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IDer Rezepteblog von Kultbäcker Martin Schönleben

Ich backe anders
Der Rezepteblog von Kultbäcker Martin Schönleben

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Dermatologie am Friedensengel

Dermatologie am Friedensengel
Dr. med. Miriam Rehbein &
Dr. med. Melanie Neumann
Widenmayerstrasse 31
80538 München
Tel.: 089 23 23 63 23
Fax: 089 23 23 63 24
www.dermatologie-am-friedensengel.de

Übermäßiges Schwitzen

Schwitzen ist ein natürlicher und notwendiger Vorgang bei uns Menschen und dient zur Thermoregulation, d.h. zur Aufrechterhaltung unserer normalen Körpertemperatur. Der Schweiß ist für unseren typischen individuellen Eigengeruch verantwortlich und transportiert Hormone und Duftstoffe. Weiterhin werden über den Schweiß unterschiedliche Schadstoffe ausgeschieden. Wir haben bis zur 2 Millionen Schweißdrüsen überall am Körper, aber besonders zahlreich an der Stirn, Achseln, Handflächen und Fußsohlen. Normaler frischer Schweiß ist weitgehend geruchlos. Erst durch bakterielle Besiedlung und Zersetzung
entsteht der Geruch.

MEDIKAMENTÖSE BEHANDLUNG
Grundsätzlich sollte bei zu starkem Schwitzen darauf geachtet werden möglichst auf Kaffee, Tee oder Alkohol zu verzichten, weil es unter Einfluss dieser Genussmittel oft zu einer Verschlimmerung der Schweißbildung führen kann.
Weiterhin sollten Sie darauf achten Baumwollunterwäsche und Socken zu tragen und auf synthetische Kleidungsstücke zu verzichten. Schuhe sollten gut luftdurchlässig sein und
1 x täglich getrocknet werden.
Ein wirksames Medikament gegen übermäßiges Schwitzen ist Aluminiumchlorid. Die Aluminiumsalze dringen in die Schweißkanäle und verstopfen die Ausführungsgänge. Sie erhalten es von uns eine Rezeptur in Form eines Deos oder Lösung und wenden es anfangs täglich an Händen Füßen oder Achseln.

BEHANDLUNG MIT BOTULINUMTOXIN
Botulinumtoxin ist eine einfache, sichere und sehr wirkungsvolle Methode zur Behandlung der lokalen Hyperhidrose an den Achseln, Händen und Füßen. Es verhindert die Schweißdrüsenproduktion und die Betroffenen schwitzen ca.1 Woche nach der Behandlung fast gar nicht mehr. Die Wirkung hält ca. 6 bis 9 Monate an. Die Applikation erfolgt nach einer Betäubung mittels einer Salbe und ist daher kaum spürbar.


Haarausfall - Es sind nicht immer die Gene

Vielen Menschen klagen über Haarausfall. Für die meisten Frauen, aber auch für viele Männer ist dies ein starkes psychologisches Problem. Dabei ist Haarausfall eigentlich ein physiologischer Prozess. Jedem Menschen fallen täglich Haare aus, da sie nur eine gewisse Lebensdauer haben und nach einer Wachstums und Ruhephase ausfallen und im Anschluss wieder neu wachsen. Im Normalfall kann jeder 60 bis 100 Haare pro Tag verlieren. An den Tagen mit Haarwäsche verliert man oft mehr, an den Tagen danach weniger Haare. Die Lebensdauer des Haares ist genetisch vorbestimmt. Im Gegensatz zum normalen Haarausfall gibt es auch den krankhaften (z.B. kreisrunden), den altersabhängigen und den hormonellen Haarausfall. All diese Formen entstehen durch einen krankmachenden Einfluss auf die Haarwurzel, die dadurch in Ihrem normalen Wachstum gestört wird.

