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FAMILIENFORUM

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Kolumne
von Bürgermeisterin
Christine Strobl

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Aktion_Frau STrobl mit Tochter Maria und beste Freundin Jasemin, Foto isarbote.de Frau Pollak Andrea

Liebe Münchner Familien,

jetzt gab es wieder einen wichtigen Tag für viele Familien: am Freitag, 12. Februar, wurden an den bayerischen Schulen die Zwischenzeugnisse verteilt. Diese Zeugnisse stellen eine Zwischenbilanz dar, die eventuell Korrekturen und Entscheidungen erforderlich machen kann.

Bei Überforderung, Schulangst und Dauerstress könnte im Einzelfall ein Schulartwechsel hilfreich sein. Entscheidend ist, dass die Jugendlichen rechtzeitig die Schulart finden, die ihren Begabungsschwerpunkten entspricht und in der sie die häufig verloren gegangene Lebensfreude wiederfinden können.

Unsere Kinder stehen unter einem gehörigen Druck. Von allen Seiten wird gefordert. Nach einem langen Schultag kommen noch die Hausaufgaben, die ganze Familie ist hier oft eingespannt. Nicht immer halten die Schülerinnen und Schüler diesen enormen Druck aus, ganz besonders schlimm ist die Situation für viele Viertklässler und -klässlerinnen, entscheidet sich doch bereits für 9- und 10-Jährige, welchen Weg
sie gehen.
Eine längere gemeinsame Schulzeit, mindestens bis zur 6. Klasse, würde von unseren Kindern, den Eltern, aber auch den Lehrerinnen und Lehrern viel Druck wegnehmen.
Und bei den wenigsten Viertklässlern lässt sich schon klar erkennen, ob sie eher naturwissenschaftlich, sprachlich, praktisch, künstlerisch oder in einem anderen Bereich besonders begabt ist?!
Das ungerechte bayerische Bildungssystem lässt hier die Kinder aus den sogenannten bildungsärmeren Schichten schlichtweg im Regen stehen.

Daher gibt es unter dem Motto "Guter Rat bei schlechten Noten" auch heuer wieder das Beratungsangebot der städtischen Bildungsberatungsstellen.

Sie bieten telefonische oder persönliche Beratung für Schülerinnen,
Schüler und Eltern an:
- Die Städtische Bildungs- und Weiterbildungsberatung in der Schwanthalerstraße 40/I, Telefon 233-2 65 67 (Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr). Hilfe und Unterstützung gibt es hier bei Fragen schulrechtlicher Art, zu Schullaufbahnmöglichkeiten und Notenproblemen in den Bereichen Realschule, Gymnasium und Berufliche Schulen. Bei Überforderung, Schulangst und Dauerstress könnte unter Umständen ein Schulartwechsel hilfreich sein.
- Eltern sowie Schülerinnen und Schüler, die ein psychologisches Beratungsgespräch wünschen, können sich an den Städtischen Zentralen Schulpsychologischen Dienst, Tal 31, 80331 München, wenden. Anmeldung zu einem persönlichen Termin von Montag-Freitag, 8 bis 15 Uhr unter Telefon: 2 33-2 82 30.
- Die Städtische Schul- und Bildungsberatung International in der Goethestraße 53 bietet Rat und Hilfe auch in Aserbaidschanisch, Bosnisch, Englisch, Italienisch, Kroatisch, Kurdisch, Polnisch, Russisch, Serbisch, Slowenisch, Türkisch, Uigurisch, Ukrainisch und Weißrussisch an (Internationales Beratungszentrum, Goethestraße 53, Telefon 2 33-2 68 75. Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr, Freitag von 10 bis 13 Uhr). Informationen der Bildungsberatungsstellen auch im Internet auch unter www.muenchen.de/bildungsberatung.

Nutzen Sie bei Bedarf diese städtischen Angebote. Manchmal kann der Blick von außen ganz hilfreich sein. Versuchen Sie aber auch bei eventuell nicht so guten Noten Ihrer Kinder ruhig zu bleiben – es lässt sich sicher bei allen Problemen eine Lösung finden und nicht wenige erfolgreiche Menschen hatten in ihrer Schulzeit Phasen, wo es ihnen nicht so gut ging.
Alles Gute für Sie.


