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Bernadette La Hengst La Beat
Wer hat La Beat? Na, Bernadette La Hengst - und das schon lange, erfährt man in ihrer Biografie. Wer allerdings wie ich noch nie etwas von der Dame gehört hat, zuckt beim ersten Song der CD „La Beat Goes On“ schon etwas zusammen. Um dann am Ende doch festzustellen: Hat was – besonders die wirklich schönen, herzerweichenden Balladen wie „Zug Ohne Bremse“ oder „Krachgarten“. Weiteres Highlight ist ihr Beitrag zu Hartz IV, „Nie Mehr Vor Mittag“, eine flotte, kinderliedartige Hymne, inklusive Chor und klasse Text. Übrigens hat sich Frau La Hengst für ihre Platte tatkräftige Unterstützung geholt, unter anderem von einigen Mitgliedern des Schwabinggrad Balletts, aber auch von ihrer ehemaligen Mitstreiterin Peta Devlin, mit der sie zusammen „Rockerbraut & Mutter“ singt. Apropos: „La Beat“ ist die Koseform für die Beat Generation, und ganz bestimmt hatte Bernadette La Hengst die im Hinterkopf beim Arbeiten an dieser bunten und nuancenreichen Platte, auf der es aus allen Quellen sprudelt, musikalischen sowie auch lebensumständlichen. Nie stehen bleiben, immer auf der Suche nach Neuem, ungezähmt und gierig wie ihr Leben: Schauspielerin, Bandgründerin, Straßentheateraktivistin, Booking Agentin für Musikerinnen, Solokünstlerin, Songschreiberin – und seit vorigem Jahr Mutter einer Tochter – „Rockerbraut & Mutter“ lässt grüßen. Und eins ganz bestimmt: Nie langweilig! Eben La Beat! Erscheint am 19. September bei Trikont in München, www.trikont.de. Und am 5. Oktober kommt Bernadette La Hengst höchstpersönlich in die Isar-Metropole, ins Zerwirk.
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Eine Wahl ohne Qual Die Gerd Show – Angie & Gerd, Greatest Hartz
Die Neuwahlen stehen vor der Tür und sind das Top-Thema der Zeit. „Die Gerd Show“ wäre nicht „Die Gerd Show“, wenn sie sich dieses Themas nicht angenommen hätte. Et voilá! Wir präsentieren das neue Gerd Show Album „Angie & Gerd – Greatest Hartz“ – nicht nur der Titel an sich, auch das Cover ist wieder einmal unübertroffen – alle Karikaturen sind von Münchner Künstler Bernhard Prinz. Greatest Harz ist eine CD, um die man nicht herumkommt. Alle Hits vom STEUERSONG bis IM WAHLKAMPF VOR MIR und geniale Radio Sketche ohne Ende. Mit 80 Minuten Spielzeit kann man dieses Album getrost als randvoll bezeichnen, aber nicht nur die Quantität besticht. Inhaltlich präsentiert sich die GERD SHOW noch einmal absolut at its best, witzig, respektlos und immer voll auf den Punkt. Neben seiner Paraderolle als Kanzler parodiert Elmar Brandt rund fünfzig andere Prominente und Politiker wie z.B. Dieter Bohlen, Michael Schumacher, Karl Lagerfeld, Boris Becker, Franz Beckenbauer, Alfred Biolek bis hin zu Arnold Schwarzenegger. Bereits seit über 15 Jahren arbeitet der Düsseldorfer als Imitator für verschiedene Radio- und TV-Formate. Neben der „Harald Schmidt Show“ (Sat 1) und der „Wochenshow“ (Sat 1) war er für Politmagazine wie „Report“, „Fakt“, „Monitor“ und „Frontal 21“ tätig sowie für so unterschiedliche Formate wie „Augsburger Puppenkiste“ und dem Musiksender VIVA. Die unzähligen Top 20-Hits der „Gerd Show“ ergeben Erfolgsstatistiken, von denen die Parteien im Land nur träumen können: über drei Millionen verkaufte Tonträger, sechsmal Gold- sowie zweimal Platin-Auszeichnungen und eine treue Fangemeinde, die „Die Gerd Show“ zu Kult erklärt hat.
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Der Master of Desaster bzw. König von Mallorca präsentiert: GIMME A QUAQUA
Von Andrea und Peter Pollak Quaqua: Denk und Konzentrationsspiel mit dreidimensionalen Objekten für Computer oder Spielkonsole, Blume, Verkehrsmittel oder lateinisch: Wohin nur? Fast. „Ein Bett im Kornfeld“, das sagt Ihnen was. Womit wir so gut wie bei der CD der Woche gelandet sind. Die ist von Jürgen Drews und beinhaltet zwei Titel, die Zuhörer und Wiesn-Festzelte zum Erzittern bringen: „Gimme A Quaqua“ und „Flying through the Air 2005“, wobei letztere Melodie schon einschlägig bzw. eingängig bekannt ist. Jürgen Drews, Hansdampf in allen Gassen bzw. der Errol Flynn der Party-Schlager-Pop Szene, hat eine Wiesn-CD dabei, als er das größte Volksfest der Welt mit seiner Anwesenheit (und der seiner Gattin Ramona) beehrt. „Wiesn-Hit 2005“ nennt er das Werk ganz beschieden, als er es (bzw. die silberne Scheibe) bei Eva Grünbauer im Winzerer Fähndl von Peter Pongratz den sat1-Zuschauern und den isarbote.de-Lesern präsentiert. Und damit kommen wir gleich zu seinem Erfolgsrezept: „Zu dokumentieren, dass man kein Doppelmoralist ist ... immer meint, was man sagt ... dass man sich selbst nicht zu ernst nimmt und diejenigen belächelt, die meinen, alles für bare Münze nehmen zu müssen ...“ An ihm, der auch heute noch das ‘gewisse Etwas’ hat, dass seine Frans elektrisiert, scheiden sich die Geister. Sie lieben oder hassen ihn, aber für alle ist ‘Onkel’ Jürgen der unbestrittene ‘König von Mallorca’, Garant für Mega-Party-Stimmung. Ob ihm das am 2. April 1948, seinem Geburtstag, an der Wiege gesungen wurde? Immerhin wurde Jürgen Drews bereits mit 15 Jahren zum besten Banjo-Spieler Schleswig-Holsteins gekürt und unternahm bereits 1967 seine ersten Gehversuche mit seiner eigenen Band, produziert von keinem Geringeren als Giorgio Moroder. Von 1969 bis 1975 war Drews sogar vollwertiges Mitglied der legendären ‘Les Humphries Singers’. Parallel dazu kamen die ersten Erfolge als Schauspieler. Heute soll der auf allen TV- und Radiokanälen gern gesehene Gast einen höheren Bekanntheitsgrad als der Bundeskanzler haben, und Deutschlands beliebtester Moderator, Thomas Gottschalk selbst, hat ihm den Ehrentitel des ‘Königs von Mallorca’ verliehen. ‘Onkel’ Jürgens Biographie würde ganze Bücher füllen, so abwechslungsreich und vielfältig war sein Leben. Aber zwei Dinge sind wohl besonders wichtig: einmal, dass Jürgen Drews sich nie so ‘tierisch ernst’ nimmt, denn das macht ihn so sympathisch und einmalig. Zum anderen seine Frau Ramona und Töchterchen Joelina, bei denen er Ruhe und Stärke für seine vielen Auftritte findet. Übrigens: Gleich nach seinem Auftritt im Winzerer Fähndl kaufte Jürgen seiner Ramona ein „ich liebe Dich“-Herzerl.
