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Do 22. Okt., 19 Uhr - Iberl Bühne München Viktoria Lein - „Ich kam. Sang. Und blieb.“
In Kasachstan geboren. „Dahoam“ in Bayern gelandet. Und seither irgendwo zwischen Pelmeni, Leberkas und Bühnenlicht unterwegs. Die Musikkabarettistin Viktoria Lein erzählt in ihrem dritten Soloprogramm von einer Kindheit mit klaren Regeln und herzhaften Gerüchen aus der Küche, von Familientraditionen, die man besser nicht hinterfragt, und von Situationen, in denen es dagegen viel Sinn macht, nachzuhaken, ob man hier wirklich alles richtig versteht, obwohl man Deutsch spricht.
Mit großer Bühnenpräsenz singt, spielt und erzählt Viktoria Lein von ihren Erlebnissen im Spannungsfeld zwischen kasachischer Steppe und der Münchner Fußgängerzone. Sie wechselt Dialekte so schnell wie Perspektiven und bringt dabei sehr authentische Figuren auf die Bühne. Manche so überzeugend, dass man sie lieber nicht in der Nachbarschaft hätte.
Ihre Geschichten sind sehr persönlich - mal komisch, mal rührend und manchmal so absurd, dass sie niemand erfinden könnte. Ein kurzweiliger Abend mit musikalischen Highlights und vielseitigen Einblicken: auf Freunde in der alten Heimat, sprachliche Stolpersteine, Zahnarztbesuche mit Mittelalter-Vibes und der ehrlichen Verwirrung darüber, dass „Mia san mia“ kein Nudelgericht ist. Aber auch ein Abend der feinen Reibung zwischen Unterschieden und Gemeinsamkeiten, der zeigt, dass man mit offener Seele gleichzeitig in zwei Kulturen leben kann. Denn auf den zweiten Blick ist das Fremde manchmal sehr nah.
Neues Soloprogramm! Do 22. Okt., 19 Uhr // Iberl Bühne München Viktoria Lein - „Ich kam. Sang. Und blieb.“ Idee, Text & Musik: Viktoria Lein, Dramaturgie & Regie: Bernhard Lentsch.
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