Was kann man tun?
MESOTHERAPIE
Die Mesotherapie kann in vielen Fällen zufriedenstellende Behandlungserfolge erreichen. Hierbei werden mit feinsten Kanülen ein Gemisch aus wachstumsfördernden Substanzen direkt an die Haarfollikel appliziert, so dass die Substanzen direkt an Ort und Stelle ihre Wirkung entfalten können. Es sollten 6 bis 10 Behandlungen im wöchentlichen Abstand erfolgen. Die Kosten werden meist von den privaten Kassen übernommen, Selbstzahler ab 80 Euro Sitzung,
6 - 10 Sitzungen notwendig.

PRP-THERAPIE
Gute Erfolge bei allen Formen von Haarausfall sehen wir auch mit der sog. PRP Therapie (autologes plättchenreiches Plasma) gegen Haarausfall. Das körpereigene Plasmakonzentrat setzt lokal Wachstumsfaktoren frei, die die Regeneration der Haarfollikelumgebung einleiten, erhöht die Blutzufuhr und steigert die Zellproliferation der Haarfollikel. Für die Behandlung mit
A-PRP werden nur ein paar Milliliter Blut benötigt. Die Probe wird zentrifugiert, um die patienteneigenen Plättchen zu konzentrieren. Diese werden dann mit Hilfe einer feinen Nadel in die Kopfhaut injiziert. Für optimale Ergebnisse sollte die Prozedur dreimal im Abstand von je einem Monat durchgeführt werden.

Sind diese Therapien alle nicht mehr wirksam und ist ihr Haarausfall so weit fortgeschritten, dann sollten Sie über eine Haarverpflanzung nachdenken.


Rosacea (Altersakne) - Moderne Behandlungsmethoden

Rosacea ist eine Erkrankung, die vor allem in der zweiten Lebenshälfte vorkommt, beide Geschlechter gleichermaßen befällt, Männern jedoch oft in stärkerem Ausmaß. Die Ursache ist unklar. Allerdings können Kaffee-, Tee- und Alkoholkonsum, scharfe Gewürze, Wärme- und Kälteexposition sowie Stress eine Rosacea provozieren und verschlechtern. Häufig bestehen begleitende Magen-Darm-Beschwerden durch einen Befall mit dem Hefepilz Candida albicans oder dem Bakterium Helicobacter, beides sollte ebenfalls mittherapiert werden.
Das erste Stadium der Rosacea wird auch als Couperose bezeichnet und tritt durch erweitere Äderchen und Rötungen an Wangen und Nase in Erscheinung. Durch eine geeignete Lasertherapie können wir diese Äderchen und Rötungen problemlos entfernen. Eine stark dauerhafte Gesichtsrötung kann man auch seit neuestem mit einer speziellen Creme (Mirvaso) behandeln, der Effekt hält jedoch nur 24 Stunden an. Im zweiten Stadium entstehen an der Haut zusätzlich Knötchen und Pusteln. Hier wird zusätzlich eine äußerliche, teils auch innerliche antientzündliche Therapie eingeleitet. Bei therapieresistenten Fällen hilft oft das neue Wurmmittel Ivermectin ( Soolantra-Creme). Zur Beschleunigung der Abheilung können zusätzlich feuchte Umschläge mit schwarzem Tee durchgeführt werden. Oft geht die Rosacea mit einer Infektion mit der Haarbalgmilbe einher, die äußerlich zusätzlich mit Permethrin therapiert wird. Bei ausgeprägten Entzündungen ist zusätzlich die Einnahme von Doxycyclin oder Minocyclin über mehrere Wochen erforderlich. Neu ist die Gabe eines mikroverkapselten Doxycyclin-Präparates (Oraycea), das nur noch 20% der bisher üblichen Standartdosis enthält bei gleicher Wirksamkeit, denn es wird hierbei die anti-entzündliche Wirkung des Doxycyclins genutzt, die antibiotische Wirkung kommt nicht zum Tragen.
Bei schweren Verläufen, die mit den vorgenannten Medikamenten nicht beherrschbar sind, wird innerlich Vitamin-A-säure eingesetzt über 6 bis 12 Monate. Da diese Behandlung allerdings regelmäßige Blutuntersuchungen erfordert und relativ eingreifend ist, beschränkt man die Anwendung auf extreme Fälle. Im dritten Stadium der Rosacea treten zu den Entzündungen auch noch Wucherungen der Talgdrüsen mit Vergröberung des Hautreliefs bis hin zum Rhinophym (Knollennase) auf. Hier helfen oft nur chirurgische Maßnahmen zur Abtragung der gewucherten Talgdrüsen wie Co2-Lasertherapie, Dermabrasion und Abtragung mit Skalpell. In allen Stadien ist jedoch eine gute, der spezifischen Hautsituation angepasste Hautpflege wichtig, am besten nach Erhebung des Hautstatus mittels einer apparativen Hautanalyse. Wichtig sind auch regelmäßige sanfte kosmetische Gesichtsbehandlungen mit manueller Lymphdrainage oder einer innovativen JetPeel Behandlung.

