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Landkreis München

Lampenfieber

Kindische Geisterbeschwörung:
Stefan Bartl, Nadine Schmid-Stoßberger, Carina Loibl, Sonja Bahner.

Bayr. Volkstheater Lampenfieber: Bodschamperlspuk
Ländlicher
Schwank in drei Akten von Ralph Wallner

Im Dusterhof soll es spuken. Langfinger-Jockl und sein Sohn Abstauber-Bartl, arme Landstreicher und gerissene Taschendiebe, nehmen den Hof trotzdem als Übernachtungslager in Anspruch.

Dass zur gleichen Zeit Mina und Giggi, zwei Freundinnen aus dem nahegelegenen Dorf, dort eine Wunschzettel-Geisterbeschwörung planen, war natürlich nicht abzusehen. Aber in der Zeit der Rauhnächte sollen Wünsche, die man auf einen Zettel schreibt und in einem magischen Gefäß deponiert, in Erfüllung gehen. Das umherstehende Bodschamperl, ein alter Nachttopf, kommt da gerade recht.

Giggi, die weder Schnupftabak noch Schnaps verabscheut, und Mina, die bei Bartl gehörigen Eindruck hinterlässt, veranstalten eine turbulente Wunschzettelaktion. Braumeister Malz-Beppo und die Sonnhoferin habe beide ihr jeweils eigenes Interesse am leerstehenden Dusterhof. Und der naive Brauknecht Tschacko und die verkopfte Dorflehrerin Adelheid Amsel kommen sich unerwarteter Weise sehr nahe.

Jockl holt allerdings bald seine Vergangenheit ein, und Bartl muss erfahren, dass vieles in seinem Leben nicht so ist, wie es scheint. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn wird auf eine harte Prüfung gestellt. Da muss der gute Geist vom Dusterhof etwas nachhelfen. Und den einen oder anderen Wunsch erfüllen.

Der telefonische Kartenvorverkauf läuft bereits, immer Werktags Mo. bis Fr. von 16 bis 20 Uhr, Tel. 089-95928010. Kartenbestellungen sind aber jederzeit per Fax unter 089-95928005 oder Mail an kartenvorverkauf@volkstheater-lampenfieber.de möglich
(jede Bestellung wird bestätigt!).

Bodschamperlspuk
Ländlicher Schwank in drei Akten von Ralph Wallner
Es spielen: Sonja Bahner, Stefan Bartl, Ralph Koschier, Michael Kraus, Carina Loibl, Michi Schwab, Nadine Schmid-Stoßberger, Angela Sellner
Regie: Sonja Bahner + Nadine Schmid-Stoßberger

Die Aufführungen finden wie immer in der Gaststätte Brückenwirt in Höllriegelskreuth/Pullach, An der Grünwalder Brücke 1, statt.

Die Termine:
Fr. 18. Januar und Sa. 19. Januar
Fr. 25. Januar und Sa. 26. Januar
Fr. 1. Februar und Sa. 2. Februar.


OBS_Postkarte_1913

Die Postkarte von 1913 zeigt Oberschleißheim zur damaligen Zeit. Im Vordergrund die Schlossanlage Schleißheim, im Hintergrund der "Flieger-Platz", den es bis heute gibt.
Fotos: Archiv Bürger/Treffer

Wie aus „Klain-Schleißhaim“ ein Touristenmagnet wurde

Man muss schon sehr genau hinschauen, wenn man das kleine Kirchlein auf der historischen Landkarte von Philipp Apian aus dem Jahr 1568 entdecken will, gleich neben ein paar Bäumen. „Klain-Schleißhaim“ steht da. Heute, genau 450 Jahre
später, ist Schleißheim bei weitem nicht mehr klein – und statt ganz viel Wald besitzt der Ort bedeutende touristische Anziehungspunkte wie die Schlösser und die Flugwerft. Vom Weg Oberschleißheims in den vergangenen Jahrhunderten erzählt die Ausstellung „Oberschleißheim im Wandel der Zeit“, die vom 28. September bis zum
20. Januar 2019 in der Flugwerft Schleißheim zu sehen ist.

„Es gibt architektonische Spuren, die sind auch nach 450 Jahren noch sichtbar“, sagt Otto Bürger, der das Material für die Ausstellung zusammengestellt hat. Die Ausstellung lebt vor allem von ihren rund 300 Fotografien und vielen weiteren Dokumenten. Fotografien, die das Einst und das Jetzt direkt gegenüberstellen, die zeigen, wie sich der Ort entwickelt und verändert hat. Teils sind die Häuser und architektonischen Strukturen aus vergangenen Jahrhunderten auch auf aktuellen Fotos noch gut wiederzuerkennen. An anderer Stelle steht aber dort, wo früher ein beliebter Ausflugsgasthof war, heute eine schnöde Tankstelle. Und die neue Parksiedlung hat den Ort in den 1960er Jahren erheblich verändert.

„Auch die Flugwerft selbst spielt in der Ausstellung eine große Rolle“, sagt Bürger – denn ohne die Flugwerft wäre der Ort nicht das, was er heute ist. Die Geschichte des mehr als 100 Jahre alten, immer noch genutzten Flugplatzes wird ebenso gezeigt wie die Entwicklung der Flugwerft zum Museum.

Die historischen Fotografien, Landkarten und Dokumente stammen aus dem riesigen Fundus von Otto Bürger. „Ich bin seit 50 Jahren Ortschronist“, sagt Bürger, „da kommt so einiges zusammen.“ Bei ihm zu Hause gibt es ein riesiges Privatarchiv über die Geschichte des Ortes: Rund 150 Quadratmeter vom Keller bis zum Dachgeschoss sind für die Fotografien und Dokumente reserviert. Der Vorsitzende des Kulturvereins „Freunde von Schleißheim e. V.“ bietet auch regelmäßige ortsgeschichtliche Führungen an – zu denen öfters bis zu
100 Interessenten kommen.

Gerhard Filchner, Leiter der Flugwerft Schleißheim, lobt Bürgers außergewöhnliche Kenntnisse der Ortsgeschichte – und seine ebenso außergewöhnliche Sammlung: „Es war schwierig, aus der Fülle des Materials die richtige Auswahl zu treffen.“ Aber Filchner verspricht: „Nach einem Besuch der Ausstellung werden selbst alteingesessene Schleißheimer Dinge über ihren Wohnort wissen, von denen sie noch nie zuvor gehört haben.“

Die Ausstellung ist zu den normalen Öffnungszeiten der Flugwerft Schleißheim zu sehen – täglich von 9 bis 17 Uhr. Der Besuch der Sonderausstellung ist im normalen Museumseintritt
(7 Euro für Erwachsene) bereits enthalten. In der Ausstellung kann man sehen, wie sehr sich der Ort im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.

OBS_Mittenheim1950
OBS_Mittenheim2018

Der Oberschleißheimer Ortsteil Mittenheim 1950 und heute.

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