleich bei den Wundern der Natur bzw. den Wundern des Gartens. Es heißt zwar, aller Anfang sei schwer, doch mit diesem übersichtlichen und ausgezeichnet illustrierten Wegweiser durch den heimischen Garten ist der Anfang zwar kein Kinderspiel, aber immer noch reinstes Vergnügen.
Der Anfang dreht sich im Garten vor allem um die Frage: WAS pflanze ich WO und WIE? Dieses Kompendium voll geballtem Wissen zur Neu- und Umgestaltung eines Gartens vermittelt Einsteigern das komplette Basiswissen für eine lebenslange Leidenschaft fürs Gärtnern. So lassen sich in kurzer Zeit die Grundlagen für lang anhaltende Erfolge legen. Klar gegliedert – leicht nachvollziehbar – fundiert: ein unverzichtbares Standardwerk und Begleiter für Hobbygärtner. Zu den Herausgebern: Guy Barter leitet das Beratungsteam der "Royal Horticultural Society", eine Gruppe von Wissenschaftlern und Gartenexperten, die jährlich rund 46.000 Fragen von Gärtnern zu passenden Gewächsen, Gartenprodukten oder bei Bodenproblemen beantworten. Für sein Autorenteam konnte er acht renommierte Gartenexperten gewinnen, die in "Richtig gärtnern von Anfang an" ihre jeweiligen Spezialthemen behandeln, darunter u.a. auch Erfolgsautor Alan Toogood. Die "Royal Horticultural Society" wurde 1804 gegründet, um den Gartenbau und die damit verbundene Forschunng in Großbritannien zu fördern. Sie gilt heute als eine der renommiertesten Gartenbaugesellschaften der Welt. Die Buchveröffentlichungen der "Royal Horticultural Society", die auf fundiertem gärtnerischen Fachwissen basieren, setzen seit vielen Jahren Maßstäbe für Gartenratgeber.
Royal Horticultural Society / Guy Barter - Richtig gärtnern von Anfang an, Dorling Kindersley Verlag (
www.dorlingkindersleyverlag.de ), 272 Seiten, über 1000 Farbfotografien und Zeichnungen, gebunden, ISBN 3-8310-0823-X, 22,90 Euro.

 

 

Pierre Franck – Erfolgreich wünschenPierre Franckh –
Erfolgreich wünschen

Von den Wundern der Natur über die Wunder des Gartens zu den Wundern des Willens. Und wenn man sich nur ein bisschen Zeit lässt und einlässt auf das Büchlein, dann ist das auf jeden Fall auch schon mal ein Gewinn.
Sein Leben selbst gestalten, zum richtigen Zeitpunkt das bekommen, was man gerade braucht - Partner, Auto, Wohnung - wer möchte das nicht! Dass dies kein Wunschtraum zu bleiben braucht und wie man sich diese Fähigkeit, das Richtige vom Leben geschenkt zu bekommen, erwirbt, zeigt uns Pierre Franckh praktisch anhand von sieben Regeln. Er erklärt unter anderem: wie man seine Wünsche formuliert, wie negative Erwartungen die bewussten Wünsche torpedieren, wie man diese und andere Fallgruben umgeht. Schritt für Schritt üben wir so das erfolgreich Wünschen und mit jedem erfüllten Wunsch wächst auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Gewürzt mit vielen Beispielen aus seinem Leben bietet dieses Büchlein von Pierre Franckh einen Weg unser Leben zu verändern, denn mit der Kunst erfolgreich zu wünschen haben wir einen wesentlichen Schlüssel zu einem glücklichen harmonischen Leben gewonnen.
Pierre Franckh – Erfolgreich wünschen, Koha Verlag (
www.koha-verlag.de ), ISBN 3-936862-66-4, 9,95 Euro. Zusätzlich kann man noch die gleichnamige CD und einen Kartenset zu Verstärkung des Wünschens erwerben, denn wie heißt es so schön:
Aller guten Dinge sind drei!

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Heiner Lauterbach - Nichts ausgelassenHeiner Lauterbach -
Nichts ausgelassen
Gewinnen Sie das Buch Ihres Lieblingsschauspielers!

