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ausgabe 26         sonntag, 24. juni 2007

Sara Gazarek macht für uns Zucchini Brot. Guten Appetit!
Spektakel und Colonial
Das Isarnixen-Logo von isarbote.de - gezeichnet vom Münchner Maler und Karikaturist Franz Eder. Dankeschön!
Komödie im Bayerischen Hof
www.stemmerhof.de
MAHAG und Audi - nichts liegt näher!
ROSENSPUR Qualitätsweine und Ars Vivendi Casino Royale Monaco www.spieltac.de

 Sara Gazarek:
 
isarbote.de? I don't speak
 German very well (although
 I took a German class in
 7th grade), but I'm sure
 it's great!              
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D.L.Wilson, CalixWie üblich liegt der Teufel im Detail
D.L.Wilson, Calix

Man denkt bei diesem Thriller natürlich sofort an Da Vinci Code, aber D.L.Wilson beweist, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Hölle gibt als sich selbst Dan Brown träumen lassen konnte – eine wahrlich teuflische Reise durch alle unheiligen und heiligen Gefilde, ein atemloser Religionsthriller.
Wer verbirgt sich hinter Rex Deus? Und welchen Plan verfolgt dieser Geheimbund? Eine jahrhundertealte Schriftrolle, die aus der Zeit von Jesus von Nazareth stammt, soll Spektakuläres über das wahre Leben Jesu enthalten. Doch das würde die Lehre der katholischen Kirche in ihren Grundfesten erschüttern. Und muss um jeden Preis verhindert werden. Die Schriftrolle muss in Sicherheit gebracht werden, und alle Mitwisser müssen verschwinden ...
D.L.Wilson, Calix, Fischer TB (
www.fischerverlage.de), 384 Seiten, Broschur,
ISBN 978-3-596-17618-2, 7,95 Euro, voraussichtlich ab März im Buchhandel.

 

 

Lea Ackermann/Fritz Köster, Über Gott und die WeltFragen und Antworten, die bewegen
Lea Ackermann/Fritz Köster,
Über Gott und die Welt

Ein leidenschaftliches, aber auch humorvolles Plädoyer für Gottvertrauen, Herzenswärme und den Mut, den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben.
Lea Ackermann, die couragierte und furchtlose Ordensfrau, spricht mit Pater Fritz Köster, ihrem langjährigen Gefährten, über das, was unser Leben trägt: Woher nehme ich meine Motivation, wenn es dunkel wird? Wie erfahre ich Kraft und Ermutigung im alltäglichen Lebenskampf? Die pointierten Dialoge über Lebensorientierung und seelische Heimat, die spannenden Auseinandersetzungen mit der Kirche scheuen vor Konflikten nicht zurück. Humor und Leidenschaft zeichnen dieses Buch ebenso aus wie erfrischende Direktheit.
Immer geht es darum, Glauben und Religion mit normalen Alltagserfahrungen zu konfrontieren. Lea Ackermann und Fritz Köster legen ein Zeugnis ab: Aus dem Glauben heraus lässt es sich gut leben und tiefe Freude erfahren, ohne dabei das Engagement für andere zu vergessen.
Lea Ackermann/Fritz Köster, Über Gott und die Welt, Kösel Verlag (
www.koesel.de),
192 Seiten, gebunden ISBN 9783466367375, 14,95 Euro.

 

 

William Boyd, RuhelosNoch ein Schmöker der Extraklasse
William Boyd, Ruhelos

Da bleibt nur eins: Sich allen Lobeshymnen anzuschließen. Spannendes Buch, spannende Geschichte, Sprachvergnügen – kurzum: perfekt und mitreißend zugleich, Geist und Gemüt gleichermaßen ansprechend.
Oxford, 1976. Ganz England stöhnt über die Hitze, doch Ruth Gilmartin ist vor allem um ihre Mutter besorgt: Ständig beobachtet Sally den Wald hinter ihrem Garten, das Telefon beantwortet sie nur nach vereinbartem Klingelsignal und das Haus verlässt sie — obwohl unversehrt — nur im Rollstuhl. Schließlich eröffnet sie ihrer Tochter, dass jemand sie töten wolle. Ihr wahrer Name sei Eva Delektorskaja und sie habe im Krieg als Spionin gearbeitet. Paris, 1939. Eva, eine schöne russische Emigrantin, wird von dem geheimnisvollen Lucas Romer für den britischen Geheimdienst angeworben. Sie soll die Arbeit ihres geliebten Bruders Kolja, der von den Nazis ermordet wurde, weiterführen. Unter Romers Anleitung wird sie zur perfekten Spionin ausgebildet, die schnell lernt, sich zu verstellen und — niemandem zu trauen. Ruhelos ist ein Spionageroman und literarisches Meisterwerk. Es vereint die emotionale Intensität eines Ian McEwan mit der Spannung eines John le Carré. William Boyd stellt die zutiefst beunruhigende Frage, wie gut wir einen Menschen jemals kennen können, und verwickelt den Leser in ein durchtrieben-doppelbödiges Spiel.
William Boyd, Ruhelos, Berlin Verlag (
www.berlinverlag.de ), 368 Seiten, gebunden,
ISBN 9783827006929, 22 Euro.

 

 

Harald Müller, Das unverschämte Glück beim Film zu seinEine kleine Geschichte der Welt getarnt als Erinnerungen eines Filmproduzenten
Harald Müller,
Das unverschämte Glück beim Film zu sein

Was der Mann alles erlebt hat, würde mehrere Bände fällen. Harald Müller hat nur ein kleines Büchlein daraus gemacht. Das macht ihn so sympathisch. Und das Buch absolut lesenwert – eine kleine Geschichte nicht nur der Filmwelt mit den Augen eines Liebhabers – der jetzt gerade erste 95 Jahre geworden ist und noch einiges vor hat – impressionen von der Geburtstagsfeier
Harald Müller: “Trotz allem Auf und Ab in meinem Produzentendasein bin ich diesem Medium immer treu geblieben. Ich habe meinen Beruf stets sehr ernst genommen, habe aber auch durch ihn die schönsten Seiten des Lebens kennengelernt. Wäre ich nicht so oft am Set gewesen, um mich persönlich um alles zu kümmern, egal, ob meine Mitarbeiter das gern sahen oder nicht, hätte ich all diese Geschichten nicht erlebt und mein Buch DAS UNVERSCHÄMTE GLÜCK,BEIM FILM ZU SEIN niemals schreiben können. Manch einer wird sich vielleicht ärgern, ein anderer wird sich freuen, daß ich nicht über ihn geschrieben habe. Gewiss hätte ich noch einiges mehr zu erzählen, aber vielleicht werde ich das eines Tages noch nachholen. Jedenfalls schätze ich mich glücklich, all den Menschen begegnet zu sein, denen mein Buch als Erinnerung an eine gemeinsame berufliche Vergangenheit gewidmet ist. Ihnen und den Filmliebhabern, die das Buch lesen, wünsche ich eine anregende und unterhaltsame Lektüre.”
Das Abenteuer Film begleitet diesen Produzenten seit mehr als 50 Jahren. Seine faszinierenden Begegnungen und Erlebnisse mit großen Stars, Sternchen, Regisseuren, namhaften Autoren und allen, die den Film lieben, werden in diesem Buch erzählt. Bunt gemischt berichtet er heitere und ernste Geschichten, schildert die Höhen aber auch die Tiefen dieses harten Geschäftes. Viele bisher unveröffentlichte filmhistorische Photos illustrieren dieses Buch.
Harald Müller, Das unverschämte Glück beim Film zu sein, Gryphon Verlag (
www.gryphon-verlag.de), 200 Seiten, Softcover, zahlreiche s/w Photos,
ISBN 3-935192-73-8, 12,60 Euro. Weitere Infos auch unter
www.artus-film.com.

