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ausgabe 9 sonntag, 24. februar 2008
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Bei den Spielen, die Susanne Kretschmann (links) und ihr Team vorbereitet hatten, waren die Kinder eifrig bei der Sache.
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Krapfen, Tänze, Spiele und eine Clownin Faschingsfeier in der Tagesstätte des SOS-Kinderdorf Dießen
Spiele, Tänze, Krapfen und ein Clownbesuch waren bei der Faschingsfeier in der Kindertagesstätte des SOS-Kinderdorf Dießen angesagt. Nach dem gemeinsamen Tanz und der Krapfenverteilung hatten Susanne Kretschmann und ihr Team die phantasie- und liebevoll verkleideten Buben und Mädchen in vier Gruppen aufgeteilt, die jeweils vier Stationen ansteuerten. Zweimal durften die Kleinen ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit bei lustigen Spielen unter Beweis stellen, einmal galt es, sich bei verschiedenen Tänzen mit Luftballons und Wäscheklammern auszutoben. Bei der letzten Station bezog Clownin Rosalie die Kindergartenkinder in ihre gekonnte und urkomische Vorstellung um Rabe Fred und den unsichtbaren Vogel Otto geschickt mit ein.
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Clownin Rosalie bezog die Kinder geschickt in ihre Vorstellung mit ein.
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Einen Scheck über 5000 Euro überreichten (von links) Thomas Wittling, Gisela Langel und Sanja Pulić vom Hausgerätehersteller Gorenje dem SOS- Kinderdorf- Bereichsleiter Christoph Rublack (2. von links).
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Scheck und Waschmaschine von Gorenje 5000-Euro-Spende für das SOS-Kinderdorf Dießen
Die Firma Gorenje setzt ihr Engagement für das SOS-Kinderdorf Dießen fort: Zum dritten Mal in Folge spendete der Hausgerätehersteller 5000 Euro, anstatt wie üblich Kunden- und Vertriebspartner zu Weihnachten zu beschenken. Zudem versprachen Thomas Wittling (Direktor Marketing und Vertrieb), Sanja Pulić (Marketingleitung) und Gisela Langel (Marketing Manager) Ersatz für eine Waschmaschine, die nach mehr als drei Jahrzehnten im Dienst kaputt gegangen war. Bereichsleiter Christoph Rublack berichtete seinen interessierten Gästen vom Aufbau der 10. Kinderdorffamilie, für die die Spende auch eingesetzt wird, sowie vom Projekt „Familienaktivierende Hilfen“, und vom Alltag im Kinderdorf. Vor genau 50 Jahren waren die ersten Buben und Mädchen eingezogen. Er bedankte sich nicht nur für die Spende, sondern auch dafür, dass Gorenje im vergangenen Jahr einen Gasherd sowie Ersatz für einen defekten Gefrierschrank gestiftet hatte. Wittling betonte, man habe das Engagement für das Kinderdorf trotz eines schwierigen Jahres nie in Frage gestellt. Er freute sich, dass Gorenje trotz der Mehrwertsteuererhöhung seinen Marktanteil weiter ausbauen konnte und zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem für Design, erhalten hat. Zum Abschluss führte Rublack seine Besucher in das „Waschmaschinenmuseum“ im Gemeindehaus des Dorfes, in dem Jahrzehnte alte Waschmaschinen und Trockner noch treu ihre Dienst verrichten.
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Kinderdorfleiter ehrt langjährige Mitarbeiter Langjährige Mitarbeiter ehrte vor kurzem der Leiter des SOS-Kinderdorf Ammersee-Lech, Erich Schöpflin (links): SOS-Kinderdorfmutter Margarete Gehring (Mitte) und Sozialpädagoge Rainer Stolz (rechts) sprach er seinen Dank und die Anerkennung des Vorstands für 15 Jahre Mitarbeit, fünf KollegInnen für zehn Jahre und vier für fünf Jahre Mitarbeit aus. Für jeden Jubilar fand Schöpflin persönliche Worte der Würdigung und auch die unterschiedlichen beruflichen Biografien blieben nicht unerwähnt.