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit – was Sie schon immer über ihren Lieblingsstra wissen wollten – Sie können sogar unser Rezensionsexemplar gewinnen – Email an gewinnen@isarbote.de, Stichwort: Lauterbach.
Glamour, Halbwelt, Drogen und Affären – immer wollte Heiner Lauterbach den Geschmack des Lebens bis zur Neige kosten. Jetzt erzählt er zum ersten Mal sein ganzes wildes Leben vom ersten Sex bis zum letzten Rausch. Rückhaltlos ehrlich: die Geschichte einer Reise zu sich selbst. Er hätte die Sanitärfirma des Vaters übernehmen oder als Krimineller Karriere machen können – die Extreme haben Heiner Lauterbach immer schon unwiderstehlich angezogen. Zwischen Kölner Vorstadt und der Hölle eines indischen Gefängnisses suchte er das Abenteuer. Seinem Aufenthalt in einem »Landeserziehungsheim« verdankte er die Begegnung mit der Bühne – eine Leidenschaft, die seinem Leben Ziel und Richtung gab, bis der Film Männer von Doris Dörrie schließlich den Durchbruch brachte. Ehrlich, selbstkritisch und mit einer Prise Ironie erzählt Lauterbach aber auch von den Frauen seines Lebens, von Ehekrisen und Affären und von der Ruhe, die der Ruhelose schließlich bei Viktoria Skaf findet. Zeit seines Lebens war Heiner Lauterbach ein Abenteurer, der oft gestürzt ist und stets die Kraft fand, wieder aufzustehen. Heute sucht der Rebell von einst die Grenzüberschreitung in seinem Inneren – die wahre Herausforderung liegt in der Nähe.
Leseprobe: „Da die Fernbedienung für die Mattscheibe nirgends zu sehen war, wälzte ich mich nach links, um wenigstens den Radiowecker auf dem Nachtkästchen auszuschalten. Dabei entdeckte ich, dass noch etwas in meinem Bett lag. Aus den Umrissen, die sich unter der Bettdecke abzeichneten, und den langen, dunklen Haaren, die auf dem Kissen lagen, schloss ich, dass es sich um eine Frau handelte. Nachdem ich den Radiowecker zum Schweigen gebracht hatte, schob ich die Haare beiseite. Das Gesicht, das da auf dem mit Lippenstift und Wimperntusche verschmierten Kissen lag, kannte ich nicht. Auch dass ich mich verdrehte, um ihr und mir aus einem anderen Blickwinkel eine zweite Chance zu geben, änderte daran nichts. Im Gegenteil. Ich hätte jede Wette gemacht, dass ich diese Dame noch nie gesehen hatte.
Der Tag fing wirklich nicht gut an. Dabei war er gerade erst zwei Minuten alt. Für mich zumindest.“
Heiner Lauterbach - Nichts ausgelassen, Droemer Verlag (
www.droemer-knaur.de),
448 Seiten, ISBN 3-426-27383-7, 19,90 Euro.

 

 

Bettina Röhl – So macht Kommunismus Spaß!Als die Zeiten noch gut waren
Bettina Röhl – So macht Kommunismus Spaß!

Bei jeder Biografie oder sonstigen auf Fakten basierenden Werk fragt man sich unwillkürlich, wie viel bei jeder Erinnerung nicht gleichzeitig auch der Wunsch der Vater des Gedankens bzw. die Mutter der Kompanie ist. So auch bei dem Buch von Bettina Röhl – so wird Wirklichkeit zur spannenden Geschichte einer Zeit, als die Zukunft rosarot bis Rosa Luxemburg erschien.
So macht Kommunismus Spaß ist die Geschichte von Ulrike Marie Meinhof, Klaus Rainer Röhl und ihrer Zeitschrift »konkret« von den frühen Jahren der Bundesrepublik bis zum Beginn der Jugend- und Studentenrevolte von »68«. Die Journalistin Bettina Röhl erzählt die Lebensgeschichten ihrer Eltern, die sich 1958 bei den Aktionen »Kampf dem Atomtod« kennen lernten und fortan zusammenarbeiteten. Entlang den Aufzeichnungen in einer Akte aus DDR-Beständen, der Akte Konkret, in der die illegale West-KPD mit Sitz in Ostberlin die Treffen mit Ulrike Meinhof und Klaus Rainer Röhl protokollierte, dokumentiert sie den Aufstieg der Zeitschrift »konkret« von ihrem Start in den Fünfzigern bis zu ihrem Durchbruch in den sechziger Jahren, als sie zu der meistgelesenen Studentenzeitschrift avancierte. Zugleich beschreibt sie das politisch-gesellschaftliche Umfeld, das diese Erfolgsgeschichte begünstigte. Darüber hinaus legt sie die authentischste Biographie Ulrike Meinhofs vor, die als Schülerin und Studentin, Journalistin, Ehefrau und Mutter durch zahlreiche bisher unveröffentlichte Briefe und Dokumente selbst zu Wort kommt. Ulrike Meinhofs »erstes Leben«, so zeigt dieses Buch, war bis 1968 kein Präludium für spätere Fehlentwicklungen, wie häufig impliziert wird. Bettina Röhl führte zahlreiche Interviews mit Reich-Ranicki, Fritz J. Raddatz, Johannes Rau, Bahman Nirumand, und legt insgesamt eine mit viel Humor aufgezeichnete Familiengeschichte und ein spannendes, fakten- und dokumentenreiches Gesellschaftsporträt der fünfziger und sechziger Jahre vor.
Bettina Röhl – So macht Kommunismus Spaß! eva Europäische Verlagsanstalt (
www.europaeische-verlagsanstalt.de), 600 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 3-434-50600-4, 29,80 Euro.

