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Der Kult lebt! Der Watzmann ruft!
Auf vielfaches Verlangen kommt das Kult-Rustikal wieder ins Lustspielhaus! Der Berg und der Mensch – ein ewiger Kampf. Seit 35 Jahren ruft der Watzmann ins Land und, wie jeder weiß, wen er einmal gerufen hat, den holt er sich auch. Hunderttausende Zuschauer sind diesem Ruf gefolgt seit Ambros und Tauchen den Berg erstmals bezwungen haben. Bis heute hat die „Rocky Horror Alpenshow“ nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. „Auffi oder nit auffi“? – das ist noch immer die Frage für den Buben, die ihn ebenso aufwühlt wie die Gailtalerin. Doch wen der Berg einmal gepackt hat, den lässt er nicht mehr aus. Und so kommt es wie es kommen muss ... Jetzt ist sie also wieder da: die Original-Gailtalerin (ebenso wie der Bauer und der Knecht, seit eh und je verkörpert von M.O. Tauchen) mit neuem Ensemble in einer Höhenrausch verdächtigen Neuinszenierung vom Regieteam M. O. Tauchen und Ruth-Claire Lederle (u.a. „Die Kuh, die wollt ins Kino gehen“). Mit auf der Bühne u.a. Nepo Fitz, der in den letzten Jahren als Bühnenpartner seiner Mutter Lisa von sich reden gemacht hat, Julia Heinze, die viele im Kinofilm „Shoppen“ gesehen haben, Constanze Lindner („Die Kuh, die wollt ins Kino gehen“), Hannes Ringelstetter (Blickpunkt Spot – Vereinsheim, Schinderhannes). Wohl ohne Übertreibung kann man sagen, dass in dieser Inszenierung der Kern, oder die eigentliche Geschichte des guten alten „Watzmann-Stücks“ am deutlichsten herausgearbeitet wurde. Es ist und bleibt eine Geschichte, die fürs Brettl-Theater geschrieben wurde. Aber es hat sich vom früheren Drei-Mann-Slapstick-Schwank rund um Ambros, Prokopetz und Tauchen mehr zum dramatischen Ensemble-Stück entwickelt. Mehr denn je ist das Stück ein Rustikal mit viel Gesang und mit viel Raum für Soloauftritte aller Darsteller. Verändert hat ist zum Beispiel die Rolle des Buben. Eine Rolle, die dem bühnentalentierten Jungdarsteller und waschechten Bayer Nepo Fitz wie auf den Leib geschrieben ist. Nicht nur, weil er aussieht wie ein Bub und spricht wie ein bayerischer Bua, sondern auch, weil die Mischung aus jugendlichem Leichtsinn, Faszination und Furcht vor dem Berg bei ihm so echt wirken. Als ob erst jetzt, 35 Jahre nachdem der „Watzmann“ geschrieben wurde, der ideale Darsteller für den Buben gefunden worden wäre. 35 Jahre mehr auf dem Buckel hat auch M. O Tauchen, der Mitbegründer des Watzmann-Kults. Die lassen ihn als Darsteller des Bauern und reifen „Vatta“ vom Bua noch viel authentischer wirken. Der Bauer und der Bua – der Tauchen und der Fitz – sind ein wahres Dreamteam auf der Bühne. Und weil in der neuen Inszenierung der Bub keine Doppelrolle spielen muss (Bub und Knecht), wirkt sein Charakter viel schärfer und klarer. Recht gewandelt hat sich auch die Rolle des buckligen Knechts. Durch die Interpretation von Hannes Ringelstetter, der dem Knecht etwas diabolisches und dramatisches verleiht, heizt er die Stimmung bei der Walpurgisnacht ordentlich an. Hollaröhdulliöh! Premiere am Di 10. Juli, 20.30 Uhr, Einlass 18.30 Uhr, Vorstellungen Mi 11. bis Do 12., Mo 16. bis Sa 21., Do 26. bis Sa 28. Juli, 20.30 Uhr, Einlass 18.30 Uhr. Der Kult lebt! Im Lustspielhaus in der Occamstraße 8. karten-tel: 089 34 49 74, 24 h online reservieren unter www.lustspielhaus.de.
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