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„Es liegt immer Müll rum, das sieht man auch auf Google Maps!“ kritisiert ein Mädchen die Mülltonnen in der Valpichlerstraße. Fotos: KJR

„Es liegt immer Müll rum, das sieht man auch auf Google Maps!“
kritisiert ein Mädchen die Mülltonnen in der Valpichlerstraße. Fotos: KJR

Wo München für Mädchen zum Fürchten ist

Kaum beleuchtet oder stockdunkel, vermüllt oder von zwielichtigen Personengruppen besucht - manche Orte in München flößen Mädchen und jungen Frauen Angst ein. Deshalb meiden sie diese Orte und sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Der Kreisjugendring München-Stadt (KJR) will das ändern. Beim Projekt „Platz da für Mädchen und junge Frauen“ hat er junge Frauen eingeladen, mit Fotos zu zeigen, wo sie sich in der Stadt sicher fühlen und in welchen Situationen sie Angst haben.

Aus 14 Stadtteilen kamen 88 Beispiele für Angsträume, aber auch für positive Beispiele, zusammen. Diese hat der KJR nun pünktlich zum 8. März, dem Internationalen Frauentag, mit Fotos und Link zu Google Maps auf www.platz-da-fuer-maedchen.de veröffentlicht.

Die Mädchen und jungen Frauen wünschen sich vor allem mehr und bessere Beleuchtung, aber auch weniger Müll, SOS-Notfallknöpfe an Bushaltestellen oder Fahrplanerweiterungen. Diese und weitere Ergebnisse und Vorschläge gibt der KJR an die Münchner Stadtpolitik weiter. Und bei der 1. Mädchen*konferenz im Rathaus am 19. Juli werden die Teilnehmerinnen mit ihren Forderungen direkt an Münchner Stadträte herantreten.

Alarmiert hatten den KJR die Ergebnisse der 2. Münchner Jugendbefragung aus dem Jahr 2016. Denn obwohl München die sicherste Großstadt Deutschlands ist, hatten mehr als die Hälfte aller Teilnehmerinnen angegeben, sich in München manchmal nicht sicher zu fühlen oder keine öffentlichen Orte zu kennen, an denen sie sich wohlfühlen.

Platz da_Laimer_300dpi

„Tagsüber gehe ich da gerne lang und nach Hause, nachts ist es mir hier zu dunkel“: Der Weg durch den Park vorbei am Jugendzentrum Das Laimer in der an der Von-der Pfordten-Straße.

Platz da_Schäferwiese Weg durch den Park_300dpi

„Hier mache ich immer das Handylicht an, es ist zu dunkel und ich sehe nicht, ob jemand im Park ist“, sagt ein Mädchen auf dem Weg vom Lucia-Popp-Bogen zum Jugendtreff an der Schäferwiese in Pasing–Obermenzing.

Tagsüber fährt sie hier an der Halfpipe gerne Inline-Skates, sagt eine Besucherin des nahen Jugendzentrums „Das Laimer“ an der Von-derPfordten-Straße. „Aber Abends ist es stockdunkel. Und die vielen freilaufenden Hunde machen mir Angst, einer hat mich fast angegriffen“, beklagt die
junge Münchnerin.

Platz da_Laimer Halfpipe_300dpi

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