 

 

Michael Baigent – Die GottesmacherDer Schmöker der Woche
Michael Baigent –
Die Gottesmacher

Die Wahrheit über „Sakrileg“ bzw. den „Da Vinci Code“, der zur Zeit in allen Kinos läuft! Naja, was man halt so bzw. was Michael Baigent für die Wahrheit hält. Baigent ist übrigens der Mann, der Dan Brown verklagt hat, weil der seine Theorie geklaut hat. Aber Don Browns Werk ist ein Roman, Baigent behauptet dagegen, er kenne die Wahrheit. Ein wissenschaftliches Werk also – aber liest sich leicht und spannend wie ein Roman. Fakten fiktiv sozusagen. Oder umgekehrt? Egal, wer Geheimnisse mag, ist begeistert.
Also: Jesus von Nazareth war nicht Gottes Sohn, er starb nicht am Kreuz, war mit Maria Magdalena verheiratet, und seine Nachkommen begründeten eine dynastische Linie, die bis in die Gegenwart reicht. Doch warum setzte die römische Kirche – bislang mit Erfolg – alles daran, diese Tatsachen geheim zu halten? Und warum tauchen immer wieder religiöse Bewegungen auf, die genau dieses Erbe publik machen wollen? Im Zentrum von Michael Baigents neuem Bestseller steht deshalb die Frage: Wer war Jesus wirklich, was beinhalteten seine Lehren, und warum wurden sie von der Amtskirche geleugnet und systematisch bis zur Unkenntlichkeit entstellt? Die Erkenntnisse über den ganz anderen Jesus von Nazareth sollen für Aufsehen sorgen. Und falls was dran ist, werden sie nicht nur Auswirkungen auf unser Bild von ihm haben, sondern zugleich auch unbequeme Fragen zum Ursprung und zur Geschichte des Christentums hervorrufen. Es steht viel auf dem Spiel! Packen wir’s an bzw. schmökern wir uns durch das Buch wie durch ein Labyrinth ohne Ausgang.
Michael Baigent, 1948 in Neuseeland geboren, studierte Psychologie. Er beschäftigt sich mit der Geschichte des Templerordens sowie mit dem politischen Einfluss der Astrologie und anderer esoterischer Wissenschaften von Babylon bis zur Renaissance. Michael Baigent – Die Gottesmacher, Lübbe Verlag (
www.luebbe.de ), ISBN 3-7857-2252-4, 19,90 Euro.

 

 

Pessoa –Antonia Mora, Die Rückkehr der GötterNoch ein Schmöker,
ein intellektueller sozusagen
Pessoa –Antonia Mora,
Die Rückkehr der Götter

Fabelhaft – anregend – reine LeseLust. Eine Abenteuerreise des Geistes! Ein Schmöker im reinsten Sinne des Wortes – wer ihn aus der Hand legt, hat ihn immer noch im Kopf!
Mit diesem Prosa-Buch, ähnlich wie Das Buch der Unruhe, tritt erstmals auf deutsch ein Pessoa zutage, der sich hinter dem Heteronym António Mora verbirgt und religionsphilosophische Fragen aufwirft, Fragen zur Rückkehr der antiken Götter, Fragen zu einem neuen Heidentum. – Pessoa sagt von sich: »Ich war ein von der Philosophie angeregter Dichter und kein Philosoph mit dichterischen Fähigkeiten«, und so liest sich denn auch dieses Fesseln sprengende, aufmüpfige und anregende, verstörende Werk.Mora ist eines der spannendsten Heteronyme Pessoas, er nimmt die Fragen von Caeiro auf und sieht alle Dinge als Dinge, ohne weitere Dimension oder metaphysische Exegese. Die Fragestellungen sind von Aktualität, wird doch heute, nach der religiösen, moralischen und politischen Verunsicherung durch die Moderne, vermehrt von verschiedenartigsten Gottheiten (im Gegensatz zu den monotheistischen Glaubensrichtungen) gesprochen. Mora, der Meister Caeiro – und damit Pessoa – gehen radikal weiter als Nietzsche mit seiner Religionskritik.
Pessoa –Antonia Mora, Die Rückkehr der Götter, Ammann Verlag (
www.ammann.ch ), herausgegeben und aus dem Portugiesischen übersetzt, mit einem Nachwort versehen von Steffen Dix, 528 Seiten, Leinen mit Lesebändchen, ISBN 3250104523, 39.90 Euro.

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