|
|
Memento Mori oder der Fluch der Piraten? Damien Hirsts Totenkopf kostet 75 Millionen Euro Hat der Fluch der Karibik den letzten Anstoß gegeben, ist die Lage so ernst, eine Hybris vor der Explosion oder wird das Machbare ausgetestet? Der britische Künstler Damien Hirst jedenfalls hat jetzt einen mit Diamanten besetzten Totenkopf enthüllt. Das Werk "For the Love of God" soll 75 Millionen Euro wert sein und ist damit die teuerste Arbeit zeitgenössischer Kunst eines lebenden Künstlers. Hirst, der für Werke wie einen eingelegten Riesenhai berühmt ist, hofft, dass das British Museum den glitzernden Schädel neben historischen Schätzen ausstellen wird. Interessierte Käufer kamen in der Londoner White Cube Gallery zusammen, um das Werk zu bewundern. Hirst: "Ich hoffe, die Leute die das Werk sehen, fühlen sich gut, es soll erbauend sein, so dass es einem den Atem nimmt." Was sagte die Galerie dazu? „In conjunction with Damien Hirst’s exhibition ‘Beyond Belief’, White Cube is pleased to announce the release of eight new limited edition works. These works include a series of silkscreens depicting Hirst’s extraordinary diamond skull ‘For the Love of God’, a life-size cast of a human skull in platinum, covered entirely by 8,601 VVS to flawless pavé-set diamonds. In addition to these silkscreens there are three works on canvas, each with paracetamol pills and syringes. These relate closely to the new series of ‘Fact’ and ‘Biopsy’ paintings which focus upon issues surrounding Western medicine, and continue Hirst’s long standing interest in the themes of life and death.”
|
|