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Ein neuer Stern am Gesangsnachwuchshimmel Henny Gröblehner gewinnt den Simon Schott Preis 2007 – isarbote.de sprach mit der strahlenden Gewinnerin
Lange Wochen der Vorbereitungen, Castings und Proben nahmen am Samstag ihr spannendes Ende, als 12 Mädchen und 2 Buben unter Begleitung einer Profiband (Peter Wegele, Rudi Schießl, Christian Zelter und Dennis Meyerding) um 20 Uhr zum Finale des Nachwuchs-Gesangswettbewerbes antraten. Abendgarderobe war im ausverkauften Theater angesagt, bei den Finalisten wie auch den Zuschauern, denn der Anlass war ein ganz besonderer: zum 3. Mal lobte das Institut GREEN VOICES den begehrten Förderpreis für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren aus. Seit vielen Jahren wird das Institut dabei von der Musikschule Ohrwurm und dem Jugendamt München finanziell unterstützt. „Sonst wären die tollen Gewinne - 3 x ein ganzes Jahr Gesangsunterricht für die ersten 3 Plätze - gar nicht drin“, informiert die Leiterin des Institutes, Joy C Green. Die Fachjury, alle aus der Musik- und/oder Entertainmentbranche, (Barbara Roberts, Johanna Oevermann, Lori Lorenzen, Hans- Jürgen Stockerls und Ali Kahn) hatten wieder die Qual der Wahl. Die hochqualifizierten Beiträge der Teilnehmer kamen aus allen Stilrichtungen, Rock‘nRoll, Jazz, Pop und Musikal. Selbst eine Eigenkomposition war dabei. Simon Schott selbst lehnte sich diesmal entspannt als Zuhörer auf seinem Stuhl zurück. Der fast 90-jährige Schirmherr meinte nur: „Oh weh, da hätt‘ ich jetzt schon wieder große Probleme mich zu entscheiden, wer da besser war.“ Für ihn sind alle Teilnehmer sowieso schon Gewinner, da sie es bis ins Finale geschafft hatten. Ali Kahn, der die Preisverleihung moderierte, lobte mit klaren Worten Form und Inhalt des Wettbewerbes „... sind wir mal froh, dass wir hier bei GREEN VOICES sind ... da wird tatsächlich etwas für die Jugend getan. Das sieht man schon an den Preisen ... - “ „Die Platzierungen“, stellte er im Namen der Jury fest „sind klar nachzuvollziehen.“ Da hatten ein paar die Nasenspitze eben doch ein wenig weiter vorne .... „ ... und dann war es klar und wir waren uns ganz einig ...“ Und ganz vorne hatte diesmal die Nasenspitze mit „A tisket a tasket“, einem Jazztune, der schon Ella Fitzgerald vor über 50 Jahren den Durchbruch bescherte: Henny Gröblehner aus Neuried! Die 14-jährige Schülerin des musischen Pestalozzigymnasiums hatte sich für diesmal einen der oberen Treppenplätze vorgenommen. Nachdem sie bereits zwei Mal bei GREEN VOICES gestartet ist und beide Male den unglücklichen 4. Platz belegte, wollte sie „diesmal richtig zupacken ...“. Dafür hat sie im Gesangsunterricht und daheim schwer geackert. Ihr Fleiß wurde belohnt: sie belegte souverän Platz 1! Man war sich einig, dass man von ihr in Zukunft noch viel hören würde. Der Vorjahressieger konnte auch dieses Jahr mit Präsenz und Musikalität bestechen. Dennis Köhler sicherte sich mit „Orange colored sky“ (Willi Stein) einen großartigen 2. Platz. Große Freudensprünge gab es bei einer der jüngsten Teilnehmerinnen des Abends. Die 11-jährige Melanie Kraus aus Landshut belegte mit ihrer Eigenkomposition „Mädchen“ einen verdienten 3. Platz und versprühte- wie auch schon vorher auf der Bühne- glücklich ihre gute Laune unter allen Teilnehmern. Die Gewinner, ebenso wie alle anderen Teilnehmer des Abends werden wohl auch Ende des Jahr wieder dabei sein, wenn es heißt: Anmelden zum casting bei www.greenvoices.de/wettbewerb . Henriette Gröblehner im Gespräch mit isarbote.de: „Klavier spielte ich schon ab dem 5. Lebensjahr und als ich zehn Jahre alt war, bin ich in den Gesangsunterricht in der Musikschule Ohrwurm gegangen. Inzwischen sind vier Jahre vergangen und ich habe beispielsweise auf Vortragsabenden der Musikschule oder bei den Wettbewerben gesungen. Neuerdings singe ich im Gospelchor der St. Lukas Kirche unter der Leitung von Liz Howard. Und es macht richtig viel Spaß. Am ersten Gesangswettbewerb für Kinder, initiiert von Joy Green, vor drei Jahren nahm ich bereits teil. In diesem Jahr dachte ich mir , ich greife noch mal an. Zumindest unter die ersten Drei wollte ich kommen. Meine Mutter und meine Geschwister hörten mich Tag und Nacht singen. Und das hat sich jetzt gelohnt. Das Lied passte zu mir, das Lied gefiel und die Choreografie stimmte. Mein 1. Preis ist ein Jahr Gesangsunterricht, 45 Minuten wöchentlich, in der Musikschule Ohrwurm, kostenfrei. Meine Mutter fiel fast vom Stuhl. Es war wunderbar, alle waren da, die mir am Herzen liegen. Alle feuerten mich an. Es war großartig.
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