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„König Ludwig der II.“, „In der Tiefe“ und die „Geliebte mit dem roten Schuh“ Tommy Kents Farbsinfonien in der Galerie Trost in München
von Dr. Helga Wäß – Kunsthistorikerin Frische und aufschäumende Lebenslust, Tiefe und die Empfindsamkeit des Herzens, in den Werken des bildenden Künstlers Tommy Kent-Kühbeck, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Guntram Kühbeck heißt, wird auf den Punkt gebracht, was ihren Schöpfer bewegte. „Malerei ist nur eine weitere Ausdrucksform um mein Innerstes Sprechen zu lassen“, so der Künstler. Für ihn sind Musik, Architektur und Malerei eine andere Form der Sprache. Eine die sich dem Betrachter über die Sinne nähert. „Ich bin immer nur meinem Weg gefolgt, wie jeder Künstler, und habe schon sehr früh gespürt, dass alles in der Malerei seine direkteste Ausdrucksform finden wird.“ „Alles in mir drängte nach den optimalsten Mitteln, meine Sicht der Welt in meinem Gegenüber zum Klingen zu bringen. Wie leicht erreicht man ein Ohr mit Worten, die jedoch verhallen, kaum, dass sie gesagt. Gib dem Wort eine Note und dem Satz eine Melodie und du erreichst andere Wahrnehmungsregionen im Zuhörer. Die höchste aller Künste war immer die Architektur, mit ihr kannst du ganze Epochen und Lebensgefühle manifestieren, etwas, das mich als Architekt voran trieb. Aber nehme eine Leinwand, folge deinem schöpferischen Drang und zeige, was dein Innerstes zu sagen hat! Wer will sagen, welche dieser Künste weniger aussagt. Ich befinde mich seit einigen Jahren in meiner Malerischen Lebensphase, welche mich keinen Tag ruhen lässt. Und so kommt es, dass sich in meinen Gemälden, in meinem Schaffensdrang, Situationen, Erfahrungen, Sichten und Einsichten bündeln und mit Hilfe von Leinwand und Farben eine ganz neue Sprache finden.“ Hört man Tommy Kent-Kühbeck zu, so erschließt sich, dem Betrachter eine sehr philosophische Art zu malen. Diese Malerei, die in oft explodierender Farbigkeit zunächst das Auge anzieht, ist tiefgründiger. Mit dem Gemälde „König Ludwig der II.“, das in fast explodierende Farbigkeit zunächst an Popart erinnert, ehrt der Maler Tommy Kent-Kühbeck einen König, der sein Leben wie eine Performance inszenierte und dabei wahrlich große, architektonische und bildhafte Schöpfungen hervorbrachte. „König Ludwig der II.“ entstand im Atelier in einer Malphase bei lauter Rock’n’Roll Musik spielte. Fast meint der Betrachter ebnen jene Klänge noch zu hören. „In der Tiefe“ findet Tommy Kent-Kühbeck jene blauen, hier ebenfalls ausgestellten Inspirationen. Beim Tauchen im Mittelmeer fühlt sich der gebürtige Schwabinger in seinem Element. „Das Meer, die Vegetation am Meeresgrund und das sich im Blau brechende Sonnenlicht, hier meint man fast Musik zu sehen. Es trifft dich in deinem Innersten: „IN DER TIEFE“, so der Künstler. „Die „Geliebte mit dem roten Schuh“ tänzelt, umgarnt dich, fängt dein Auge, deinen Geist und deine Sinne. Mit der Farbe rot ist eigentlich alles gesagt. Auch wenn sie nur sehr zaghaft auftritt, sie spricht zu dir. Eigentlich darf man zu dieser Komposition nicht mehr sagen. Denn wer nur über Noten redet und die Musik nicht hört, oder wer nur über Bilder und ihre Motive redet, kann die Stimmung des Originals nicht hören und fühlen“, so der Künstler.. Seit dieser Woche präsentiert die Galerie Trost den bildenden Künstler Tommy Kent-Kühbeck, der als Rock'n Roll Star und Architekt bereits eine anerkannte Ausdrucksform fand, in der Briennerstraße 9/Ecke Amiraplatz 1 in München. Und ja, seine Gemälde erreichen, was ihr Autor und Komponist wollte. Sie bringen die Sinne ihres Betrachters zum klingen.
Galerie Trost Amiraplatz 1 / Briennerstraße 9 80333 München Mobil: 0172-8202788 Telefon: 089-2283848 Fax: 089-21043927 E-Mail: Info@galerie-trost.de www.galerie-trost.de.
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