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Jürgen Drews und Ramona zu Gast im Winzerer Fähndl. Foto: Andrea Pollak
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A Time To Love Das neue Album von Stevie Wonder
Am 21. Oktober wird das neue Album von Stevie Wonder veröffentlicht. Auf „A Time To Love" gibt es 15 neue Songs des Künstlers, der bisher 20 Grammies und einen Lifetime Achievement Award gewann, über 70 Millionen Alben verkaufte und seit vier Dekaden zu den einflußreichsten Persönlichkeiten der Pop-Geschichte zählt. Auf seinem neuen Album versammelt sich eine Vielzahl illustrer Gäste: Im Titelsong gesellen sich India.Arie sowie Sir Paul McCartney als Gitarrist zu ihm. "Your Love Cannot Be Moved" präsentiert Gospel-Star Kim Burrell als Gast, bei "Positivity", der ersten Single, zeigt er sich an der Seite seiner Tochter Aisha Morris. Dazu kommen Einlagen von Prince, Narada Michael Walden, Hubert Laws, Mike Philips und En Vogue. Zuvor hatte Wonder mit "What The Fuss" bereits eine Single aus "A Time To Love" veröffentlicht und damit Pionierarbeit geleistet. Auf dem Video zu "So What The Fuss" gibt es eine zweite, von HipHop-Star Busta Rhymes besprochene Audio-Spur, die Blinden und Menschen mit stark eingeschränktem Sehvermögen zugänglich ist. Diese Innovation ermöglicht es sehbeeinträchtigen Fans zum ersten Mal, die wesentlichen Elemente eines Musikvideos mittels einer akustischen Beschreibung zu erfassen. Neben seinem musikalischen Engagement ist Stevie Wonder auch maßgeblich in diverse humanitäre Projekte eingebunden. Er setzte sich als treibende Kraft für den Martin Luther King-Tag und USA For Africa ein, er kämpfte gegen die Apartheid in Südafrika und die Ausgrenzung von Aids-Kranken. Gemeinsam mit American Express führte Wonder "A Charge Against Hunger" an, die 150 Millionen Dollar aus dieser Aktion versorgten jährlich fast sechs Millionen Bedürftige. Zuletzt wurde Stevie Wonder vom United Negro College mit dem "Evening Of Stars"-Tribute für seine langjährigen Einsatz für Unicef ausgezeichnet.
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Grauenhaft und grandios H. P. Lovecraft – Der Ruf des Dämon
Stimmen wir uns schon mal langsam auf Halloween ein (auch wenn die Kirche das gar nicht gerne sieht, dieser intime Kontakt mit dem Jenseitigen), aber stimmen wir uns trotzdem auf Halloween ein mit dem großen H. P. Lovecraft und dem Hörbuch „Der Ruf des Dämonen“. Lernen Sie die „Großen Alten“ kennen, stellen Sie sich der Tatsache, das der Mensch auf dieser Welt nur geduldet und nicht das Ende der Nahrungskette ist, genießen sie einen schauderhaften Einblick in die bizarren Welten des amerikanischen Kultautors – genial präsentiert vom „Orchester der Schatten“, Simon Jäger und Simon Newby. Grauenhafte Mythen und fremde Mächte, Helden, deren scheinbar behütetes Leben sich stets an der Schwelle zu Horror und Wahnsinn befindet – das ist der Stoff, aus dem die Lovecraft’schen Erzählungen und Gedichte sind, die im September 2005 als poetisches und klangliches Experiment bei Eichborn LIDO erschienen sind. Das Hörbuch „Der Ruf des Dämon“ von H. P. Lovecraft, der vor allem in den USA zur Kultfigur innerhalb der phantastischen „Schauerliteratur“ geworden ist, enthält Geschichten und Poeme, die auf deutsch und englisch von Simon Jäger (dt. Stimme u.a. von Josh Heartnett, Heath Leadger, Jet Lee) und Simon Newby vorgetragen werden. Parallel zu den Sprachaufnahmen und in der Art eines Stummfilmorchesters begleitet das Orchester der Schatten (Musik & Produktion: Matthias Manzke & Stephan Wolff) die Geschehnisse mit einem aufwendigen Soundtrack für die Bilder der eigenen Imagination, für das Kino im Kopf. Die düsteren Landschaften, die sich in Lovecrafts Geschichten und in den Seelen seiner Helden finden, werden in Verbindung mit der Musik lebendiger, als so manchem Hörer lieb sein wird. So wird erst in dieser Einheit von Klang und Text das ganze Ausmaß des Lovecraft’schen Grauens offenbar. H.P. Lovecraft: Der Ruf des Dämon. Dunkle Geschichten. Sprecher: Simon Jäger; Simon Newby. Musik: Matthias Manzke, Stephan Wolff und Das Orchester der Schatten. Deutsch-Englische Lesung mit Musik. Produktion: Eichborn LIDO, Matthias Manzke und Stephan Wolff. 2 CDs, ca. 148 Minuten, Brillantbox mit Banderole. 19,95/SFR 34,95, ISBN 3-8218-5391-3.
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STARSAILOR Mit ihrem neuen Album „On the Outside“ im Dezember auf Deutschland-Tour!
Am 10. Oktober stellten Starsailor ihr neues Album „On the Outside“ bei einem exklusiven Showcase im Kölner Gloria vor. Das limitierte Kartenkontingent für das Konzert war innerhalb kürzester Zeit erschöpft – eine Tour im Dezember quer durch Deutschland also nur die logische Konsequenz. Sie sind durch alle Höhen und Tiefen gegangen, durch das Rampenlicht und die Schatten, durch Selbstvertrauen und Zweifel, um jetzt ihre schönsten Songs zu präsentieren. Ehrlich, furios, leidenschaftlich und, wie sie selber sagen, dringlich. Alte Hasen? Eher ein Neubeginn. „On the Outside“ heisst ihr drittes Album und ist in Deutschland am 14. Oktober erschienen. Diese elf neuen Tracks und die Zuversicht und Begeisterung, mit der sie die Songs zusammengestellt haben, hören sich an wie das frische Erstlingswerk einer Band an. Die Starsailor, die man auf „On the Outside“ hört – James Walsh’s Stimme klingt bestimmender und leidenschaftlicher als jemals zuvor; James ‚Stel’ Stelfox inspiriertes, unendlich erfinderisches Bass-Spiel beweist einmal mehr, dass er zur Spitzenklasse gehört; Barry Westhead verankert den neuen Sound mit einer belebenden, euphorischen Hammond; Ben Byrne treibt die Band kraftvoll voran – sind vier Leute, die sich selbst und uns wieder mit dem verbinden, was sie von Anfang an so einzigartig gemacht hat. Eine Band ist nur so gut wie ihre Songs. Starsailor kennen sich mit Songs gut aus, und ihre Fans auch. Wenn man ihr furioses neues Album „On the Outside“ auflegt, sieht man auch, was gute Songs sind. Besser gesagt, man hört es! Da ist es, gleich in den ersten Klängen des Openers „In the Crossfire“, wenn Stel, Barry und Ben unvermittelt loslegen und James eine dieser essentiellen Starsailor-Zeilen rausschleudert: „I don’t see myself when I look in the mirrow; I see who I should be“. Und es ist auch da, in den zukünftigen Lieblings-Konzertstücken „Counterfeit Life“ und „In My Blood“, zwei Songs mit Gospel-Touch, die alle drei zusammen in sich schon ein absolut überwältigendes Eröffnungs-Triptychon bilden. Oder beim unfehlbaren, Farbe bekennendem „Faith Hope Love“. Oder beim epischen „Keep Us Together“, dessen Background-Vocals einfach dafür gemacht sind, bei den zukünftigen Tourneen der Band frenetisch von den Fans gesungen zu werden. Mit „On the Outside“ beweisen Starsailor beeindruckend und triumphierend, dass sie eindeutig wieder da sind. Auch live sind die vier eine einzigartige Erfahrung: „Fever“, „Alcoholic“, „Lullaby“ oder „Good Souls“, „Silence Is Easy“, „Four To The Floor“ und „Music Was Saved“ können die Fans textsicher mitsingen. Zum Beispiel in München am 6. Dezember in der Muffathalle!
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In Holland ist alles Käse und Rolf Zuckowski macht nur CDs für Kinder? Falsch!
Wer kennt ihn nicht - Deutschlands beliebtesten Kinderliedermacher Rolf Zuckowski, der sich auch immer wieder speziell an sein erwachsenes Publikum richtet und in 30 Jahren Musikkarriere drei Generationen erreicht hat? Der Erfolg seiner über 30 Tonträger und die kaum zu beschreibenden positiven Reaktionen auf seine Lieder bestätigen Rolf Zuckowskis musikalisches Schaffen als Songwriter und Sänger. Sein neues und fünftes Album für Erwachsene „Hat alles seine Zeit“ präsentiert 14 neue Songs, die Geschichten von Menschen, Momenten und Eindrücken erzählen und Einblicke zulassen. Das, was Rolf Zuckowski zu sagen hat, ist persönlich, ist eine Essenz des Lebens, der man zuhören muss, was viele neue deutsche Texte von ihren Hörern verlangen können. Die Authentizität ist bei Zuckowski Garant dafür, dass sich so viele Menschen mit seinen Songs identifizieren. ''Hat alles seine Zeit'' bedeutet auch, dass jede Lebensphase ihren Lebensabschnitt bekommt und somit auch ihren Stellenwert im eigenen Leben. So wie dieses Album, das nun seine Zeit bekommt.
