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FLUGHAFEN MÜNCHEN

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Hans Nagl, Florian Greckl und Wolfgang Langgartner beim Einsatz auf dem Dach der Traunsteiner Sparkasse. Foto: Helmut Vielmeier/Flughafen München GmbH

Münchner Flughafenfeuerwehr hilft beim Schneeräumen auf Dächern in Traunstein

Katastrophenalarm in Traunstein wegen der immensen Schneemengen in der Stadt. Jede helfende Hand wurde gebraucht, um die Dächer zu räumen. Über das Landratsamt Freising kam der Hilferuf auch zur Feuerwehr des Münchner Flughafens – acht Mann vom Airport machten sich auf den Weg.

Schneewehen und Eisschollen hingen über die Dächer der Sparkasse in der Altstadt, des Amtsgerichtes, einer Schule, einer Turnhalle und einer Kirche. Die Aufgabe bestand darin, zusammen mit anderen Einsatzkräften die Dächer abzuräumen, damit niemand durch herunterfallenden Schnee verletzt werden kann. Für die exponierten Einsatzorte wurde die Flughafenfeuerwehr gebraucht, weil die eingesetzten Kräfte über eine spezielle Ausbildung für die dort erforderlichen Sicherungsmaßnahmen verfügen.


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Dr. Michael Kerkloh, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (rechts) und Wilken Bormann, der CEO Hub München der Deutschen Lufthansa AG, eröffnen die Ausstellung „Green Gate“ im Satelliten des Terminal 2. Foto: Flughafen München GmbH

„Green Gate“ am Münchner Airport
FMG und Lufthansa engagieren sich für Umwelt- und Klimaschutz

Die Flughafen München GmbH (FMG) und die Deutsche Lufthansa AG setzen sich gemeinsam für einen nachhaltigen Luftverkehr ein und verfolgen das erklärte Ziel, die Belastungen für Umwelt und Klima wirksam zu reduzieren. In dem zum Terminal 2 gehörenden Satellitengebäude, das FMG und Lufthansa gemeinsam betreiben, informieren beide Unternehmen jetzt mit der attraktiven neuen Ausstellung „Green Gate“ über die vielfältigen Programme und Initiativen für nachhaltige Mobilität.

Im Wartebereich vor dem Gate K21 im Satellitenterminal ist eine dem Umwelt- und Klimaschutz gewidmete Erlebnisfläche in ansprechender Optik entstanden. Über Informationstafeln mit kurzen Texten, Bildern, Infografiken, Filmen und interaktiven Ausstellungselementen können sich Fluggäste darüber informieren, welche konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Ökobilanz bereits umgesetzt wurden und welche Strategien künftig verfolgt werden. Dazu gehört beispielsweise auch das Satellitengebäude selbst, das dank einer nachhaltigen Bauweise und der modernen Klimafassade Maßstäbe beim Thema Energieeffizienz setzt. Aber auch die Steigerung der Treibstoffeffizienz, die die Lufthansa insbesondere mit ihrer modernen Flotte erzielt, wird am Green Gate vorgestellt. Bestes Beispiel ist der hocheffiziente Airbus A350-900, eines der innovativsten Verkehrsflugzeuge der Welt, den Lufthansa vom Drehkreuz München aus im Langstreckenverkehr einsetzt.

„Airport und Airline ergänzen sich und erzielen Synergieeffekte. Dadurch wird der Flughafen München zu einem grünen Luftverkehrsstandort. Am Münchner Airport parkt eines der weltweit modernsten Langstreckenflugzeuge an einem der besten Terminals der Welt. Das kommt nicht nur dem Passagierkomfort, sondern auch der Umwelt zugute“, erklärte Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung anlässlich der Eröffnung des Green Gates. Wilken Bormann, CEO Hub München der Deutschen Lufthansa AG, verweist auf die gemeinschaftliche Klimaschutzstrategie der Luftfahrtbranche, nach der die Treibstoffeffizienz bis 2020 um
1,5 Prozent pro Jahr verbessert und bis zum Jahr 2050 die Netto-CO2-Emissionen um
50 Prozent gegenüber 2005 gesenkt werden sollen. „Der Airbus A350-900 ist so sparsam wie kein vergleichbarer Flugzeugtyp und verbraucht im Durchschnitt nur noch 2,9 Liter Kerosin pro Passagier und 100 Kilometer Flugstrecke. Zudem sorgt dieser neue „Flüsterjet“ für eine spürbare Entlastung von Anwohnern in der Flughafenregion, denn im Vergleich zu einem Airbus A340 weist die A350 eine in etwa nur noch halb so große Lärmkontur auf“, so Bormann.

