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Und sagen Sie jetzt nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt!
Denken Sie mal darüber nach! John Twelve Hawks – Traveler
Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, haben Sie es a) in einem Zug durch gelesen und b) glauben Sie irgendwie, Sie stehen im Walde. Oder sonst wo. Nur nicht auf Ihrem Heimatplaneten in der Umgebung, in der Sie sich bisher heimelig und Zuhause geglaubt haben. Und dann kommt es Ihnen: Sie wissen gar nichts und alles ist möglich. Und dann lesen Sie TRAVELER gleich noch einmal. Weil es gar so schaurig schön und spannend ist. Eine gigantische Verschwörung bedroht die Welt. Die weltweite Konspiration einer geheimen Bruderschaft bedroht die Menschheit und nur einige wenige Menschen können das infame Komplott noch stoppen. Jede Bewegung wird gefilmt, jedes Telefonat abgehört, jede Spur im Internet verfolgt, jeder Einkauf registriert – mit Hilfe eines Systems der totalen Überwachung versucht eine geheime Bruderschaft die Herrschaft über die Welt zu gewinnen. Nur wenige Menschen, Traveler genannt, vermögen die Pläne der Bruderschaft noch zu durchkreuzen. Denn die Traveler haben die außergewöhnliche Gabe, in andere Sphären zu reisen. Und sie stellen sich seit jeher schon jedem Versuch entgegen, die Selbstbestimmung und Freiheit der Menschen zu zerstören. Die Brüder Michael und Gabriel Corrigan sind, ohne es zu wissen, die letzten Nachkommen der Traveler. Von den Schergen der Bruderschaft gejagt, scheinen sie kaum eine Chance zu haben, deren Machtergreifung noch zu verhindern. Wäre da nicht Maya, die Nachfahrin einer Kriegerkaste, die ihr Leben dem Schwertkampf und dem Schutz der Traveler geweiht hat. Es liegt allein in ihrer Hand, die letzten Traveler vor den Nachstellungen der Bruderschaft zu retten, bevor die Freiheit den Menschen für immer verloren geht. Der Autor: „Ich habe den Roman „Traveler“ geschrieben, um unsere heutige Welt zu verstehen. Jeden Tag werden wir auf dem Weg zur Arbeit von hunderten Kameras gefilmt, die es ermöglichen, uns zu identifizieren und zu überwachen. Telefonanrufe und E-Mails werden routinemäßig gescannt. Die heutige Technologie erlaubt es, von jedem von uns die persönliche Krankheitsgeschichte, die Namen unserer Freunde und die Titel der von uns ausgeliehenen Bücher herauszufinden. Ich entwerfe keine Zukunftsvision. Dies ist unser Leben – hier und heute. Mit meinem Roman versuche ich, durch die Macht der Fiktion die versteckte Wahrheit über unsere Welt zu enthüllen. In TRAVELER riskiert eine kleine Gruppe von Menschen alles für Aufklärung und Freiheit. Sie glaubt an die Kraft des Einzelnen und den Geist, der uns beseelt. Ich habe „Traveler“ geschrieben, weil ich immer noch an das Ehrgefühl glaube. Und an die Tapferkeit. Und an die Liebe. Ich lebe außerhalb des Rasters. Wer ich bin, und was ich gemacht habe, spielt keine Rolle. Mein Name ist John Twelve Hawks. Der Traveler spricht für mich.“ John Twelve Hawks – Traveler, Page & Turner Verlag (www.randomhouse.de/pageundturner/), 544 Seiten, ISBN 3-442-20300-7, 19,95 Euro.