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RAMMSTEIN "Rosenrot"
ROSENROT. Ein Wort wie ein Gedicht, voller Deutung und Bedeutung. Es vereint das Schöne mit dem Hässlichen, das Sanfte mit dem Grausamen, das Leben mit dem Tod. Ein Titel, wie er für das fünfte Rammstein-Album nicht passender hätte sein können. Das Berliner Sextett Till Lindemann (Gesang), Paul Landers (Gitarre), Christoph Schneider (Schlagzeug), Richard Z. Kruspe (Gitarre), Flake Lorenz (Keyboards) und Oliver Riedel (Bass) macht auf diesem Album das Unmögliche möglich - es führt zusammen, was eigentlich nicht zusammengehört: die Gebrüder Grimm und Johann Wolfgang von Goethe. Klingt abwegig, ist aber ein Stilmittel. Rammstein werfen ihren Anker in die Tiefen der deutschen Literatur: Im Titel-Song "Rosenrot" verschmelzen sie das Märchen "Schneeweißchen und Rosenrot" mit Goethes "Heidenröslein". "Sah ein Mädchen ein Röslein stehen..." zitiert Lindemann Goethes großen deutschen Klassiker. Aber er zitiert nicht einfach, sondern gibt dem Ganzen eine eigene Note: die weibliche Form . Für solch hintersinnige Text-Arrangements ist Till Lindemann, ehemaliger Hochleistungssportler und Buchautor, bekannt - selbst wenn er sein Gespür für herzergreifende Reime, mitreißende Metaphern und stürmische Parabeln in der Öffentlichkeit gerne hinter einer rauen Schale versteckt.
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Eminem Das Album "Curtain Call" kommt am 2. Dezember
Eminem hat jetzt seine Pläne zur Veröffentlichung des Albums “Curtain Call” angekündigt. Die Veröffentlichung des „Best of/Greatest Hits“-Albums ist auf den 2. Dezember angesetzt. Der Aftermath/Interscope-Künstler befindet sich in den letzten Zügen seiner Arbeit und hofft in den nächsten Tagen seine finale Songauswahl getroffen zu haben. Die Fans dürfen sich auf eine Mischung aus den bekannten Hits und den Lieblingssongs freuen. Es werden die Tracks sein, die Eminem zu dem führenden MC des „Rap Games“ gemacht haben. „My Name Is“, „The Way I Am“, „Lose Yourself“ und „Stan“ werden unter anderem mit dabei sein. Als Extra-Bonus wird die Sammlung zwei komplett neue, zuvor ungehörte und unveröffentlichte, „so-frisch-aus-dem-Studio-das-wir-euch-nicht-einmal-die-Namen-geben-können“-Songs enthalten. Eminem arbeitet bereits seit dem frühen Sommer an „Curtain Call“ und ist momentan mit den Feinarbeiten beschäftigt. „Ich habe einige Songs die eine Menge Leute mögen“ kommentiert Eminem. „Ich habe einige Songs, die nur ich mag. Dieses Album ist für die Leute!“ Eminem hat bis heute weltweit über 65 Millionen Alben verkauft.
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Ein BAMBI für die Popdiva Mariah Carey – The Emancipation Of Mimi
Sie ist mit über 140 Millionen verkauften CDs und 16 Nummer-Eins-Hits weltweit die meist gehörte Pop- und R’n’B-Sängerin überhaupt. Er ist Deutschlands wichtigster Medienpreis und das Symbol für Publikumsgunst schlechthin. Am 1. Dezember finden Mariah Carey und der BAMBI endlich zueinander. Dann wird die erfolgreichste Künstlerin aller Zeiten in der Kategorie "Pop International" in München mit der begehrten Trophäe geehrt. In der Woche zuvor erscheint die Platinum Edition ihres aktuellen, bisher schon sechsfach mit Platin ausgezeichneten Albums "The Emancipation Of Mimi” mit vier neuen, bisher unveröffentlichten Songs. Das Album ist für vier American Music Awards nominiert, die am 22. November im Shrine Auditorium in Los Angeles vergeben werden. Mariah gilt zudem wieder mal als heiße Favoritin für die Grammy-Nominierungen, die im Dezember bekannt gegeben werden. Die ARD überträgt die Verleihung des BAMBI aus dem Internationalen Congress Centrum München am 1. Dezember live ab 20.15 Uhr. Rund 800 prominente Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Medien und Showbusiness werden vor Ort auch Mariah Carey die Ehre erweisen; vor dem Fernseher verfolgten zuletzt über 7 Millionen Menschen die Veranstaltung, die in diesem Jahr von den beiden Schauspielern Bettina Zimmermann und Sky Dumont sowie dem Comedian Thomas Hermanns moderiert werden wird.
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Das 7. One Hit-Wunder Neue Bayern 3-CD mit musikalischen Eintagsfliegen
Ein Hit - und wieder weg vom Fenster: Das typische Schicksal einer musikalischen Eintagsfliege. Seit 1997 sind die so genannten „One Hit Wonder“ ein Markenzeichen von Radio Bayern 3. Ulli Wenger, der „Herr der Eintagsfliegen", erinnert an Künstler, die mit ihrem Hit nur einmal kurz im Rampenlicht standen. Nun ist bereits die siebte Doppel-CD zur beliebten Radioserie erschienen, erneut zusammengestellt nach den Wünschen der Bayern 3-Hörer. Alle bisherigen CDs (Vol. 1 - Vol. 6) sind auch weiterhin im Handel sowie beim BRshop unter www.br-shop.de erhältlich. „Ulli Wengers One Hit Wonder Volume 7" enthält erneut 36 musikalische Eintagsfliegen, darunter zahlreiche Top 10-Hits wie „Streets Of London" (Ralph McTell), „Pop Muzik" (M.), „Ti Sento" (Matia Bazar), „Achy Breaky Heart" (Billy Ray Cyrus) oder „Break My Stride" (Matthew Wilder). Das ausführliche Booklet enthält Kurzporträts der 36 Künstler bzw. Bands und liefert Hintergrundinformationen zu den Hits. Es ist 28 Seiten dick und gilt als Deutschlands dickstes Sampler-Booklet. Im Internet kann man unter www.bayern3.de/musik/one-hit-wonderwww.bayern3.de/musik/one-hit-wonder jeden Song kurz anhören. Auch auf dieser CD sind Raritäten dabei, die zum ersten Mal überhaupt auf CD erscheinen: Das Original zum Soft Cell-Klassiker „Tainted Love" von Gloria Jones (1964), die Reggae-Rarität „Raising My Family" von Steve Kekana (1983) sowie „Supersonic Flight" (Cognac), jahrelang die Erkennungsmelodie des Bayern 3-Morgentelegramms. Außerdem die Titelmusik zur legendären bayerischen Kultserie Münchner Geschichten um den liebenswerten "Tscharli" Häusler (Günther Maria Halmer). Weitere Highlights sind „A Song Of Joy“ (Miguel Rios), „Baby I Love Your Way“ (Big Mountain), „Breakfast In Marin" (Sean Tyla), „Days Of Pearly Spencer" (David McWilliams), „Emotion In Motion" (Ric Ocasek) und „Sweet Soul Music" (Arthur Conley). Besonders beliebt bei den Hörern sind Hits aus deutscher Produktion: „Shilly Shally" von Fritz Brause (Bochum), „Blue Night Shadow" vom Reutlinger Duo Two Of Us oder „I Don't Wanna Lose you" von der Hamburger Gruppe Elephant. Aus München kommen 80er-Jahre-Klassiker wie „Dancing Into Danger" (Inker & Hamilton) sowie „Black & White" (Patto). Rund 380 Mal hieß es bisher in Bayern 3 „Ein Hit - und wieder weg vom Fenster". In seiner Serie erzählt Ulli Wenger die Entstehungsgeschichte dieser einmaligen Hits und verrät, was später aus den Künstlern geworden ist. Sendetermin: sonntags gegen 8.15 Uhr und am montags um 10.10 Uhr. Seit August 2005 läuft die Radioserie auch bei WDR 2 in der Sendung „Soundfiles“. BU Uli Wenger – Radio Bayern 3-Chef vom Dienst und Mr. One Hit Wonder. Foto: BR
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Das Jubiläum: 30 Jahre Karat Die letzten Songs von Herbert Dreilich und die größten Karat-Hits auf einer Doppel–CD!