Wir bieten Ihnen in unsrer Praxis das komplette Spektrum der Diagnostik und Therapie an, von Hautanalyse über Jetpeel, Laser bis hin zur chirurgischen Abtragung.
Lassen Sie sich von uns beraten!


So bekommen Sie Ihre Cellulite weg
Dr. Rehbein & Dr. Neumann erstellen
Ihren individuellen Behandlungsplan

Cellulite ist kein Problem der Haut, sondern entsteht in den tieferen Schichten des Gewebes. Dementsprechend ist es auch nur schwer vorstellbar, wie eine Creme, egal welcher Zusammensetzung, langfristig zu einer Besserung führen soll. Bei der Cellulite kommt es zu einer Veränderung des Fettgewebes mit zunehmender Vergrößerung und gleichzeitig Wasserspeicherung der Fettzellen. Der Zustand wird verschlechtert durch dieAbnahme der Elastizität der Bindegewebsfasern. In Kombination dieser Veränderungen entsteht das typische und unschöne Bild mit Dellen und Einziehungen an der Haut. Cellulite ist unter Frauen leider sehr häufig. Bis zu 85% der weiblichen Bevölkerung leidet an verschiedenen Schweregraden der Cellulite. Frauen geben unglaublich viel Geld für die Behandlung der Cellulite aus. Verschiedenste Cremes, Gele und andere Methoden werden im Kampf gegen diese Erscheinung angeboten und, wie alle betroffenen Frauen wissen, meist ohne Erfolg. Wir sind die Einzigen in Deutschland, die Cellulite und überschüssiges Fett mit dem Vaser behandeln.

Vaser Smooth
VASER-Smooth ist die erste Methode zur effektiven Reduzierung von echter Cellulite. Dank langjähriger Forschung und Erfahrung in den USA ist es möglich, Cellulite dauerhaft zu behandeln. Die Methode behandelt gezielt die Dellen und Einziehungen in der Tiefe des Fettgewebes. Häufig kombinieren wir bei der Behandlung der Oberschenkel eine Liposuktion mit der Vaser Smooth Methode, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich. Bei Wunsch kann eine Dämmerschlafnarkose durchgeführt werden. Der Ablauf ist gleich der einer Liposuktion. Es entstehen nur winzige Narben, welche jedoch später kaum sichtbar sind. Auch bei der Vaser Smooth Methode ist es notwendig, im Anschluss ein Kompressionsmieder für 4-6 Wochen zu tragen. Nach ca. 4-5 Tagen können Sie wieder in den Alltag zurückkehren. Nach einem ausführlichen Beratungstermin und Festlegen des Behandlungsareals können wir Ihnen einen genauen Ablaufplan erstellen.

Kombinationsbehandlung
Bei einer leichten Cellulite (Grad 1) kann eine nicht invasive Methode Besserung bringen. Eine Kombination aus Fettweg-Spritze mit Ultraschall und Microneedling kann das Hautbild deutlich verbessern. Zunächst wird bei einem ersten Termin gezielt in die ‘Beulen’ mit einer stumpfen Kanüle die Fettweg-Spritze appliziert. Direkt im Anschluss erfolgt eine 15-minütige Ultraschallaktivierung. Wir empfehlen zur verbesserten Ausschleusung des gelösten Fettgewebes im Laufe der folgenden Tage bis zu 5 Lymphdrainagen durchzuführen. 14 Tage nach Erstbehandlung beginnen wir mit dem Microneedling, um die Hautstruktur zu festigen und die Kollagenneubildung anzuregen. Diese wiederholen wir insgesamt 4 mal im Abstand von 2 Wochen. Im Einzelfall kann es am Ende der Behandlungen sinnvoll sein, eine Thermage-Sitzung anzuschließen, um das Ergebnis zu perfektionieren. In jedem Fall erstellen wir Ihren individuellen Behandlungsplan bei einem unverbindlichen Beratungstermin, um den für Sie effizientesten Weg zu finden.