Rätsel über Rätsel Gerry Kennedy & Rob Churchill - Der Voynich-Code
Heute sind wir allem und nichts auf der Spur. Ganz besonders ganz besonderen Büchern. Und wenn man die nicht lesen kann, dann umso lieber. Denn Bücher, die man nicht lesen kann, sind die Quintessenz des Lesens, so als verberge sich die Wirklichkeit doch in Bühcern oder sei nur das, worüber geschrieben worden ist, wirklich. Auch wenn man das Geschrieben nicht versteht. Aber wer versteht schon die Wirklichkeit? Die Bibliothek von Yale birgt ein Geheimnis. Ein Buch, das niemand lesen kann. Kaiser Rudolf II. hat es 1586 für 3,5 Kilo Gold gekauft: Das mysteriöseste Buch der Welt. Geschrieben in einer Schrift, die niemand kennt: 230 Seiten Pergament, 15 mal 23 Zentimeter messend, eng beschrieben mit fast 250.000 rätselhaften Zeichen und kunstvoll bemalt mit seltsamen Symbolen und Pflanzen- und Frauenbildern. 1912 entdeckte der Antiquitätenhändler Wilfrid Voynich diesen Schatz bei italienischen Jesuiten und brachte ihn nach England. Seitdem versuchen Scharen von Historikern, Theologen, Botanikern und Mathematikern, dem Rätsel des Voynich-Manuskripts und seiner "Aura des Geheimnisvollen" (Neue Zürcher Zeitung) auf die Spur zu kommen. Vermächtnis einer untergegangenen Zivilisation, Wortschwall eines Schizophrenen, ein ukrainischer Text ohne Vokale oder gar ein kunstvoller Scherz, den sich vor bald einem halben Jahrtausend eine verschrobene Seele machte? Die britischen Voynich-Experten Kennedy und Churchill haben die abenteuerliche Geschichte dieses rätselhaften Manuskripts nun aufgeschrieben, dessen Geheimnis selbst die leistungsstärksten Computer bisher nicht lüften konnten. Sie erzählen, wie der Voynich-Code der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, wie sich im Internet eine weltumspannende Gemeinde von Detektiven gebildet hat, die jedem Komma hinterherspürt, und von dem Zauber dieses Dokuments, der aus der Tiefe der Jahrhunderte in unsere Gegenwart reicht. Der Voynich-Code von Gerry Kennedy und Rob Churchill. Deutsch von Hainer Kober. 40 Bilder. 312 Seiten. Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins (www.zweitausendeins.de), 24 Euro.
Geheimnisvoll, mysteriös, unheimlich? Andreas Gößling – Dea Mortis, Der Tempel der dunklen Göttin
H. P. Lovecraft lässt grüßen. Dieser geheimnisvolle Sonderling aus den Tiefen Amerikas hatte die Welt verstanden. Zumindest hat er einige recht plausible Erklärungen für ziemlich unwahrscheinliche Ereignisse zur Hand. Oder umgekehrt. Und dies alles in seinen phantastischen Geschichten nieder geschrieben. Doch was heißt heutzutage denn noch phantastische Geschichten? Phantastisch ist Wirklichkeit! Auch Andreas Gößling spielt in DEA MORTIS die Wirklichkeit durch, so dass man aus dem Staunen oder aus dem ganz heimeligen Grauen nicht mehr herauskommt. Und die Bilder unserer Lieblingsalien-Schöpfers bzw. –Beschreibers, H. R. Gieger, tun ein Übriges dazu. Kurz zum Inhalt: Rick weiß nicht, worauf er sich einlässt, als er in sein Auto steigt und über endlose Highways ins Nirgendwo aufbricht. Er hat keine Karte, aber ein drängendes Gefühl: dass etwas da draußen ist, was auf ihn wartet, ihn anlockt, etwas, dem er nicht entgehen kann. Nach einer schlaflosen Nacht findet sich Rick in einer düsteren Stadt wieder, in der die Frauen verschwunden sind und die Männer sich erbittert bekämpfen. Denn tief unter dem Asphalt liegt ein Tempel, geformt aus Stahl und Fleisch – und in ihm wartet eine dunkle Göttin hungrig auf ihre Opfer ... Kurz zum Autor: Andreas Gößling wurde 1958 geboren. Der diplomierte Literaturwissenschaftler hat sich als Sachbuch- und Romanautor einen Namen gemacht und ist ein ausgewiesener Experte für phantastische, mythen- und kulturgeschichtliche Themen. Sein Roman „Die Maya-Priesterin“ begeisterte Publikum und Kritiker gleichermaßen, viele seiner Sachbücher – „Die Rückkehr der Engel“, „Drachenwelten“ und andere, teilweise veröffentlicht unter dem Pseudonym Pietro Bandini wurden vielzitierte Bestseller. Andreas Gößling lebt mit seiner Familie in Coburg. Andreas Gößling – Dea Mortis, Der Tempel der dunklen Göttin, Knaur Verlag (www.knaur.de), 304 Seiten, ISBN 3-426-66200-0, 22,90 Euro.