Zum dreißigjährigen Jubiläum der Ausnahmeband Karat und kurz vor dem ersten Todestag am 12. Dezember von Sänger Herbert Dreilich ist am 25. November die Doppel-CD „30 Jahre Karat“ (CD 1: Karat - Die größten Hits, CD 2: Die letzten Songs von Herbert Dreilich) erschienen. Damit wurde Herbert Dreilichs größter Wunsch posthum Wirklichkeit: Einmal wollte er seine Lieder und seine Ideen von den Musikern und Produzenten von Peter Maffay umgesetzt haben. Maffay-Gitarrist und -Produzent Peter Keller, der auch schon für Juli und, a-ha arbeitete, hat aus Demos, die der Sänger mit der charismatischen Stimme in seinem letzten Lebensjahr geschrieben und eingesungen hatte, zehn Songs produziert. Ein tiefer Einblick in die Gedankenwelt Dreilichs letzter Lebensmonate - Texte und Musik voller Emotionen, die zu Herzen gehen. Gekennzeichnet von seiner schweren Krankheit gibt er nicht auf, singt u. a. vom Siegen („Zeit der Gewinner“), Sehnsüchten („Dein Bild“) und Hoffnung („Einmal“). Drei weitere Songs werden von Peter Maffay („Mich zwingt keiner auf die Knie“), Petra Zieger („Nur bei dir“) und Thomas Natschinki („Manchmal denk ich“) gesungen. Außerdem erklingen beim Karat-Klassiker „Jede Stunde“ die Stimmen von Herbert Dreilich, Petra Zieger und Thomas Natschinki. Natürlich sind auf der CD-Compilation auch alle großen Hits wie „Albatros“, „Der blaue Planet“ oder „König der Welt“ zu hören. Außerdem die Mega-Seller „Über sieben Brücken“ und „Ozean“ im Live-Duett mit Peter Maffay. Als Bonus für die Fans gibt es die „Schwanenkönig“-Version von den Schürzenjägern. Peter Maffay wird den Titel „Keiner zwingt mich in die Knie“ übrigens zum ersten Mal in einer ruhigeren Version in der „Carerras Gala“ (ARD) am 15. Dezember aufführen.
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Von Herzen zum Herzen Jenny Evans – Christmas Songs
Eine sehr schöne und originelle Weihnachts-CD aus München: Jenny Evans mit „Christmas Songs“. Jenny Evans, die die Frühe Musik ihre "erste Liebe" nennt, wuchs in England auf; dort ist die Tradition, an Weihnachten singend von Haus zu Haus zu ziehen, noch heute lebendig. Lange bevor sie ihre "Christmas-Jazz"-Konzertserie begann, sang Jenny Evans, die einst beim Barock-Spezialisten Trevor Pinnock studierte, im Londoner Heinrich Schütz Choir. In München, wo sie seit den späten Siebzigern wohnt, war sie Mitglied im Universitäts-Chor und im Münchner Motettenchor, bevor sie ihre Jazzkarriere begann. Mit ihrem warmen Timbre, ihrem erstaunlichen Timing und ihren reichen musikalischen Talenten hätte sie lange schon verdient, als Deutschlands führende Jazzvokalistin zu gelten. Was sie zu einer so bemerkenswerten Künstlerin macht (die Grenzen überschreitet und ihr Repertoire aus anderen Genres borgt), ist, dass sie, die Autorin, Schauspielerin, Studiosprecherin, eine Frau der Worte ist -- mit einem echten, herausragenden Gefühl für die Lyrics und ihre Interpretation. "Nuages", ihr erfolgreiches Album von 2004, wurde von einer Kritikerjury mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Das schrieben die Musikmagazine: "Eine der besten Gesangsplatten dieses Jahres" (Fono Forum); "wagemutig und musikalisch mit viel Liebe zum Detail nahezu vollendet umgesetzt" (Jazz thing); "ein distinguiert klingendes Meisterwerk" (Jazzthetik); "ein gelungenes Experiment" (Spiegel); "intim, leidenschaftlich und doch voller Relaxtheit" (Diners Club); "Jazz von bemerkenswerter Eleganz, dessen Intimität coole Wärme ausstrahlt" (Rolling Stone); "grandiose Reife" (Stereoplay). So wie sie mit "Nuages" die Jahrhunderte und die Genres überbrückt hat, zeigt Jenny Evans auch diesmal ihre Fähigkeit, Stücke ganz unterschiedlichen Ursprungs in einem faszinierenden, runden Statement zu verschmelzen. Ihre persönliche Auswahl von "Christmas Songs" umfasst ein swingendes "Have Yourself A Merry Little Christmas", das traditionelle "Still, Still, Still" (mit Jodel- und Weltmusik-Zutaten), eine unerwartete Kombination aus "The Little Drummer Boy" und "Nature Boy", die düstere Ballade "The Coventry Carol", das ursprünglich tschechische Traditional "Lulla-Lullaby" (mit ihrem eigenen englischen Text) oder auch "Blessed Be That Maid Mary", ein in mehrfachem Sinn "lateinisches" Stück. Mit Hilfe ihres wunderbaren Trios erschafft Jenny Evans hier eine Atmosphäre voll Wärme und Tiefe, Intensität und Differenziertheit -- genau das, was man von einem ehrlichen und eleganten Weihnachtsalbum erwarten darf, das von Herzen kommt und zum Herzen spricht. 1. The Coventry Carol (4:16) 2. God Rest You, Merry Gentlemen (3:06) 3. The Christmas Song (3:50) 4. Maria Durch Ein' Dornwald Ging (2:35) 5. A Virgin Most Pure (3:42) 6. Blessed Be That Maid Mary (5:07) 7. Lulla-Lullaby (3:21) 8. Have Yourself A Merry Little Christmas (4:25) 9. For It's Christmas Time (3:22) 10. The Little Drummer Boy / Nature Boy (5:27) 11. Still, Still, Still (4:49).
Von Balladen bis Rock-Songs - “Passion“ von Gracia isarbote.de verlost CDs und Autogramm-Karten
Bei Passion handelt es sich um ein abwechslungsreiches, sehr gelungenes Album, bei dem wirklich für jeden etwas dabei ist. Hier beweist Gracia endlich, was sie stimmlich drauf hat und wie gut sie mit ihrer Stimme umgehen kann - bei sehr schönen und gefühlvollen Balladen sowie rockigen und powervollen Songs. Ein Album, das die Qualitäten dieses Ausnahmetalents eindrucksvoll untermauert. Unter www.graciabaur.com kann man übrigens alle Songs mal anspielen. Unter wenn Sie eine Email an gewinnen@isarbote.de schreiben, können Sie eine CD und eine Autogramm-Karte gewinnen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Spaß und viel Glück.
