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Helden der Kunst

Nach allen Regel der Kunst präsentieren wir jetzt in loser Folge an dieser Stelle ausgewählte Künstler, die wir interessant finden bzw. frei nach Pablo Picasso: Das Geheimnis der Kunst liegt darin, dass man nicht sucht, sondern findet.

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Fressnapf XXL

Fotos: Andrea Pollak

Helmut Lutter macht
aus Blech große Kunst

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Helmut Lutter, geboren in Herrsching, aufgewachsen in München, dann weiter nach Olching, mit 16 Jahren die Karosseriebaulehre absolviert. Helmut Lutter: „Die Kunst entdeckte mich schon als Kind. Das Talent, das mir gegeben ist, lebe ich aus!“
Und wie!
Übrigens: Seine erste Ausstellung fand standesgemäß 1991 bei BMW Motorrad am Frankfurter Ring anläßlich der Eröffnung des BMW Motorradcenters statt.

isarbote.de:
Genauer, bitte. Wie Sind Sie zur Kunst gekommen?
Helmut Lutter:
Aus Langeweile in meinem Job. War vor 22 Jahren für BMW beim Prototypbau tätig und fertigte Blechsachen an. Dann kam eben die Zeit, dass die Arbeit ausging und ich freigestellt wurde, tja, und dann hatte ich diese Leidenschaft entdeckt. Baue meine Blechkunst und spritze sie auch.

isarbote.de:
Genauer bitte. Wie geht so was?
Helmut Lutter:
Ich nehme ein Karosserieblech, zeichne mein Motiv darauf, die Umrisse und Details hinten und vorne, fixiere sie, danach bearbeite ich sie nach Gefühl, je nachdem was ich rausarbeiten möchte, was ich heraustreiben will, arbeite mit dem Hammer, mit dem Stöckel - das ist eine Kaltverformungstechnik.
Als Hintergrund nehme ich eine Holzplatte, die ich auch lackiere, dann befestige ich das Blechmotiv auf dem Holz. Die großen Bilder sind sehr schwer, deshalb werden sie stehend ausgestellt. Die Farben mische ich selbst, da lasse ich meiner künstlerischen Empfinden feien Lauf. Die aufgetragene Farbe wird wie beim Lackieren eines Autos eingebrannt und ist deshalb sehr haltbar.
Meine Motive sind Comicstrips, Karikaturen und zur Zeit sitze ich an Leonardo da Vincis Anghiarischlacht, eine Riesen Herausforderung. Alte Firmenlogos, wie zum Beispiel Triumphstrümpfe oder ein Skihotellogo vom Matterhorn fertige ich auch sehr gerne auf Bestellung an. Ich finde, wer meine Kunst liebt und versteht, scheut auch nicht den angemessenen Preis, denn das ist richtig viel Arbeit und Zeit, was da dahinter steckt.

isarbote.de:
Ihre Lieblingskünstler?
Helmut Lutter:
Leonardo da Vinci, Michelangelo, auch Andy Warhol mit seiner Popart finde ich großartig.

isarbote.de:
Wie definieren Sie Kunst?
Helmut Lutter:
Ich finde es wichtig, Kunst für normale Leute zu machen, die auch handwerkliche Kunst schätzen. Meine dreidimensionale Welt der Blechkunst ist bisher eine Einzigartigkeit. Meine Kunst beflügelt mich, ich nehme mir die Freiheit bei der Gestaltung des Motivs, der Farbe etc.

isarbote.de:
Ihr Lebensmotto?
Helmut Lutter:
Ich halte es wie Charly Chaplin: Jeden Tag, an dem du nicht gelacht hast,
ist ein verlorener Tag.

Helden der Kunst: Kontakt mit Helmut Lutter unter
hl@lutter-schaffler.de.

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Diese Woche in Winfried Noés isarbote-Kolumne ... Foto: Andrea Pollak
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Winfried Noe
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Der Künstler bei der Arbeit an seinem neusten Projekt, Leonardo da Vincis Anghiarischlacht, Dabei werden alle Details (wie bei all seinen Kunstwerken) akribisch und dreidimensional herausgearbeitet. Fotos: Andrea Pollak

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Fotos: Andrea Pollak

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Alicia Garza malt mit und wie ein EngelAlicia Garza
malt mit und
wie ein Engel

Alicia Garza: „Ich bin geboren und aufgewachsen in Mexico City. Dort erhielt ich 1991 mein Diplom in Werbung und Marketing an der Universität für Kommunikation. Seitdem habe ich hauptsächlich auf dem Gebiet der Werbung, des Corporate Image und der Public Relations für verschiedene internationale Unternehmen gearbeitet. Kreativität und Gestaltung sind in meiner Branche für mich immer mit den wichtigsten Aspekten. Bei meiner Eheschließung 1992 verließ ich meine geliebte Heimat. Nach einen mehrjährigen Aufenthalt in Istanbul lebe ich heute wieder mit meinem Mann und unseren zwei Söhnen in München.