Christine Strobl
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München

Lilalu_Akrobatik copyright Sigi Müller

Foto: Sigi Müller

www.muenchen.de/familie

Wir freuen uns,
die BMW Niederlassung München
als Sponsor für das Familienforum auf isarbote.de begrüßen zu dürfen und bedanken uns für die freundliche Unterstützung.
Das Familienforum ist ein kostenloses Angebot von isarbote.de im Rahmen
des Aktionsforum München
für Münchner Familien.

LILALU macht den Sommer bunter!
Der Vorverkauf für die Sommerworkshops beginnt am 6. März

Vom 16.8. bis 29.8. finden wieder die beliebten LILALU-Workshops im Münchner Olympiapark statt. Startschuss für die Anmeldung ist der 6. März um 10 Uhr. Glitzer und Magie, Trommelwirbel und strahlende Augen: Das faszinierende Erfolgskonzept LILALU erfüllt auch in diesem Jahr den Olympiapark mit Leben.
Manege statt Strand? In zwei Wochen der diesjährigen Sommerferien (16.8.-22.8. und 23.8.-29.8.) können Kinder und Jugendliche bei LILALU in spannenden, ganztagesbetreuten Workshops von Profis lernen, wie man Einrad fährt, am Trapez turnt oder auf dem Seil tanzt. Neben Zirkusklassikern gibt es auch ausgefallene Kurse wie Stunt-Action, Parkour oder Pferdedressur. Für alle, denen der Baggersee zu voll, der Strand zu weit weg und der Balkon zu langweilig ist. Und natürlich gleichermaßen für alle Eltern, die in den Schulferien und trotz geschlossener Kindergärten arbeiten müssen und auf der Suche nach einer guten Betreuung für ihre Kinder
sind. Die Anmeldung für die LILALU-Workshops beginnt am Samstag, den 6. März 2010 um 10 Uhr bei
München Ticket.
Dem Projekt wurde nicht nur auf pädagogischem Gebiet in den Genres Zirkus, Tanz, Musik und Theater ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland attestiert, auch der integrationspolitische Faktor spielt bei LILALU eine entscheidende Rolle. Der Arbeitsschwerpunkt von LILALU e.V. liegt auf multikulturellem, barriere- und vorurteilsfreiem Miteinander von Kindern und Jugendlichen aus allen Einkommensschichten. Auf ein freundschaftliches und respektvolles Miteinander wird dabei viel Wert gelegt: Die gemeinsame Zeit bei LILALU soll nicht nur Spaß und Abwechslung bringen, sondern auch Vorurteile abbauen und das Gemeinschaftsgefühl und Selbstbewusstsein stärken. Damit auch wirklich jeder junge Artist eine Chance bekommt Zirkusluft zu schnuppern, werden mehr als 20 Prozent der Plätze für Teilnehmer aus einkommensschwachen Familien mit und ohne Migrationshintergrund kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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Sozialreferent Friedrich Graffe und Kerstin Lehner von der Stiftung Mercator besuchen Kinder, die in München Förderunterricht bekommen und Studentinnen, die mit den Kindern lernen. Foto: Nagy