Zur Verfestigung und Verjüngung der Haut
Warum Dr. Rehbein & Dr. Neumann Thermage verwenden

Durch den normalen Alterungsprozess verliert die Haut an Spannkraft und Elastizität. Im Gesicht entstehen kleine Fältchen aber auch leichte Hängebäckchen, Schlupflider etc. Aber auch der Körper verändert seine Figur, besonders nach einem bedeutendem Lebensereignis wie eine Geburt ist die Haut nicht mehr so glatt wie vorher und verliert an Spannkraft. Es entstehen Unebenheiten und unschöne Wölbungen, die auch mit Sport und Diät nicht mehr verschwinden. Ohne operativen Eingriff und ohne Ausfallzeit fördert Thermage mit seinen Radiofrequenz-Wellen schmerzarm die körpereigene Kollagenneubildung aus der Tiefe, strafft dadurch das Gewebe nicht nur oberflächlich, sondern führt durch körpereigenes Anti-Aging zu einer Verjüngung und Verfestigung des Hautbildes. Bereits direkt nach der Behandlung spüren sie eine Straffung der Haut und in den Folgenden Wochen und Monaten kommt es zur die Kollagenneubildung und zu einer weiteren Verfestigung und Verjüngung der Haut. Die Hamsterbäckchen verschwinden, das Hals wird straffer, der schlaffe Bauch nach der Schwangerschaft verschwindet und Oberarme und Po werden auch wieder straffer.
Thermage ist in der Vergangenheit leider in Verruf geraten. Es gibt Berichte über starke Schmerzen bei der Behandlung, Verbrennungen und vor allem ineffektiven Behandlungen. Die Patienten zahlten viel Geld ohne wirklich sichtbare Ergebnisse. Thermage hat sich jedoch seit seiner Entstehung deutlich weiter entwickelt. Wir arbeiten mit der 6. Generation von Thermage. Seine neueste Entwicklung ist die patentierte Comfort Pulse TechnologyTM (CPT) – sanfte Vibrationen und kühlende Impulse machen die Thermage®-Behandlung deutliche angenehmer bei nachgewiesener Sicherheitsbilanz. Ein speziell entwickelter Behandlungsaufsatz (Treatment Tip) wird präzise in ausgewählten Zonen auf die Haut gesetzt. Die Behandlung beginnt mit der Kühlung der Haut für höheren Komfort, weniger Schmerzhaftigkeit und mehr Sicherheit in den oberen Schichten. Eine Verbrennung ist mit diesem System für erfahrene Behandler kaum mehr möglich. Hochfrequenzenergie dringt gezielt in das Hautgewebe ein, erwärmt die zu behandelnden Zonen und remodelliert das Kollagen. Direkt im Anschluss erfolgt eine letzte Kühlmittelzufuhr zum Kühlen der Epidermis.


Haut4
Haut2

Dermatologie am Friedensengel empfiehlt:
Sonnenschutz
– Sonnenbäder meiden,
auch im Schatten schützen

Sonnenschutz ist das A und O in der heutigen Zeit. Sonnenschutz ist die einzig erwiesene Maßnahme, die der Hautalterung (Hautkrebs, Falten, Altersflecken) vorbeugen kann. Der Schutz vor Sonne sollte bereits im Kindesalter beginnen, denn gerade Sonnenbrände im Kindesalter haben ein hohes Risiko, später zu Hautkrebs zu führen. 80% der UV Strahlen treten durch die Wolken hindurch, so dass auch ein Sonnenschutz bei schlechtem Wetter durchführt werden sollte, weshalb in der Kosmetikindustrie bereits viele Tagescremes mit Lichtschutzfaktor angeboten werden.

