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Ausstellungen

Kallmann_Gelbes_Haus

Hans Jürgen Kallmann, Gelbes Haus im Winterwald, 1975, Öl auf Leinwand, 160 x 95 cm, Sammlung Gerda Haddenhorst.

Kallmann_Selbst_Kohle

Hans jürgen Kallmann, Selbstbildnis, 1942, Kohle/Pastell, 63 x 46 cm, Sammlung Gerda Haddenhorst.

Ausstellung im Kallmann-Museum Ismaning
Stationen - Leben und Werk von Hans Jürgen Kallmann

Die Ausstellung „Stationen“ im Kallmann-Museum Ismaning in der Schloßstraße 3b widmet sich neben dem künstlerischen Schaffen des Malers und Zeichners Hans Jürgen Kallmann auch dessen bewegtem Leben, das in Dokumenten und Fotografien beleuchtet wird. Die Ausstellung erlaubt dabei neue Begegnungen mit dem Oeuvre Kallmanns, da sie zum ersten Mal ausschließlich Arbeiten präsentiert, die nicht zum Bestand des Museums gehören. Sowohl das dokumentarische Material wie auch die gezeigten Werke, die bis auf wenige Ausnahmen erstmals in Ismaning zu sehen sind, stammen aus der Sammlung von Dr. Gerda Haddenhorst-Kallmann,
der Witwe des Malers.
Hans Jürgen Kallmann wurde 1908 in Wollstein (heute Polen) geboren. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium in Halle ging er 1930 nach Berlin, wo er seine entscheidende künstlerische Prägung erfuhr. Er unterhielt enge Kontakte in die Kunstszene der Stadt und führte erste wichtige Porträts aus, darunter von Max Slevogt, Max Liebermann, Käthe Kollwitz und Ernst Barlach. Kallmanns erfolgversprechende frühe Karriere wurde jäh unterbrochen, als 1937 sechs seiner Arbeiten im Rahmen der NS-Aktion „Entartete Kunst“ aus deutschen Museen beschlagnahmt wurden. In der Folgezeit lebte Kallmann eine Zeit lang isoliert unter schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen in Berlin. Zu Beginn der 1940er Jahre verlagerte er seinen Hauptwohnsitz nach Tirol. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem Kallmann einen Großteil seines Frühwerks verloren hatte, folgte er zunächst einem Ruf als Professor an die Kunstakademie in Caracas. Von 1952 bis zu seinem Tod 1991 lebte er in Pullach bei München. 1992 wurde in Ismaning das Kallmann-Museum eröffnet.
Die Ausstellung „Stationen – Leben und Werk von Hans Jürgen Kallmann“ ist retrospektiv angelegt. Gezeigt werden Arbeiten aus allen Werkphasen, von frühen Pastellen und Kohlezeichnungen aus den 1930er Jahren, an denen das vielfach düstere Kolorit sowie die eindringlichen atmosphärischen Werte faszinieren, bis zu den letzten, in Filzstift ausgeführten Werken des Künstlers. Dabei werden nicht nur Porträts, Tier- und Landschaftsbilder zu sehen sein, die sich bereits in Kallmanns Frühwerk als dessen wesentliche Themen herausgebildet haben, sondern auch Stillleben und Interieurs. Kallmanns besonderes Gespür für Charakterisierungen und psychologische Feinheiten soll vor allem anhand von Porträts befreundeter Schauspieler und Schriftsteller vorgestellt werden, die wichtige Bezugspersonen für Kallmann waren. Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf dem Leben und der Persönlichkeit des Malers, mithin auf den Umständen seines Schaffens. Anliegen ist es, Kallmann durch Zeitdokumente als Mensch hinter seinen Werken greifbar und erfahrbar werden zu lassen. Dazu tragen auch die Selbstporträts bei, die aus allen Phasen seines Lebens stammen und die Veränderungen des Menschen Hans Jürgen Kallmann über die Jahrzehnte spiegeln.

Stationen - Leben und Werk von Hans Jürgen Kallmann
Kallmann-Museum Ismaning
10. Dezember bis 5. Februar
Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag, 14.30 bis 17 Uhr.

