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Herbert Herrmann und Nora von Collande. Fotos: Thomas Gruenhol Herbert Herrmann und Nora von Collande. Fotos: Thomas Gruenhol

Herbert Herrmann und Nora von Collande. Fotos: Thomas Gruenholz

Herbert Herrmann und Nora von Collande
Anderthalb
Stunden zu spät in der Komödie im Bayerischen Hof


Die Sansieus sind 20 Jahre miteinander verheiratet. Jetzt wartet Pierre seit einer Viertelstunde darauf, dass seine Frau Laurence endlich fertig wird. Denn sie sind eingeladen – bei den Chalmets. Doch im letzten Moment beschließt Laurence, dass sie keine Lust hat auf das Abendessen: Sie will reden. Über sich, über ihn, über die Kinder, über ihre Beziehung. Vor allem aber über die gemeinsam verbrachten Jahre und über den bevorstehenden Ruhestand und den damit für Laurence einhergehenden „Endspurt zum Sarg“.
Damit fällt der Startschuss für ein knapp anderthalbstündiges Pingpong-Spiel zwischen ihm, der einfach nur zum Abendessen will, und ihr, die wie ein wild gewordener Hase zwischen den unterschiedlichsten Themen Haken schlägt, um doch immer wieder zurück zur Vergänglichkeit des Lebens zu gelangen: „Ich bin alt, die Kinder sind aus dem Haus, ich habe keine Aufgabe mehr, ich werde sterben.“ Was kommt jetzt noch? Und: Was wäre gewesen, wenn ...? Rund um diese zentralen Fragen, die eine in die Jahre gekommene Beziehung aufwirft, haben die beiden französischen Autoren einen unterhaltsamen Abend geschaffen mit viel Raum zum Lachen, aber auch zum Nachdenken. Es ist ein wohlbehütetes Leben mit fest verteilten Aufgaben, für das sich Laurence und Pierre entschieden hatten; und sie stellen fest, dass es so schlecht gar nicht war. Und dass es noch lange nicht vorbei ist. Es wartet nur ein neuer Abschnitt. Und wichtig ist nicht die Antwort auf die Frage „Was wäre gewesen, wenn ...?“, viel wichtiger ist die Antwort auf die Frage „Was kommt nun?“.
Genau darum dreht sich dieses Stück. Und wenn es darauf auch keine Antwort parat hält, so gibt es doch die Richtung vor: Nur im Gespräch ist die Antwort zu finden, und weil das auch Pierre am Ende kapiert hat, geht es nun endlich zum Abendessen. Anderthalb Stunden
zu spät.

Anderthalb Stunden zu spät
Komödie von Gérald Sibleyras in Zusammenarbeit mit Jean Dell
Deutsch von Dorothea Renckhoff und Fedora Wesseler
29. März bis 14. Mai 2017, außer 14. April
Montag bis Samstag 20:00 Uhr
sonntags und an den Feiertagen 17. April und 1. Mai 18:00 Uhr
Regie Herbert Herrmann
Bühne Anja Wegener
Kostüme Nora von Collande
Mit Herbert Herrmann und Nora von Collande.
Weitere Infos unter www.komoedie-muenchen.de. Eintrittskarten gibt es bei der telefonischen Kartenreservierung unter 089/29 16 16 33 und 089/29 28 10 sowie an der Theaterkasse ohne Vorverkaufsgebühr und an allen bekannten Vorverkaufsstellen mit Vorverkaufsgebühr.

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