 

 

Harald Müller und Grit Boettcher. Foto: Andrea Pollak

Harald Müller und Grit Boettcher. Foto: Andrea Pollak
Ein Leben für den Film
Der Produzent Dr. Harald Müller ist 95 geworden –
isarbote.de gratuliert

Grit Boettcher kam im Rollstuhl, Rolf Schimpf (der Alte) gut erholt, Christian Wolff gerne (wie alle), sein Verleger Kurt Stellfeld (Gryphon Verlag) schob ihm einen Stuhl unter - und alle applaudierten dem Geburtstagskind, dass zur Feier ins Stadtmuseum geladen hatte. Produzent Günther Rohrbach staunte: „So auszusehen, ist mit 95 nicht wirklich erlaubt!“
“Wir verneigen uns vor dir, König Artus!“ sagte Redner Eberhard Hauff und sprach damit allen Gästen aus der Seele. König Artus übrigens in Anspielung Harald Müllers Artus-Film. Harald Müller: „Die Begegnungen mit prominenten Regisseuren, Schauspielern und Autoren, und die Verbindung mit der sich rasant entwickelnden Technik, das alles waren die Voraussetzungen, unter denen ich schließlich 1969 meine eigene Firma Artus-Film gründen konnte. In alter Liebe zum Kinofilm wagte ich es in den Jahren 1976 bis 1979 in Zusammenarbeit mit dem Fernsehen und der Filmförderung, vier große Kinofilme zu machen - DAS BROT DES BÄCKERS, DIE NEUEN LEIDEN DES JUNGEN W., ZWISCHENGLEIS und DAS EINHORN - die alle internationale Anerkennung fanden und selbst jetzt, nach 25 Jahren, aufgrund ihrer Qualität und ihrer zeitlosen Thematik, eine Wiederaufführung in den Kinos erfahren.“ Das gilt im besonderen für Ostdeutschland, wo diese Filme während der DDR-Ära nicht gezeigt werden durften.

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Harald Müller und Vicky Endres. Foto: Andrea Pollak
Harald Müller und Kurt Stellfeld. Foto: Andrea Pollak

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Harald Müller und Vicky Endres. Foto: Andrea Pollak

Harald Müller und Kurt Stellfeld.
Foto: Andrea Pollak

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Thomas Rau, Jubiliar Dr. Harald Müller und Uschi Heyer. Foto: Andrea Pollak
Christian Wolff und Grit Boettcher. Foto: Andrea Pollak
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Thomas Rau, Jubiliar Dr. Harald Müller und Uschi Heyer. Foto: Andrea Pollak

Christian Wolff und Grit Boettcher. Foto: Andrea Pollak

Radio Arabella in isarbote.de
Grit Boettcher. Foto: Andrea Pollak
Grit Boettcher begrüßt den Jubilar. Foto: Andrea Pollak

Grit Boettcher begrüßt den Jubilar.
Foto: Andrea Pollak

Grit Boettcher.
Foto: Andrea Polla
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Günther Rohrbach.
Foto: Andrea Pollak

Günther Rohrbach. Foto: Andrea Pollak

Michaela Merten, Pierre Franckh, Der ganz alltägliche BeziehungswahnsinnWarum Männer und Frauen sich nicht verstehen – und dennoch lieben ...
Michaela Merten, Pierre Franckh, Der ganz alltägliche Beziehungswahnsinn

Michaela Merten und Pierre Franckh, ein in Beruf und Leben erfolgreiches, prominentes Paar, haben ein ganz besonderes Beziehungsbuch geschrieben: Mit Witz, Charme und Esprit skizzieren sie aus weiblicher und aus männlicher Sicht den ganz alltäglichen Beziehungswahnsinn – von Kochen, Einrichten und Zusammenziehen über Schnarchen, Tanzen und Eifersucht bis hin zu Treue, Sex und Heiraten. Die Autoren spielen mit Klischees und räumen mit Vorurteilen auf – sehr witzig, manchmal auch nachdenklich, und immer mit einem liebevollen Augenzwinkern. Viele Aha-Erlebnisse sind vorprogrammiert – und am Ende die „überraschende“ Erkenntnis, dass Männer und Frauen sich zwar nicht verstehen, aber dennoch miteinander glücklich werden können.
Michaela Merten ist seit 20 Jahren eine feste Größe in Film und Fernsehen. Nach ihrer Schauspielausbildung am berühmten Max-Reinhardt-Seminar in Wien trat sie in vielen namhaften Schauspielhäusern auf. Daneben hat sie sich als Moderatorin, Referentin und Buchautorin einen Namen gemacht. Seit 15 Jahren ist sie glücklich mit Pierre Franckh verheiratet und lebt mit ihm in München. Dies ist ihr erstes gemeinsames Buch. Pierre Franckh war bereits als Kind ein TV-Star. Er hat in über 300 Filmen mitgewirkt und im Jahr 2000 mit Und das ist erst der Anfang sein Regiedebüt gegeben. Seine Bücher über Liebe, Sex und Beziehungen befinden sich regelmäßig unter den Bestsellern. Seit 15 Jahren ist er glücklich mit Michaela Merten und lebt mit ihr in München. Dies ist hoffentlich nicht ihr letztes gemeinsames Buch.
Michaela Merten, Pierre Franckh, Der ganz alltägliche Beziehungswahnsinn, Ariston im Heinrich Hugendubel Verlag (
www.hugendubel-verlag.de), 224 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-7205-4000-1, 14.95 Euro.

Michaela Merten und Pierre Franckh

Michaela Merten und Pierre Franckh.

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Kurt Stellfeld, Maja Grassinger, Horst Jüssen und Peter Grassinger. Foto: Andrea Pollak

Kurt Stellfeld, Maja Grassinger, Horst Jüssen und Peter Grassinger. Foto: Andrea Pollak

Horst Jüssen liest (beinahe) aus Joseph Satan
Der Schauspieler hat ein Buch über Goebbels geschrieben

Proppenvoll war es im Allotriakeller im Künstlerhaus München. Verleger Kurt Stellfeld (www.gryphon-verlag.de) hatte geladen zur Buchpräsentation in Anwesenheit des Autors mit Lesung und Empfang. Doch im Kreise von Horst Jüssens Freunde aus der Münchner Prominenten-Szene kam alles ganz anders.
Hörst Jüssen: „Erst hatte ich vor, aus dem Buch zu lesen, aber dann habe ich mich entschlossen, mit Ihnen über die Gründe zu sprechen, die mich veranlasst haben, dieses Buch zu schreiben.“ Mit „Joseph Satan“ will Jüssen die „Demaskierung von immer noch verehrten Idolen“ betrieben und „die Banalität des Bösen im Allgemeinen“ aufzeigen. Joseph Satan deckt die Gründe und Gefühle eines von Ehrgeiz und Hass zerfressenen Intellektuellen auf, indem es dessen Familienverhältnisse, seinen Werdegang und seine letzten Stunden anhand von Quellen, Auszügen aus Tagebüchern und Hintergrundinformationen dokumentiert. Eine Mischung aus Fakt und Fiktion, Alltags- und Ereignisgeschichte, gut recherchierten Tatsachen und unterhaltenden, anekdotischen Passagen. Farbige, auch psychologisch überzeugende Bilder runden die Zusammenschau von Politischem, Persönlichem und Ideologischem ab. Jüssen schließt sendungsbewusst: „Das Einzige, was ich mir für Joseph Satan wünsche, ist, dass dieses Buch jedem Neo-Nazi in die Hand gedrückt wird. Wenn dann auch nur einige von denen ihre Meinung überdenken, ist das allemal besser als zu schweigen.“ Applaus.

Lena Valeitis und Horst Jüssen. Foto: Andrea Pollak
Cosima von Borsody mit ihrer Mama Alwy Becker. Foto: Andrea Pollak

Cosima von Borsody mit ihrer Mama Alwy Becker. Foto: Andrea Pollak

Lena Valeitis und Horst Jüssen. Foto: Andrea Pollak

Gisela Hahn und Rainer Bock. Foto: Andrea Pollak

Gisela Hahn und Rainer Bock. Foto: Andrea Pollak

Rolf Kuhsiek und Ricci Hohlt. Foto: Andrea Pollak

Rolf Kuhsiek und Ricci Hohlt. Foto: Andrea Pollak
Laura Janson. Foto: Andrea Pollak
Hella Janson mit Tochter Laura. Foto: Andrea Pollak

Hella Janson mit Tochter Laura. Foto: Andrea Pollak

Laura Janson.
Foto: Andrea Pollak

Oberst a.D. Jost Gudelius und Schriftstellerin Dr. Claudia Gudelius. Foto: Andrea Pollak

Oberst a.D. Jost Gudelius und Schriftstellerin
Dr. Claudia Gudelius. Foto: Andrea Pollak

Horst Jüssen.
Foto: Andrea Pollak

Prinzessin Uschi zu Hohenlohe und Gatte Peter. Foto: Andrea Pollak

Prinzessin Uschi zu Hohenlohe und Gatte Peter. Foto: Andrea Pollak

Manfred Schnelldorfer und Freundin Dorette Sass. Foto: Andrea Pollak

Manfred Schnelldorfer und Freundin Dorette Sass. Foto: Andrea Pollak

Horst Jüssen. Foto: Andrea Pollak

Irene Dische, LiebenLesung am 7. März im Literaturhaus München
Irene Dische, Lieben