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ATTERSEE – BLUT wie ich lernte, den Staatsakt zu lieben (O-Ton Attersee)
„Im Herbst: 65er, Staatsakt, Orden, etc.“ stand da auf dem Papier. Schwarz auf weiß. Unleugbar. Außerdem: „Attersee bei unter-40jährigen eher unbekannt, auch als Musiker“. Ein vernichtendes Urteil im Steno-Stakkato. Ich gebe es zu: so läuft das nun mal in der Musikindustrie anno 2005. Nein, war ein milder Scherz, letzteres. Eine Musikindustrie in Österreich, abseits des Holender/Netrebko/Moik-Musikantenstadls, so etwas gibt es nicht. Gab es nie. Und der Rock’n’Roll, meine Damen und Herren, und erst recht das grell glitzernde Schlag-, Stich- und Kunstwort Pop (im Warhol’schen Sinne) - das waren und sind hierzulande gleichermaßen Schimären. Trugbilder, denen man nachhängt. Projektionen, die man nachstellt. Mythen, die man nach erzählt. Und diese Nacheiferung gelang und gelingt nur in den seltensten Fällen – dort, wo man der übermächtigen Vorlage aus England oder Amerika etwas Ureigenes, Verqueres, originär Österreichisches beizumischen vermag. Wo die Blaupause nicht den Klang von Westernstiefeln und Harley Davidsons beschwört oder das Lebensgefühl im datenvernetzten Underground Londons, sondern Schmalzbrote, Puch-Mopeds und Rosegger. The Sound of Musik, hierzulande. Bis weit in die neunziger Jahre hinein. Falco zum Beispiel hat das verstanden. Als einer unter ganz wenigen. Think global, act local. Und vice versa. Und immer fest auf den Tisch hau’n dabei. Ganz ohne Genierer. Ach ja: Attersee. Eventuell ist Attersee, nach Falcos Abgang, der letzte Rockstar Österreichs (Ronnie Urini wird protestieren, aber lassen wir den mal beiseite). Und er weiß es. Ganz im Gegensatz zu meiner Mitarbeiterin, die die eingängliche, so schnöde Kurzbeurteilung unseres Protagonisten zu Papier brachte. Von wegen: „Bei Unter-40jährigen eher unbekannt“. Ja, woher sollen denn die das auch wissen? Dafür sind ja Propaganda-Agenturen da, jung, schick, affig. Und Remix-Alben. „Blut“, ja doch. Da treiben es unzweifelhaft im Hier & Heute verankerte Musiker-Jungspunde (ha!) mit auffälligen Namen (Fake Fellini, Don Summer, aleX Deutsch) ganz schön bunt (oho!). Pfeifen sich gar nichts. Investieren auch schon mal eigenes Herzblut. Und fortgeschrittene Studio-Kenntnisse. Die vitale Konserve, die Essenz, die Vorlage aber liefert Attersee himself. Und wenn der Meister dann einreitet in die Mitarbeiterbesprechung, wo Songreihenfolge und CD-Auflagenhöhe und dergleichen mehr final diskutiert werden sollen, dann spielt’s Granada. Ein deutscher Rapper fliegt hochkant von der Platte, „zu miserable Texte!“. Dafür kann Attersee seinen Namen nicht hergeben. Dann schon lieber selbst vors Mikrofon, tunlichst am nächsten Tag noch. Und natürlich soll und darf und muss das Cover mindestens so stimmig und auffällig werden wie damals jenes für den Heller Franzl. Und das Booklet ein radikales künstlerisches Statement, oszillierend zwischen Heimatklischees und Marvel-Comics. Rock’n’Roll! Ich ahne inzwischen, warum man die „jungen Wilden“ damals so genannt hat. Und jung und wild und voller sentimentaler Phantasie sind wir doch alle. Immer noch. Immer wieder. Die Bilder und die Töne und das greifbar Unbegreifliche dazwischen, das alles erzählt von Lust. Lebenslust. Liebeslust. Atterseelust. Und einer Menge Lust an (und Wissen um) Musik. In den Liner Notes zu „Blut“ wird ausführlicher darauf eingegangen, wie sich das gehört für ordentliche Begleitmaßnahmen zum privatistischen Staatsakt. Was mich aber, abseits aller Fakten, Fakten, Fakten wirklich fasziniert, ist dieses leicht laszive Foto von Attersee auf der Rückseite der CD. Mehr noch als das – auch nicht gerade uninspirierende – Bildnis auf der Front. So sah Pop aus Ende der sechziger Jahre in Österreich. So, und nicht anders. Und natürlich hatten auch der junge Heller und der junge Ambros und die Herren von Novaks Kapelle dieses gewisse, selbstbewusste, stechende Etwas im Blick wie die großen Vorbilder aus Übersee (Dylan, Jagger, Morrison et al) – aber der Gedanke lässt mich nicht los, dass es hierzulande kaum jemand so drauf hatte wie Attersee. Und wenig, eigentlich: nichts verloren hat davon. Ich werd’ mir jetzt mal ein paar Bilder anschau’n gehen aus dem Atelier dieses Herrn. Die Tonspur giert förmlich nach Bildern. Ach ja: die hoffnungsvolle Aspirantin im Industrie-Propaganda-Bureau sieht mich an. Meine Mitarbeiterin. Etwas ungläubig. Etwas perplex. Das soll ein Pressetext sein? Zu „Blut“, der brandaktuellen, superschicken, feingewirkten Attersee-Jubiläums-Sound-Hommage? Von wegen Staatsakt, Orden etc. pipapo. Aber ja doch. Lassen wir es gut sein. Lassen wir es krachen. In „Google“ nachschlagen können die Gralsritter der Journaille allemal noch nach dem vierten Holunder-Schnaps. Sofern das dann noch gefragt ist. Sofern das jemals gefragt war. Mehr bzw. die CD gibt’ s unter www.monkeymusic.at/attersee
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Lecker derbleckt Kleine bairische Wortkunde II von Gerald Huber
Zur Untermauerung seines Plädoyers für Wert und Ehre der Sprachregion "Deutschland- Süd-Ost" weist Gerald Huber das im Bairischen fortlebende Spracherbe der Antike nach und er verteilt fein dosierte spöttische Seitenhiebe auf die "Nordlichter", die glauben, ihr Deutsch sei das Bessere und das einzig Richtige. Dr. Ludwig Zehetner, Professor für Dialektologie des Bairischen an der Universität Regensburg: „Auch der zweite Teil der ‚Kleinen bairischen Wortkunde’ ist wissenschaftlich fundiert und basiert auf gründlichen Recherchen. Das macht sie zu einem höchst willkommenen Beitrag zur Bewahrung eines sprachlichen Biotops, das auszutrocknen und zu veröden droht. Es bleibt zu hoffen, dass die lockere und unterhaltsame Art der Präsentation (schon der Titel ‚Lecker derbleckt’ ist ein echtes Schmankerl!) viele aufmerksame Hörerinnen und Hörer fasziniert und ihr regionales Sprachselbstbewusstsein stärkt.“ Gerald Huber, Lecker derbleckt, 14,95 Euro, BRW-Service, 2005, Internet http://www.br-shop.de, ISBN: 3981028392.
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Reiten lernen mit Anna & Flocke Die Kinder-Reporter sagen: Diese Software ist Spitze!
Anna hat es gut! Sie darf auf dem Reiterhof Lemke reiten lernen. Dort freundet sie sich mit Niki, der Tochter des Reitlehrers, an. Gemeinsam durchstreifen die Mädchen den Stall und Anna lernt schnell die verschiedenen Ponys und Pferde kennen. Schon bald bekommt Anna, den Auftrag, sich um das Pony Flocke zu kümmern. Mädchen lieben Pferde über alles und wünschen sich nichts sehnlicher als selbst einmal auf einem Pferd zu sitzen. Längst gibt es nicht nur unzählige Pferdebücher, sondern auch zahlreiche Computerspiele rund um Pony & Co auf dem Markt. Mit „Reiten lernen mit Anna & Flocke“ schwingt sich nun auch der Münchner Terzio Verlag, der Marktführer im Bereich Kindersoftware, in den Sattel. In bewährt hochwertiger Qualität vermittelt die CD-ROM kleinen Pferdefans alles Wissenswerte rund um Pferde und Reiten. Von Stallausmisten, über Füttern und bis hin zu den Reitstunden ist alles detailgetreu dem Leben auf einem richtigen Reiterhof nachempfunden. Die aufwändigen und liebevollen Animationen des Ponys Flocke, das hier virtuell gefüttert, gestriegelt und betreut werden kann, lassen die besondere, persönliche Beziehung, die Liebe und Zuneigung, die in Realität oft zwischen Reiterin und dem Tier besteht, auch über den Bildschirm spürbar werden. Die Spielerinnen müssen zusammen mit Anna Flocke füttern und putzen und ihren Stall ausmisten. Der Höhepunkt ist die virtuelle Reitstunde: Hier lernt man durch die ganze Bahn zu wechseln, im Trab auf dem Zirkel oder Volten zu reiten und zu galoppieren. Nach und nach wird man wie Anna zu einer echten Expertin rund um Pferde, Reiten und Pferdepflege. Zusätzlich wird vom Reitlehrer ein interaktives Pferdelexikon überreicht, das spielerisch das Gelernte noch einmal abfragt. So werden Anna und ihre Spielerinnen bald fit für die große Abschlussprüfung. Und für alle, die zwischendurch einmal ausspannen wollen, gibt es tolle Pferdebilder zu malen oder sie können in einem der kniffligen Pferdespiele versuchen, ihren Highscore zu verbessern. Das Besondere: Mit „Anna & Flocke“ können die kleinen Pferdeliebhaberinnen spielerisch für das kleine Hufeisen trainieren. Und haben sich nach dem Bestehen die mitgelieferte, echte Turnierschleife, die sonst nur bei Reitturnieren vergeben wird, damit wirklich verdient! Terzio Verlag, ISBN 3-89835-355-9, 19,95 EUR, Software für Kinder ab 6 Jahre.
