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Legende und Wahnsinn Sigi Müller bei Chuck Berry und Joss Stone
Von Sigi Müller Mann, war das musikalisch eine Woche! Am Montag Chuck Berry in der Elserhalle. Der „Erfinder“ des Rock’n’Roll. 81 Jahre alt und ein Charmeur alter Schule. Tochter und Sohn mit auf der Bühne. Roll over Beethoven, Hail Hail Rock’n’Roll, Jonny B. Good. Und alles auf der alten Gibsongitarre. Die ganzen alten Songs. Ich denke, das war wohl das letzte Konzert mit Chuck Berry in München. Eine Musiklegende und ich war noch mal dabei. Mittwoch Joss Stone, und als Vorgruppe Something Sally. Die Vorgruppe: Die Band war gut und erst die Sally. Tolle Musik, süße Sängerin. Bühnenumbau, Teppiche auf den Bühnenboden. Joss Stone tritt wie immer barfuß auf. Wegen der Erdung, erzählt mir ein Kollege. Ich hatte diese verloren, als ich diese Beine sah. Nun steht man als Fotograf direkt unter der Bühne und direkt vor einem die Füße und die ewig langen Beine, ein schwarzes Minikleid und drin Joss Stone. Das geht an die niederen Instinkte im Mann. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit so viele niederen Instinkte entwickeln kann. Nach den obligatorischen drei Songs zum Fotografieren habe ich mit einem Kollegen noch das restliche Konzert angehört. Ganz vom anderen Ende der Halle. Bei einem Bier die tolle Musik genossen. Ohne niederen Instinkte, denn wir konnten von da Joss Stone nur hören, kaum sehen. Mann, hat die eine Stimme! Ein absolutes Ausnahmetalent. Musikalisch glaube ich war das in diesem Jahr der Höhepunkt - und ich habe viele Konzerte in diesem Jahr fotografiert. Wie gesagt: Mann, war das eine Woche!
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