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isarbote.de-Chefin Andrea Pollak hat alle Rezepte höchstpersönlich für Sie getestet, gebacken und die Küche mit Mehl eingestaubt, so dass ihr Gatte und Mit-Chef Peter Pollak tunlichst nicht mehr die Küche in seinem schwarzen Outfit betrat, sondern sich von seinen Kindern und Kinder-Reportern Carla und Franka höchst unauffällig im Wohnzimmer mit den Köstlichkeiten versorgen ließ – die Süße bei Bedarf gemildert durch ein Glas klassischen Beaujolais.
Heidesand 200 Butter oder Margarine , 150 Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 100 g gemahlene Mandeln, 300 g Mehl Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Dann die Mandeln und das Mehl hinein geben und einen schönen Teig kneten. Den Teig teilen, zwei 4 cm Röllchen rollen und in eine Alufolie wickeln. Die Teigrollen dann 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Backofen auf 150 C vorheizen. Die Alufolie von den Teigrollen nehmen, mit dem Messer 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf das Backblech (Backfolie) legen. Die Heidesandplätzchen 20 Minuten backen, noch heiß in einen Teller gefüllt mit Zucker wälzen ... guten Appetit.
Schneeflöckchen - ohne Ei 200 Butter oder Margarine, 80 g Puderzucker, 1 Vanilleschote, 100 g Mehl und 200 g Speisestärke Butter und Puderzucker schaumig schlagen. Vanilleschote längs halbieren und das Mark mit dem Messer herauskratzen. Mehl Speisestärke, Vanillemark in die Butter- Puderzuckermischung verkneten. Dann den Teig teilen und auf zwei 3 cm Rollen mit Alufolie wickeln. ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Backofen auf 180 C vorheizen. Auf ein Backblech – Backfolie – die von der Teigrolle geschnittenen Schneeflöckchen-Plätzchen legen und mit einer bemehlten Gabel eindrücken. Bei 150 C 20 Minuten backen ... zergehen auf der Zunge!
Zimtsterne 3 Eiweiß 200 g Puderzucker 400 g gemahlene Mandeln 1 TL geriebene Zitronenschale 2 TL Zimt
Das Eiweiß steif schlagen und dabei den Puderzucker einrieseln lassen. 1 Tasse vom Eischnee kühl stellen, brauchen wir dann zum bestreichen der Sterne. Den restlichen Eischnee in eine Schüssel geben und mit den Mandeln, Zitronenschale ger. Und Zimt verkneten. Eine ½ Stunde ruhig den Teig liegen lassen. Auf einer mit gemahlenen Mandeln gestreute Unterlage den Teig dünn ausrollen und Sterne ausstechen. In einer Schüssel mit warmen Wasser die Sternenform immer wieder eintauchen. Dann die Sterne auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit der zurückgestellten Schüssel mit Eischnee bestreichen. 25 Min. backen bei 160 Grad Umluft.
Rumkugeln 125 g Butter, 250 Puderzucker, 200 g Zartbitter-Konfitüre 100 g geschälte Mandeln, 3 EL Rum und 159 g Schokostreusel
Butter in einem Topf schmelzen lassen. Puderzucker reinrühren. Konfitüre klein hacken, im heißen Wasserbad schmelzen. Mit Butterund Puderzucker vermischen, Mandeln und rum unterrühren. Masse ca. 30 Min. in den Kühlschrank stellen. Mit einem Teelöffel walnussgroße Stücke abstechen, mit kühlen Händen zu Kugeln formen und in Schokostreusel wälzen. Rumkugeln mit Klarsichtfolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.
Florentiner 100 g Butter, 80 g Zucker, 1 EL Honig, 2 EL Kondensmilch, 2 EL Mehl, 1 Msp. Vanille, 80 g geschälte Mandeln, 100 Mandelblättchen, 2 EL Mandelstifte , 100 Zartbitter Konfitüre. Ofen auf 290 vorheizen. Butter, Zucker, Honig, Kondensmilch und Mehl unter Rühren in einem Topf aufkochen. Topf vom Herd nehmen, Vanille und alle Mandeln unterheben. Mit zwei angefeuchtete Teelöffeln kleine Teighäufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und backen. Die fertigen Florentiner mit Schokolade an der Unterseite bestreichen.
Rupprechts Pfeffer - Rum Schwips 125 g weiche Butter oder Rama, 125 g brauner Rohrzucker, 3 Eier, 100 g Mehl, 50 g gemahlene Mandeln, ½ Teel. Backpulver, 1 Prise Salz
Butter bzw .Rama mit dem Rohrzucker schaumig rühren, dann die Eier dazugeben und rasch das gut durchmischte Mehl, Mandeln, Backpulver und Salz verrühren. In eine längliche Form oder auf ein Backblech (beschichtetet mit Backpapier, ich schwöre darauf) verteilen und in den Ofen bei 160 Grad Umluft 20 Minuten backen. Kuchen rausstellen und mit Gabeln mehrmals einstechen.
