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ihre netzzeitung für münchen & bayern ausgabe 26 sonntag, 24. juni 2007
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Foto: Viertelböck
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Das Seidlzimmer
Von C. v. Seidlein Der mittlere der drei Räume neben dem Foyer des Künstlerhauses ist zwar der kleinste, aber auch der eleganteste: die blassgelbe Wandfarbe mit lichtgrauen Einfassungen der hohen Fenster mit den darauf abgestimmten Vorhängen ergeben eine fast klassisch Strenge und freundlich warme Stimmung. Die Klassik wird betont durch die beiden reich verzierten Halbrelief-Säulen, die der einen Seite den Charakter eines Portals verleihen. Im Giebel dieses Portals hängt ein Lenbach-Porträt von Gabriel von Seidl, dem Architekten des Künstlerhauses. Die anderen Bilder sind eine Tizian-Kopie eines „Kindes mit Hund“, das Porträt einer „Spanierin“ und ein Tierbild aus dem 17. Jahrhundert von unbekannten Malern. Das Seidl-Zimmer war ursprünglich das Lesezimmer der anschließenden Bibliothek, zu der an der anderen Stirnseite des Raumes eine große Flügeltüre führt. Das Seidlzimmer bietet sich an für kleinere Festlichkeiten oder geschäftliche Treffen, es wurde aber auch schon für künstlerische Ausstellungen oder Präsentationen genutzt. Der Raum ist immer ein klassisch schöner und eleganter Rahmen für vielerlei Gelegenheiten.
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Spannungsvoll, brodelnd und interessant Salome - vom georgischen Staatstheater im Münchner Künstlerhaus
Das georgische Staatstheater inszeniert, basierend auf Oscar Wildes Drama ein kompaktes modernes Ballet (50 Min). Die Choreographie von K. Purtseladze wird getanzt zu Variationen von Peter Gabriel, Hans Zimmer, Nat King Cole und georgischer, armenischer und jüdischer Volksmusik. Die geographische Lage Georgiens macht das kulturelle Leben von Tiflis – wie das Tanzprojekt Salome – so spannungsvoll, brodelnd und interessant.
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Das Lenbachzimmer. Foto: Künstlerhaus-Stiftung
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Das Lenbachzimmer - Ein kleiner Saal für große Feste
Das Lenbachzimmer im Erdgeschoß des Künstlerhauses am Lenbachplatz ist nach Franz von Lenbach benannt, einem der Initiatoren des Hauses, der begehrteste Portraitmaler seiner Zeit (1836 bis 1904) und gesellschaftlich wie geschäftlich höchst erfolgreich. Der Raum war ursprünglich einer von drei ineinander führenden Empfangsräumen neben dem beeindruckenden Foyer. Zwei große Fenster an der Stirnseite geben den Blick frei in den Hof mit dem Brunnen, den Bäumen, den wechselnden Skulpturen und Veranstaltungen. Von Innen gesehen befinden sich die beiden Fenster in einem Erker, wodurch eine Art Bühne entsteht für Vorsitzende jedweder Art, für Vortragende, sich Darstellende oder zu Feiernde. Unter der hellen gewölbeartigen Decke werden die Wände geschmückt durch Originale von Franz von Lenbach, die im Zusammenspiel mit dem warmen Gelb der Wände und Vorhänge dem Raum eine stilvolle, feierliche, freundliche und fast intime Atmosphäre verleihen: Ein kleiner Saal für große Feste. Infos zu den Mietkonditionen finden Sie >> hier.
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Foto: Viertlböck
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Hier wird der Besucher zum Gast Das Foyer des Künstlerhauses am Lenbachplatz
Von Clemens v. Seidlein Das Foyer, die „Wandelhalle“, ist der Ort des Empfangs und der ersten Begegnung mit und in einem Haus. Es ist der repräsentative Ort, in dem sich das Innere eines Hauses erschließt und seine Funktion erkennen lässt, indem es den Zugang zu den weiteren Räumen öffnet. Das Foyer des Künstlerhauses am Lenbachplatz lässt all dies erleben: Erbaut Ende des 19. Jahrhunderts von Gabriel von Seidl, dessen zahlreiche Bauten im Stil des in der Gründerzeit modernen Historismus das Stadtbild Münchens auch heute prägen, sollte das Künstlerhaus ein Ort der Begegnung zwischen den Künstlern und „Malerfürsten“ wie Lenbach, Kaulbach oder Stuck und der Münchner Gesellschaft sein und das ist es auch heute: Ein Ort für gesellige Treffen und rauschende Feste, für Empfänge und Begegnungen. Infos zu den Mietkonditionen finden Sie >> hier. Das Foyer mit seinem kühlem, weißen von Säulen getragenen Gewölbe und dem warmen Marmorboden ist der Raum, der am ehesten mit dem Originalzustand zu vergleichen ist. Von hier öffnen sich die Wege und Türen zu den verschiedenen anderen Räumlichkeiten und Veranstaltungen, die in den nächsten Ausgaben von isarbote.de vorgestellt werden.
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