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Ein Räuberroman nach einer wahren Begebenheit Leonhard Michael Seidl, Der Rote Hanickl
Geschichte in einer guten Geschichte verpackt, spannend geschrieben und spätestens nach 10 Seiten will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und wird Stunden später mit einem Aha-Erlebnis und tiefer Befriedung belohnt! Zur Handlung: Um 1832 trieb im Dorfener Land eine unheimliche Räuberbande ihr Unwesen: Die Bande des «roten Hanickl», einer mit roter Mütze getarnten Bäuerin. Sie überfielen Bauernhöfe in der Gegend, legten Feuer und drangsalierten die Bevölkerung. Lange wusste niemand, wer dahintersteckte, ehe ein Bandenmitglied gegenüber seiner Liebsten das Geheimnis lüftete, weil ihn das Gewissen drückte ... doch mehr wird nicht verraten, wegen dem uneingeschränkten Lesevergnügen. Leonhard Michael Seidl, Der Rote Hanickl, Verlag Norbert Präbst (Dorfen), 304 Seiten, Hardcover 15,80 Euro, Paperback 10,95 Euro, ISBN 3926390107.
Das Erlebnistagebuch Woche für Woche Ilona Weöres/Antje Anders, Mein Schwangerschaftskalender mit Nelly isarbote.de verlost drei Exemplare dieses Wunsch- und Wunderwerks
So schön ist das Buch, dass meine Frau sofort große runde und irgendwie sehnsüchtige Augen bekommt und die Frage nach einem dritten Kind ganz leise und sacht und unter süßen Melodien auftaucht – und sich festsetzt. Mit diesem Buch und aah und ooh ... übrigens: isarbote.de verlost drei Exemplare – schreiben Sie eine Email an gewinnen@isarbote.de, Stichwort: Nelly. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück und gutes Gelingen! Nelly ist wieder da: Ihr Schwangerschaftskalender informiert Woche für Woche über die Entwicklung des Kindes und liefert der Schwangeren medizinisches Hintergrundwissen. Für jede Phase der Schwangerschaft verraten die Autorinnen Geheimtipps gegen die häufigsten Beschwerden, empfehlen geeignete Musik und Lektüre und geben Anregungen für leckere und gesunde Rezepte. Der Kalender lässt viel Raum für eigene Eintragungen. Ob Notizen zu Bauchumfang und Stimmung oder Ultraschallbilder und Erinnerungsfotos – alles findet einen Platz! Ilona Weöres ist freiberufliche Autorin und Dozentin für Journalismus an der Modeakademie in München. Die zweifache Mutter war lange New York- Korrespondentin, u.a. für das SZ-Magazin, Gala und TV Today. Antje Anders ist Baby- und Kinderfotografin und hat sich durch zahlreiche Titelbilder für „Eltern“, das Buch „Baby-Wellness“ (Gräfe&Unzer) sowie Werbeaufnahmen für Alete, Nuk, Danone etc. einen Namen gemacht. Sie ist Mutter eines Sohnes. Ilona Weöres/Antje Anders, Mein Schwangerschaftskalender mit Nelly, Knaur Ratgeber (www.droemer-knaur.de), ISBN 3-426-64406-1, 16,95 Euro.