Noch nicht genug bzw. genug? Thomas King – DreadfulWater kreuzt auf
Morde und die üblichen Verdächtigen. Bzw. weil das ganze in einem Indianerreservat spielt, nicht ganz so üblich und doch ganz normal. So wie das Leben halt ist. Da glaubt man wieder an das Gute bzw. an den Menschen überhaupt. Da geht alles seinen Lauf. Doch halt, warum geht es eigentlich. Und warum ... Eigentlich hat er ja den Polizeidienst quittiert, um sich ganz der Landschaftsfotografie zu widmen. Und eigentlich ist der Job bei Sheriff Hockney ja auch nur ein kleines Zubrot und obendrein noch schwarz. Und überhaupt hat er nicht die geringste Lust, einen Mordfall aufzuklären, erst recht nicht, wenn’s dabei um den gigantischen Wohnungs- und Kasinokomplex geht, der im Chinook-Reservat aus dem Boden gestampft wird. Doch was soll man tun, wenn der Hauptverdächtige ausgerechnet der Sohn der aktuellen Bettgefährtin ist? Und wenn dieser Sohn dann auch noch Mitglied der indianischen Protestbewegung gegen exakt dieses Bauprojekt und ausgerechnet just seit besagtem Mord spurlos verschwunden ist? Thumps DreadfulWater, selbst ein Cherokee, wird so ziemlich gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen und versucht, den Jungen zu finden, bevor die Cops es tun. Thomas King wurde 1943 als Sohn eines Cherokee und einer deutschstämmigen Griechin in Sacramento, Kalifornien geboren und arbeitete nach seinem Studium als Fotojournalist in Australien und Neuseeland. Seit 1980 unterrichtet er Native Studies an verschiedenen kanadischen Universitäten und engagiert sich für pan-indianische Anliegen. Gegen die Marginalisierung der indigenen Bevölkerung Nordamerikas setzt er sich nicht zuletzt auch in seiner legendären Radioshow „The Dead Dog Café Comedy Hour“ ein, die er zwischen 1996 und 2001 moderierte. Für sein umfangreiches literarisches Werk wurde King 2004 mit dem Order of Canada, der höchsten kanadischen Ehrung, ausgezeichnet. Thomas King – DreadfulWater kreuzt auf, Unionsverlag (www.unionsverlag.com), UT metro 330, 320 Seiten, ISBN 3-293-20330-2, 10,90 Euro.
