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JDAV-Klimatransalp:
Jugendleiter sind dem Klimawandel auf der Spur
30 Interviews und über 450 Rad-Kilometer in acht Tagen


Voller Eindrücke, müde, aber gesund sind die zwölf Teilnehmer der JDAV-Transalp am 8. August nach Deutschland zurückgekehrt. „Die Tour war für uns alle eine tolle Erfahrung“, sagt Katharina Schröttle. Die 21-jährige Studentin ist stellvertretende Bundesjugendleiterin im Deutschen Alpenverein und Mitglied des fünfköpfigen Organisationsteams der JDAV-Klimatransalp. Zusammen mit neun weiteren Jugendleitern und zwei Mitgliedern des Jugendkursteams war sie von 1. bis 8. August mit dem Mountainbike von Garmisch-Partenkirchen zum Comer See unterwegs, um Material für einen Film über die sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels
zu sammeln.

Von Reifenpannen, Regen, eisiger Kälte und Terminverschiebungen ließen sich die jungen Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren nicht beeindrucken. Insgesamt etwa 30 Interviews führten sie in acht Tagen, zeichneten außerdem ihre eigenen Beobachtungen auf. „Am meisten beeindruckt hat uns unser Tag in Pontresina mit einer Führung zum Morteratsch Gletscher und dem Besuch eines Glaziologen am Nachmittag“, berichtet Katharina Schröttle. „Dr. Felix Keller erklärte uns nicht nur die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Gletscher, sondern zeigte uns auch wie man bei Menschen ein grundlegendes Gefühl für ihre Umwelt und die Veränderungen darin motivieren kann.“
Für ihre Interviews hatte die Gruppe Menschen ausgewählt, die den Klimawandel unmittelbar erleben. Tourismusexperten, Bergbauern, Glaziologen, Politiker, Touristen oder auch Unternehmer standen der Gruppe beispielsweise im Wasserkraftwerk in Imst (Tirol), am Reschensee in Südtirol, im Nationalparkzentrum im schweizerischen Zernez und am Morteratsch Gletscher nahe St. Moritz Rede und Antwort. Auch aus sportlicher Sicht war die JDAV-Klimatransalp eine Herausforderung: Insgesamt 450 Kilometer und 4500 Höhenmeter bewältigten die Teilnehmer mit ihren Mountainbikes. „Zum Glück sind alle Stürze glimpflich ausgegangen und auch konditionell lief´s bei den meisten ganz gut“, erzählt Katharina Schröttle. Nur richtig müde seien am Ende dann doch alle gewesen.
Nach den Strapazen der Tour bleibt den Teilnehmern jetzt allerdings keine Zeit sich auszuruhen. In den nächsten Wochen sichten sie ihr Material und bereiten es für ihren geplanten 20-minütigen Dokumentarfilm auf. Den Film, der bis Mitte Oktober fertig gestellt sein soll, wollen sie zunächst in erster Linie bei internen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen für Jugendleiter der JDAV zeigen, aber auch ausschnittsweise auf der Homepage der JDAV. Einen Erfahrungsaustausch auf internationaler Ebene plant die Gruppe übrigens auch: Sie hat Kontakte nach Südamerika geknüpft, wo parallel eine ähnliche Aktion stattfindet. Diese Tour führt von Quito in Ecuador über insgesamt 8850 Kilometer zu den Igazu-Wasserfällen an der brasilianischargentinischen Grenze. Die JDAV-Transalp wurde unterstützt von Globetrotter, dem offiziellen Handelspartner der JDAV, und von Mountain Equipment, dem offiziellen Ausrüster der JDAV.

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Gruppenbild mit Seglern.

Skipper Jochen Schmidt und Crew gewinnen
BMW Sailing Cup auf dem Starnberger See


Halbzeit beim BMW Sailing Cup 2010 in Deutschland: Bei der neunten von bundesweit 17 Qualifikationsregatten setzte sich auf dem Starnberger See das Team mit Steuermann Jochen Schmidt, Brigitte Hölz, Hans-Dieter Stangl, Stefan Ritter und Stefan Freiherr von Andrian im Finale mit einem Start-Ziel-Sieg durch. Die siegreiche Crew sicherte sich die Einladung für das BMW Sailing Cup Deutschlandfinale
im Herbst.