Sirup: 1 unbehandelte BIO Orange, den Saft in einem Topf mit 120 g braunen Rohrzucker, 1-2 Teel. gemahlenen schwarzen Pfeffer und 5 EL Rum verkochen. Den Sirup auf den Kuchen großzügig verteilen und dann den Kuchen in 5 x 1,5 cm große Streifen schneiden. Ab in den Kühlschrank, hält 1 Woche ...
Pfeffer-Orangen-Krokan t 2 Bio Orangen, 125-150 geröstete gesalzene Macadamianusskerne in Hälften, 1 gestrichener EL bunte Pfefferkörner und 350 g Zucker
Die Orangen mit dem Zestenreißer schälen. Es klappt auch mit einem Kartoffelschäler, allerdings dann die Schale noch mit dem scharfen Messer in dünnere Streifen schneiden. Dann die Orangenstreifen im Ofen 10 Minuten bei 150 Grad Umluft trocknen lassen.
In der Zwischenzeit legen Sie auf einem Backblech – beschichtetes Backpapier – die Nüsse, den Pfeffer im Mörser etwas mahlen, ebenfalls verteilen. Dann erhitzen Sie mit 7 EL Wasser den Zucker in einem nicht beschichteten Topf, bis eine bräunliche Karamellschicht entstanden ist. Diese Karamellcreme schütten Sie auf die Nüsse, Pfefferkörner, und Orangenstreifen. Gut trocknen lassen ...
Baseler Brunsli 100 g Zartbitter Schokolade in Raspeln, 250 gemahlene Mandeln, 190 g Zucker, 50 g Puderzucker, 2 Eiweiß, 1 TL Kakao, ½ T Zimt, 1 Prise gem. Nelken, 1-2 EL grober Zucker zum Bestreuen
Schokoladenraspeln, Mandeln, Zucker, Puderzucker, Eiweiß, Kakao, Zimt, Nelken zu einem glatten Teig rühren und in einer Alufolie 1 Stunde in den Kühlschrank. Dann den Teig auf einer Backfolie ausrollen und Figuren ausstechen. Auf ein mit Backfolie belegtes Backblech die Figuren legen, mit Zucker am Schluss bestreuen und 10 Minuten bei 160 Grad Umluft backen. Sehr fein.
Die Klassiker!!!
Kokosmakronen 200 g Kokosraspeln 4 Eiweiß 200 g. Zucker 1 Messerspitze Zimt 2 Tropfen Bittermandelöl 4 Eiweiß steif schlagen, dann Zucker, Zimt und das Bittermandelöl unterschlagen, die Kokosraspeln vorsichtig untermengen. Das Backblech mit einer Seite Backfolie belegen, zwei Teel. Häufchen darauf setzen. Bei 130-150 Grad Umluft 20-25 Minuten backen.
Vanillekipferl 250 Mehl, 1 Messerspitze Backpulver auf die Tischplatte sieben, in die Mitte eine Vertiefung reindrücken. Dann 125 g Zucker, 1 Päckchen Vanille Zucker, 200 g Butter oder Margarine, 125 g gemahlene Mandeln und 3 Eigelb zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig einwickeln und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Dann die Tischplatte bemehlen, das Nudelholz nehmen und ein Stück vom Teig aufrollen. Kleine Kugeln formen, diese dann in der Handfläche als Würsteln formen, daraus dann kleine Halbmonde modellieren. So entstehen Kipferl. Diese dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, 175 – 200 Grad 10 Minuten backen, dann heiß in den 50 g Puderzucker Gemisch mit Vanillin Zucker eintauchen.
Busserl Das sind die, welche am gleichen Abend schon vernascht werden!! 2 Eiweiß steif schlagen, dann vorsichtig 100 g Zucker einrieseln lassen, 1 Eßl. Kakao hineinsieben und 50 g zartbittere feingeschnittene Schokolade behutsam unterheben. Mit zwei Teelöffel walnussgroße Häufchen auf ein Backpapier belegtes Blech setzen und in den vorgeheizten Backofen – Umlauft bei 130-150 Grad ca. 25 –30 Minuten backen. Ein Traum!
