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Leckeres für und mit Leib und Seele Gemeinsam Kochen und Genießen mit Andreas Geitl
Ein gutes Essen ist Balsam für die Seele, behauptet ein Sprichwort aus Tadschikistan. Dem können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Andreas Geitls Kochkurs im Paulaner am Nockherberg nur zustimmen. Der Meister sowieso. 17 Frauen und Männer hatten sich eingefunden, um in lockerer, behaglicher Atmosphäre mit Meisterkoch Andreas Geitl gemeinsam ein feines bayerisches Menü zu zaubern und so ganz nebenbei „a bisserl“ Großküchenluft zu schnuppern, den einen oder anderen Tipp zu ergattern und danach das selbst gekochte und gelungene Menü zusammen mit ihren Partnern und Freunden in geselligem Rahmen zu genießen. Auch Andrea Pollak (isarbote.de) will sich von Andreas Geitls Devise, mit kreativen, einfach nachvollziehbaren Anregungen die Küche zu inspirieren, anregen bzw. ihre Kochkünste verfeinern lassen. Als Gast hat sie die Kultmalerin Heidi Winkler und deren Tochter Caro Genuin mitgebracht, die zu später Stunde sich dann immer noch die Lippen lecken werden, obwohl das erlesene Mahl schon längst verzehrt ist. Essen und Trinken halten eben Leib und Seele zusammen, noch dazu solche Leckereien wie Rauchlachspflanzerl und Scampi auf gebratenem Gemüse in Honig-Weißbiermarinade, Sellerie-Birnencappuccino mit Gorganzola Crostini, Hirschkalbsrücken im Feigen-Schwammerlmantel mit Parmesanwirsing und Kartoffel-Orangennockerl, gebranntes Himbeereisparfait mit knusprigem Ananasstrudel, Champagner Trüffel. Dazu Prosecco Aperol, Weißwein Chateau de la Presle, Sauvignon Touraine von der Loire, Rotwein Martin Pasler, Zweigelt. Da läuft einem selbst beim Lesen das Wasser im Munde zusammen. Und wenn es dann erlesen unter der Anleitung eines Meisterkochs wie Andreas Geitl von 17 nur zu lernwilligen Eleven zubereitet wird, was will der Mensch mehr? Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen, sagte schon Winston Churchill. 17 Kochkursteilnehmer fanden sich also am Samstag um 14 Uhr am Nockherberg ein. Sternekoch Andreas Geitl, (Buch: Genial Bayerisch, Internet www.andreasgeitl.de, jeden Donnerstag so gegen 16.25 Uhr im Bayerischen Fernsehen bei „Wir in Bayern“ mit raffinierten Rezepten rund um die feine bayerische Küche) begrüßt die neugierige Kochrunde. Zur Einstimmung gab es schon mal Lachsbrötchen, Prosecco und Kaffee. Dann wird das Menü besprochen. Andrea Pollak: „Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt und die drei Köche kümmerten sich sehr liebevoll um uns Teilnehmer. Andreas Geitl schaute mit charmanten Adlerblick, ober wir alles richtig machten. Ob das das Umwickeln des feinen Hirschkalbsrückens mit der Feigen-Schwammerlmantel-Kruste war, oder das einfache Schalottenschneiden, welches ein allgemeines Massenheulen verursachte, oder das Zubereiten und Auslösen der Scampis, auch das Drapieren auf dem Teller – kurzum, wie haben viel gelernt. Unsere Gäste durften um 19 Uhr in die Küche, staunten nicht schlecht, was wir alle da so gemeistert haben. Dazwischen gab es immer ein Schluckerl Prosecco, verbunden mit einer lockeren aber doch gezielten und konzentrierten Arbeit, denn um 19 Uhr erwarteten unsere Gäste das Menü. Es passte einfach alles. Auch das Ambiente. Die bezaubernden, mit Kerzenleuchter fein dekorierten Tische, das lodernde Kaminfeuer, der feine Vino. Wir ernteten viel Lob, doch das Schönste war, als Andreas Geil meinte, „eure Schürze könnte ihr mitnehmen und auch euer wohlverdientes Kochdiplom“. Fazit: Ich komme sicher wieder, habe viel gelernt und viel genossen, gemeinsam gekocht, einfach genial bayerisch!“
Und was sagt der Meister zu seinem Kochkurs, Andrea Pollak fragt nach. Wie hast Du die Teilnehmer empfunden? Geitl: „Eigentlich kommen Sie sonst immer etwas früher auf "Betriebstemperatur", diesmal hat`s a bisserl - aber nur a bisserl - länger gedauert, warum, kann ich auch nicht sagen, aber dafür war’s beim Kochen sehr harmonisch. Die Leute waren alle sehr dabei und interessiert. Aber das hast Du ja selbst bemerkt. Ich habe übrigens auch festgestellt, dass die Altersstruktur überhaupt keine Rolle für ein funktionierendes Miteinander (am Herd) spielt. Das Ziel muss vor Augen sein.“
Drei Köche standen dir zur Seite? Geitl: „Wir sind ein eingespieltes Team. Arbeiteten vor dem Nockherberg im Forsthaus Wörnbrunn zusammen. Die Gruppe 1 - der, der aussieht, wie man sich einen Koch vorstellt, ist Tscharlie (Tscharlie schreibt er so) Raab, eigentlich heißt er Karl, kommt aus der Oberpfalz. Wir arbeiten seit über 25 Jahren zusammen. Wir hatten gerade "Silberhochzeit". Die Nr. 2 war Hinni Gruben, auch er arbeitet mit mir seit vielen Jahren zusammen, leider verlässt er uns, geht vom Nockherberg. War jahrelang mein Stellvertreter, damals im Forsthaus Wörnbrunn als Küchenchef. Ich schätze ihn sehr, es ist traurig, dass er uns verlässt. Die Nr. 3 Sebastian Günther, mein sehr geschätzter Kollege Patissier - seit 15 Jahren. Ein großartiger Typ und ein genialer Patissier, kann alles, feine Küche, Zuckerfiguren, Schokolade modellieren, aber auch Produktion und Masse. Ich schätze ihn sehr. 2001, damals noch in Wörnbrunn, war er Patissier des Jahres. Hat da die gesamte Sterneriege deutschlandweit hinter sich gelassen. Ein Supertyp - auch menschlich.“
Wer trifft die Weinauswahl? Geitl: „Die Weinauswahl trifft meine Frau, ich verstehe da nix, sie aber sehr viel!“
Wann sieht man Dich wieder im Fernsehen? Geitl: „Eigentlich jeden Donnerstag zwischen 16 und 16.45 Uhr bei "Wir in Bayern" im BR. Manchmal live, manchmal eine MAZ, da kocht dann häufig meine Tochter mit.“
Wann findet der nächste Kurs statt? Geitl: „In diesem Fall kann ich das sagen, am 25. Februar. An sich gibt es keine festen Termine, diese werden i. d. R. etwa 3 bis 4 Wochen, also sehr zeitnah, festgelegt. Die Leute sind angemeldet (Anmeldung übrigens unter www.andreasgeitl.de) und ich rufe sie an und frage, passt es dir da oder nicht? Bei „nicht“ kann es dann aber ein paar Monate dauern, bis wieder was geht.“
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