Vierundzwanzig Liebesgeschichten mit unerhörten Wendungen und überraschendem Ende. Zwölfmal gehen sie gut aus und zwölfmal traurig. Dazu ein Drama in einem Akt. Und eine sehr persönliche Liebeserklärung.
Ein junger Mann liebt seine frisch angetraute Ehefrau so sehr, dass er sie um jeden Preis mit nach Amerika nehmen will, obwohl sie keine Aufenthaltsgenehmigung erhält. Anton liebt seinen Stallhasen und kann es auch in schweren Zeiten nicht zulassen, dass er als Weihnachtsbraten endet; lieber opfert der Junge seinen rechten Arm. Seozeres liebt sich selbst am meisten, er hält sich für Humphrey Bogart und findet zum guteIrene Dischen Schluss die Rolle seines Lebens als Gemüseverkäufer. Huseyn dagegen fühlt sich für die Ehre der Familie verantwortlich und erschießt den Liebhaber seiner Tochter, bevor er sich aus Dummheit selbst ans Messer liefert. Liebe existiert in vielen Varianten und treibt groteske Blüten: In diesem Ausnahmezustand werden Heldentaten und Verbrechen begangen, und manches Mal wird sogar ein Pakt mit dem Teufel geschlossen. Ob es glücklich oder traurig ür uns endet, hängt oft nur von einer winzigen Drehung des Schicksals ab. Zart und grotesk, berührend und bestürzend erzählt Irene Dische Geschichten über das ganz große Gefühl, das uns lebenslänglich umtreibt, das uns beglückt, durcheinanderbringt und vielleicht sogar zerstört. Irene Dische hat aus wahren Begegnungen und Begebenheiten kunst- und humorvoll eine Kulturgeschichte der Liebe komponiert.
Ein Buch, das ähnlich besticht wie Irene Disches fulminanter Romanerfolg Großmama packt aus: durch seinen Witz und seine Zärtlichkeiten und den »literarisch gekonnten Gestus unbekümmerter Frechheit« (Michael Naumann in der ZEIT). Irene Dische wurde in New York geboren und lebt heute in Berlin und Rhinebeck. Zuletzt erschienen bei Hoffmann und Campe Ein Job (2000), Großmama packt aus (2005) und die Neuausgabe ihres Debüts Fromme Lügen (2007). Irene Dische, Lieben, Erzählungen, (
www.hoffmann-und-campe.de), 288 Seiten, gebunden, ISBN 3-455-40012-4, 19,95 Euro.
Lesung Mittwoch, 7. März, 20 Uhr, Literaturhaus München am Salvatorplatz 1, Kartenvorbestellung unter Tel. 089-2800135.

 

 

Hermine König, Das große Jahrbuch für KinderEine Schatzkiste voll Wissen und kreativen Ideen
Hermine König, Das große Jahrbuch für Kinder

Muss man haben. Nicht nur für Kinder. Das Jahr neu kennenlernen – und strukturieren. Das gibt ein gutes Gefühl!
Mit seiner einzigartigen Vielfalt von Anregungen bleibt das große Jahresbuch von Hermine König unübertroffen: Seit vielen Jahren begleitet es Kinder und Erwachsene durch den ganzen Jahreskreis – mit all seinen Festen und Bräuchen. Das Jahresbuch hat seinen Platz in Familien genauso wie in Kindergärten und Schulen. Die Neuausgabe 2007 bietet:
- ein neues Layout: modern, übersichtlich und abwechslungsreich,
- kräftige Farben zur leichteren Orientierung für die Kinder,
- eine große Anzahl neuer bunter Illustrationen,
- neue Lieder, Gedichte und Geschichten,
- die bewährte Zusammenstellung von kindgerechten Sachtexten, Legenden aus alter Zeit, Gebeten, Tipps zum Basteln, Spielen, Backen und vieles mehr.
Eine Schatzkiste voll mit altem Wissen und kreativen neuen Ideen – ein einmaliges Geschenk, besonders zur Erstkommunion. Hermine König, Das große Jahrbuch für Kinder, Kösel Verlag (
www.koesel.de), 360 Seiten illustr. v. Eva Amode, ISBN 9783466367474, 25 Euro.

 

 

Katharina Rücker-Weininger, Vom Leben auf dem LandSehnsuchts-Buch!
Katharina Rücker-Weininger, Vom Leben auf dem Land

Da bekommen Städter diesen Blick und wenn man sie in diesem Augenblick fragen würde, würden sie sofort und ohne auch nur einen Moment zu überlegen aufs Land ziehen wollen. Städter blättern dann nämlich in diesem Buch „Vom Leben auf dem Land“ und bekommen eine tiefe Sehnsucht.
Dieses großformatige Buch ist eine Hommage an das Leben mit Tieren auf dem Lande. In einer einzigartigen Kombination aus Text und Bild erfahren Tier- und Kunstliebhaber Liebens- und Wissenswertes, sie werden unterhalten, zum Schmunzeln gebracht, manchmal gar zu Tränen gerührt. Wunderschöne Aquarelle laden zum Verweilen ein, wenn die Autorin ihre Hannoveraner-Stute, aber auch Quarterhorses und Isländer, ihre Weimaranerhündin und die drei Kater gekonnt in Szene setzt. Begegnungen mit Pferden, Hunden und anderen Haustieren, die für den Betrachter mit Sicherheit unvergesslich bleiben werden.
Katharina Rücker-Weininger, Vom Leben auf dem Land, Müller Rüschlikon Verlag (
www.paul-pietsch-verlage.de), 192 Seiten, 370 Farbabbildungen, Schutzumschlag,
ISBN 3-275-01538-9, 49,90 Euro.

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Diese Woche ist schmökern angesagt –
mit 5 Thrillern der Extraklasse

Thomas Thiemeyer, Magma
Irdisches, kosmisches und geistiges Feuer
Thomas Thiemeyer, Magma

Von der ersten Seite an fängt man Feuer. Kein Wunder, denn es geht im irdisches, kosmisches und geistiges Feuer, so atemberaubend, dass man wie im Fieber die Nacht durchliest!
Ein verschwundener Forscher, mysteriöse Gebilde aus Stein, ein Zeichen am Himmel – die Geologin Ella Jordan steht vor einem Rätsel. Als sie sich zum tiefsten Punkt der Erde hinunterwagt, scheinen die zusammenhanglosen Ereignisse einen schrecklichen Sinn zu ergeben. Aus dem Marianengraben dringen Signale an die Oberfläche, die viel zu regelmäßig sind, um natürlichen Ursprungs zu sein. Mit einem U-Boot tauchen Ella und der Wissenschaftler Konrad Martin zum untersten Bereich des Grabens, der Challenger Tiefe, die die Quelle der Störung zu sein scheint. Dort entdecken sie eine riesige Steinkugel, hart wie Diamant, widerstandsfähig gegenüber allen Messmethoden. Plötzlich werden neue Signale empfangen: zuerst aus der Region des Nordkaps, dann aus Australien bis hinunter zur Antarktis. Ella und Konrad reisen um die ganze Welt und stoßen überall auf dieselben rätselhaften Gebilde aus Stein. Mit einem Mal beginnen sich die Signale aller Kugeln zu synchronisieren, ihre seismischen Wellen erzeugen auf der ganzen Welt Erdbeben und Vulkanausbrüche – Ella arbeitet wie besessen an einer Lösung, doch der Countdown läuft …
Thomas Thiemeyer, geboren 1963, ist vielseiting begabt: Er arbeitet erfolgreich als Illustrator, Jugendbuchautor und freier Künstler. Und seit "Medusa" und "Reptilia" gehört er zur ersten Reihe der Thriller-Autoren. Thomas Thiemeyer, Magma, Knaur Verlag (
www.droemer-knaur.de), 528 Seiten, ISBN 3-426-66213-2, 18,90 Euro.