Bessere Noten und Bildungschancen
mit dem Mercatorprojekt

In München nehmen mehr als 300 Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund an allen Schularten einmal in der Woche am Mercator-Förderunterricht teil. In Kleingruppen von drei bis sieben Schülerinnen und Schülern verbessern sie ihre sprachlichen Fähigkeiten in allen Fächern.
75 Lehramtsstudierende der Ludwig-Maximilians-Universität geben seit März 2009 den Förderunterricht an aktuell an sechs Hauptschulen, drei Realschulen, fünf Gymnasien, zwei sonderpädagogischen Förderzentren und einer Wirtschaftsschule. Das Sozialreferat und die Stiftung Mercator fördern damit Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund der 5. bis 10. Klasse, die bisher nicht ausreichend unterstützt wurden oder die nach ihre Einreise sofort in höhere Klassen kamen. Sozialreferent Friedrich Graffe sagte bei einer Pressekonferenz in der Carl-von-Linde-
Realschule: „Mit diesem Projekt versuchen wir Chancen- und Bildungsgerechtigkeit herzustellen. Mangelnde Bildung und schulische Qualifikation sind ein hohes Armutsrisiko.“
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Die Stiftung Mercator hat 2004 das Projekt Förderunterricht bundesweit ausgeschrieben und finanziert an 35 Standorten den Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund mit zehn Mio. Euro. Das Projekt bietet Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte seit mehreren Jahren eine individuelle sprachliche und fachliche Förderung durch. Kerstin Lehner von der Stiftung Mercator: „Wir machen gute Erfahrungen, 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler konnten ihre Noten um eine Notenstufe verbessern. In München wird das Projekt von der IG-InitiativGruppe - Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V. in enger Kooperation mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus, der Landeshauptstadt München und der Ludwig-Maximilians-Universität durchgeführt.
In München leben mehr als 98.000 Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, das sind 50 Prozent der Münchner Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre. Im Vergleich zu Mitschülerinnen und Mitschülern ohne Migrationshintergrund sind sie oft benachteiligt, weil sie die im Unterricht gängige Fachsprache nicht beherrschen. So hat die Sprachstandsdiagnose bei der Schuleinschreibung aus dem Jahr 2007 ergeben, dass nur 39,4 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund dem Unterricht folgen können.
An jeder Schule gibt es einen Ansprechpartner für das Projekt, um die Auswahl der Schüler und Schülerinnen zu koordinieren und um die Eltern zu informieren. Der Förderunterricht findet während des ganzen Schuljahres mindestens einmal in der Woche statt.
Die Finanzierung des Mercator-Förderunterrichts tragen das Sozialreferat und die Stiftung Mercator. Die Stiftung zahlt die Honorare in Höhe von insgesamt 180.000 Euro für die Förderlehrer, die für ihr Engagement 10 Euro pro Stunde erhalten. Das Sozialreferat trägt die Kosten für die Begleitung und Umsetzung. 2010 werden es über 80.000 Euro. Ziel ist es, das Projekt in Bildungsstruktur der Stadt München einzugliedern und auf Dauer an den Schulen zu etablieren.

Studentin Martina Fidler lernt mit den Fünftklässlerinnen Viktoria und Dilara. Foto: Nagy

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Zazou_mini.musik

Kinderkonzertreihe geht in zweite Runde
mini.musik e.V. präsentiert „Zazou - die Zauberuhr“

Vier ausverkaufte Konzerte, über 900 glückliche Kinder, Eltern und Musiker – das ist die Bilanz, die mini.musik e.V. nach dem erfolgreichen Auftakt seiner neuen Kinderkonzertreihe im Februar 2010 ziehen kann. Im März steht nun ein besonderes Kinderkonzert auf dem Programm: „Zazou – die Zauberuhr“ (ehemals „Wald- und Wiesenklänge“) - am 21. März im Münchner Gasteig.
Zazou gehört dem kleinen Fridolin und diese Uhr kann nicht nur ticken, sondern auch sprechen und ist sofort zur Stelle, wenn im tiefen Wald, dort, wo Fridolin besonders gern herumstreunt, Hilfe benötigt wird. Diese wundervolle Geschichte haben sich Kindergartenkinder zusammen mit Uta Sailer, der Moderatorin des Konzerts, ausgedacht und illustriert. Unterlegt ist die Geschichte mit spannender Musik u.a. von Beethoven, Prokofjew und Gubaidulina. Im Anschluss an das Kinderkonzert dürfen die Kinder auf der Bühne die Instrumente der Musiker genauer betrachten und selbst ausprobieren.
mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. vermittelt spielerisch Kindern von drei bis sechs Jahren klassische Musik, sensibilisiert ihr Gehör, animiert sie zum eigenen Musizieren und fördert dadurch ihre Kreativität. Durch viele verschiedene Mitmach-Aktionen und szenische Einlagen sind die Kinder aktiv an der Veranstaltung beteiligt, erhalten nachhaltigen Zugang zur klassischen Musik und schulen durch das gemeinsame Erlebnis ihre soziale Kompetenz.

Sonntag, 21. März 2010 „Zazou –die Zauberuhr“
Black Box, Münchner Kulturzentrum Gasteig
14 Uhr und 16 Uhr. Dauer: ca. 60 Minuten
Kinder 8 €, Erwachsene 12 €.
Karten sind über München Ticket erhältlich.
Informationen und Bilder zum Programm von mini.musik – Große Musik für kleine Menschen e.V. finden Sie unter www.mini-musik.de.