Wie wirken Sonnenschutzmittel?
Sonnenschutzmittel unterstützen den Eigenschutz der Haut. Sie sollten immer einen umfassenden Schutz gegen UVA- und UVB-Strahlung enthalten! Die eingesetzten UV-Filter werden in chemische (Umwandlung und Inaktivierung der UV-Strahlung) und in physikalische Filter (mineralische Pigmente, die UV-Strahlung reflektieren) unterteilt. Die physikalischen Filter sind nicht so beliebt, weil sie einen weißlichen Film auf der
Haut hinterlassen.
Der Sonnenschutzfaktor, auch Sun Protection Factor (SPF) genannt, gibt an, um welchen Faktor sich die Schutzzeit der Haut gegen UVB-Strahlen durch die Anwendung des betreffenden Sonnenschutzmittels verlängert. Wer also OHNE Schutz nach 15 bis
20 Minuten Sonnenexposition einen Sonnenbrand riskiert (was die meisten Mitteleuropäer/innen betrifft), kann sich mit einem SPF 25, bei ausreichender Menge und richtigem Verhalten, rund 4 bis 6 Stunden schützen. Bei sehr starker Sonnenintensität (z.B. im Hochgebirge, in den Tropen oder am Meer) ist die Zeit entsprechend kürzer.
Diese Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Um den auf der Verpackung deklarierten Sonnenschutzfaktor zu erreichen, müssen 2 mg/cm2 Creme aufgetragen werden, das wären bei 2 cm2 Hautoberfläche satte 40 ml Creme. Das schafft nahezu
keiner, so dass sich der Sonnenschutzpotentiell verringert und die Aufenthaltsdauer in der Sonne dementsprechend viel kürzer ist. Wir empfehlen daher, konsequent SPF 50 zu verwenden. Dieser sollte ca. 30 min vor dem Aufenthalt im Freien aufgetragen werden.
Generell sollten Sonnenbäder in der heutigen Zeit mit den heutigen Erkenntnissen vermieden werden. Aber auch im Schatten sollten Sie einen hohen Sonnenschutz verwenden, denn durch die Wolken kommen 80% der UV-Strahlen hindurch und unter Bäumen haben sie nur einen Sonnenschutzfaktor von 5 bis 15, unter einem Sonnenschirm nur von ca. 5.
Des weiteren sollten auch die wasserfesten Sonnenschutzcremes immer wiederholt aufgetragen werden, da sie durch Abrieb, Schwitzen etc. ihre Wirkungskraft verlieren.

Kinder
Kinderhaut ist viel dünner und empfindlicher als die Haut des Erwachsenen, daher sollten Säuglinge und Kleinkinder im 1. Lebensjahr gar nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Für die Vitamin K-Bildung reicht indirektes Sonnenlicht vollkommen aus. Kinder und Jugendliche sollten zusätzlich zum Sonnenschutz (am besten SPF 50) mit UV-Kleidung geschützt werden. Für diese Schutzkleidung gibt es einen eigenen textilen UV-Schutzfaktor (UPF), der aber mit dem Lichtschutzfaktor der Sonnenschutzcremes vergleichbar ist.
Generell gilt für Kinder die 4-H-Regel
-lange Hose
-langes Hemd
-Hut
-hoher Sonnenschutzfaktor.


Dermatologie am Friedensengel empfiehlt:
Mindestens einmal jährlich
zur Hautkrebsvorsorgeuntersuchung

Hautkrebs und seine Vorstufen gehören in Deutschland zu den häufigsten Krebsarten und nehmen durch unser sorgloses Freizeitverhalten weiterhin zu. Häufige und ungeschützte Sonnenbäder sind dabei der größte Risikofaktor für unsere Haut. Es gibt unterschiedliche Arten von Hautkrebs, die sich erheblich von einander unterscheiden. Der gefährlichste ist der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom). Insgesamt gibt es jährlich
ca. 195.000 Neuerkrankungen an Hautkrebs, davon leiden 22.000 an einem Melanom. Noch häufiger tritt jedoch der weniger gefährliche weiße Hautkrebs (Basaliom und Plattenepithelkarzinom) auf. 120 von 100.000 Menschen erkranken jährlich an weißem Hautkrebs, 100 davon an einem Basaliom und 20 an einem Plattenepithelkarzinom.