 

 

Chelsea Cain, FurieWer tot sein will, muss leiden!
Chelsea Cain, Furie

Liebesromanze, die alle Illusionen zerstört, Thriller, der die Nackenhaare zu Berge stehen lässt, und nach haarsträubenden Begebenheiten, die zu lesen man den Leser besser selbst überlässt, obsiegt die Liebe doch. Gott sei Dank, seufzt man am Ende dieses Buches auf, dass man natürlich auch in einem Zug durchgelesen hat.
Nur der grausamen Willkür von Gretchen Lowell verdankt Archie Sheridan, dass er noch lebt. Nachdem er die eiskalte Serienmörderin jahrelang gejagt hat, wird der Detective selbst ihr Opfer und erleidet in ihren Händen unvorstellbare Qualen. Doch in letzter Sekunde rettet sie sein Leben und stellt sich der Polizei. Seitdem folgt Archie jeden Sonntag dem gleichen zerstörerischen Ritual: Er erhöht seine Dosis Psychopharmaka und fährt zu Gretchen, die ihm im Gefängnis nach und nach die Namen ihrer Opfer und die Leichenfundorte verrät. Doch da ist noch etwas, das ihn zu der aufregend schönen Frau treibt und weswegen er sogar seine Familie verlassen hat ... Als erneut ein Serienmörder in Portland auftaucht und Sheridan die Fahndung übernimmt, hofft er, dadurch seine Obsession in den Griff zu bekommen. Viel zu spät erkennt er: Gretchens Netz reicht weiter als vermutet.
Chelsea Cain, geboren 1972, verbrachte ihre Kindheit als Tochter von Hippie-Eltern auf einer Farm in Iowa. Sie studierte Politikwissenschaft und Journalismus und arbeitet als freie Autorin. Nach einigen preisgekrönten Jugendbüchern ist "Furie" ihr Debüt im Thriller-Genre. Chelsea Cain lebt in Portland, Oregon.
Chelsea Cain, Furie, Limes Verlag (
www.randomhouse.de), 384 Seiten,
ISBN 978-3-8090-2530-6, 19,95 Euro.

 

 

Joe Hill, BlindAlle guten Geister stehen uns bei!
Joe Hill, Blind

Dass es im bekanntesten Versteigerungshaus des Internets wirklich alles gibt, glaubt man unbesehen nach diesem Thriller. Doch will man es auch haben? Dieses Buch auf jeden Fall, denn es ist seinen Preis jede einzelne Seite wert – und das ohne Limit.
Rockstar Judas Coyne sammelt makabre Dinge: eine gebrauchte Henkersschlinge, ein Kochbuch für Kannibalen, einen Snuff-Film ... Als bei einer Internetauktion der Geist eines kürzlich Verstorbenen angeboten wird, zögert er deshalb nicht lang und klickt auf »Sofort kaufen«. Als Beleg für das Geschäft kommt per Post in einer herzförmigen schwarzen Schachtel der Sonntagsanzug des Toten. Auf grauenhafte Weise erfährt Judas, dass es sich bei der Sache mit dem Geist mitnichten um einen Scherz handelt – er ist echt und sinnt auf Rache! Für Judas Coyne beginnt ein Horrortrip. Joe Hill wurde 1972 in Neuengland geboren. Nach dem College begann er mit dem Schreiben. Für seine Kurzgeschichten, die in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien erschienen, wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Ray Bradbury Fellowship" und dem "Bram Stoker Award". 2006 erhielt er den renommierten "World Fantasy Award". Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in New Hampshire. "Blind" ist sein erster Roman. Mit Joe Hill gewinnt die Horrorliteratur eine vielversprechende neue Stimme. Die Buchrechte an seinem Erstlingsroman „Blind“ wurden auf Anhieb in 20 Länder verkauft; Warner Bros. hat sich bereits die Filmrechte an diesem Thriller des Übernatürlichen gesichert.
Joe Hill, Blind, Heyne Verlag (
www.randomhouse.de), 432 Seiten,
ISBN 978-3-453-26546-2, 19,95 Euro.

 

 

Michael Crichton, NextJedem Tierchen sein Nierchen!
Michael Crichton, Next

Wenn einem sein eigener Körper nicht mehr gehört, weil damit eine Menge Geld zu verdienen ist, dann hat man das Gefühl, das kann jeden Augenblick Wahrheit werden. Michael Crichton zeigt, was man der Ware Mensch alles machbar ist – und das so eindringlich, dass man sich manchmal kratzt, um sich zu vergewissern, dass man nicht träumt. Oder ob man noch einen Körper hat.
3 Milliarden Dollar sind Frank Burnets Zellen wert. 3 Milliarden, von denen kein einziger Cent in seine Tasche fließen wird. Denn Burnet, gerade vom Knochenmarkkrebs geheilt, ist auf hinterhältige Weise von der Universitätsklinik in Los Angeles betrogen worden. Die Forscher entwickelten aus seinen Immunzellen eine Zelllinie, die zum Sieg über den Krebs beiträgt. Für viel Geld verkaufte die University of California die Rechte an dieser Zelllinie an BioGen Research Inc., ohne Frank Burnets Einverständnis einzuholen. Wütend zieht er nun gegen das Unternehmen vor Gericht – erhält aber nicht Recht.
Eines Tages sind plötzlich alle Burnet-Zelllinien im Labor der BioGen kontaminiert. Damit steht die Firma vor dem finanziellen Ruin. Steckt Frank Burnet hinter diesem Anschlag? Oder versucht ein skrupelloser Konkurrent das Unternehmen vom Biotech-Spielfeld zu verdrängen? Nur eine einzige Chance hat der Geschäftsführer Rick Diehl, um die BioGen vor dem Konkurs zu bewahren: Er muss Burnet noch einmal Gewebe entnehmen, doch da befindet der sich schon auf der Flucht … Michael Crichton holt in NEXT die Zukunft in unsere Gegenwart – und zeichnet das schockierende Porträt einer Gesellschaft, in der die Wahrung der körperlichen Unversehrtheit kein Grundrecht mehr ist.
Michael Crichton wurde 1942 in Chicago geboren und studierte in Harvard Medizin. Crichton, der seit Mitte der sechziger Jahre Romane schreibt, verquickt immer neueste Erkenntnisse aus Naturwissenschaft, Medizin und Technik mit rasanter Handlung. Das brachte ihm den Titel "Vater des Techno-Thrillers" ein. Seine Romane - "Jurassic Park", "Enthüllung", "Die Wiege der Sonne", um nur einige seiner bedeutendsten zu nennen - wurden auch als Filme weltweite Erfolge. Für die international erfolgreiche Serie "Emergency Room" schrieb er das Drehbuch.
Michael Crichton, Next, Blessing Verlag (
www.randomhouse.de), 544 Seiten,
ISBN 978-3-89667-337-4, 22,95 Euro.

 

 

Richard A. Clarke, BreakpointLesungen am 20. März in Stuttgart (Deutsch-Amerikanisches Zentrum) und am 21. März in München (Amerika Haus)
Richard A. Clarke, Breakpoint

Was alles möglich ist, man glaubt es kaum. Und doch kann man sich diesem Thriller nicht entziehen. Spannend und informativ, eine Lese-Muss!
Die USA – das bestgeschützte Land im Kampf gegen den Terror? Verheerende Bombenanschläge verweisen diese Überzeugung ins Reich des Aberglaubens. Die Terrorakte treffen Amerika an seiner Achillesferse, denn sie zerstören den Zugang zum Internet. Susan Connor vom Nachrichtendienst IAC stößt bei den fieberhaften Ermittlungen auf ein hoch explosives Komplott. Amerika abgeschnitten vom Rest der Welt, die Wirtschaft schwer getroffen, US-Militäreinheiten im Ausland kaum noch zu steuern: Die Bombenanschläge auf Internet-Relaisstationen an der Ostküste beschwören eine politische und ökonomische Katastrophe herauf. Eine Drohgebärde Chinas, damit die USA ihrem Bündnispartner Taiwan bei den Unabhängigkeitsbestrebungen die Unterstützung entziehen? Oder die Tat von militanten »Transhumanismus«-Gegnern, die verhindern wollen, dass Gen- und Nanotechnik die gottgegebene Ausstattung des Menschen verändern? Während Susan Connor und ihre Geheimdienstkollegen unter Hochdruck in alle Richtungen ermitteln, spitzt sich die politische Situation unerwartet und dramatisch zu.
Richard A. Clarke, geboren 1951 in Pennsylvania, war mehr als drei Jahrzehnte lang im Weißen Haus, im State Department und im Pentagon als Berater für vier US-Präsidenten tätig. In den Stunden nach den Terroranschlägen des 11. September leitete Clarke den Krisenstab des Weißen Hauses. Im März 2003 schied er auf eigenen Wunsch aus der Bush-Regierung aus und veröffentlichte 2004 den Aufsehen erregenden Bestseller »Against All Enemies«. 2005 feierte er mit seinem ersten Geheimdienst-Thriller »The Scorpion´s Gate« einen weiteren großen Erfolg. Richard A. Clarke lebt in Arlington, Virginia.
Richard A. Clarke, Breakpoint, Hoffmann und Campe (
www.hoffmann-und-campe.de),
316 Seiten, ISBN 3-455-40031-1, 19,95 Euro.