Wie alle anderen Teams war das Quintett noch nie zuvor gemeinsam gesegelt: Es zählt zu den besonderen Reizen des BMW Sailing Cup, dass die Anmeldung nur als Einzelperson möglich ist, und alle Teilnehmer zu gleichstarken Crews zusammengestellt werden. Die von der BMW Niederlassung München in Zusammenarbeit mit dem Münchner Yacht-Club organisierte Regatta war ausgebucht: Die zur aktuellen Saison auf 90 Freizeitseglerinnen und -segler aufgestockte maximale Teilnehmerzahl hatte gemeldet, darunter auch je fünf Segler, die sich ihren Platz bei Gewinnspielen der „Abendzeitung“ und „Radio Arabella“ gesichert hatten. „Auch wenn die BMW Niederlassung München viel Erfahrung mit Sportveranstaltungen hat, so haben wir mit dem BMW Sailing Cup Neuland betreten. Die Premiere hätte besser nicht ausfallen können: Die Atmosphäre und die spannenden Rennen waren beeindruckend“, sagte Michael Rahe, Leiter der BMW Niederlassung München. „Der Starnberger See ist ein wunderschönes Revier, wir hatten viel Glück mit dem Wetter und mit dem Münchner Yacht-Club einen exzellenten Partner. Beim nächsten Mal wünschen wir uns vielleicht ein, zwei Windstärken mehr, aber dennoch: Die Seglerinnen und Segler haben bei diesen anspruchsvollen Bedingungen tollen Yachtsport gezeigt.“
Beim BMW Sailing Cup messen sich Segler aus aller Welt in der größten internationalen Regattaserie für Amateure, die in diesem Jahr zum fünften Mal stattfindet. Die Siegercrews aller 17 Qualifikationsregatten werden beim Deutschlandfinale (8. bis 10. Oktober 2010) das beste deutsche Team ermitteln. Im Frühjahr 2011 trifft diese Crew beim Weltfinale auf die Nationenvertreter aus Hongkong, Italien, Neuseeland, Portugal und Spanien. Auf dem zweiten Platz kamen Skipper Sohrab Fratz, Florian Haarhaus, Peter Abele, Martin Wibbels und Christian Sauer ins Ziel, den dritten Platz sicherten sich Steuermann Rolf Seydel, Martin Blum, Tobias Krotter, Robert Haas und Alfred Asam. Beide Teams wurden für Ihre seglerischen Leistungen mit Konzert-Gutscheinen belohnt. Nicht nur für die Segler war der BMW Sailing Cup ein besonderes Erlebnis. An Land ließen sich viele Starnberger und Ausflügler von dem zur neuen Saison noch abwechslungsreicher und interaktiver gestalteten Programm begeistern. Rund um das Herz der Veranstaltung, die BMW Sailing Cup Base, verknüpften Virtual Match Race, Grinderwettbewerb, der BMW Baby Racer Parcours oder Kids Bikes Segelsport und Fahrfreude. Im Rahmen der Regatta präsentierte die BMW Niederlassung München zudem nachhaltige BMW Innovationen, aktuelle BMW Modelle sowie Highlights aus der BMW Lifestyle Kollektion und lud zu Erlebnis-Probefahrten ein. Für eine entspannte Pause gerne genutzt wurden die 60 Liegestühle und die Sitzsäcke, die aus originalen BMW Sailing Cup Segeln gefertigt wurden. Einen dieser exklusiven Sitzsäcke bekam die Jugendabteilung des Münchner Yacht-Club geschenkt, der mit seiner Regatta-Expertise großen Anteil am Gelingen des
Wochenendes hatte.