Die Gewürze machen's Warum die Weihnachtsbäckerei gute Laune bringt
Schon seit der frühen Kindheit verbinden die meisten Menschen das Weihnachtsfest mit den charakteristischen Düften bestimmter Gewürze. Ingwer, Anis, Muskatnuss und Zimt wecken die Lust auf Plätzchen, Spekulatius und Lebkuchen. Doch die Gewürze geben dem Gebäck nicht nur den einzigartigen Geschmack: Sie steigern nebenbei auch das Wohlbefinden. Früher wurden sie auch als Arzneien angewandt. Das Wissen über die Anwendung von Kräutern und Pflanzenteilen brachten die Mönche im frühen Mittelalter mit der Glaubensbotschaft über die Alpen. In dieser Zeit war das aus Ägypten eingeführte Gewürz Anis an jeder gehobenen Tafel zu finden. Die reichen Bürger bauten die Anispflanze in Haus- und Klostergärten an und veredelten mit den zu Pulver gemahlenen Früchten Fleisch, Fisch und Gemüse. Heute ist Anis ein bekanntes Backgewürz. In Bayern etwa ist das Anisbrot eine Spezialität. Seine Rezeptur entwickelten bereits die Griechen im klassischen Altertum. Anisbrezeln und die süddeutschen Springerle sind weitere beliebten Weihnachtsleckereien, die wohltuend auf den Körper wirken: Das ätherische Öl entkrampft den Magen und die Darmwände. Da das aromatisch-frische Gewürz in der Volksmedizin als Aphrodisiakum verwendet wurde, verfeinert es heute noch in vielen Gegenden den Hochzeitskuchen. Auch als Tee hat Anis eine medizinische Bedeutung: Es löst Husten und mindert Krämpfe. Weihnachten ist eine Zeit des Schlemmens und der Gaumenfreuden. Bei der Verdauung des Festbratens helfen fast alle Weihnachtsgewürze. Sie regen die Magensaftproduktion und die Darmtätigkeit an. Im Lebkuchengewürz finden sich gleich zwei Klassiker unter den Magenmitteln: Kardamom und Gewürznelken. Kardamom ist eine alte Kulturpflanze Indiens und war im Mittelalter wie viele andere Gewürze ein wichtiges Handelsgut. Die Inder kauen es, um ihren Magen zu unterstützen. Außerdem vertreibt das Gewürz wirkungsvoll Knoblauch- und Alkoholfahnen. Die Gewürznelken kannten die Chinesen bereits dreihundert Jahre vor unserer Zeitrechnung. Heute verwenden Mediziner das Nelkenöl zur Anregung der Verdauung und als Desinfektionsmittel in der Zahnheilkunde. Zudem kann eine Nelke an der richtigen Stelle Zahnschmerzen lindern. Viele Weihnachtsgewürze wirken verdauungsfördernd und gleichzeitig appetitanregend – wie beispielsweise Zimt. Der Genuss von mit Zimt gewürzten Plätzchen oder Glühwein führt zu einem angenehmen leichten Wärmegefühl im Bauch. Außerdem können seine Wirkstoffe Wunden desinfizieren und Schmerzen lindern. Der Chinazimt, das so genannte Kassia, wird in China seit über viertausend Jahren genutzt und zählt damit zu den ältesten Gewürzen der Welt. Das Aroma seiner ätherischen Öle löst wie der Duft von Gewürznelken wohlige Empfindungen aus. Es wirkt beruhigend und ausgleichend. Auch die Muskatnuss in Lebkuchen und Pfeffernüssen hebt die Stimmung und "öffnet das Herz der Menschen", wie im Mittelalter die Heilkundige Hildegard von Bingen bemerkte. Die Araber verwendeten die geriebenen Samenkerne oder die zerkleinerten Blüten des Muskatbaums als Aphrodisiakum. In geringen Mengen hat das Gewürz eine ähnliche Wirkung wie Amphetamine: Es macht glücklich. In Skandinavien haben fast alle Weihnachtsleckereien den charakteristischen Ingwergeschmack. Dieses Gewürz verwendeten die Chinesen und Inder bereits vor über dreitausend Jahren in ihren Gerichten, um die Verdauung zu fördern. Die seefahrenden Nationen nutzten Ingwerwurzeln, um die Seekrankheit zu bekämpfen. Auch heute noch wird es in pulverisierter Form gegen Übelkeit auf Reisen eingesetzt. Die in Plätzchen und Glühwein vertretenen Weihnachtsgewürze finden eine weitere, völlig "unweihnachtliche" Anwendung in einem der bekanntesten Getränke der Welt. Cola enthält neben Koffein und Zucker Gewürzauszüge von Ingwer, Zimt, Koriander, Nelken, Vanillin und Muskat. Vielleicht ist es ja die Kombination der heilenden Gewürze, die das Getränk so erfolgreich gemacht haben.
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