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Pablo De Santis, Die sechste LaterneDie Welt als steingewordener Schauer
Pablo De Santis,
Die sechste Laterne

Die Welt als Architektur, der Gedanke ist ja nichts Neues. Ebenso, dass am Anfang das Wort war. Wenn beides zusammen trifft, dazu noch eine Prise Verbrechen und eine größere Phantastik kommt, dann ist das Lesevergnügen und geistreiche Erbauung in einem. Und man lehnt sich mit einem wohligen Schauer mit der „Sechsten Laterne“ zurück und genießt die Erleuchtung, die gelegentlich auch ein Irrlicht ist, das aber nicht in die Irre, sondern zu neuen Horizonten führt.
Als der junge Italiener Silvio Balestri 1914 nach New York auswandert, wird er von einem einzigen Gedanken beherrscht: Er will einen zweiten Turm zu Babel bauen. Jahrelang arbeitet er Nacht für Nacht an den Plänen. Als seine Frau einfach verschwindet, bemerkt er dies kaum. Während Balestri das innerste Geheimnis der Baukunst ergründet, heuert ihn ein Architekturbüro für die Lösung eines scheinbar ganz profanen Geheimnisses an: Die New Yorker Architekturbüros stehen in einem gnadenlosen Wettkampf um den höchsten und modernsten Wolkenkratzer der Welt. Jede neue Idee wird sogleich der Konkurrenz in die Hände gespielt. Balestri soll das Leck finden. Die Aufgabe führt ihn in ein unentwirrbares Geflecht aus Intrigen und schließlich zu dem Geheimbund Die sechste Laterne. Pablo De Santis, Die sechste Laterne, Unionsverlag (
www.unionsverlag.com),
256 Seiten, ISBN 3-293-00372-9, 19,90 Euro.

 

 

Dean Koontz, TodesregenTanz den Apocalypso – und das mit Vergnügen
Dean Koontz, Todesregen

Atemlos, fassungslos, was ist da los? Dieses Buch verschlingt man in einem Zug von Anfang bis Ende. Und fragt sich dann: Kann das alles wahr sein? Natürlich nicht. Hofft man. Aber das Grauen ist so himmlisch, dass man sich ihm gerne mit allen Poren hingibt. In die hoffentlich niemals der Todesregen eindringt.
Es beginnt mit endlosem Regen. Dann fällt der Fernseher aus, das Telefon, das Internet, schließlich der Strom. Und dann verschwinden Leute. Zu Tausenden und Abertausenden. Hat eine fremde Macht die Erde übernommen? Als Molly und Neil vom dauernden Trommeln des Regens aufwachen, ist die Welt nicht mehr wie zuvor. Von überall werden mysteriöse Wetterphänomene gemeldet, dann brechen sämtliche Kommunikationsnetze zusammen. Als auch noch der Strom ausfällt, machen sich Molly und Neil auf den Weg in die Stadt, um ein klareres Bild von der Katastrophe zu bekommen. Geisterhafter Nebel erfüllt die Straßen, es flackern merkwürdige Lichtzeichen, und durch die Stille dringen grausige Schreckensrufe. Eine unendlich böse und den Menschen weit überlegene Macht bedrängt die Erde und beginnt einen grässlichen Vernichtungsfeldzug, dem alles Lebende zum Opfer fällt. Verzweifelt schließen Molly und Neil sich auf der Suche nach einem Ausweg mit anderen Flüchtigen zusammen. Doch wo kann Rettung zu finden sein, wenn das Böse überall lauert?
Dean Koontz, Todesregen, Heyne (
www.randomhouse.de), Gebundenes Buch, 400 Seiten, ISBN 978-3-453-01675-0, 19,95 Euro.

 

 

Edain McCoy, OstaraOstern ein bisschen anders
Edain McCoy, Ostara

Das ideale Buch zu und über Ostern, aber auch über Frühlings-Riten ganz allgemein und in den magischen Traditionen der Weltkulturen. Esoterisch, handlich, informativ, preis- und lesenswert.
Edain McCoy zeigt die Verbindung zwischen dem Osterfest und den Frühlingsfesten der heidnischen Traditionen. Ihr Buch erklärt das Fest der Fruchtbarkeit als Zeit der Balance zwischen Licht und Dunkelheit, in der wir besondere Aspekte unserer eigenen Spiritualität entdecken und ausleben können. Wie in den anderen Büchern zu den Hexenfesten finden sich auch hier Rituale, Sprüche, Rezepte, Bräuche und Traditionen für den magischen Umgang mit dem Frühlingsfest. Als Historikerin und heidnisch-keltische Priesterin verwebt Edain McCoy geschichtliches Wissen und persönliche Erfahrung zu einem lebendigen Panorama weiblicher keltischer Traditionen und erschließt die alten Mythen, Rituale und Symbole für die moderne Frau. Aus ihrem geheimnisvollen Kessel der Transformation schöpft die keltische Zauberin Weisheit und Wissen, Kraft und Stärke, Mut und Selbstbewusstsein - und verbindet so die Gegensätze der Welt zu neuem Leben. Übrigens: im wirklichen Leben ist die Autorin Börsenmaklerin.
Edain McCoy, Ostara, Ullstein Taschenbuch (
www.ullstein-taschenbuch.de),
ISBN 3548743323, 8,95 Euro.

 

 

Catherine Webb, LuciferSympathy for the Devil
Catherine Webb,
Lucifer – Träger des Lichts

Eine andere Sicht der Dinge. Teuflisch gut. Übrigens: Er ist der Gute. Und der Krieg zwischen Himmel, Hölle und Erde hat gerade erst begonnen.
Er nennt sich Sam. Er arbeitet als Teilzeit-Bibliothekar an einem Londoner College und als Übersetzer obskurer alter Texte. Doch daneben hat Sam Linnfer noch andere Namen und andere Identitäten. In Frankreich kennt man ihn als Luc Satise, in Deutschland als Sebastian Teufel und in der Hölle als Satan, Fürst der Finsternis. Außerdem ist er unsterblich und ein Sohn von Vater Zeit. Und sein wirklicher Name von einst ist Lucifer, Träger des Lichts. Er ist der, den wir als den Teufel kennen. Doch es gibt da einen kleinen, entscheidenden Unterschied.
Catherine Webb, Lucifer – Träger des Lichts, Bastei Lübbe Taschenbuch (
www.luebbe.de), ISBN 3-404-20564-2, 7,95 Euro.

 

 

Robert Finn, TributNichts ist umsonst auf dieser Welt
Robert Finn, Tribut

Sam Spade trifft auf Lara Croft – und das Ergebnis ist fantastisch und jenseits aller Vorstellungskraft! Lesen, staunen und auf eine Fortsetzung hoffen!
Wenn ein hartgesottener Versicherungsdetektiv und eine spröde Wissenschaftlerin auf die Jagd nach einem mächtigen chinesischen Amulett gehen, das übernatürliche Fähigkeiten verleiht und das zugleich so geheim ist, dass es nicht mal Zeichnungen davon gibt, dann ist das nicht nur ein gefährliches Abenteuer, sondern auch ein subtiler Spaß.
Ausgangspunkt ist ein ungewöhnlich brutaler Einbruch in einem Londoner Büro, bei dem zwei Täter tot zurückbleiben, während der dritte auf rätselhafte Weise entkommt, und ein geheimnisvolles Vermächtnis, das unerhörte Rituale beschreibt. David und Susan riskieren ihr Leben, um das gestohlene Amulett zu beschaffen, denn die Beraubten sind höchst bedrohliche Männer, die nicht mit sich spaßen lassen.
Robert Finn, Tribut, Deutscher Taschenbuch Verlag (
www.dtv.de), 416 Seiten,
Deutsche Erstausgabe, ISBN 978-3-423-20972-4, 9,90 Euro.

 

 

Jeff Abbott, Total PanicWer kennt schon seine Eltern!
Jeff Abbott, Total Panic

Ein Tour de Force, immer am Rande des Möglichen, immer elektrisierend. Spannend bis zum geht nicht mehr.
Ein Thriller, der garantiert schlaflose Nächte beschert: Atemlos versucht ein Mann seinen Jägern zu entkommen - und herauszufinden, wer er wirklich ist.
Alles läuft gut für Evan Casher, einen jungen Dokumentarfilmer. Seine Geschäfte gehen glänzend, seine neue Freundin Carrie ist ein Glücksgriff. Da ruft ihn seine Mutter überraschend an und bittet ihn, sofort nach Hause zu kommen. Er lässt alles stehen und liegen. Doch er kommt zu spät: Seine Mutter wurde ermordet. Als er selbst nur knapp einem Anschlag entgeht, wird er mit einer grausamen Wahrheit konfrontiert: Sein ganzes Leben basiert auf einer Lüge. Seine Eltern gehörten zu einem Spionagering und wurden eliminiert. Nun ist die Jagd auf Evan eröffnet.
Jeff Abbott ist einer der neuen, erfolgreichen Stars des Genre in den USA. Er hat dort bisher sieben Romane veröffentlicht und lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Austin.
Jeff Abbott, Total Panic, Rütten & Loening (
www.aufbau-verlag.de), 377 Seiten,
ISBN 978-3-352-00743-9, 18,95 Euro.