Informationen zum Lärm- und Schallschutz nehmen in der Ausstellung breiten Raum ein. So werden unter einer „Sound Cloud“ unterschiedliche Geräusche im Lautstärkevergleich präsentiert. Anschaulich wird die Funktionsweise von Wirbelgeneratoren erläutert, die ein Beispiel dafür geben, wie Fluglärm durch technische Innovation deutlich reduziert werden
kann. Darüber hinaus umfasst das Green Gate auch Informationstafeln zu neuen Anflugverfahren, der umweltfreundlichen Versorgung von Flugzeugen mit vorklimatisierter Luft, der Flugzeugenteisung und zum Recycling eingesetzter Enteisungsmittel, der Luftqualitätsüberwachung sowie zum Engagement beider Unternehmen im Bereich
der Biodiversität.

Fluggäste können sich vor dem Abflug am Green Gate auch umfassend darüber informieren, wie der Airport sein Ziel erreichen will, bis zum Jahr 2030 einen CO2-neutralen Betrieb zu gewährleisten. Außerdem können Besucher auf dem „LED-Stepper“ selber Strom erzeugen oder am CO2- Rechner ihren persönlichen CO2-Fußabdruck ermitteln. FMG und Lufthansa bringen mit dem Green Gate ihren gemeinsamen Anspruch zum Ausdruck, in allen Unternehmensbereichen nachhaltig und verantwortungsvoll zu wirtschaften, um die Ökoeffizienz sowohl des Flughafens als auch des Flugbetriebs kontinuierlich zu steigern.


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Bei der Preisverleihung in Nürnberg überreichten Christian Gohlisch (li.), Geschäftsbereichsleiter Handwerkskammer für München und Oberbayern, Dr. Thomas Kürn
(2.v.li), Bereichsleiter Berufliche Bildung bei der IHK München und Oberbayern, Isabell Grella (4.v.li.), Vertreterin der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. und Staatsministerin Kerstin Schreyer (2.v.re) die Auszeichnung an Sarah Ottl (3.v.li.), Projektkoordinatorin der Flughafen München GmbH (FMG) und Theresa Fleidl (re.),
Leiterin der Konzernausbildung der FMG und Vorsitzende des „Arbeitskreises Schule Wirtschaft Freising-Erding-Flughafen“. Foto: Bischof&Broel/StMAS

Berufsorientierungsmesse am Münchner Airport
Staatsministerin
Kerstin Schreyer zeichnet „Berufsfit“ aus

Seit 20 Jahren gibt es die „Berufsfit“ am Münchner Airport. Mit dieser Ausbildungsmesse bietet die Flughafen München GmbH (FMG) den Firmen aus der Region alle zwei Jahre eine attraktive Plattform, um ihre rund 350 verschiedenen Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge vorstellen zu können. Jetzt wurde diese Initiative des „Arbeitskreises Schule Wirtschaft Freising-Erding-Flughafen“ vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, dem Bayerischen Handwerkstag, dem Bayerischen Industrie- und Handelskammertag sowie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. ausgezeichnet.

Staatsministerin Kerstin Schreyer hob die „Berufsfit“ als eines von zwölf besonders gelungenen Beispielen einer regionalen Initiative zur Berufsorientierung hervor: „Damit sich Jugendliche ein Bild von ihrem angestrebten Beruf machen können, sind nicht nur theoretische Informationen notwendig, sondern auch praktische. Wie gut das gelingen kann, zeigen die Preisträger aus ganz Bayern“, sagte Schreyer. Insgesamt gingen 88 Bewerbungen beim Bayerischen Staatsministerium ein.

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