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Von links: Dieter Geissler (Filmproduzent der Unendlichen Geschichte II, kam gerade aus Los Angeles, um mit Angerer d.Ä. über neue Filmprojekte zu sprechen), Thomas Kummer-Hardt (ch-tv medien gmbh, sein Vater war der Produzent vieler Filme mit Heinz Rühmann, Partner von Dieter Geissler) und Angerer der Ältere.
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Magische Welten im Deutschen Theatermuseum München Eine Familienausstellung zur Rezeption des Werks von Michael Ende
Michael Ende zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Nachkriegszeit. Fast jedes Kind kennt heute "Die Unendliche Geschichte", "Jim Knopf" und "Momo". Seine sympathischen Helden sind all-gegenwärtig: im Fernsehen, im Kino, auf der Theaterbühne, als Zeichentrickfiguren, als Marionetten, im Hörspiel oder als Musicalfiguren. Das Lied "Eine Insel mit zwei Bergen" aus "Jim Knopf" kann man sich als Handy-Klingelton herunterladen. Die kleine Heldin Momo gibt es als Ausmalbild. Das Auryn - das Symbol der Kindlichen Kaiserin aus der "Unendlichen Geschichte" - ist nicht nur Namen gebend für ein Computerspiel, sondern auch für eines der führenden deutschen Streichquartette. Die Verwertung von Michael Endes Werk nimmt mittlerweile die erstaunlichsten Formen an. Kaum jemand weiß aber, dass das "Traumfresserchen" nach einem Libretto Michael Endes die meistgespielte deutsche Oper der Nachkriegszeit ist, dicht gefolgt von seinem "Goggolori". "Michael Ende. Magische Welten" will diese beispiellose Rezeptionsgeschichte von Michael Endes Werk aufgreifen und erstmals in ihrer Bandbreite sichtbar machen. Die Ausstellung wird vom Deutschen Theatermuseum München in Zusammenarbeit mit dem Museums-Pädagogischen Zentrum München (MPZ) konzipiert und organisiert. Sie dokumentiert nicht nur das Ringen Michael Endes mit dem Theater, dem seine besondere künstlerische Leidenschaft galt. Sie will darüber hinaus die heute vor allem multimediale Magie von Michael Endes Werk vor Augen führen - mit Originalfilmrequisiten, Entwurfsskizzen der Zeichentrickfilme, mit dem Nachbau von Original-Bühnenbildern und fantastischen Kostümen, mit Marionetten, Theaterplakaten und Programmen. Neben einem biografischen Informationsteil wird in dieser Ausstellung Michael Endes Konzept von einem "magischen Theater" nicht nur erklärt, sondern in erster Linie inszeniert. Vor allem aber lädt ein spielerisch angelegter Ausstellungsaufbau Erwachsene und Kinder gleichermaßen dazu ein, sich von Endes Literatur-, Bühnen- und Filmgestalten verzaubern zu lassen. Das MPZ bietet für Kindergartengruppen und Schulklassen aller Jahrgangsstufen und Schularten spannende thematische Führungen an. So kann man sich u.a. auf eine "Reise nach Phantasien" begeben, die "Suche nach der magischen Zeit" antreten oder der Frage von Phantasie und Wirklichkeit in Theater und Film nachgehen.
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Der 4.50 m große Elfenbeinturm wurde von Angerer der Ältere kreiert. Von links vor dem ELFENBEINTURM von Angerer der Ältere: Petra Kraus (Kuratorin der Ausstellung), Angerer der Ältere, Andrea Hocke (Frau von Roman Hocke, er war der langjährige Lektor von Michael Ende), Claudia Blank (Direktorin des Deutschen Theatermuseums).
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Michael Endes Elfenbeinturm Höchstpersönlich erklärt von Angerer dem Älteren
Wir wissen, wenn wir die „Unendliche Geschichte“ gelesen haben, dass der „Elfenbeinturm“ das Herzstück „ Phantásiens “ ist, eben dort, wo die „Kindliche Kaiserin“ ihren Sitz hat. Wenn auch nicht geometrischer Mittelpunkt, so ist er doch das Zentrum dieses Wunderlandes und Ausgangspunkt aller Phantasie. Phantasie aber ist für jeden Menschen etwas anderes. Eines aber gilt für alle: Phantasie oder Phantásien, wie immer wir es nennen wollen, ist eine geistige Vision, die sich nicht real, aber in unserem Kopf abspielt und deshalb dreidimensional nicht darstellbar ist. Dieses Bildnis hier kann nur als etwas gesehen werden, das den Betrachter anregen soll, seine eigene Phantasie walten zu lassen. Hier soll nicht das Unmögliche unternommen werden, sich vom Inneren des Phantasiezentrums ein Bild zu machen, das etwa den Eindruck erwecken könnte, am Ziel der Suche nach Phantásien angelangt sein zu können. Vielmehr erschließt sich hier das Innere dem Blick aus einer materiellen Welt durchs Fenster in den vielfältigen Kosmos, in dem Phantásien ist, wenn man will. Das Motiv zeigt eine Idee aus der phantastischen Welt Michael Endes, nämlich einen Sandwirbel, dessen einzelne Sandkörner sich zu Phantasiewelten wandeln, hoch schwebend zum Elfenbeinturm, um wieder zurückzufallen. Mit einem einzelnen Sandkorn, wie in der „Unendlichen Geschichte“ beginnt Phantásien wieder Gestalt anzunehmen, im ständigen Kreislauf des Werdens und Vergehens.
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Bürgermeisterin Christine Strobl, Schirmherrin unseres kostenlosen Services für Familien und Kinder, informiert ab 2. Dezember in einer regelmäßigen Kolumne in isarbote.de.
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www.donaubote.net
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die netzzeitung für bayern & wien nr. 48 sonntag, 25. november 2007
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