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Am 17. Januar vor 300 Jahren: Benjamin Franklin wird als 10. Sohn und 15. Kind eines Seifen- und Kerzenmachers in Boston geboren Jürgen Overhoff – Benjamin Franklin, Erfinder, Freigeist, Staatenlenker
Politiker, Wissenschaftler, Geschäftsmann, Erfinder, Humorist und Bonvivant: Benjamin Franklin (1706 –1790) ist der Prototyp des modernen, freisinnigen, weltzugewandten, wirtschaftlich erfolgreichen und zudem gemeinnützig handelnden Bürgers. In seiner elegant geschriebenen, der ersten deutschen Franklin-Biographie seit dem Ende der Weimarer Republik, erzählt Jürgen Overhoff das wechselvolle Leben des großen, vor 300 Jahren geborenen amerikanischen Aufklärers und Universalgenies. Als Sohn eines Bostoner Seifensieders wurde Benjamin Franklin nicht nur einer der berühmtesten Naturforscher seiner Zeit, sondern zugleich auch bedeutender Staatsmann der jungen, von ihm mit gegründeten USA. Damit ist er das klassische Beispiel eines Selfmademan, der sein Leben trotz bescheidener Anfänge durch Fleiß, harte Arbeit und Geschick erfolgreich zu meistern versteht und zugleich dem Gemeinwohl dient. Der Autor verweist immer wieder auf die nachhaltige Wirkung, die Franklins Lebenswerk auch auf Politik und Wissenschaft in Deutschland ausübte. In seinem vielschichtigen und auf unveröffentlichte Quellen zurückgreifenden Porträt erinnert der Autor an die bleibende Bedeutung eines ganz außergewöhnlichen Lebenswerkes. Wer weiß schon, – dass der Gründervater der USA und Erfinder des Blitzableiters seine bahn brechenden Entdeckungen im Selbststudium machte und nebenher eine florierende Buchdruckerei betrieb; – dass er öffentliche Bibliotheken, Bürgerwehren, Krankenhäuser und Schulen begründete und die erste amerikanische Universität ins Leben rief; – dass er ein Humorist ersten Ranges war, dem wir solche herzerfrischenden Lebensweisheiten wie »Fische und Gäste stinken nach drei Tagen« verdanken? Jürgen Overhoff – Benjamin Franklin, Erfinder, Freigeist, Staatenlenker, Klett-Cotta (www.klett-cotta.de), gebunden mit Schutzumschlag, 20 s/w Abbildungen, 315 Seiten, ISBN 3-608-94134-7, 24.50 Euro.
Noch mal Moral und Politik Karl Mittermaier – Machiavelli
Der Florentiner Niccolo Machiavelli war ein scharfsinniger Kritiker seiner Zeit, der die Politik als selbstständige Wissenschaft begründete. Er gehört zu den Wegbereitern der modernen Geschichtsschreibung und zu den bedeutendsten Autoren der italienischen Literatur. Seine Werke wie den berühmten "Il Principe" schrieb er aus den Erfahrungen heraus, die er als Sekretär der Republik Florenz zu Beginn des 16. Jahrhunderts machte. Diese Welt des Umbruchs an der Schwelle zur Neuzeit war Ausgangspunkt und Ziel der Analysen Machiavellis. Der Südtiroler Historiker Karl Mittermaier stellt in seiner umfassenden Biographie einen Mann vor, der beruflich wie privat ein an Höhen und Tiefen reiches Leben führte und bis heute zu den faszinierendsten und einflussreichsten Denkern der politischen Ideengeschichte zählt. Dr. phil. u. Dr. rer. pol. Karl Mittermaier, geb. 1956 in Brixen. Studium der Geschichte, Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Politikwissenschaft in Innsbruck und Padua. Seit 1990 Lehrbeauftragter an der Universität Innsbruck mi Schwerpunkt Politische Philosophie. Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a.: Machiavelli; Die deutschen Päpste; Mussolinis Ende; Die Politik der Renaissance in Italien; Demokratie (gem. mit Meinhard Meier); Verzicht aus Staatsräson; Kinder als Soldaten; Das politische System Südtirols. Drehbücher für den ORF (Landesstudio Tirol) und RAI. Karl Mittermaier – Machiavelli, Casimir Katz Verlag, Edition Katz (www.casimir-katz-verlag.de), 528 Seiten, ISBN 3-938047-07-0, 12.80 Euro.
