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Unvergessen, unvergänglich, meisterhaft! Gedenkausstellung für Friedrich Karl Thauer in Gräfelfing
Am 20. Januar 2009 hat der Münchner Maestro der klassischen Malerei, Friedrich Karl Thauer, endgültig seine ‚sehenden‛ Augen geschlossen. Im Gedenken an den international bekannten Künstler haben die Galeristen Oliver Granec und Andreas Mitteldorf sowie die Gattin des verstorbenen Malers, seine Muse und Schülerin Elisabeth Thauer, eine Präsentation seiner größten und letzten Werke zusammengestellt. Am 25. und 26. Juli, jeweils von 10 bis 17 Uhr, zeigt die Augsburger Galerie Granec & Mitteldorf im Bürgerhaus in Gräfelfing, Bahnhofsplatz 1, 82166 Gräfelfing, Werke von Friedrich Karl Thauer. Der Künstler machte sich in der konsequenten Nachfolge seines Vaters Heinrich Thauer einen Namen, der schon den Entwurf zum Heiligen Benno mit Münchner Kindl am Neuen Rathaus und die Mosaikkuppel der Aussegnungshalle des Nordfriedhofes gestaltet hatte. Friedrich Karl Thauer gehörte zu den letzten bedeutenden Vertretern der klassischen Münchner Schule. Die Ausstellung zeigt neben den Arbeiten aus seiner letzten Schaffensphase, die der Kunstkenner noch erwerben kann, auch Werke des Kokoschka-Schülers aus früheren Schaffensphasen, die sich unverkäuflich in Familienbesitz befinden. Thauers Gemälde oszillieren zwischen der klassisch-realistischen Malerei des 19. Jahrhunderts mit seinen einmaligen paysages intimes in romantischem Lichtspiel und den impressionistischen Anklängen der farbstarken Stadtansichten, andere Arbeiten bewegen sich zwischen sakraler Hingabe und realistischer Porträtistik. Zur Vernissage am 25. Juli 2009 um 10 Uhr im Bürgerhaus Gräfelfing übergibt Elisabeth Thauer dem Gräfelfinger Bürgermeister als Präsent an die Heimatgemeinde des Künstlers und als Dank für die Unterstützung der Ausstellung eines der Werke des verstorbenen Thauer. Für die Liebhaber von Thauers Werk wird es eine der letzten Gelegenheiten sein, eine solche umfangreiche Auswahl von seinen Arbeiten zu sehen und vielleicht auch noch das eine oder andere Stück für sich zu erstehen. Weitere Informationen und Anfragen unter www.galerie-gm.de.
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