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Dave Freedman, CreatureWir sind nicht allein!
Dave Freedman, Creature

Da kann einem Angst und Bang werden – ein schaurig-schönes Lesevergnügen!
Sie kommen aus der Tiefsee. Keiner hat sie je zuvor gesehen. Sie sind gefährlich. Tödlich. Und auf der Suche nach neuem Lebensraum. Für die Forscher, die sich auf die Spuren der Killerrochen heften, wird ein Alptraum wahr … So könnte es sein: ein hervorragend recherchiertes und atemberaubend spannendes Horrorszenario.
Dave Freedman, Creature, Ullstein Taschenbuch (
www.ullstein-buchverlage.de), 544 Seiten, ISBN 3548266924,
8,95 Euro.

 

 

Rainer Schoch, Saurier – Expedition in die UrzeitSie waren vor uns da!
Rainer Schoch, Saurier – Expedition in die Urzeit

Wer nichts von phantastischen Theorien hält, sondern entspannt und kompetent in das Leben der Saurier versinken will, liegt hier richtig.
ie Saurier waren die Herrscher der urzeitlichen Erde. Vom Fischsaurier über den Raubsaurier bis zum Flugsaurier erfüllten sie alle Lebensräume. Die vielfältigen Spuren, die sie hinterlassen haben, werden in diesem Band zum Leben erweckt. Dabei wirken die Rekonstruktionen so »lebendig«, als würde man dem tatsächlichen Lebewesen Auge in Auge gegenüber stehen. Paläontologen erschließen aus den Fundumständen einzelner Knochen oder Abdrücke ganze Szenen, wie es zum Tod gerade dieses Sauriers in dieser urweltlichen Landschaft kam.
Das Buch lässt damit auch Laien an der neuesten paläontologischen Forschung über Saurier teilhaben und erweckt die Ergebnisse dieser Forschung in farbigen Abbildungen und Fotos zum Leben.
Rainer Schoch, Saurier – Expedition in die Urzeit, Thorbecke Verlag (
www.thorbecke.de),
136 Seten, zahlreiche farbige Abb., gebunden, ISBN 978-3-7995-9089-1, 19,90 Euro.

 

 

Das Hornbach Projekt-BuchEs gibt immer was zu tun
Das Hornbach Projekt-Buch

Wenn die Frühlingsgefühle beim Manne erwachen, ist das genau das richtige Buch. Denn selbst ist der Mann – dabei geht es, wie Sie richtig vermutet haben, um den Mann als Schöpfer seiner kleinen bescheidenen Welt. Dieses fundamentale Werk versorgt ihn mit den Handreichungen, das selbst Schöpfer mit zwei linken Händen vor der Welt dastehen wie eine Eins.
"Mit Hornbach wird gebaut und nicht gebastelt." Wer zu Hornbach kommt, dem werden nicht Heimwerkerartikel verkauft, sondern dem wird geholfen, ein Projekt erfolgreich zu realisieren.Es werden vorranging Männer und Frauen angesprochen, die größere (Um)bauvorhaben (Holzterrasse, Bad-Renovierung, Carport etc.) planen.
Großmengen-Verfügbarkeit ist daher genauso selbstverständlich wie kompetente Beratung. Dieser Firmenphilosophie entspricht das 648 Seiten umfassende Hornbach-Projektbuch "Es gibt immer was zu tun", das in Kooperation mit Callwey erscheint.
Das Hornbach Projekt-Buch, Callwey Verlag (
www.callwey.de), Gebunden im Schuber,
648 Seiten, 3000 Abbildungen, Format: 21 x 28 cm, ISBN 978-3-7667-1708-5, 24,99 Euro.

 

 

Tiddy Rowan, Wohnen mit KunstSo ist Wohnen keine Kunst!
Tiddy Rowan,
Wohnen mit Kunst

Schönes Wohnen ist wirklich keine Kunst – nicht mit dieser formidablen Handreichung!
Jeder Mensch ist ein Künstler – das wissen wir schon länger. Aber jeder Mensch ist auch ein Sammler. Was wäre unsere Wohnung ohne unsere kleinen Schätze, ohne Erinnerungsstücke, ohne Fotografien und ohne die Kunstwerke, die wir gekauft haben oder die uns geschenkt wurden? Kunst mit der wir uns umgeben muss zu unserer Wohnumgebung passen. Nicht jede Kunst passt in jeden Raum, nicht jede Kunst passt zu uns.
Wie man an Schönes und Dekoratives gelangt, wie man die Dinge, die man bereits besitzt in Szene setzt, welche Kunst zu einem passt, wie man Kunstwerke ohne großen Aufwand erwirbt und wie man sein eigenes Kunstprofil entwickeln kann, zeigt die Expertin Tiddy Rowan in diesem reich bebilderten Buch.
Tiddy Rowan, Wohnen mit Kunst, Callwey Verlag (
www.callwey.de), 192 Seiten,
250 Abbildungen, ISBN 978-3-7667-1695-8, 46 Euro.

 

 

Sergej Lukianenko, SpektrumPhantastischer Realismus bzw. besser
bzw. russisch eben!
Sergej Lukianenko, Spektrum

Manchmal fehlen einem die Worte. Gott sei Dank. Denn das würde nur ablenken vom Schmökern in diesem fabelhaften Wälzer – Welten ohne Ende, aber mit russischer Seele.
Als die Menschen eines Tages ein von Außerirdischen installiertes Teleportationssystem entdecken, beginnt für Privatdetektiv Martin Dugin das Abenteuer seines Lebens: Denn dieses System ermöglicht es, in Sekunden die Abgründe zwischen den Planeten der Galaxis zu überwinden. Eine perfekte Möglichkeit also für jene, die den Zuständen auf der Erde entfliehen wollen – aus welchen Gründen auch immer … vom Autor der Bestseller „Wächter der Nacht“ und „Wächter des Tages“ – das mehrfach preisgekrönte Science-Fiction-Meisterwerk. Ein atemberaubender Trip durch die Galaxis, mit dem Sergej Lukianenko seinen Ruhm als bester russischer Fantastik-Autor der Gegenwart begründete.
Sergej Lukianenko, Spektrum, Heyne Paperback (
www.randomhouse.de), 704 Seiten,
ISBN 978-3-453-52233-6, 14 Euro.

 

 

Shanna Swendson, Hex and the CityGelesen von unserer Mitarbeiterin Anna Heinz
Shanna Swendson,
Hex and the City

Ein "zauberhaftes" Lesevergnügen - im zweifachen Wortsinn, das ist "Hex and the City". Was wie eine (durchschnittliche) Version von Sex and the City beginnt, entwickelt sich bald zu einer Geschichte voller Romantik und Magie. Mit Witz und Charme verwebt die Autorin eine magische Welt mit dem hektischen Leben in der Metropole. Märchen wie der "Froschkönig" bekommen so eine ganz andere und liebevolle Bedeutung. Die Autorin stellt die Erwartungen der Leser auf den Kopf, denn die "normale" Katie Chandler soll die Welt retten. Wirklich schade, dass nach 383 Seiten schon Schluss war. Denn das Ende ist offen ... Eine nette Leseunterhaltung für ruhige Leseabende!
Katie Chandler, Mitte zwanzig, kommt aus einer Kleinstadt. Nach einem Jahr in New York ist sie immer noch dabei, sich an ihre etwas verrückte Umgebung in der Metropole zu gewöhnen. Wo sonst könnte man eine Frau mit Feenflügeln in der U-Bahn sehen? Katie fürchtet, dass sie selbst zu durchschnittlich ist, um in dieser Stadt erfolgreich zu sein. Andere dagegen haben ihre Stärken erkannt. So erhält sie eines Tages ein phantasisches Stellenangebot einer geheimnisvollen Firma. Katie ahnt nicht, wie selten es ist, völlig normal zu sein. Dabei ist sie so normal, dass sie gegen Magie immun ist (im Gegensatz zu den meisten New Yorkern) und so zur Geheimwaffe ihres neuen Arbeitgebers wird. Durch ihren Job und ihre Kollegen lernt Katie, dass sie nicht ganz so durchschnittlich ist, wie sie dachte, und bekommt auf überraschende Weise doch noch das märchenhafte Leben, das sie sich erträumt hatte.
Shanna Swendson, geboren in Fort Sill, Oklahoma, aufgewachsen auf amerikanischen Militärbasen in Deutschland,Texas, Oklahoma, Colorado und Louisiana, studierte Journalismus an der Universiät von Texas in Austin. Sie hat als freie Journalistin und PR-Texterin gearbeitet und unter dem Pseudonym Samantha Carter mehrere Liebesromane veröffentlicht. Shanna Swendson lebt als freie Autorin in Irving, Texas. Shanna Swendson, Hex and the City, Fischer Taschenbuch Verlag (
www.fischerverlage.de), 384 Seiten, ISBN 978-3-596-16965-8,
8,95 Euro.