Tiefgründige und heitere Geschichten Christl Fitz, Herzenswärmer
Eine Freude nicht nur zum Lesen, sondern auch fürs Auge ist dieses Buch durch die Aquarelle der Autorin – ein Buch zum Versinken und auch zum Verschenken. „Balsam für die Seele der berufs- und freizeitgestressten Zeitgenossen“ nennt Gerd Fitz, der aus dem Fernsehen und von der Theaterbühne bekannte Schauspieler aus München, das Buch seiner Frau Christl. „Nicht alle Geschichten, die sie in diesem Buch erzählt, hat sie selbst erlebt. Und auch einige Figuren, die darin vorkommen, sind frei erfunden“, verrät Gerd Fitz im Vorwort zum Buch seiner Frau. „Sie hat mit ihren Geschichten nicht nur ihre ereignisreiche Kindheit erzählt, sondern auch die bayerische Seele voll und ganz erfasst ...“ Christl Fitz beleuchtet Szenen aus ihrer Kindheit, die sie auf einem Hofgut im Landkreis Miesbach (Oberbayern) erlebt hat. Gesprächsfetzen der Erwachsenen und Dialoge zwischen der kleinen Christl und dem frechen Kurti spiegeln wider, wie zwischen 1942 und 1948 die sorgenvolle Zeit in der Welt der Kinder aufgenommen wurde. Damals lernte die Autorin, dass Humor und Lebensmut selbst schlimmen Erlebnissen die Spitze zu nehmen vermögen. In diesen 15 „Herzenswärmern“, als die die kleinen Geschichten gedacht sind, erzählt sie, wie sie immer wieder auf wunderbare Weise Trost fand und sich mit der Welt versöhnte. Christl Fitz, Herzenswärmer, erschienen im Verlag von Dr. Alexander Bronisch, Con-Text, Tel. 0 80 21-90 91 47, Email info@con-text.biz, ISBN 3927290920, 19,80 Euro.
Geschichten und Geschichtliches um Münchner Denkmäler Hans Fischach, Die vier Heiligen Drei Könige
Ein Buch, das selbst Einheimische zum Staunen und Schmökern verführt – um sich danach per pedes an die neuerliche Erforschung ihrer Heimatstadt zu machen. Hans Fischach führt den Leser durch seine Heimatstadt und macht ihn dabei auf viele Denkmäler aufmerksam, die es hier zu betrachten gibt und an denen man vielleicht schon oft achtlos vorübergegangen ist. Dabei wechselt Fischach auf unterhaltsame Weise zwischen Historie und Histörchen, Fakten und persönlichen Betrachtungen. Hans Fischach, Die vier Heiligen Drei Könige, Bayerland Verlag (www.bayerland.de), 120 Seiten, 28 schwarz-weiß Zeichnungen, ISBN13 978-3-89251-376-6, 12,90 Euro.
Was berühmte Menschen zum Schluss verspeist haben Richard Fasten, Das letzte Gericht
Bevor ich das Buch überhaupt gelesen haben, schreibe ich bereits „Guten Appetit“, aber dann bleiben mir die Worte im Halse stecken, als ich über den Namen des Autors stolpere: Fasten? Aber der Mann heißt tatsächlich so, wenigstens man seiner Biografie auf dem Buchcover trauen darf, und als man hinein liest, freut man sich über eine gelungene Hauptmahlzeit, die bald zur Lieblingsmahlzeit wird. Was aß James Dean, bevor ihn sein Sportwagen aus der Kurve trug? Welches Lieblingsgericht ließ sich Marilyn Monroe zubereiten, ehe sie sich das Leben nahm? Welche Henkersmahlzeit wünschte sich Peter Kürten – der »Vampir von Düsseldorf«? Richard Fasten stellt Prominente und ihre letzten Mahlzeiten vor. Das letzte Gericht vor dem (freiwilligen oder unfreiwilligen) Tod verrät viel darüber, wie der oder diejenige zu leben verstand oder welchen Stellenwert Essen und andere Genüsse zu Lebzeiten hatten. Richard Fasten, Jahrgang 1966, wurde in Cham geboren und studierte Geschichte, Philosophie, Archäologie, Kommunikationsforschung und Phonetik in Bonn. Als freier Autor schreibt er u. a. Krimis und arbeitet für radioeins sowie das rbb-Fernsehen. Zuletzt veröffentlichte er »Von Klettverschluss bis G-Punkt – Das Lexikon der großen Entdeckungen« und »Popsplits – Legendäre Songs und ihre Geschichte«. Richard Fasten: Das letzte Gericht. Was berühmte Menschen zum Schluss verspeist haben, be.bra verlag (www.bebraverlag.de), ISBN 978-3-86124-604-6, 22 Euro. Anbei übrigens die Liste der Prominenten, denen wir bei ihrem letzten Mal über den tellerrand blicken dürfen: Alexander Aljechin (1892–1946), John Jacob Astor (1864–1912), August der Starke (1670–1733), Andreas Baader (1943–1977), Francis Bacon (1561–1626), John Belushi (1949–1982), Tycho Brahe (1546–1601), Susanna Margaretha Brandt (1746–1772), Buddha (563–483 v.Chr.), Nicolae Ceausescu (1918–1989), Kaiser Claudius (10 v.Chr.–54 n.Chr.), Kurt Cobain (1967–1994), James Dean (1931–1955), Lady Diana Spencer (1961–1997), Marlene Dietrich (1901–1992), Rudi Dutschke (1940–1979), Elisabeth »Sisi« von Österreich-Ungarn (1837–1898), Mama Cass Elliot (1941–1974), Falco (1957–1998), Mahatma Gandhi (1869–1948), Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Hannibal (um 247–183 v. Chr.), Bruno Richard Hauptmann (1899–1936), Ernest Hemingway (1899–1961), Jimi Hendrix (1942–1970), William Holden (1918–1981), Michael Hutchence (1960–1997), Jesse James (1847–1882), Jesus von Nazareth (ca. 4. v.Chr.–30 n.Chr.), Janis Joplin (1943–1970), John F. Kennedy (1917–1963), Heinrich von Kleist (1777–1811), Kleopatra (ca. 69–30 v.Chr.), Peter Kürten (1883–1931), Julien Offray de La Mettrie (1709–1751), John Lennon (1940–1980), Ludwig II. (1845–1886), Marie Antoinette (1755–1793), Joe Masseria (1879–1931), Menelik II. (1844–1913), François Mitterrand (1916–1996), Molière (1622–1673), Marilyn Monroe (1926–1962), Rudolph Moshammer (1940–2005), Rosemarie Nitribitt (1933–1957), Ötzi (um 3340 v.Chr.), Marco Pantani (1970–2004), Papst Alexander VI. (1430–1503), Elvis Presley (1935–1977), Luisel Ramos (1984–2006), Grigori Rasputin (1869–1916), Franklin D. Roosevelt (1882–1945), Robert Schumann (1810–1856), Nicole Brown Simpson (1959–1994), Franz Josef Strauß (1915–1988), Maria Stuart (1542–1587), François Vatel (1631–1671), Gianni Versace (1946–1997), Anton Webern (1883–1945), Natalie Wood (1938–1981).
Der grandiose Abschluss der Bestseller-Saga Sergej Lukianenko, Wächter der Ewigkeit
Das muss man gelesen haben. Bzw. Sergej Lukianenko muss man gelesen haben! Macht süchtig und das ist gut so! Denn der Mann und seine Romane sind einfach gut, besser, Lukianenko! Und übrigens: Auch wenn es der Abschluss seiner Saga ist, das Buch kann man auch ohne die vorhergehenden ganz ungeniert genießen! Nach den Bestsellern „Wächter der Nacht“, „Wächter des Tages“ und „Wächter des Zwielichts“ nun der Höhepunkt in Sergej Lukianenkos einzigartiger Mystery-Saga um die sogenannten „Anderen“ – Vampire, Hexen, Magier, Gestaltwandler –, die seit ewigen Zeiten unerkannt in unserer Mitte leben. Längst ist der Friede zwischen den Mächten des Lichts und den Mächten der Dunkelheit zusammengebrochen, und auf Moskaus Straßen tobt eine unerbittliche Schlacht. Da taucht eine rätselhafte Kraft auf, die das Schicksal der Welt für immer entscheiden wird ... Sergej Lukianenkos Wächter-Romane: eine einzigartige Mischung aus Horror und Fantasy, die als Vorlage für die erfolgreichsten russischen Filme aller Zeiten diente und auch in Deutschland längst Kultstatus erreicht hat. Sergej Lukianenko, 1968 in Kasachstan geboren, studierte in Alma-Ata Medizin, war als Psychiater tätig und lebt nun als freier Schriftsteller in Moskau. Er ist der populärste russische Fantasy- und Science Fiction-Autor der Gegenwart, seine Romane und Erzählungen wurden mehrfach preisgekrönt. Sergej Lukianenko, Wächter der Ewigkeit, Heyne TB (www.randomhouse.de/heyne), 448 Seiten, ISBN 978-3-453-52255-8, 13 Euro.
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