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MÜNCHNER OSTEN

www.isarbote.de gliedert seine Lokal-Ausgaben nach den Grenzen der Bezirksinspektionen und Bezirksausschüsse. Der Münchner Osten umfasst damit folgende Bezirke:
Altstadt-Lehel (1) / Au-Haidhausen (5) / Bogenhausen (13) / Berg am Laim (14) / Trudering-Riem (15) / Ramersdorf-Perlach (16).

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Veranstalter Scherbinek, Schiefer, Süßmeier, Kiefer. Fotos: Agentur Angelos/Süßmeier

Veranstalter Scherbinek, Schiefer, Süßmeier, Kiefer. Fotos: Agentur Angelos/Süßmeier

GEWOFAG mag’s g’sund
Großer Gesundheitstag in Ramersdorf

Von H. Süßmeier
Gesundheit und Wohlbefinden gehören bekanntlich zusammen. Das sagten sich auch die über 120 Teilnehmer und ließen es sich nicht nehmen trotz schönstem Altweiber-Sommer zum großen Gesundheitstag der GEWOFAG nach Berg-am-Laim/Ramersdorf zu kommen. Einen ganzen Tag lang drehte sich alles rund die 'G'sundheit' und das Feiern kam auch nicht zu kurz.
Um 14 Uhr war es soweit, das Forum der GEWOFAG-Zentrale in der Kirchseeoner Straße 3 wurde zum Festsaal mit einer bunten Mischung aus Information und Unterhaltung. Der Gesundheitstag, organisiert von der Münchner Aktionswerkstatt G’sundheit (MAG’s-
Gesundheitsbildung) mit tatkräftiger Unterstützung von Umwelt & Gesundheit e.V. bot eine Vielzahl von Attraktionen und spannenden Mitmach-Aktionen. Die Förderung des Soziale-
Stadt-Projekts und die Unterstützung durch das städtische Gesundheits- und Umweltreferat der Landeshauptstadt München / RGU machten es möglich.
Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Unter diesem Motto informierten Vereine und Institutionen mit Infoständen zu den Themen ‚Gesunde Ernährung’, ‚Gift im Kinderspielzeug’, ‚Vermeidung von Schimmel’, ‚Ressourcenschonung durch Recycling’ und ‚Ökologische Putzmittel’ und gaben Einblick in ihre Arbeit. Los ging's mit der Eröffnung durch Herrn Kiefer von der GEWOFAG-München, Herr Schiefer überbrachte die Grußworte der LH München / Referat für Gesundheit und Umwelt und Herr Süßmeier von der MAG’s-
Gesundheitsbildung stellte die Mitmach- und Informationsstände vor. Um 15 Uhr nahm Pia Corvino mit ihrem Kinder-Mitmach-Theater „Schimmelino“ die Kleinsten mit auf eine spannende Reise. Wer sich dazu stilecht ausstaffieren wollte, konnte dies am Kinderschminken-Stand tun. Kleine Kulinarische Schmankerl gab's kostenfrei am Stand vom AnAppleADay-Ökocatering, an dem nicht nur Kids lernen konnten wie man Butter selbst herstellen kann.
Alle die am Gesundheits-Quiz erfolgreich teilnahmen, durften um 16 Uhr am Glücksrad
drehen. Wer erfolgreich die Stationen der Gesundheits-Rallye absolvieren konnte, hatte zudem die Chance wertvolle Preise bei der Tombola zu gewinnen. Um 17.30 Uhr war's dann soweit und Glücksfee Jessica zog die glücklichen Gewinner: Der Hauptpreis, ist ein Fitness-
Gutschein im Werte von 210 EURO ging an Khan Islamuddin. Weitere interessante Preise im Gesamtwert von 600 EURO konnten von den Gewinnern mit nach Hause genommen werden.
Neben dem bunten Unterhaltungsprogramm konnten sich die Interessenten an den Infoständen im Forum zu Themen beraten lassen, die im Alltag nützlich sind. Alles rund um die ‚Gesunde Ernährung’ und wie man Butter selbst herstellt konnte man am Stand der MAG’s-Gesundheitsbildung erfahren. Wie man sein Fahrrad wieder flott bekommt, zeigte der DYNAMO-Fahrradservice. Wer mit seinem Radl gekommen war, konnte den kostenlosen Fahrrad-Check nutzen. Welche wertvollen Rohstoffe sich in ihrem alten Handy befinden und warum man es nicht einfach wegwerfen sollten, erfuhr man beim UMWELTNETZ-München-Ost. Nach dem Motto „Einfälle statt Abfälle“ fertigten Micha & Jessi trendige Schmuck-Accessoires und man konnte nur staunen, was sich alles aus Recycling-Materialien machen lässt. Die Expertinnen des WECF (Women in Europe for a common future) gaben Tipps, auf was beim Spielzeugkauf geachtet werden sollte und interessierte Jugendliche konnten sich über das Projekt ‚HILFE ZUR ARBEIT’– eine Wiedereingliederungsmaßnahme für arbeitslose Jugendliche informieren.
Wer Fragen zum Thema ‚Wohnen in München bei der Gewofag’ hatte - und das waren nicht wenige, der hatte die Chance, am Gewofag-Stand sein Anliegen persönlich vorzubringen. Und nicht nur das, sie wurden auch beraten, wie man durch richtiges Lüften und Heizen nicht nur Schimmel in den Wohnungen vermeiden, sondern damit auch Heizkosten senken kann. Michael Lutz (Baubiologe und Sachverständiger/TÜV) hatte jede Menge Tipps und Informationen parat, die er auch an Schautafeln anschaulich vorführen konnte. Und da bei diesem Thema die Luftfeuchtigkeit in den Wohnungen eine zentrale Rolle spielt, gab es für Interessierte als Geschenk ein Hygrometer, das die entsprechenden Werte anzeigt. Dass Datum und Uhrzeitangabe dabei nicht fehlen durften, versteht sich von selbst. Ein Besuch hatte sich - da waren sich alle einig - auf jeden Fall gelohnt.
Und wer nicht dabei sein konnte, den bestraft in diesem Fall nicht das Leben, denn so Axel Sumpf von der Gewofag: "Das kam gut an und hat Spaß gemacht, deshalb wollen wir im Frühjahr die Aktion gerne wiederholen".