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Einen Scheck überreichten (von links) Hauptmann Christian Goldau und Major Helmut Jericho an Bereichsleiter Christoph Rublack im Beisein von SOS-Kinderdorfmutter Ute Starck und fünf Vertrauenspersonen.
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Seit 28 Jahren Paten des Kinderdorfs Soldaten überreichen Malpapier und Scheck
„Diese Treue haben wir sonst nirgends“, freute sich Bereichsleiter Christoph Rublack vom SOS-Kinderdorf „Ammersee“: Bereits zum 28. Mal kam eine Abordnung der 14. Inspektion der XIV. Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr in Lagerlechfeld nach Dießen, um die Patenschaft zum Kinderdorf aufrecht zu erhalten. Im Gepäck hatten die sieben Soldaten Malpapier für die Kindertagesstätte sowie einen Scheck über mehr als 1500 Euro. Interessiert verfolgten Inspektionschef Major Helmut Jericho, Hauptmann Christian Goldau und fünf Vertrauenspersonen der derzeitigen Lehrgänge die Präsentation zum Kinderdorf, die Rublack vorführte und mit Anmerkungen ergänzte. Besonders viele Fragen hatten die Soldaten an SOS-Kinderdorfmutter Ute Starck, die von ihrem Alltag mit den Buben und Mädchen erzählte und die Gäste anschließend durch das Dorf führte. Die überreichte Geldsumme setzt sich aus dem Stammbetrag der Patenschaft in Höhe von 615 Euro sowie dem Erlös aus einem Bingonachmittag, den die Soldaten in Untermeitingen mit Unterstützung der örtlichen Vereine abhielten, zusammen. „Es ist der bislang höchste Betrag, der in 28 Jahren überreicht wurde“, betonte Major Jericho.
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Umringt von mehreren Kindern sowie Sozialpädagoge Joachim Weiß und Kinderdorfmutter Anke Hertzsch erhielten Bereichsleiter Christoph Rublack und Kinderdorfleiter Erich Schöpflin einen Scheck von Bereichsleiter Marketing & EDV, Hermann Kapfer, und Geschäftsführer Ulrich Humbaur (von links).
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Versteigerung zugunsten des SOS-Kinderdorfs Anhängerhersteller Humbauer finanziert Kinderzimmereinrichtung
Großes Interesse und einen Scheck hatten Geschäftsführer Ulrich Humbaur und Bereichsleiter Marketing & EDV, Hermann Kapfer, von der Gersthofener Firma Humbaur bei ihrem Besuch im SOS-Kinderdorf in Dießen im Gepäck. Die beiden Vertreter des Anhängerherstellers informierten sich bei Kinderdorfleiter Erich Schöpflin und Bereichsleiter Christoph Rublack über Geschichte und Alltag des Kinderdorfs – und finanzieren mit dem Erlös einer Jubiläumsaktion die Kinderzimmereinrichtung für das geplante 10. Familienhaus in Dießen. Anlass für die Aktion war die Produktion des 400.000sten Anhängers, erklärte Kapfer. Das mittelständische Familienunternehmen, das in den vergangenen 15 Jahren zweistellige Zuwachsraten verzeichnete und inzwischen 450 Mitarbeiter beschäftigt, stellte zu diesem Anlass einen vergoldeten Sonderbauanhänger als Unikat her, der anschließend bei ebay versteigert wurde – zu Gunsten des Kinderdorfs. Als Paten der Versteigerung gewann Humbaur den Rennfahrer Hans-Joachim Stuck. Dass der Erlös – 6350 Euro – nun an das SOS-Kinderdorf in Dießen geht, liegt zum einen am einzigartigen Konzept der Kinderdörfer, aber auch daran, dass man „sehen wollte, wo das Geld hingeht“, erklärte Kapfer. Er und Geschäftsführer Humbaur informierten sich denn auch ausführlich über das Kinderdorf. Dabei erfuhren sie nicht nur, wie Hermann Gmeiners Konzept von der familienähnlichen Unterbringung der Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern wohnen können, heute im Alltag umgesetzt wird. Sie lernten auch das Motto, lieber Geld zu sammeln als den Staat in Anspruch zu nehmen, kennen. So werden die Kinderdörfer in Deutschland auch heute noch zu gut einem Drittel aus Spenden finanziert.
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