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FARIN URLAUB - Livealbum of Death
Am besten formuliert es ja doch immer der Künstler selbst: „guten morgen! hier ist es also: das erste album, auf dem das komplette RACING TEAM zu hören ist … ein auf den ersten blick völlig redundanter satz, denn wer diesen tonträger in den händen hält, sieht und hört das ja selbst. aber: dies ist der beginn einer neuen ära! farin urlaub solo war gestern, das FARIN URLAUB RACING TEAM ist die zukunft. anstatt mir im studio alleine tage und nächte um die ohren zu schlagen, wird demnächst die gesamte band von mir gequä … ich meine, aufgenommen. was ist passiert? die antwort findet sich auf dieser cd/lp: wir sind eine BAND geworden. und genau das ist letzten endes der grund für ein livealbum jetzt schon, nach nur zwei fu-studioalben und einer hand voll b-seiten: mehr als eine übliche bestandsaufnahme mit applaus dazwischen, ist dies hier – das „livealbum of death“ – der beweis, dass eine gruppe letztlich immer besser ist, wilder, lauter, MÄCHTIGER, als einer alleine. (ein umstand, der übrigens auch im kampf gegen rechtsradikale idioten berücksichtigt werden sollte … aber ich schweife ab.). wieso der titel? „livealbum of death“, klingt das nicht nach abschied, leid, halbstarken schulhofrauchern mit selbst gemachten tätowierungen??? – falsch! der titel stammt aus den unendlichen weiten des internets. und zwar von einer fan-website, auf der darüber philosophiert wurde, wie denn wohl das livealbum zur „sonnenblumen of death“-tour heißen könnte. und jede band hat offenbar die fans, die sie verdient, ein kniefall an dieser stelle! man hört auch das auf dem album: textsichere, laut feiernde, glücklich lärmende menschen – der eigentliche grund, warum ich immer noch ständig konzerte spielen will, in einem alter, in dem andere längst im vorstand einer müllverbrennungsanlagenholding sitzen. aufgenommen wurde das alles bei insgesamt sechs konzerten in fünf städten; wir haben jeweils die besten versionen ausgesucht (und teilweise gemischt), um den eindruck einer NOCH BESSEREN band zu erwecken. und obwohl kein album der welt jemals ein konzert ersetzen kann, hoffe ich, dass man den spaß hört und die leidenschaft, die darin steckt. bzw. stecken? ach, was weiß denn ich. und jetzt, auf die gefahr hin, mich zu wiederholen: mosht gefälligst, ihr säcke!“ (fu).
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Last Flight From Rwanda THE KILIMANDSCHARO DUB & RIDDIM SOCIETY Von Walter Gröbchen Es ist ja nicht so, dass man jedes Projekt automatisch ins Herz schließt, das man gleichsam vom nie abreißenden Förderband des Job-Alltags hebt, wendet, betrachtet und dann, mehr oder minder liebevoll, auf den eigenen Schreibtisch hievt. Das gilt für den Empfänger eines „Presse-Waschzettels“ genauso wie für seinen Schreiber. Nur der oder die Künstler, die verfolgen diesen Prozess mit nervösem Augenaufschlag. Kein Wunder: hat man doch Wochen, Monate, manchmal Jahre in den Entstehungsprozess des routiniert rezipierten Produkts investiert. Den professionellen Spreu-vom-Weizen-Trenner lässt derlei kalt. Meistens jedenfalls. Manchmal auch nicht. In diesem Fall gilt letzteres. Denn dass ein Vogel namens Vogel das Büro betritt, in breitestem Vorarlbergisch „Grüß Gott“ (oder ähnliches) schmettert und einem ohne weitere Umstände ein höchst exotisches Unternehmen namens „Kilimandscharo Dub & Riddim Society“ nahelegt, das passiert nicht alle Tage. Und wenn sich dieses Projekt – kurz: KDR-Society – auch noch als faszinierender, intensiver, an- und aufregender Ausbruch aus der grauen Einöde namens Wirklichkeit herausstellt, dann streift man die routinierte Gleichgültigkeit ab wie eine zu enge Regenhaut an einem spätsommerlichen Sonnentag. Genug der metaphorischen Bocksprünge. Die KDR-Society ist eine musikalische Import- und Export-Gesellschaft, gegründet und geleitet von Alfred Vogel, seines Zeichens Schlagzeuger in vielen Formationen dies- und jenseits des Arlbergs. „Diese ganz spezielle Band“, sagt er, „steht ja, wenn man so will, für das gemeinsame Funktionieren von unterschiedlichsten kulturellen, gesellschaftlichen, ethnischen Hintergründen. Der Albumtitel "Last Flight from Rwanda" rührt einerseits von einer kleinen Anekdote (die es noch zu erzählen gilt) her, andererseits ist es eine geplante Entführung des Hörers. Und „Rwanda“ eine Metapher für eine Welt, die nur sehr mühselig funktionierte und funktioniert.“ Es war tatsächlich die allerletzte Maschine, die letzten Sommer, an einem drückend heißen Tag im August, Herve Samb von Ruanda nach Amsterdam flog. Nach einem dreistündigen Aufenthalt ging es weiter nach Zürich, und von da ab nach Bezau im Bregenzerwald, zur ersten Aufnahmesession, direkt ins Studio von Alfred Vogel. Der war es auch, der vor knapp zwei Jahren so verrückt war, mit dem notorischen Spätflieger aus dem Senegal den Grundstein der KDR-Society zu legen, die nun ihren ersten Silberling im Koffer hat. Ruanda – Bezau – Senegal? Klar: ... und New York, Ghana, San Francisco! Die KDR-Society ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus Afrikanern, Amerikanern und Österreichern. Das jüngste Mitglied gerade mal Familienvater - 33, das älteste 2facher Grammygewinner - 50. Kofie Quarshie pflückte Kokosnüssse, während er in Acra (Ghana) Percussion studierte. Damals war Richard Cousins vermutlich gerade mit Etta James auf Tour und „totally high“. Peter Madsen drückte die Tasten für Stan Getz und Herbert Walser absolvierte gerade die Prüfung zum „Goldenen Leistungsabzeichen des österreichischen Blasmusikverbandes“. Herve Samb war der einzige Junge in Senegal, der Chuck Berry verehrte. Und Alfred Vogel trommelte das Solo von Led Zeppelins „Moby Dick“. 15 Jahre danach sollte die Liebe zum Jazz diese sechs Freaks (wie sie sich selbst bezeichnen) in einem Kuhdorf in Österreich zusammenführen, um miteinander aus jener Selbstverständlichkeit heraus zu musizieren, wie Mozart mit Kuta Kinte Kaffee getrunken hätte. Alfred Vogel hörte den 25jährigen Samb mit David Murray. „Es war Liebe auf den ersten Blick, oder, besser: auf den ersten Ton“, schwärmt der Schlagzeuger von dem afrikanischen Wunderkind. Dieser sollte dann auch das Bindeglied werden in einer Band, die auf der Bühne „jedes Jazzclubs genau so besteht wie auf einem Rockfestival“. Vogel war es, der alle Mitglieder der KDR-Society schon vorher kannte, und der ahnte, dass dieses global zusammengewürfelte Sextett einnehmend inspiriert und inspirierend miteinander musizieren sollte. Und da wären wir schon beim Punk(t). Denn wenn ein Jazz-Avantgardist wie P. Madsen; eine Blues- und Soullegende wie Cousins; der afrikanische Trommel-Guru Quarshie; der Trompeten- Allrounder Walser; der Afrosaiten-Gott Samb und eine „funky mountain goat“ wie Vogel auf einen Produzenten-Hasen wie Alex Deutsch (Cafe Drechsler/mouth2mouth, assistiert von Don Summer) treffen, dann kocht Punk hoch. Denn diesen entdeckt man in der Quint-Essenz der KDR-Songs, die Deutsch a.k.a. aleXdrum mit viel Liebe aus dem multikulturellen Gebräu destillierte und zu einem eingängigen Bouquet mit wunderbar exotischen Melodien, Grooves und Vibes zusammenstellte. Punk, weil sich ein derartiges Übermass an Gegensätzen und Disparatem nur durch eine anarchisch-anarchistische Grundhaltung verschmelzen lässt. Und weil sich die Vielfalt und Eigenständigkeit des KDR-Sounds nur dadurch rechtfertigt. Jazz, Afro-Funk, Drum’n’Bass, Psychedelic, Breakbeats. Robert Cray, Ornette Coleman, Led Zeppelin, Chuck Berry, Mozart, Talking Heads und Fela Kuti... You name it. Die KDR-Society garantiert Trance, Inspiration und Transpiration. Oder, wie Alfred Vogel es zu einem Slogan zu verdichten weiß: „music for brain and booty!