Eine Liebeserklärung in Fotografien und Geschichten Edith von Welser-Ude, Christian Ude - Vom Zauber, mit Katzen zu leben
Marianne Sägebrecht, Michaela May, Joseph von Westphalen, Dieter Hanitzsch, Stephan Moses und viele andere Katzenliebhaber in einem originellen Band vereint: Edith von Welser-Ude hat über fünfzig glückliche Paare vor die Linse bekommen – Miezen mit ihren Menschen. Sensible Porträts und originelle Szenen zeugen von der Vertrautheit in diesen Beziehungen. Eine zauberhafte Liebeserklärung in Fotografien mit Texten von Christian Ude. “Ein Muß für jeden Katzen-Liebhaber und eine Schmunzellektüre für jeden Leser, der sich gerne amüsiert“ (Abendzeitung). Edith von Welser-Ude lebt seit 1963 in München und war zwölf Jahre lang als Stadträtin für Stadtplanung und Architektur zuständig, ehe sie 1990 als freie Fotografin zu arbeiten begann. Sie hat sechs Kinder, eine Katze namens Lola und einen Kater namens Giovanni und ist mit dem Münchner Oberbürgermeister Christian Ude verheiratet. »Vom Zauber, mit Katzen zu leben« ist ihr fünftes Buch. Christian Ude, geboren 1947, ist gelernter Journalist und Rechtsanwalt. 1990 wurde er Bürgermeister, 1993 Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München. Er veröffentlichte unter anderem »Meine verfrühten Memoiren«, »Chefsache« und »Ich baue ein Stadion«. Edith von Welser-Ude, Christian Ude - Vom Zauber, mit Katzen zu leben, Serie Piper (www.piper-verlag.de), 144 Seiten, kartoniert, ISBN 3-492-24622-2, 10 Euro.
Schmöker der Woche Joseph Kanon - Stadt ohne Gedächtnis
Mal romantisch – doch frei von Gondoliere-Kitsch – mal bedrohlich in bester Hitchcock-Manier skizziert Kanon Venedig als Kulisse für diese mitreißende Mischung aus Thriller, Liebesdrama und Zeitgeschichte. Anfang 1946 reist der junge GI Adam Miller aus dem zerstörten Frankfurt zu seiner Mutter nach Venedig – eine heile Welt, die der Krieg scheinbar nie erreicht hat. Kaum in Venedig angekommen, stellt er fest, dass der strahlende Marmor und die goldenen Kuppeln nicht nur verzaubern, sondern auch blenden können. In der Stadt an der Lagune stürzt er sich mit Claudia Grassini, einer bei der Accademia angestellten Jüdin, in eine leidenschaftliche Affäre. Doch Claudia fällt es schwer, daraus eine ernsthafte Beziehung wachsen zu lassen. Je mehr Adam über ihre Vergangenheit erfährt, desto mehr versteht er, warum. Und plötzlich tritt ein Dämon dieser Vergangenheit wieder in Erscheinung: Dr. Gianni Maglione, der Arzt, der Claudias todkranken Vater – mit einem beiläufigen Kopfnicken – an ein SS-Kommando verraten haben soll. Ein ungeheurer Verdacht, an dem zunächst auch Adam zweifelt. Doch warum verliert Claudia kurz nach dem Eklat erst ihre Stelle und dann ihre Wohnung? Wozu ist der angesehene Venezianer mit dem durchdringenden Blick wirklich fähig? Joseph Kanon, geboren 1946 in Pennsylvania, studierte am Trinity College in Cambridge und leitete u. a. jahrelang einen renommierten amerikanischen Verlag, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein Buch "Die Tage vor Los Alamos" wurde 1997 mit dem Edgar Award für das beste Debüt ausgezeichnet, ihm folgten mit "Der verlorene Spion" und "In den Ruinen von Berlin" zwei ebenfalls viel beachtete Romane. Kanon lebt mit seiner Frau, der Literaturagentin Robin Straus, in New York. Joseph Kanon - Stadt ohne Gedächtnis , Blessing Verlag (www.randomhouse.de/blessing/), gebundenes Buch, 512 Seiten, ISBN 3-89667-281-9, 21,90 Euro.
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