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MÜNCHNER NORDEN

www.isarbote.de gliedert seine Lokal-Ausgaben nach den Grenzen der Bezirksinspektionen und Bezirksausschüsse. Der Münchner Norden umfasst damit folgende Bezirke:
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St_Ursula

Pfarrfasching in St. Ursula am 11. Februar ab 19.30 Uhr
Völlig losgelöst! Willkommen im Weltall!

Die Stadtpfarrei St. Ursula am Kaiserplatz 13a hat sich in vielerlei Hinsicht einen Namen auch auf kulturellem Gebiet gemacht – z.B. durch eine rege und vielfältige Veranstaltungsreihe zu Gunsten der Sanierung des Kirchturms. Aber auch in humoristischen Zeiten ist St. Ursula einen Besuch wert. Ein überaus kreativer und engagierter Arbeitskreis nimmt sich seit einigen Jahren dem Pfarrfasching an und gestaltet gelungene Faschingsbälle mit jährlich wechselndem Motto. Wie immer feiert man bei guter Musik, Live-Beiträgen, Männerballett. In diesem Jahr gibt man sich „Völlig losgelöst!“ und heißt „Willkommen im Weltall!“:
Unserem Auge öffnen sich unendliche Weiten! Das Raumschiff mit Captain Kirk und Scottie schwebt vorbei an Venus und Saturn, um außerirdischen Besuchern aus den Tiefen der Milchstraße zu begegnen, die den Ruf fantastischer Faschingsfeste durch Sputnik und Apollo vernommen haben. Der Mann im Mond hat sich mit den Sternbildern besprochen und die Teilnehmer der intergalaktischen, interstellaren Weltraumkonferenz (darunter auch grüne Männchen vom Mars) haben bestätigt, dass der Countdown in St. Ursula planmäßig verläuft und für 114 Cent mit einem Abheben des Pfarrsaales gerechnet werden kann. Warme und kalte Küche und eine gut sortierte Bar sorgen für das Wohl der Gäste.


v.l.n.r.: Prof. Dr. Hufnagl, Dr. Michalke, Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Merk, Staatsminister Dr. Heubisch, Prof. Wolfrum, Prof. Dr. Friedel. Foto: Thomas Dashuber

v.l.n.r.: Prof. Dr. Hufnagl, Dr. Michalke, Stadtbaurätin Prof.
Dr.(I) Merk, Staatsminister Dr. Heubisch,
Prof. Wolfrum, Prof. Dr. Friedel.
Foto:
Thomas Dashuber

