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Neujahrsempfang der Bayerischen Staatsregierung
Das wichtigste Ereignis des Jahres für die Mitglieder des bayerischen CC Korps ist der Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten. Dieser findet traditionell im schönen Kuppelsaal der Staatskanzlei statt. Unter den zahlreich anwesenden Konsuln befand sich der Generalsekretär des Korps, Ludwig A. Greissl, der Amerikanische Generalkonsul Conrad Tribble, die Serbische Konsulin Natasa Rasevic sowie die Österreichische Generalkonsulin, Dr. Ingrid Pech. Die Generalkonsulin von Polen und Doyenne des Konsularischen Korps, Elzbieta Sobotka sprach die Grußworte für das CC Korps und meinte, Ziel sei es für das neue Jahr dankbar nach rückwärts, mutig nach vorwärts und gläubig nach oben zu schauen. Sie zitierte den verstorbenen Präsidenten Vaclav Havel der auf die Kraft des Menschen zählte. 2012 werde ein Entscheidungsjahr für Europa, meinte Frau Sobotka, und wir hoffen auf die Kraft des Menschen. Motto des Jahres sei die Entdeckung des Menschen, wie auch in München und Berlin die Porträtausstellungen gezeigt haben. In der Pause spielte der Pianist Horia Mihail aus Kronstadt Liszt, Schubert und Rachmaninow. Ministerpräsident Horst Seehofer sagte in seiner Ansprache, Freitag der 13., Tag des Empfanges, sei für ihn kein schlechtes Omen, denn in der Staatskanzlei habe er noch nie erlebt, dass Mitarbeiter auf den 13. Monatsgehalt verzichtet haben. Seehofer zitierte den Dichter und Theologen J.G. Herder der von 2 Tyrannen sprach, dem Zufall und der Zeit. Mit der Zeit muss man sinnvoll umgehen. Die Abwägung der eigenen und der europäischen Interessen sei wichtig. Bundeskanzler Helmut Kohl sagte einmal, der europäische Prozess müsse irreversibel sein. Seehofer erinnerte auch daran, dass bis 1990 Bayern von den anderen Bundesländern Zuschüsse erhalten habe. „Mehr als die Hälfte unserer bayerischen Wirtschaftsleistung wird im Ausland verdient. In Bayern geben wir 1/3 des Geldes für die Bildung aus. Die Reduzierung der Schulden ist notwendig, wichtig ist aber auch das Wirtschaftswachstum in den überschuldeten Ländern zu fördern.“ Der Ministerpräsident will einen neuen Konzertsaal in München fördern, denn wir brauchten Weltleistungen in der Kultur. Er habe sich da festgelegt, nachdem er mit seiner Frau Karin in Wien das Neujahrskonzert in einem wunderbaren Konzertsaal erlebt habe. 1,3 Millionen Menschen seien in den letzten Jahren nach Bayern zugezogen, deshalb sei es wichtig, dass wir offen sind und den braunen Sumpf austrocknen, auch durch ein Verbot der NPD. Dem vortragenden Pianisten Horia Mihail dankte der Ministerpräsident und wünschte ihm, dass er noch in den Genuss komme, in dem neu geplanten Konzertsaal aufzutreten. Im Anschluss fand ein Stehempfang statt, ausgerichtet vom Caterer Kaub und Kuffler. Angeregt im Gespräch konnte man den Ministerialdirigenten Axel Bartelt erleben, den Konsul von Guatemala Herrn Otto Eckart sowie den Konsul von San Marino, Tilbert Schillik.
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