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München 2018 Chef Willy Bogner (links) und Olympiapark-
Geschäftsführer Ralph Huber besiegeln ihre Zusammenarbeit auf dem Dach des traditionsreichen Olympiastadions.
Foto: München 2018/
Martin Hangen

Olympiapark München engagiert sich
für Olympia-Bewerbung


Mit dem Aufstieg auf das Dach des Münchner Olympiastadions besiegelten Willy Bogner, Chef der Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH und der Geschäftsführer der Olympiapark München GmbH, Ralph Huber das Engagement des Olympiaparks als Nationaler Ausstatter der Olympia-Bewerbung Münchens für das Jahr 2018.
„Das Olympiastadion bietet von seinem einzigartigen Dach aus nicht nur einen tollen Ausblick auf München und die Alpen, sondern könnte 2018 das zweite Mal Austragungsort einer Olympischen Eröffnungsfeier werden“, so Bogner. „Diese gemeinsame Perspektive macht den Olympiapark zu einem perfekten Partner für unser Projekt, die Spiele nach München zu holen.“ Ralph Huber ergänzt: „Im Herzen und auch mit Rat und Tat haben wir die Bewerbung für München 2018 ja schon von der ersten Minute an unterstützt. Da war es nur eine logische Folge, unser Engagement nun auch offiziell zu verbriefen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!“ Pünktlich zum Start des ersten OutdoorFestivals im Olympiastadion testeten Willy Bogner und Ralph Huber die Zeltdachtour.

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Fotos:
Alexander Krombholz

Frauen-Fußball im Aufwind
„Mädchen an den Ball“ eröffnet neuen Standort in Nymphenburg

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft holt reihenweise WM- und EM-Titel, und auch die Spielerinnen von „Mädchen an den Ball“, dem kostenlosen Sportprojekt von LILALU e.V. in Kooperation mit der Philipp Lahm-Stiftung, konnten sich beim vergangenen 4. KJR-Fußballcup über den Siegerpokal freuen. Wesentlich wichtiger als das Gewinnen ist den „Mädchen an den Ball“ aber das Mitmachen, und das belegen auch die aktuellen Teilnehmerzahlen:
Allein am Standort Gern finden sich jede Woche bis zu 40 Mädchen zwischen sechs und
17 Jahren ein, um gemeinsam zu trainieren und zu spielen, in Moosach sind es
35 Teilnehmerinnen. Um der großen Nachfrage vor allem im Münchner Westen gerecht zu werden, hat LILALU jetzt einen sechsten Trainingsstandort in Nymphenburg eröffnet: Auf dem Gelände des ESV München (Margarethe-Danzi-Straße 21) wird jeden Donnerstag ab
15.30 Uhr trainiert. Mitmachen können alle Münchner Mädchen zwischen sechs und
17 Jahren, die Spaß am Fußball haben. Das Training leitet Sabine Krombholz. Einfach vorbeikommen oder vorab informieren unter Tel. 0175 / 5 60 48 04. Übrigens: Neben dem wöchentlichen Training nehmen die „Mädchen an den Ball“ auch immer wieder
an Turnieren teil.
„Mädchen an den Ball“ ist ein kostenfreies Sportprogramm für fußballbegeisterte Mädchen in verschiedenen Stadtteilen von München – von LILALU in Kooperation mit der Philipp Lahm-
Stiftung. „Mädchen an den Ball“ wendet sich ausdrücklich an Teilnehmerinnen zwischen sechs und 17 Jahren. Die soziale Integration steht im Fokus des Fußballprojekts – kaum eine andere Sportart führt so viele Menschen aus unterschiedlichen Schichten und Nationalitäten zusammen. LILALU wirbt aktiv an Schulen und in sozialen Einrichtungen für das Projekt und macht es darüber hinaus über einige ausländische Vertretungen bekannt. Erklärtes Ziel von „Mädchen an den Ball“ ist es, durch den Mannschaftssport sowohl die Persönlichkeitsstruktur der Mädchen zu stärken als auch soft skills wie Teamfähigkeit, Integrationsbereitschaft, Empathie und Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Die Mädchen entwickeln ein neues und gestärktes Selbstbewusstsein sowie soziale, interkulturelle und auch kreative Kompetenzen, die ebenso im Vordergrund stehen wie die sportlichen Fähigkeiten.

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