Das Kunstareal ist da – und alle gehen hin

Die Vision des Kunstareals nimmt konkrete Gestalt an. Dass man einen ersten Eindruck davon gewinnt, wie viel zusätzliches Innovationspotenzial in der Vernetzung der Maxvorstädter Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen
steckt, ist dem Engagement Vieler zu verdanken. Es ist der Lohn für die Initiative engagierter Bürger, insbesondere der Mitglieder der Stiftung Pinakothek der Moderne, aber auch das Ergebnis des Engagements der politisch Handelnden und der intensiven Begleitung durch die dort wirkenden Kulturschaffenden.
Bei einem gemeinsamen Ortstermin mit Dr. Markus Michalke, Vorsitzender der Stiftung Pinakothek der Moderne, und Prof. Sophie Wolfrum, TU München, bekräftigten Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk noch einmal ihren festen Willen, die Entwicklung des Kunstareals auf der Grundlage der bislang gemeinsam erarbeiteten Konzepte voranzutreiben und weiterhin kritisch mitzugestalten. Mit der Entscheidung für das Design-Konzept des Büros Thomas Mayfried Visuelle Kommunikation im September sei eine wichtige Voraussetzung für den Fortschritt des Projekts geschaffen worden, betonen beide: „Das überzeugende Konzept von Mayfried ist eine tragfähige Grundlage für die weitere Integration der Häuser im Kunstareal München. Die Landeshauptstadt München und der Freistaat Bayern werden sich beide für die weitere Konkretisierung und Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses einsetzen.“ Prof. Dr. Florian Hufnagl, Direktor der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich mit Standort in der Pinakothek der Moderne, und Prof. Dr. Helmut Friedel, Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, tragen – wie alle Museen im Kunstareal – die Entscheidung für das zukünftige Erscheinungsbild des Kunstareals mit: „Die Museen im Kunstareal erhalten nun ein gemeinsames Orientierungssystem mit hohem Wiedererkennungswert. Das schwarz-weiße Pattern von Mayfried garantiert eine optimale Sichtbarkeit, ohne dabei die eigenen, vielfach international gebrandeten Erscheinungsbilder der einzelnen Institutionen zu überlagern.“
Das gerade abgeschlossene Verfahren zum „Grafischen Erscheinungsbild und Orientierungssystem“ stellt einen weiteren Meilenstein innerhalb des städtisch-staatlichen Gemeinschaftsprojekts zur Entwicklung des Kunstareals dar. In einer gemeinsamen Anstrengung sei ein Entwicklungsprozess angestoßen worden, an dessen Ende ein „historisch gewachsener Exzellenzcluster für Kunst, Kultur und Wissenschaft“ stehen soll, so Prof. Sophie Wolfrum, die das Projekt Kunstareal leitet. Dr. Markus Michalke hat als Vorsitzender der Stiftung Pinakothek der Moderne den gesamten Prozess von der „Konferenz Kunstareal“ im April 2009 bis zum „Wettbewerb Grafisches Erscheinungsbild“ im Sommer 2011 maßgeblich mit initiiert und begleitet. Er betont aber auch, dass der Weg zum Kunstareal München noch lange nicht am Ziel ist: „Wir durchleben eine ungemein kreative Findungsphase, die von den Partnern in der gemeinsamen Projektgruppe ständig bereichert wird. Wir können heute noch nicht sagen, wie das Kunstareal in seiner endgültigen Form aussehen wird. Was wir aber sagen können, ist, dass die Dynamik dieses Prozesses etwas Großartiges erschaffen wird.“


KJR bringt Leben in die Parkstadt Schwabing
Neues offenes Angebot für Teenager und Jugendliche

Über 2.000 Menschen wohnen in der neu errichteten Parkstadt Schwabing – darunter mehr als 500 6- bis 18-Jährige (Quelle: Sozialreferat 9.10.2010). Ab Ende Oktober 2011 bietet der Kreisjugendring München-Stadt (KJR) dort für Teenager und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren mobile Arbeit an.
Dreh- und Angelpunkt ist ein Container, der auf der Wiese an der Wilhelm- Wagenfeld-Straße steht. Sozialarbeiter Lars Wiesner wird hier künftig für ein breites Freizeit- und Beratungsangebot sorgen. Außerdem dient er als Ansprechperson sowie Vermittler zwischen Jugend, Anwohner/inne/n und Politik. Schwerpunkt der mobilen Arbeit ist es, die Jugendlichen zu begleiten, Konfliktlösungen anzubieten und sie zu schulischen, beruflichen und privaten Themen zu beraten. Neben Hilfe zur Selbsthilfe deckt der KJR hier ein umfangreiches Spektrum an themenspezifischen Angeboten ab: Projekte, Prävention, Medienumgang, Hausaufgabenhilfe sowie Freizeitgestaltung und ein vielfältiges sportliches Angebot, für das auch die zahlreichen Sport- und Freizeitanlagen der Parkstadt genutzt werden können. Auch im Winter wird es die mobile Arbeit des KJR geben: Im Container werden Gesellschaftsspiele, Kicker, ein Laptop mit freiem Internetzugang und viele andere Freizeitangebote zur Verfügung stehen. Ziel ist es, ein Angebot zu schaffen, das bei den Teenagern und Jugendlichen des Stadtteils als vielfältige Anlaufstation bekannt ist. Auch eine enge Zusammenarbeit mit dem nahe gelegenen Kinder- und Jugendtreff Milbertshofen „Tasso“ ist vorgesehen.

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