Die UV-Strahlen und damit die Sonne haben eine bedeutende Rolle in der Entstehung fast aller Hauttumore. Daher Sonnenschutz ist das A und O in der heutigen Zeit. Sonnenschutz ist die einzig erwiesene Maßnahme, die der Hautalterung (Hautkrebs, Falten, Altersflecken) vorbeugen kann. Der Schutz vor Sonne sollte bereits im Kindesalter beginnen, denn gerade Sonnenbrände im Kindesalter haben ein hohes Risiko, später zu Hautkrebs zu führen. 80% der UV Strahlen treten durch die Wolken hindurch, so dass auch ein Sonnenschutz bei schlechtem Wetter durchführt werden sollte, weshalb in der Kosmetikindustrie bereits viele Tagescremes mit Lichtschutzfaktor angeboten werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Prophylaxe von Hautkrebs ist nicht nur der konsequente Sonnenschutz, sondern die regelmäßige Untersuchung der gesamten Haut beim Dermatologen. Ein erfahrener Hautarzt kann Hautkrebs sicher, rasch und oft frühzeitig erkennen. Rechtzeitig erkannt, kann er dann ambulant in unserem OP-Raum in der Praxis schmerzarm und dank modernster Techniken mit kaum sichtbarer ästhetischer Narbe entfernt werden. Vorstufen von Hauttumoren können bereits ohne Operation erfolgreich mit anderen modernen Methoden wie z.B. Photodynamische Therapie oder Lasertherapie entfernt werden.

Bei der Hautkrebsvorsorge schauen wir Ihre gesamte Haut von Kopf bis Fuß an. Für die Diagnose arbeiten wir u.a. mit dem Auflichtmikroskop (Dermatoskop). Dabei handelt es sich um ein Mikroskop, welches durch polarisiertes Licht die Haut bis in tiefere Schichten betrachten kann. Hautveränderungen und Pigmentflecken können dabei bis um das Zehnfache vergrößert und so sicher diagnostiziert werden. Wir führen in unserer Praxis jedoch zusätzlich noch das moderne Verfahren der computerunterstützten Analyse mit dem Fotofinder routinemäßig durch.

Die computerunterstützte Analyse mittels Fotofinder ist ein modernes und sicheres Verfahren zur Muttermalkontrolle. Es werden Ihre Muttermale sowie andere Hautveränderungen langfristig für eine Verlaufsdokumentation vergrößert und videodokumentiert. Bei einer späteren Verlaufsdokumentation können so die alten und neuen Aufnahmen direkt verglichen werden, um Veränderungen rechtzeitig festzustellen. Außerdem verwenden wir zusätzlich zu unserer Video-Auflichtmikroskopie den Mole-Analyzer. Dieses Software-Programm dient als computerunterstütztes Expertensystem zur Früherkennung von Hautkrebs. Es liefert zusätzlich zu unserer dermatologischen Erfahrung noch eine Zweitmeinung, ob das Muttermal gutartig, verdächtig oder bösartig sein könnte.

Die zuvor videodokumentierten Muttermale werden mit dem Mole-Analyzer exakt vermessen in Rand, Asymmetrie, Struktur, Farbe, Fläche, Regelmäßigkeit, Durchmesser und Pigmentierung. Es wird für alle Parameter ein Score vergeben und mit einer Datenbank von über 600 pigmentierten Hautveränderungen, deren Diagnose histologisch gesichert wurde, verglichen. Dieses Scores unterstützen dann die Ärztinnen in der Diagnosefindung. Man sollte sich jedoch keinesfalls alleine auf diese System verlassen. Das geschulte Auge des Dermatologen ist unersetzlich. Wir empfehlen je nach Hauttyp und Anzahl der Muttermale mindestens einmal jährlich eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung.

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