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Glücklicher Gewinner KHAN ISLAMUDDI.

Fotos: Agentur Angelos/
Süßmeier


Bezirksvorsitzender MU München Thomas Schmatz, Andreas Micksch, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, MdL

Bezirksvorsitzender
MU München Thomas Schmatz, Andreas Micksch, Staatssekretär Franz Josef Pschierer, MdL.

Betriebsbesichtigung der Confiserie Micksch
mit Staatssekretär Franz Josef Pschierer, MdL


Kürzlich besuchte díe Mittelstands Union München gemeinsam mit Staatssekretär Franz Josef Pschierer, MdL, die Confiserie Micksch in Haidhausen.
Firmeninhaber Andreas Micksch führte die Besucher durch seinen Betrieb und erzählte, dass die Firma bereits vor 4 Generationen 1870 in Breslau gegründet wurde. Die Confiserie Micksch wurde nach kurzer Zeit in Folge ihrer hochwertigen Qualitätsprodukte zum königlichen Hoflieferanten gleich mehrerer Höfe ernannt. Nach dem 2. Weltkrieg siedelte die Firma 1952 nach München über und erfreut sich auch heute nach wie vor hoher Wertschätzung durch ihre Kunden. Staatssekretär Franz Josef Pschierer betonte in seinem Statement gerade die Vielfalt in unserer mittelständischen Wirtschaft, die nach wie vor das Rückgrat unserer Gesellschaft ist.


