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ihre netzzeitung für münchen & bayern ausgabe 26 sonntag, 24. juni 2007
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Sara Gazarek: isarbote.de? I don't speak German very well (although I took a German class in 7th grade), but I'm sure it's great! >> mehr
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Eva und Hort Kummeth mit dem Luziusbuttergebäck von Martin Schönleben. Foto: Sigi Müller
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Vergesst Videospiele, Fernsehen und Film! Wenn Horst Kummeth liest rast die Phantasie!
So gebannt hat man Kinder selten gesehen – und kein Fernseher oder keine Spielkonsole weit und breit. Nur der bescheidene Horst Kummeth, der aus dem Jugend-Fantasyroman „Lucius und der Dämon des Verderbens“, den er zusammen mit seiner Frau Eva geschrieben hat, vorliest. Aber wie er das macht, das ist einmalig! Er hat natürlich auch die entsprechende Grundlage, sein Buch, spannend bis zum Gehtnichtmehr, und dazu die Verwandlungsfähig und Bandbreite des gelernten Schauspielers: Kinder und natürlich auch Erwachsene sitzen mit offenen Mund und verklärten Augen in den Redaktionsräumen von isarbote.de in der Plinganserstraße 32, und man sieht genau, das in ihrem Kopf ein unheimlich fesselnder Film abläuft – und das ohne jegliche technische Hilfsmittel. Verleger Kurt Stellfeld, in dessen Gryphon Verlag das Buch erschienen ist, läuft schon wieder eine Gänsehaut den Rücken hinunter, was alle anderen wie zum Beispiel Schauspielerin Gisela Hahn, Malerin Heidi Winkler, unseren Kult-Bäcker Martin Schönleben oder Rosenspur-Weinspezialist Richard Wagner ebenso fühlen. Nach der Lesung gehen die Bücher weg wie die warmen Semmeln und jeder will dazu noch ein Autogramm von Horst und Eva Kummeth haben, was die Künstler gerne geben, denn welcher Lohn könnte schöner sein. Übrigens ist auch Schriftsteller Bernhard Ganter (www.bernhard-ganter.de) begeistert, der am Donnerstag, 14. Dezember, am selben Ort von 19 bis 21 Uhr aus seinem Roman „Das Jahr der Rosen“ liest. Und noch ein übrigens: Lucius und der Dämon des Verderbens (www.lucius-dasbuch.de) ist das ideale Weihnachtsgeschenk für Ihre Kinder – gibt es in jeder guten Buchhandlung und bei uns in der Redaktion – schauen Sie doch einfach mal vorbei in der Plinganserstraße 32, täglich von 10 bis 18 Uhr, da gibt es auch einen kleinen Weihnachtsmarkt mit weiteren Geschenkideen.
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Kultbäcker Martin Schönleben und Autor Bernhard Ganter. Foto: Andrea Pollak
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Verleger Kurt Stellfeld und Schauspielerin Gisela Hahn. Foto: Andrea Pollak
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Bernhard Ganter und Peter Pollak im Gespräch. Foto: Andrea Pollak
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Alisa Knoll hat sich gleich ein Autogramm von Horst Kummeth geben lassen. Foto. Andrea Pollak
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Bernhard Ganter liest aus seinem Buch “Das Jahr der Rosen “, jetzt auch als Taschenbuch erhältlich. Foto: Sigi Müller.