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Christl, Lisa, Nepo und Gerd Fitz.
Foto: Andrea Pollak

Christl, Lisa, Nepo und Gerd Fitz. Foto: Andrea Pollak

Fitz nochmal!
Schauspiel-Clan stellt Familien-Buch im Hotel Bavaria vor
isarbote.de verlost 3 Exemplare des fröhlichen Werks

“Wir sind ein bunter, kreativer Haufen. Ich bin stolz darauf, eine Fitz zu sein!“ so Lisa Fitz anlässlich der Präsentation des Buchs „Fitz noch mal!“, das sie jetzt mit gemeinsam mit ihrem Onkel Gerd, ihrer Tante Christl Fitz und Sohn Nepo Fitz in München im Hotel Bavaria vorstellte.
Unter dem Titel „Fitz noch mal“ haben die drei Mitglieder der berühmten Schauspieler-Familie eigene Gedichte und Geschichten zusammengetragen sowie Werke von Gerds Vater Hans Fitz. Gerd Fitz wurde am 23. März 1930 als Friedrich Sebastian (genannt "Wastl") und viertes von fünf Kindern im oberbayerischen Weilheim geboren. Er stammt aus einer künstlerischen Familie, Vater Hans Fitz (1891 – 1972) war ein berühmter Autor von Volksstücken, daneben Schauspieler und Filmemacher, Mutter Lisa, die auch sporadisch vor der Filmkamera stand, gründete das Würmtaler Kindertheater. Auch sein älterer Bruder Walter Fitz (1921 – 1992) ergriff den Beruf des Schauspielers, seine Schwester Veronika Fitz (geb. 1936) wurde ebenfalls als Darstellerin berühmt. Zu den Mitgliedern des sogenannten "Fitz-Clans", die auf der Bühne und im Film erfolgreich sind, zählt auch die Tochter von Walter Fitz, die Kabarettistin und Schauspielerin Lisa Fitz. Der aus der ersten Ehe von Gerd Fitz stammende Sohn Michael Fitz (geb. 1958) hat sich inzwischen ebenfalls einen Namen als renommierter Schauspieler gemacht und ist vor allem als Kriminaloberkommissar Carlo Menzinger in den Tatort-Folgen aus München nicht mehr vom Bildschirm wegzudenken. Tochter Kathrin aus seiner zweiter Ehe mit Christel Schmitt, einer erfolgreichen, freiberuflichen Floristin, hat ebenfalls den Schauspielerberuf ergriffen.
Gerd Fitz, Fitz noch mal, erschienen im Verlag von Dr. Alexander Bronisch, Con-Text, 128 Seiten, ISBN 3-939813-00-1, 19,80 Euro. Bestellungen unter
info@con.text.biz. Gewinnen mit isarbote.de. Die ersten drei, die sich für unseren Newsletter NETZPOST eintragen (auf dem Titel rechts unter NEUSTE NACHRICHTEN) sind mit dabei (Tipp: Klicken Sie bei der Bestellung NETZPOST und Fitz nochmal an). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Glück und viel Spaß!

Gerd Fitz. Foto: Andrea Pollak
Gerd und Lisa Fitz. Foto: Andrea Pollak

Gerd und Lisa Fitz. Foto: Andrea Pollak

Gerd Fitz.
Foto: Andrea Pollak

Lisa und Nepo Fitz. Foto: Andrea Pollak

Lisa und Nepo Fitz. Foto: Andrea Pollak

Nepo Fitz.
Foto: Andrea Pollak

Nepo Fitz. Foto: Andrea Pollak

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Jeffrey Deaver, Der gehetzte UhrmacherGeniale Präzision des Bösen!
Jeffrey Deaver,
Der gehetzte Uhrmacher

Und wenn man erleichtert aufatmet, weil man denkt, man habe alles durchschaut, hat die Hölle schon wieder eine neue Wendung parat. Atemlose Spannung und wenn man denkt, das Ende ist nahe, ist das erst der Anfang.
Blutige Handabdrücke auf einem Pier – die Leiche fortgerissen von den eiskalten Fluten des Hudson River. Ein toter Mann in einer dunklen Seitengasse des Broadway – sein Brustkorb zerquetscht von einem tonnenschweren Eisenquader … Lincoln Rhyme und Amelia Sachs können zwar kein Motiv für die quälend grausamen Morde entdecken, doch dafür hat der Täter an beiden Tatorten deutliche Spuren hinterlassen: kleine, laut tickende Standuhren, die unerbittlich die letzten Sekunden im Leben der Opfer herunterzählten – die unverwechselbare Visitenkarte des „Uhrmachers“. Fieberhaft machen sich die beiden Ermittler auf die Jagd und erhalten dabei unschätzbare Hilfe von einer neuen Kollegin: Kathryn Dance, eine weltweit anerkannte Spezialistin für Körpersprache, entlarvt Falschaussagen präziser als jeder Lügendetektor. Und tatsächlich scheint mit ihrer Unterstützung der Täter schon bald entlarvt. Doch dann wird klar: Der Uhrmacher ist seinen Verfolgern längst einen entscheidenden Schritt voraus, und irgendwo im Verborgenen tickt ein Zeitzünder unerbittlich gegen Null … Der siebte Fall für den genialen gelähmten Ermittler Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs!
Jeffrey Deaver, Der gehetzte Uhrmacher, Blanvalet (
www.randomhouse.de), Gebundenes Buch, 512 Seiten, ISBN 978-3-7645-0202-7, 19,95 Euro.

 

 

Greg Bear, StimmenFalsch verbunden ... hoffentlich
Greg Bear, Stimmen

Nach diesem Thriller überlegen Sie sich die Wahl Ihres Handys und Netzes ganz bestimmt sehr sorgfältig, wenn Sie nicht gar wieder auf die gute alte Post zurückgreifen. Entschuldigung, mein Handy läutet ... ich muss es wegwerfen. Gänsehaut beim Telefonieren – und beim Lesen dieses Schmökers.
Trans, die Revolution in der Telekommunikation, verbreitet Informationen rund um die Welt schneller als das Licht. Doch das hochmoderne Telefonnetz, verpackt in Designer-Handys, erweist sich auch in anderer Hinsicht als bahnbrechend: Jeder, der Trans benutzt, muss feststellen, dass in seinem Umfeld unerklärliche Dinge geschehen, dass er mit Stimmen von Menschen konfrontiert wird, die eigentlich schon lange tot sind … Greg Bear wurde 1951 in San Diego geboren und studierte dort englische Literatur. Seit 1975 als freier Schriftsteller tätig, gilt er heute als einer der ideenreichsten wissenschaftlich orientierten Autoren der Gegenwart. Seine zuletzt veröffentlichten Romane "Das Darwin-Virus", "Die Darwin-Kinder", "Jäger" sowie "Stimmen" wurden zu internationalen Bestsellererfolgen.
Greg Bear, Stimmen, Heyne TB (
www.randomhouse.de), 384 Seiten, ISBN 978-3-453-52283-1, 7,95 Euro.

