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Mardi Gras – Made in China Theaterprojekt von Philine Velhagen und Barbara te Kock im i-camp
Latente Angst macht sich im Westen vor China und Indien breit, den Weltregionen, in die die hierzulande abgebauten Arbeitsplätze angeblich verschwinden und tatsächlich sind die Wachstumsraten dieser Länder beachtlich. Dass dieser neue Wohlstand auf einem vormodernen Kontrollregime und ebensolchen Löhnen gründet, ist den Konsumenten in der amerikanischen Shopping Mall bei der Schnäppchenjagd egal. Mardi Gras von David Redmon folgt dem Weg der Faschingsketten, die die Einwohner von New Orleans als Wegwerfprodukte für die Karnevalsnacht erwerben. Dabei wird nicht nur der hohe Vernetzungsgrad der Weltwirtschaft deutlich, sondern auch die derzeitige Arbeitsteilung zwischen den Industrienationen und den so genannten "Schwellenländern". In der genialen Bühneneinrichtung der beiden jungen deutschen Regisseurinnen Philine Velhagen und Barbara te Kock verhandelt ein Gipfeltreffen der Weltmärkte USA, Europa und China die fatalen Beziehungen als Farce auf der Simultanübersetzerbank.
MARDI GRAS – MADE IN CHINA Ein Theaterprojekt von Philine Velhagen und Barbara te Kock 1. bis 3. November 2007, 20.30 Uhr | i-camp /neues theater münchen, Entenbachstr. 37 www.i-camp.de
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