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Danke für die Rosen! Bernhard Ganter liest aus seinem Buch „Das Jahr der Rosen“
Schwabing, wie es einmal war: in den Redaktionsräumen von isarbote.de in der Plinganserstraße 32 lebt der alte (und doch so zeitlose) Geist wieder auf. Meint nicht nur Schriftsteller Bernhard Ganter, der dort eine begeistert aufgenommene Lesung aus seinem jetzt auch als Taschenbuch erschienenem Werk „Das Jahr der Rosen“ abhielt. Richard Wagner von Rosenspur lieferte dazu die erlesenen Weine, Kult-, Leib-, Magen- und Seelenbäcker Martin Schönleben kreierte extra ein Rosengebäck, Rosen auch für Andrea und Peter Pollak von Bernhard Ganter: „isarbote erinnert mich irgendwie immer an das alte, längst verstorbene Schwabing – wo sich einst Künstler jeden Genres heimisch fühlten. Macht weiter so!“ Natürlich! Keine Frage. Auch Sängerin Bibi Johns und Zauberer und Ex-Leiter des Sachgebietes Spielwesen beim Bayrischen Landeskriminalamt und der einzige öffentlich bestellte und beeidigte Sachverständige für Falschspiel und unerlaubtes Glücksspiel Peps Zoller fühlten sich sofort heimisch, Karikaturist Franz Eder war begeistert – und schenkte bzw. zeichnete eine Rose für das Gästebuch. So wie auch Bibi Johns und Bernhard Ganter längst schon freiwillige und freudige Opfer seiner inspirierten Feder geworden sind. Als Bernhard Ganter aus seinem Buch zu Lesen begann, zeigte sich schnell, welch einfühlsamer und wortgewandter Schriftsteller er ist. Sofort waren die Leser in Bann gezogen von dem Thema, das ein schwieriges ist, aber von Bernhard Ganter congenial in Szene gesetzt wird. Ein Mann versucht, die Vergewaltigung seiner Frau zu rächen. Seine Obsession mit der Untat zerstört aber nach und nach mehr als nur den Täter. Übrigens, Bernhard Ganter wurde in der tz-Serie, anlässlich der Zeitdokumentation „Jahrtausendwende 2000 - hundert Jahre, hundert Münchner Köpfe" (von 1900 – 2000), auf Seite 3 als wichtige Persönlichkeit seiner Zeit porträtiert. Und noch mal übrigens: Man war sich darüber einig, dass 1. das Buch von Bernhard Ganter eine wunderbare Sache sei, 2. dass man sich bald in diesem oder einem ähnlich harmonischen Kreise wieder sehen müsse, was 3. die Macher von isarbote.de als Verpflichtung und besonderes Vergnügen betrachten – denn eine Rose ist eine Rose ist ein Rose!
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Bibi Johns und Bernhard Ganter, gezeichnet von Franz Eder.
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Impressionen von Andrea Pollak und Sigi Müller
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Die Pavliceks. Foto: Andrea Pollak
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Wohnheim Gundelstraße - Tagebuch eines Heimleiters Otto Pavlicek liest aus seinem Werk
Mit fast zaghafter Stimme beginnt Otto Pavilcek seine Lesung in den Redaktionsräumen von isarbote.de, man merkt, er ist kein Vorleser, er ist ein Mann der Tat. Dass er überhaupt dieses gewichtige Buch zusammen bekommen hat, zeigt, wie sehr ihm das Thema auf den Nägeln gebrannt hat, dass er nicht anders konnte, und sich die fast sechshundert Seiten von der Seele schreiben musste. Die Namen hat er geändert, auch die Straße, in der das Heim lag, ist erfunden. Auch von sich und seinen Gefühlen erzählt er fast nichts in dem Buch. Die merkt man ihm allerdings um so mehr bei seiner Lesung an. Das Publikum lauscht und meldet sich bei der anschließenden Diskussion eifrig zu Wort, darunter die Familie des Autors und auch Late-Night-Talker Ali Khan, Schlagerstar Andreas Hauff, Boxer Alexander Sipos und Schauspielerin Yeshi Cetinbas. Bis Mitternacht unterhält man sich angeregt und alle Besucher sind sich einig: Das ist Faszination pur bei isarbote.de. Übrigens: Otto Pavlicek, Wohnheim Gundelstraße - Tagebuch eines Heimleiters ist erschienen im Triga Verlag, ISBN 3-89774-398-1, und kostet 16,80 Euro – wenig Geld für so ein gewichtiges Buch!
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Martin Schönleben, unser exquisiter Bäckermeister. Foto: Andrea Pollak
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Schauspielerin Yeshi Cetinbas und Visagistin Sabrina Hellmig. Foto: Andrea Pollak
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Ali Khan mit seiner Liebsten und Peter Pollak sowie Otto Pavilcek. Foto: Andrea Pollak
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Weitere Impressionen von unserem Fotografen Sigi Müller
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