Informationsveranstaltungen
der Münchner Gymnasien

Die Münchner Gymnasien laden wie jedes Jahr vor dem Haupttermin zur Einschreibung zu Informationsveranstaltungen ein, um interessierte Eltern sowie Schülerinnen und Schüler über das Angebot und die Aufnahmevoraussetzungen an ihren Schulen zu informieren.
Bereits am 23. Februar finden die Informationsabende am privaten Theresia-Gerhardinger-Gymnasium und am privaten Pater- Rupert-Mayer-Gymnasium statt. Die Veranstaltungen der übrigen Gymnasien folgen im März. Über alle Termine sowie über Aufnahmevoraussetzungen und Einschreibeformalitäten informiert die Internetseite des Schulreferats www.muenchen.de/schuleinschreibung. Auskünfte erteilen auch die einzelnen Schulen. Der Haupttermin für die Einschreibung an den öffentlichen und privaten Gymnasien in München zum Schuljahr 2010/2011 ist Dienstag, 11. Mai, von 8 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr. Bei nicht städtischen Schulen können die Öffnungszeiten für die Einschreibung abweichen. Die Schülerinnen und Schüler sind bei derjenigen Schule anzumelden, in die sie aufgenommen werden wollen. An dieser Schule nehmen sie in der Regel auch, falls erforderlich, am Probeunterricht teil.

Legasthenie_leseratte

Aktion Gratis-Test
Arbeitskreis Legasthenie Bayern e.V. verschenkt
50 Legasthenie- und Dyskalkulietests

München (pep) - ,,Mein Kind liest und schreibt so schlecht. Hat es Legasthenie?“ – ,,Mein Kind kämpft mit dem Rechnen. Hat es Dyskalkulie?“ Eltern, die das herausfinden möchten, können ihr Kind beim Arbeitskreis Legasthenie Bayern e.V. testen lassen. Zum Start des neuen Halbjahres lädt der Arbeitskreis 50 Kinder zu Rechentests oder Rechtschreibtests ein. Testort ist der Leonrodplatz 1, 80636 München.
Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Störung) und Dyskalkulie (Rechenstörung) betreffen jeweils etwa sechs Prozent aller Schüler und treten bei normaler bis überdurchschnittlicher Intelligenz auf. Wissen Eltern und Lehrer Bescheid, und werden die Kinder richtig gefördert, können sie durchaus Erfolg in Schule und Beruf haben. Anmeldungen zum Rechentest bzw. zum Rechtschreibtest sind mit Verweis auf die ,,Aktion Gratis-Test“ möglich per Telefon unter der 089-411149200 oder per Email an info@akl-bayern.de. Die ersten 50 Interessenten gewinnen. Weitere Informationen zu Legasthenie, Dyskalkulie und zum Arbeitskreis: www.akl-bayern.de.

MiniMuenchen_Patenkarte 2010 V+R1 Kopie
MiniMuenchen_Patenkarte 2010 V+R2 Kopie
Lilalu_copyright sigi müller2

Fotos: Sigi Müller

Das LILALU-Programmheft für das ganze Jahr!

Aufgrund der großen Eltern-Nachfrage in diesem Jahr ganz NEU:
Das komplette LILALU-Jahresprogrammhef!
Jetzt können alle Eltern aus München und Umgebung schon zu Beginn des Jahres Ihre gesamte Ferienzeit für die Kids und sich planen. Am 13. Januar 2010 erscheint das übersichtliche LILALU-
Jahresvorschauheft mit allen Ferienprogrammen 2010 - sämtliche Workshops in den Oster-, Pfingst-, Sommer- und Herbstferien! Mit allen Vorverkaufsstarts, Anmeldemodalitäten und den weiteren Events, die LILALU im Jahr 2010 plant. Unter anderem im Eigenvertrieb (Auflage von
100.000) durch LILALU e.V. im Großraum München in allen städtischen und privaten Kindergärten und Schulen, Arztpraxen, alle Kooperationspartner LILALU e.V. sowie entsprechende Geschäfte (Kindermode etc.), Münchenticket-Vorverkaufsstellen, Tourismuseinrichtungen, Reisebüros und Freizeit- und Sporteinrichtungen. Und auf der Homepage www.lilalu.org zum downloaden. Mit allen Workshops, Teilnahmegebühren sowie Anmeldefristen und -modalitäten.

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