“. Das Amalgam dieser unzähligen Einflüsse spiegelt sich auch im Cover von „Last Flight from Rwanda“ wieder. Die international bekannte und ausgezeichnete Gestalterin Elizabeth Kopf griff dabei auf die sogenannte "P-Collage" von Suzie Kirsch zurück. Die Künstlerin hatte aus Fashion-Magazinen wie „Vogue“, „Madame“ usw. phallische Symbole ausgeschnitten und zu einer Collage zusammengestellt. Weibliches Haar, Luxusklamotten usw. gehen in archaische Muster auf. Symbiosen und Gegensätze, die seit jeher existieren. Und unser Leben - man denke nur an den ewigen Antagonismus zwischen Maskulinem und Femininem - mehr bestimmen denn je. Muster, die sich mit geringem Aufwand in der verschlungenen, hypnotisierenden Klangwelt der KDR-Society wieder entdecken lassen. Verschiedene Kulturen sprechen hier eine gemeinsame Sprache. Dub, im Sinne einer musikalischen Universalsprache und als Ventil der Gegensätze. Peter Madsen hatte die Vision, die KDR-Society auch in einen politischen Zusammenhang zu stellen und diese tatsächliche „World Music“ mit allen Widersprüchen, Assoziationen und Zukunftsperspektiven in Szene zu setzen. Ich halte das für ein gewagtes, aber einlösbares Unterfangen. Der Ausgangspunkt ist mit „Last Flight from Rwanda“ gesetzt. Ziemlich selbstbewusst, ziemlich faszinierend, ziemlich einzigartig. Bitte schließen Sie die Sicherheitsgurte. Der Startknopf trägt die Aufschrift „Play“. KDR Society, Boomslang Records, www.monkeymusic.at, Kontakt: georg.rosa@monkeymusic.at, Tel. 01-522 58 64-7. |
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Radwandern in Europa. Ein praktischer Radreiseführer auf CD-ROM von Werner Wilhelm
Werner Wilhelm, studierter Feinwerktechniker aus München, Profi-Radbauer und erfahrener Reiseleiter hat jetzt die 30 schönsten von ihm geführten Radwandertouren auf der CD-ROM Radwandern in Europa zusammengestellt. Von seinen Erfahrungen profitieren konditionsstarke Könner wie auch Anfänger: Das übersichtliche und leicht zu navigierende Menü der CD macht ebenso Lust auf gemütliche Touren beispielsweise nach Rügen oder auf Fahrten auf den Spuren der Radprofis der Tour de France. Weil der Autor mit seiner Begeisterung fürs Radwandern anstecken will, stimmt eine Diashow auf die unterschiedlichsten Eindrücke auf der jeweiligen Tour ein, sei es in Andalusien, auf dem Jakobsweg, in der Toskana, in Masuren oder auf der Tour von der Insel Rügen nach Schwerin. Ausgehend von einer Europakarte navigiert man sich bequem ins gewünschte Land und in die Kurzbeschreibung mehrerer Routen. Die Kurzinformationen über Region, Schwierigkeitsgrad, Dauer oder Streckenlänge geben dem Anwender Entscheidungshilfe, für welche Strecke er sich entscheiden soll. Leicht gemacht wird die Planung durch die einzelnen Tagesetappen im Tourenplan. Allein die Kurzbeschreibungen der Landschaften und Sehenswürdigkeiten wecken die Vorfreude aufs Nachfahren. Wissenswertes über die angesteuerten Ziele werden im Kulturteil geboten: Zahlreiche Informationen über Geschichte und Hintergründe der wichtigsten Sehenswürdigkeiten stimmen auf die jeweilige Region ein. Praktische Tipps zu Zugverbindungen, Übernachtungsmöglichkeiten oder zur Ausstattung für eine gelungene Radwandertour zeugen von Wilhelms Erfahrungsschatz der letzten 25 Jahre. Hilfreiche Links, beispielsweise zu Fremdenverkehrsbüros oder zu einer Packliste für Fahrradtouren, erleichtern die Vorbereitung auf die eigene Reise. Jede Tour wird zudem mit detaillierten Informationen zu den Tagesetappen inklusive Hoteltipps als Druckversion angeboten. „Radwandern in Europa“ über: Werner Wilhelm, Watzmannstraße 18, 85598 Baldham, Telefon: 08106/369866, Website www.radaktiv.de , Email: wernerwilhelm@t-online.de oder im Buchhandel ISBN 3-00-011701-6, Preis: 19,95 Euro zzgl. Versand
Münchner trotz Behinderung rad-aktiv Nach einem Autounfall erfuhr sich Werner Wilhelm (67) neue Fitness
Als junger Mann arbeitete der gelernte Feinmechaniker Wilhelm bei der Luftwaffe als Flugzeugausrüster in einem Jagdgeschwader. Ein schwerer Autounfall im Jahr 1969 änderte alles für den Mann, der von der Schnelligkeit lebte. Beide Beine trugen bleibende Verletzungen davon; eine 90prozentige Schwerbehinderung wurde dem Mann mit einer Beinprothese und einem versteiften Bein zugesprochen. Doch mit Anfang Dreißig wollte sich Wilhelm nicht auf seine Behinderung zurückziehen. Ganz im Gegenteil: Er bildete sich weiter und schrieb sich an der Fachhochschule München ein. Nach drei Jahren hatte er seinen Abschluss als Ingenieur der Feinwerktechnik in der Tasche und wechselte ins Bayerische Landesamt für Umweltschutz. Dort wertete er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1994 lufthygienische Daten für die Luftreinhaltung aus. Auch in seiner Freizeit wollte der dreifache Familienvater so fit bleiben, wie er es als Mittel- und Langstreckenläufer vor dem Unfall war: aktiv, ausgeglichen und durchtrainiert. Er hatte an Fahrradtouren Geschmack gefunden; brauchte jedoch wegen seiner Behinderung eine Spezialanfertigung. Da er die nicht fand, baute er sich selbst zu seinem 50. Geburtstag ein maßgeschneidertes Rad. Eine neue Leidenschaft war geboren: Werner Wilhelm richtete sich eine professionelle, inzwischen gewerblich angemeldete Fahrradwerkstatt ein, in der inzwischen Bestellungen aus ganz Deutschland eingehen. Ausschließlich hochwertige Reiseräder und Mountainbikes verlassen als Unikate den Keller seines Wohnhauses in Baldham, einem Münchener Vorort. Seit seiner Pensionierung tüftelt das Mitglied des Allgemeinen deutschen Fahrradclubs ADFC im Winter Tages- und Mehrtagestouren durch Europa aus, die er selbstredend auch persönlich führt. Hier kommen sowohl Fahrradfreaks als auch Laien zusammen, die die Welt einmal gemächlich erfahren wollen. Auf den Reisen per Velo wiederum kann Wilhelm seine Eigenbauten testen, verbessern und bei Mitreisenden Bedürfnisse erforschen. Und weil Winterzeit „radlfreie“ Zeit ist, hält er in der kalten Jahreszeit Unterricht über Fahrradtechnik und Diavorträge über seine Reisen ab. Im Laufe der Jahre kamen da insgesamt etwa 6.000 Aufnahmen zusammen. Als er wieder einmal einen Diavortrag zusammenstellte, überlegte Wilhelm wie er andere von seinen gesammelten Erfahrungen profitieren lassen könnte. Ein Jahr später lag seine erste CD-ROM vor, ein Radreiseführer mit vielen praktischen Planungshilfen für die eigene Tour.
