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Konzerte

Kuenstlerhaus02

Camille Thomas (vc) und Sophie Pacini (kl). Foto: Christian Meuwly

Konzertpremiere: Sophie Pacini und Camille Thomas
Konzert
für Violoncello und Klavier, Sonntag, 29.05.2022 /
18.00 Uhr / Münchner Künstlerhaus / Festsaal


Das erste musikalische Zusammentreffen der beiden gefeierten Shootingstars Sophie Pacini und Camille Thomas verspricht ein Künstlerhaus-Konzert der Extraklasse. Die deutsch-italienische Pianistin und französisch-belgische Cellistin repräsentieren eine junge Künstlergeneration, die sich neben ihren zahlreichen solistischen Auftritten mit Orchester vor allem der Kammermusik als Königsdisziplin der klassischen Musik widmet. Klavier und Cello spielen beide schon seit frühester Kindheit und mit überragendem Erfolg.

Konzertdebüt mit neun Jahren
Sophie Pacini wurde 1991 in München geboren, begann mit sechs Jahren, Klavier zu spielen und gab bereits mit neun Jahren ihr Konzertdebüt mit Haydns Klavierkonzert D-Dur. Ein Jahr später wurde sie Schülerin von Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum, wo sie in das Hochbegabten-Institut aufgenommen wurde. Ab 2007 studierte Pacini bei Pavel Gililov, erhielt ihren Abschluss 2011 mit Auszeichnung und besuchte Meisterkurse bei Dmitri Bashkirov und Fou Ts’ong. Als „Young Artist of the Year“ wurde sie mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet und bekam den „Förderpreis Deutschlandfunk“ als „eine der größten Begabungen ihrer Generation“. Der Bayerische Rundfunk und das Goethe-Institut machten sie zur Beethoven-Repräsentantin.

Ihre Begegnung mit der bewunderten Pianistin Martha Argerich markierte nicht nur den Beginn einer tiefen persönlichen Freundschaft, sondern bescherte der jungen Künstlerin auch eine spontane Einladung zu Argerichs Progretto nach Lugano. Bis heute treten die beiden Künstlerinnen regelmäßig gemeinsam auf.

International gefragte Pianistin
Inzwischen kennt Pacini viele Bühnen der berühmtesten Konzertsäle auf der ganzen Welt. Als Solistin war die renommierte Münchener Pianistin Gast bei der Camerata Salzburg, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Gewandhaus Orchester Leipzig, den Dresdner Philharmonikern, dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, der Staatsphilharmonie Rheinland- Pfalz, dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Mozarteum-
Orchester Salzburg sowie dem Wiener Kammerorchester. Sie gastierte im Konzerthaus Dortmund, im Herkulessaal in München, im Konzerthaus in Wien, der Tonhalle in Zürich, beim Kammermusikfest in Lockenhaus, dem Klavierfestival Ruhr, dem Mozartfest Würzburg, dem Piano Festival aux Jacobins Toulouse, im Schloss Elmau, bei den Schwetzinger Festspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Piano Festival Luzern und dem
Schumannfest Bonn.

Die preisgekrönte Musikerin bewegt sich aber nicht nur virtuos am Flügel, sondern ist auch als wortgewandte und charmante Vermittlerin von klassischer Musik - speziell was jüngere Generationen, aber auch eher klassik-ferne Schichten angeht - als Beethoven-Botschafterin des BR und Jury-Mitglied und Patin beim SZ-Tassilo-Preis 2021 überaus gefragt. Ihre Sendung "Das geheime Leben der Klänge", wird im Deutschlandfunk fortgesetzt.

Musik als Nahrung für die Seele
Optimismus, Vitalität und Ausgelassenheit gehören zur Persönlichkeit von Camille Thomas. Längst eine der bedeutendsten Vertreterinnen ihres Fachs, weiß sie um die besondere Macht der Kunst, Menschen zueinander zu bringen: »Ich bin überzeugt, dass Musik die Herzen weiten und allen Gefühlen mehr Intensität geben kann. Sie gibt Hoffnung auf die Schönheit und Größe der menschlichen Seele«. Um die Pariser im Lockdown zu trösten, musizierte Thomas mit ihrem Cello auf dem Dach des Pariser Institut de France. Die Videos dieses ungewöhnlichen Ravel-Konzerts gingen in kürzester Zeit viral.

In der französischen Hauptstadt wurde Camille Thomas 1988 geboren. Schon mit vier Jahren begann sie, Cello zu spielen. Nach ersten Studienjahren bei Marcel Bardon und Philippe Muller in ihrer Heimatstadt studierte sie in Berlin bei Stephan Forck und Frans Helmerson, später bei Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar. Noch ehe Thomas die Hochschule verließ, debütierte sie bereits in berühmten Konzertsälen wie Salle Gaveau und Théâtre des Champs-Élysées in Paris, Victoria Hall in Genf und Jerusalem Music Centre. Die künstlerische Reife trug der jungen Cellistin bereits früh Wettbewerbs-Preise ein.

Neben ihren solistischen Auftritten widmet Camille Thomas sich intensiv der Kammermusik. 2017 erhielt sie den Echo Klassik für die beste Kammermusikeinspielung (19. Jahrhundert) des Jahres und schloss als erste belgische Künstlerin und erste Cellistin seit 40 Jahren einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon ab.

Thomas gilt als bedeutende junge Repräsentantin ihres Instruments. 2018 spielte sie die Uraufführung des Cellokonzerts, das Fazil Say eigens für sie geschrieben hat, im Théâtre des Champs-Elysées. In der Saison 2019/ 2020 debütierte sie bei der Stiftung Mozarteum in Salzburg, der Disney Hall in Los Angeles, der City Hall in New York, dem Tokyo Opera House mit Yomiuri Nippon Symphony Orchestra und in der Philharmonie Essen mit den Essener Philharmonikern. In den großen Konzertsälen wie der Salle Gaveau und dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris, der Victoria Hall in Genf, dem BOZAR in Brüssel, dem Jerusalem Music Center und dem Berliner Konzerthaus ist die Cellistin regelmäßig zu Gast.

Dem ersten gemeinsamen Konzert im Münchner Künstlerhaus sehen die beiden Künstlerinnen mit großer Vorfreude entgegen.

Das Premierenprogramm
- Robert Schumann: Fantasiestücke op.73
- Johannes Brahms: Sonate Nr. 1 e- Moll op.38Nadia Boulanger: 3 pièces
- Edvard Grieg: Sonata a- Moll op.36

Karten erhältlich im Münchner Künstlerhaus unter
Tel: 089 / 59 91 84 14 oder im Webshop auf der Website www.kuenstlerhaus-muc.de
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