 

 

Tom Hodgkinson, Die Kunst, frei zu seinAnarchie in Germany
Tom Hodgkinson,
Die Kunst, frei zu sein

Nützlicher und amüsanter Leitfaden für Schwarzseher und damit natürlich das ideale Buch für uns Deutsche – danach ist jede Krise nicht nur zu meistern, sondern her damit! Bzw. um mit den Worten des Autors zu spreche: „Grab die Erde um!“ Super und anarchistisch, also vorsichtig lesen, nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln in hemmungsloses und befreiendes Gelächter ausbrechen!
Wenn Philosophie das eine Extrem der Weltliteratur ist und How-To-Bücher das andere, dann ist Tom Hodgkinson der unmögliche Spagat gelungen. Sein Buch "How to be idle" wurde ein Kult-Bestseller. Unsere deutsche Ausgabe "Anleitung zum Müßiggang" im Verlag Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins wurde fast schneller bestellt, als nachgedruckt. In seinem neuen Buch widmet sich Hodgkinson einem wesentlich höheren Gut als der Faulheit: Der Freiheit. In 29 Kapiteln nimmt sich Hodgkinson vor, was uns die Freiheit raubt: Angst, Langeweile, Gier, Einsamkeit, Eitelkeit, Armut, Schulden, Regierungen, Armbanduhren, Schmerz, Supermärkte, Hässlichkeit, Verschwendung. Er nimmt das Beste der Existenzialisten, der Hippies, der mittelalterlichen Freidenker und britischen Punks und macht daraus eine freudvolle Anleitung für ein erfülltes, wirklich freies Leben. Seine Erkenntnisse fasst er in klare Sätze: Hör auf zu arbeiten! Ignoriere den Staat! Meide die Supermärkte! Befreie Deinen Geist! Mach Musik! Feuere und trinke! Brate ein Schwein! Iss Kapaune und gute Schinken! Trink Wein und vortreffliches Bier. Sorge dafür, dass dein Tisch unter Speisen ächzt! Fang endlich an zu leben!
Tom Hodgkinson "Die Kunst, frei zu sein. Handbuch für ein schönes Leben". Aus dem Englischen von Bernd Rullkötter. 380 Seiten. Fester Einband. Rogner & Bernhard. Nur bei Zweitausendeins (
www.zweitausendeins.de). Nr. 270144. 17,90 Euro.

 

 

Zeitgeister, München – Wo Vergangenes lebtSchatzkästlein für Zugereiste und Einheimische
Zeitgeister, München –
Wo Vergangenes lebt

Lebendige Tradition, magische (weil ursprünglich) Orte, Menschen mit Charakter und Eigenständigkeit, München, mon amour – mit diesem Buch, das eine Liebeserklärung ist, ist dem A1 Verlag ein großer Wurf gelungen. Und natürlich den Absolventen des Aufbaustudiengangs Buchwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität, die auf ihren Streifzügen durch die Stadt ein magisches München voller Sehenswürdigkeiten entdeckten.
Es gibt sie in jeder Stadt – diese Schauplätze, die eigentlich gar nicht mehr in unsere Gegenwart gehören. An denen man das Gefühl hat, durch ein Zeitfenster zu schauen. Fremdartiges oder verlorene Heimat zu sehen. Die erinnernd für einen bestimmten – manchmal auch ganz kleinen – Abschnitt in unserer Geschichte stehen. Der traditionelle Münchner Pferdemarkt ist so ein Beispiel. Mitten in der Stadt, im alten Schlachthofviertel, treffen sich noch heute Rosshändler und Kutscher, um nach wie vor per Handschlag ihre Geschäfte zu besiegeln. Oder das »Kleine Spiel«, ein winziges Schwabinger Off-Theater, wo seit 1947 die Puppen tanzen. Die schrullige Friesische Teestube, wo die Uhr stehenzubleiben scheint. Der Schäfer, der sich am Ende des Englischen Gartens um seine 400 Tiere sorgt. Die alte Fröttmaninger Kirche, die sich zwischen Windrad und Allianz-Arena in die Schleifenlandschaft des Autobahnkreuzes Nord schmiegt.
Zeitgeister, München – Wo Vergangenes lebt, A1 Verlag (
www.a1-verlag.de), 184 Seiten, gebunden mit 158 vierfarbigen Fotos, ISBN 3-927743-90-9, 19,80 Euro.

 

 

Wiglaf Droste, Nikolaus Heidelbach, Vincent Klink, WurstDer Appetit kommt ganz bestimmt beim Lesen
Wiglaf Droste, Nikolaus Heidelbach, Vincent Klink, Wurst

Das Problem ist nur, dass plötzlich leiblicher und geistiger Appetit im Widerstreit liegen, das geniale Buch über die Wurst oder doch lieber die Wurst an sich, und tatsächlich gewinnt das Buch. Kleiner Tipp: Danach schmeckt die Wurst um so besser!
Es geht um die Wurst – um dieses universelle, weit unterschätzte Kulturgut, die Legende unter den Lebensmitteln. Ob Blut-, Brat-, Hart- oder Mett-, die Wurst ist in aller Munde.
Nur der liebe Gott weiß, was in ihr steckt: Auch wenn diese Redensart zum Siegeszug der Wurst beigetragen hat, löst sie heute Bedenken aus. Es ist an der Zeit, der Wurst ein bisschen auf die Pelle zu rücken. Starkoch Vincent Klink erinnert sich an blutige, aber beseelte Schlachttage und gibt Wurstrezepte bis hin zum Selberstopfen. Illustrator Nikolaus Heidelbach richtet mit seinen kulinarischen Stillleben die Kalte Platte aufs Liebevollste und Überraschendste an. Und Wiglaf Droste, der »Tom Waits der satirischen Schnappschüsse« (Galore), schlägt den Bogen von der Currywurst zur Wurst als Lustobjekt, von regionalen Vorlieben zum Versuch, die Welt als Wurst zu erklären.
Wiglaf Droste, Nikolaus Heidelbach, Vincent Klink, Wurst, DuMont Kunst und Literatur Verlag (
www.dumontliteraturundkunst.de), 160 Seiten mit ca. 40 farbigen Abbildungen, gebunden in Leinen, ISBN 9783832179922, 24,90 Euro.

 

 

Alfons Schweiggert, Karl ValentinDer Münchnerichste aller Münchner
Alfons Schweiggert, Karl Valentin

Von Diane Freiberger
„Der Münchnerichste aller Münchner“, so bezeichnet Alfons Schweiggert den Volkssänger, Komiker, Clown, Kabarettist, Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor Karl Valentin im Untertitel seiner neuen Valentin-Biografie.
Die vielen Berufsbezeichnungen stehen für ein facettenreiches Leben, das jedoch - so Scheiggert - kein einfaches Leben war. Der Autor stellte diese vielseitige Lebensgeschichte jetzt bei meandis Biografie & Dokumentation einem interessierten Publikum vor. Besonders an dem Vortrag von Schweiggert war, dass er nicht nur vorlas oder vortrug; Schweiggert erzählte und dies machte den Abend kurzweilig und spannend. Sicherlich kam es dem Erzähler zu gute, dass er neben umfangreicher Recherche zu seinem Buch auch Zeitzeugen über die Person Valentin befragen konnte und so einen umfassenden Eindruck des Münchner Originals bekam. Zu Lebzeiten waren nicht alle Münchner von dem Volkssänger angetan, im Gegenteil, die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg bot für Valentin keine Möglichkeit des Comebacks. Dennoch: das Multitalent Valentin ist längst über die Landesgrenzen hinaus eine international bekannte Persönlichkeit geworden.
Tatsächlich hatte er mit seiner Art Humor (der ja eigentlich eher groteske Lebenswirklichkeit ist) diese Grenzpfähle schon zu Lebzeiten längst überschritten, wie seine großen Erfolge vor allem in Berlin, aber auch in Wien und Zürich belegen. Heute ist es keine Besonderheit mehr, dass der Kabarettist auch in der Fremde kein Fremder mehr ist. Mit großem Erfolg wird „Carlo Valentino“ etwa in Italien, Spanien, Frankreich, Portugal, Schweden und vielen anderen europäischen Staaten gespielt, und das in deren Landessprache. Hätte Valentin zu Lebzeiten nie eine Reise zu einem anderen Kontinent gewagt (er war ein extrem ängstlicher Mensch), so spielt dies heute keine Rolle mehr, sowohl in Lateinamerika wie auch Nordamerika ist Name Valentin ein Begriff. Die New York Times nannte ihn „Germany’s Charly Chaplin“. Diese Einblicke in die Vita des Originals aus Bayern und unterhaltsame Anekdoten desselbigen präsentierte Alfons Schweiggert, der Mitglied der Münchner Turmschreiber ist, engagiert und lebendig in seinem Vortrag.
Alfons Schweiggert, Karl Valentin, München Verlag (
www.muenchenverlag.de),
ISBN 978-3-937090-15-3, 16,80 Euro.

Lioba Betten vom München Verlag und Alfons Schweiggert, Autor der Valentin Biografie.
Foto: Hartmut Gerl

Lioba Betten vom München Verlag und Alfons Schweiggert, Autor der Valentin Biografie. Foto: Hartmut Gerl

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