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Gil Ofarim, Tal Ofarim, Dominik Scholz und Roland Söns ZOO ARMY – 507
Das Zebra wird zum Zerberus, die Maus zum Mastodon – Zoo Army proben den Aufstand der Tiere. Mit dem Debütalbum „507“ setzt Zoo Army ein klares Zeichen! 13 Tracks und 55 Minuten Rockmusik. Ob Songs wie Change, Take Me Away oder Broken, die HardRock Pur vermitteln, oder die sehr persönlichen, eher ruhigeren Stücken wie Feel und vor allem Fading zeigen, dass Zoo Army in keine Schublade zu stecken ist. Diese Band besitzt soviel kreatives Potential, dass jedes ihrer vier Mitglieder es kaum erwarten konnte den eigenen musikalischen Input in einen gemeinsamen Output zu verwandeln: Egal ob im Studio oder live. Der Name dieser Band ist ihr Programm: Noch bevor sich die vier Musiker Gil Ofarim, Tal Ofarim, Dominik Scholz und Roland Söns im September 2005 ins Studio einsperrten, lenkten sie die Aufmerksamkeit vieler Festivalbesucher und Konzertgänger quer durch Deutschland auf sich. LIVE...LIVE...LIVE... Ist das Motto der Band. „Überzeugen mit der eigenen Kunst“. Fern von gezüchtetem Hype, dressierten Images und Vorgaben der Plattenindustrie rebellieren sie gegen das Klischee von Casting-Deutschland. Das Ergebnis: Emotionale Texte, kombiniert mit frischem und ehrlichem HardRock, dessen Bandbreite den Zuhörer überrascht und fesselt – vom ersten bis zum letzten Track. Zoo Army gründete sich Anfang des Jahres 2005, doch alle Mitglieder der Band können bis dato auf Karrieren als Musiker zurückblicken. Seit fast 10 Jahren ist Frontmann Gil Ofarim musikalisch unterwegs, verkaufte über 5 Millionen Tonträger weltweit und spielte auf nationalen und internationalen Bühnen – unter anderem 2003 im Vorprogramm von Bon Jovi. Gil spielt seit frühster Kindheit an Gitarre, schreibt und komponiert eigene Songs und überträgt deren Energie durch seine intensiven Bühnenshows auf sein Publikum. Unterstützung hierbei erhielt er von Anfang an von seinem Bruder Tal, der als Bassist einen festen Bestandteil auf Gil’s Konzerten darstellte. Mit seinen BackingVocals sorgt er für perfekte Harmonie zu Gil’s Gesang. Dominik Scholz spielte sich als Schlagzeuger im Laufe seiner musikalischen Laufbahn durch verschiedenste Musikrichtungen und brillierte zuletzt in der Band des Deutschrockers Joachim Deutschland. Viel Bühnenerfahrung bringt auch Gitarrist Roland Söns mit. Seine Erfahrung mit anderen Bands ist eine große Bereicherung für Zoo Army. Zwar kannten sich alle Musiker bereits zuvor, doch dauerte es, bis endlich Zoo Army als feste Band gegründet wurde. Gil, Tal, Dominik und Roland haben bereits den ganzen Musikzirkus von A bis Z durchlaufen. Mit Zoo Army wenden sie das Blatt und gehen ihren eigenen Weg. Die vier Musiker haben eine klare Vorstellung was ihre künstlerische Zukunft betrifft – Zoo Army, ihr Fluchtweg aus dem Schubladendenken des routinierten Musikbusiness. Gil: „Forget the talk let the music speak for itself“. “Als neue Band, wird man nur verglichen und in Schubladen gesteckt, aber das geht nicht mit Zoo Army!!! Tal: „Aller Anfang ist schwer, aber wenn man in einer Band spielt, in der alle am gleichen Strang ziehen ist man, auch zu viert, stark wie eine Armee“. Dominik: „Es hat sich von Anfang an richtig angefühlt mit dieser Band zu spielen, und ich bin sehr gespannt auf die Zukunft." Roland: „Mit Gil, Tal und Dominik habe ich Leute gefunden die das Feuer noch haben und es nicht ausgehen lassen, ich denke das ist eine der größten Stärken von Zoo Army - mit dem Fundament sind wir nicht zu stoppen." Die Band vereinigt vier individuelle musikalische Lebensläufe - mit allen Erfolgen und Enttäuschungen - zu einer gemeinsamen Aussage: Musik lässt sich nicht zähmen! Release Party übrigens am Mittwoch, 8. März, in München: Um 19.30 Uhr im Muffatwerk im Ampere – let it rock! Weitere Termine unter www.zoo-army.de.
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Zwei Pints aus der dritten Reihe THE PADDINGTONS First Comes First
Wie heißt das noch mal? Genau: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. In diesem Fall müssen wir die Binse nur ein bisschen abwandeln. Und zwar so: The Paddingtons klingen auf ihrem Debüt "First Comes First" so, als hätten sie das alles grad' aus dem Stand erfunden, wieder mal. Die Punkrock-Gitarren dengeln und quengeln, Leadsänger Tom brüllt seine Texte, als wolle er in einem überfüllten Pub nur mal eben zwei Pints Lager aus der dritten Reihe vor der Theke bestellen - und Songs wie "Some Old Girl", "Panic Attack" und "21" halten so schlicht wie ergreifend genau das, was ihre Titel versprechen. Die Band aus Hull in der Grafschaft Yorkshire wurde von keinem anderen als Alan McGee entdeckt - das hatte der Gründer von Creation Records vor etlichen Jahren auch schon mal mit Primal Scream gemacht. Als Produzent für "First Comes First" wurde sodann Owen Morris engagiert, der zuvor u.a. "A Northern Soul" von The Verve und vor allem "Definitely Maybe" von Oasis betreut hatte. "Die Leute haben wahrscheinlich eine Chaos-Platte à la Libertines von uns erwartet", sagt Lloyd, der Bassist, "aber es ist ein richtig hartes Rock'n'Roll-Album geworden. Das liegt auch an Owen: Er schleift einen an die übelsten Plätze, die man sich vorstellen kann, und arbeitet grundsätzlich bis fünf Uhr morgens. Wir hatten keine Ahnung, was er mit uns anstellen würde. Und dann das! Er ist wirklich ein Genie." Von der aktuellen Konkurrenz hingegen halten The Paddingtons nicht so viel, attestieren den Kaiser Chiefs und The Bravery aber "immerhin gute Pop-Songs." Sonst halten sie es lieber mit Jello Biafra und dem Motto seiner Dead Kennedies: "We are a punkrock band, no new wave band!" Es gibt Leute, die behaupten, derartig rotzige Songs seit 1977 nicht mehr gehört zu haben. Es gibt Leute, die soziologisieren über die Frage, warum in Hull andere Musik als etwa in Brixton gemacht wird. Und es gibt Leute bei einem großen deutschen Nachrichtenmagazin, die sich einfach über "grandiose Sauflieder zwischen Buzzcocks, Clash und Undertones" freuen. Wie schrieb noch gleich der NME nach einem Festivalauftritt im letzten Sommer? "Die Paddingtons geben einem das Gefühl, als würde man zwangsweise mit den Antidepressiva aus Muttis Badezimmerschrank gemästet und anschließend um fünf Uhr morgens aus dem Auto geworfen." Musik für den Straßengraben - selten klang sie so gut wie die hier. Am 10. März ist ihr Debütalbum erschienen, live sollen sie unschlagbar und unwiderstehlich sein, et voilà, die bestätigten Tourtermine: 12. April München - Britwoch @ Atomic Café.
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Roland Kaiser – Kinderzeit
Roland Kaiser, wie ihn keiner kennt! Der gefeierte Pop-Kaiser, der seit 30 Jahren Konzerthallen füllt und durch seine Titel jede Party zum Kochen bringt, schlägt diesmal überraschend andere Töne an: Mit der zu Ostern (24. März) vorliegenden Album-CD KINDERZEIT schickt er sich an, nun auch die Kinderzimmer zu erobern. „Als mehrfacher Vater habe ich durch meine Kinder, deren Freunde und auch als Anregung aus den Kindergärten mitbekommen, dass es kaum ansprechende, neue Produktionen zu traditionellen wie auch modernen Kinderliedern gibt. Da dachte ich mir, warum nicht mal so was machen?“ Da die beiden Jüngsten von Roland Kaiser auch gerne mit dem Papa singen, sind die drei kurzerhand gemeinsam in den Ferien ins Studio gegangen. Annalena (6) und Jan (9) haben bei der Auswahl der Songs kräftig mitgemischt, denn schließlich wissen sie am besten, was Kinder hören wollen. Gleich der erste Track - „Frechdachs & Co.“ - bringt das Album auf den Punkt. Das einzige bisher noch unveröffentlichte Kinderlied dieser Longplay-CD vermittelt Freude am Gesang und ist im wahrsten Wortsinn kinderleicht zu erlernen. Von Titelsongs beliebter TV-Serien wie „Hurra, hurra, der Pumuckl ist da“, „Hey Pippi Langstrumpf“ und „Komm ins Schlumpfenland“ über eine Auswahl von Generationen geliebter traditioneller Kinderlieder („Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“, „Hopp hopp hopp“, „Pferdchen lauf Galopp“, „Backe Backe Kuchen“, „Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann“ u.v.m.) bietet das vorliegende Album eine vielseitige Auswahl an anregenden Sing- und Mitspiel-Titeln. Qualitativ hochwertig produziert, dabei bezaubernd klar und dem Kindermund nachempfunden arrangiert. Die kurzweilige Album-CD KINDERZEIT schließt mit der gelesenen erste Folge einer neuen, von Roland Kaiser und seinem Co-Autoren Georg Babetzky erdachten und geschriebenen mehrteiligen Hörspielreihe (Musik: Peter-Rudolph Heinen) für Kinder, die noch in diesem Jahr von dem Autor und Erzähler gemeinsam mit namhaften Schauspielern eingespielt werden wird. Annalena, Jan und Papa Roland Kaiser hatten viel Spaß bei der gemeinsamen Arbeit an diesem Album und hoffen, dass KINDERZEIT auch anderen Kindern und deren Eltern ebensoviel Freude bereiten wird. |
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