Meine Kunst ist mein ständiger Begleiter, es ist mein Weg zur Selbstfindung. Da für mich Ästhetik die Grundlage meiner Kunst ist, versuche ich diese in meinen Werken auszudrücken. Meine Hauptthemen zur Zeit sind „Gefühle“, „Alive“ und „Engel“. Engel, welche mich schon seit meiner Kindheit tief berührt haben, da meine Mutter vor dem schlafen mir immer ins Ohr geflüstert hat:“Angelito de mi guarda, mi dulce compania, no me desampares , ni de noche ni de día“ (Mein Schutzengel, mein lieber Begleiter, verlass mich nicht, nicht bei Nacht und nicht bei Tag).

Ich liebe es in Bewegung zu bleiben und immer neue Stile und Techniken auszuprobieren, besonders das Experimentieren mit Texturen und Farben, mit Kontrast und Harmonie. Ich lade den Betrachter zur einer Expedition in das Schöne ein. Meine Kunst ist mein Weg, meine Lebensfreude und meine Leidenschaft auszudrücken.

Alicia Garza im Internet: www.aliciagarza.de.

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Herbert Ederer lernt von den Meistern – Resultat: Meisterhafte Bilder

Herbert Ederer. Foto: Andrea PollakHerbert Ederer, geboren 1946 in Wartenberg bei Erding, wird auch Muck genannt: „Ich habe eigentlich schon immer gemalt, in Öl, Aquarell und Tempera. Mit vier Jahren malte ich ein perspektivisches Haus, mein Stiefvater Franz Ederer, ein großer Kunstmaler, zeigte mir,
wie das geht.“

Was gibt Ihnen das Malen?
Eine meditative Zerstreuung, ich kann in eine andere Welt eintreten, wie z. B. bei Carl Spitzweg, da spüre ich die Zeit, in der er gelebt hat, beim Malen seiner Motive wieder. In der Abstraktion entrücke dagegen ich in eine neue Welt, die in den Sternen wäre. Das erlebe ich
etwa, wenn ich Motive von Kandinsky male. Da kann es schon mal passieren, dass ich, Herbert Ederer, mein eigener Wassily, Kandinsky, etc. werde.

Mit welchen Materialien malen Sie?
Hauptsächlich hochwertige Ölfarben auf Leinwand und Holz.


Kann man bei Ihnen auch Portraits oder Kopierarbeiten alter Meister erhalten?
Ja, sehr gerne. Kontakt: office@prlady.de.

Ihr Lebensmotto?
Suche die gemütliche Zeit in jeder Richtung:

Was ärgert Sie?
Ungerechtigkeiten, die nicht nötig wären.

Ihre Hobbys?
Malen, Kochen, Schachspielen, Kartenspielen, Billard, Backgammon, richtiges Roulette, Wandern und die Natur genießen.

Ihr persönlicher Wunsch?
Malen, malen und nochmals malen - und damit und davon leben können.

Was ist für Sie ein echter Kerl?
Ein Freund, der durch dick und dünn geht.

Glauben Sie an Gott etc.?
Ist in Frage gestellt, ich suche den Glauben noch.

Wie wichtig ist für Sie Treue?
Wichtiger Bestandteil in allen Beziehungen – ich spreche von großzügiger Treue.

Was erwarten Sie von der Zukunft?
Neue interessante Kontakte pflegen.

Ihr Lieblings-Rezept?
Kartoffelknödel , die wirklich gelingen.
Herbert Ederer: „Ich habe vor Jahren an einem Wettkampf in Sachsen „Der beste Kartoffelknödel-Koch“ mitgemacht und gewonnen. Also ganz wichtig ist die Reibe. Verwenden Sie nicht die sehr feine Reibeeinstellung, sondern die etwas rohe. Keine Frühjahrskartoffeln verwenden und keine Salatkartoffeln. Verlangen Sie ältere Kartoffeln oder Mehlige.
Am Vorabend kochen Sie am besten 1/3 der Kartoffeln in der Schale. Dann reiben Sie mit der nicht feinen Reibefläche die rohen Kartoffeln. Anschließend drücken Sie in einem Leintuch über einer Schüssel die geriebenen Kartoffeln fest aus. Das Kartoffelwasser setzen lassen und vorsichtig abschütten. Das zurückbleibende Kartoffelmehl, also den Satz, mit den geriebenen gekochten und rohen Kartoffeln vermischen. Salzen, (kein Ei reingeben) und in kochendem Salzwasser kochen.“

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Fotos: Andrea Pollak

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Herbert Ederer.
Fotos: Andrea Pollak

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