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Kinder testen ihren Stadtteil auf Barrierefreiheit
Neuperlach-Süd
auf Herz und Rampen geprüft

Am Donnerstag, den 19. Mai war es für 21 Kinder einer 4. Klasse der Grundschule an der Rennertstraße so weit, ihren Stadtteil Neuperlach-Süd auf Barrierefreiheit zu testen, nachdem bereits eine Woche zuvor Teile von Neuperlach-Nord unter die Lupe genommen worden waren.
Zur Vorbereitung auf diesen Tag hatte sich die Klasse schon am Dienstag mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Projekts „Auf Herz und Rampen prüfen“ getroffen. Während zwei Schulstunden konnten die Kinder ihre Fragen direkt an Menschen mit Behinderung stellen und bekamen so ein Gefühl für deren Lebenswelt. Ganz im Zeichen der Barrierefreiheit stand dann der Tag des Stadtteilchecks. Als Rollstuhlfahrer/innen, Blinde und Sehbeeinträchtigte machten sich die 14 Jungen und 7 Mädchen in drei Kleingruppen auf, um selbst zu erleben, wo sich Menschen mit Behinderung in ihrem Stadtteil nicht selbstständig bewegen können. Die festgestellten baulichen Barrieren gaben sie dann direkt an die beiden Bezirksausschussmitglieder des BA 16 weiter, die den Stadtteilcheck mit großem Engagement begleiteten, Otto Schlichtmeier und Joe Hensel.
Und da gab es einige! Zum Beispiel ganz unscheinbare Höhenunterschiede, deren Fehlen es Blinden jedoch schwierig macht: „Das ist schon blöd, wenn ein Zebrastreifen kommt und der Randstein auf der gleichen Ebene ist wie die Straße. Da fühlt man gar nicht, ob man schon auf der Straße ist“, stellte ein Mädchen fest, das sich blind den Weg durch Neuperlach-Süd bahnte. Schwierig für Rollstuhlfahrer/innen wurde es an der U-Bahn-Station Therese-Giehse-
Allee. Als barrierefreier Zugang wurde am Südeingang eine ganz neue Rampe gebaut, die jedoch recht steil und lang ist, so dass ein selbstständiges Hinauf- und Hinunterfahren für manche Rollstuhlfahrer/innen nicht möglich ist. Schwierig ist auch der Eingang in den Selbstbedienungsraum der Sparkasse in dieser U-Bahn-Station. Zwar gibt es dort eine automatische Tür, die man vom Rollstuhl aus leicht bedienen kann, aber dann verhindert eine zu hohe Schwelle das selbstständige Hineinfahren.
Positive Erlebnisse gab es für die Teilnehmenden jedoch auch viele, besonders dann, wenn Teamarbeit gefragt war. Mit Tandems aus Rollstuhlfahrer/ inne/n und Blinden bahnten sie sich den Weg durch Supermärkte und konnten so alles erreichen, denn mit dem Rollstuhl sieht man den Weg und kann führen, und als Blinde/r erreicht man auch Dinge, die weiter oben im Regal liegen. Für die Kinder waren das intensive Erlebnisse, an die sie noch lange denken werden. Durch das nähere Kennenlernen anderer Lebenswelten sind von manchen auch große Ängste abgefallen. „Blind sein ist gar nicht einfach, aber wenn man mal einen Unfall hat und blind wird, hat man es vorher wenigstens schon mal ausprobiert“, meinte ein Mädchen in der Pause, nachdem sie bereits eine halbe Stunde blind unterwegs gewesen war. Das Projekt „Auf Herz und Rampen prüfen“ des Kreisjugendring München- Stadt ermöglicht seit 2009 Kindern und Jugendlichen aus Münchner Schulen und Einrichtungen aller Stadtviertel Einblicke in das Leben von Menschen mit Behinderung. Die Förderung durch die Landeshauptstadt München ermöglicht eine kostenlose Teilnahme.

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