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ihre netzzeitung für münchen & bayern
ausgabe 26         sonntag, 24. juni 2007

Die Isarnixe von isarbote.de - gezeichnet vom Münchner Maler und Karrikaturist Franz Eder. Dankeschön!

Gartenzauber
von Andrea Pollak

Gartenzauber. Foto: Andrea Pollak

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Schädliche Schnecken bekämpfen
Ein langer, milder, nicht zu trockener Herbst führt zu vermehrter Eiablage der Schnecken, d.h. ein Schneckenjahr steht bevor. Vor allem die nur wenig mehr als einen Zentimeter lange, unscheinbare Graue Ackerschnecke ist sehr schädlich. Mit ihren rauen, hornigen Mundwerkzeugen richtet sie am Blattgrün beachtliche Fraßschäden an. Sie legt ihre weißen Eier in Häufchen von 5-20 Stück in Komposthaufen, Erdlöchern und Mulchdecken ab. Sie erkennen die Graue Ackerschnecke an der silbrig eingetrockneten Schleimspur und ihrem graugrünen Kot.
Sie sollten sofort einen ungiftigen Feldzug durch Einsammeln der Schnecken starten. Diese ziehen sich tagsüber in Schlupfwinkel zurück, um dem Wasserverlust durch Verdunstung zu entgehen. Schaffen Sie künstliche Unterschlupfmöglichkeiten in Form flacher Steine, Blätter, nassen Tüchern oder Brettchen. Von dort können Sie die Schnecken leicht absammeln oder mit kochendheißem Wasser abtöten.
Als natürliche Barriere gelten Einfassungen und Schutzreihen von Borretsch, Kerbel, Knoblauch, Petersilie, Ringelblume, Senf, Salbei, Thymian, Ysop oder Kamille. Diese Pflanzen werden von Schnecken gemieden. Sie können die Schnecken auch mit alkoholhaltigem Bier fangen, in dem sie ertrinken. Geben Sie leere Joghurtbecher randtief in den Boden und füllen Sie diese zur Hälfte mit Bier. Die toten Schnecken sollten Sie täglich entfernen. Im Handel finden Sie Lockmittel, mit denen Sie sehr wirksam gegen Schnecken vorgehen können. Nützlinge sind nicht gefährdet.
Spitzmäuse, Igel, Eidechsen, Kröten, Vögel sowie Lauf- und Weichkäfer sind übrigens die größten Feinde der Schnecken. Bieten Sie diesen Nützlingen Unterschlupfmöglichkeiten wie Reisig- und Steinhaufen, Laubmulch oder Nistgelegenheiten.


Würmer in Himbeeren
Diese „Würmer“ sind Larven des Himbeerkäfers, der seine Eier ab Juni in die Früchte legt. Entfernen Sie die Larven aus den gepflückten Früchten. Beim Naschen versehentlich runtergeschluckt Larven sind ungefährlich. Der Befall mit Himbeerkäfern ist auch eine Frage des Standortes. Die Himbeere ist eine „Waldpflanze“, liebt aber den humosreichen und feuchten Boden. Auch Sonne, welche den Käferbefall vorbeugen kann, zieht die Himbeerstaude vor. Sie können vor der Blüte und nach der Blüte mit einem Spitzmittel auf Basis von Naturpyrethrum gegen die beißenden Insekten vorgehen.

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