Kallmann_Arles

Hans Jürgen Kallmann, Arles, Zeichnung aus einer Serie von acht Blättern entstanden im Mai 1969 in Südfrankreich, braungrüner Filzstift, gewischt, 49 x 69 cm, Sammlung Gerda Haddenhorst.


KunstflugKlee
KunstflugPaulKlee

Porträt des Künstlers Paul Klee
(1879-1940). Die Aufnahme hat Alexander Eliasberg 1911 gemacht.

„Kunstflug“ - 100 Jahre Paul Klee in Schleißheim
Flugwerft
und Tourismusverein präsentieren
eine interaktive Sonderausstellung für die ganze Familie


Punktlandung in der Flugwerft: 100 Jahre, nachdem Paul Klee in Schleißheim stationiert war, gedenken wir des großen Künstlers in einer interaktiven Sonderausstellung für die ganze Familie. Der „Kunstflug“ führt über 125 Drucke und eine Foto-Galerie mit den Lebensstationen Klees bis hin zur Spielstraße, in der sich nicht nur die jüngsten Besucher mit Formen und Farben auseinandersetzen können. „Klee erleben, Klee erforschen und mit Klee kreativ sein – das ist an diesem Originalschauplatz schon etwas ganz Besonderes“, sagt Gerhard Filchner, der Leiter der Flugwerft Schleißheim.
Paul Klee leistete seinen Kriegsdienst in der zweiten Hälfte des Jahres 1916 auf dem Militärflugplatz Schleißheim. Der Gefreite Klee strich Staffeleien mit Lack an, schablonierte Nummern auf die Aeroplane und malte sie aus und begleitete Flugzeugtransporte. Tourismus Schleißheim e. V. und die Flugwerft begeben sich nun 100 Jahre später auf die Fährte des Künstlers in Oberbayern. Dazu wurde die Ausstellung „Tausend Punkte treffen sich – der Maler Paul Klee“ vom Berliner „Mach-mit!- Museum“ für Kinder in die Zweigstelle des Deutschen Museums geholt und von der Initiative „Tourismus dahoam“ mit einem umfangreichen Programm aus Aktionen, Veranstaltungen und eigenen Workshops für Schulklassen und Kinder im Vorschulalter ergänzt.
„Dabei kann man dem Künstler hier nicht nur örtlich, sondern auch inhaltlich nachspüren“, sagt Flugwerftleiter Filchner. Was hat Klee in der Flugwerft gemacht? Wie sahen die Flugzeuge zur damaligen Zeit aus? Diese und viele andere Fragen werden in der Ausstellung „Kunstflug“ vom 15. Dezember bis 31. März beantwortet. „Das Spannendste an dieser Ausstellung ist natürlich der Mitmach-Aspekt“, so Filchner. Hier wird aktiv erfahrbar, wie Klee mit Punkten, Linien, Formen und Farbe gearbeitet hat. Ingrid Lindbüchl von Tourismus Schleißheim: „In der Spielstraße kann man Holzperlen auf Linien spazieren lassen, Stäbe zu Körpern stapeln oder Farben zum Leuchten bringen. Ein großer Spaß, nicht nur für die Kleinen.“
Die interaktive „Kunstflug“-Kombination begeistert auch Wolfgang M. Heckl: „Mit dieser Ausstellung wird eine spielerisch leichte Verbindung zwischen bildender Kunst und Technik geschaffen. So wird Kultur-Geschichte für alle Altersgruppen im wahrsten Sinne des Wortes ganz einfach begreifbar“, sagt der Generaldirektor des Deutschen Museums, der – ganz nebenbei - in seiner Freizeit auch gerne malt. Informationen zu den Workshops unter
www.tourismus-schleissheim.de.

KunstflugWerft

Die Flugwerft zu Zeiten des Ersten Weltkriegs. Foto: Deutsches Museum


Christian Utz und Frau Stephanie Utz mit Künstler Stohead

Christian Utz und Frau Stephanie Utz mit Künstler Stohead.

Außenansicht gestaltet von Künstler Stohead. Fotos: D.Beckmann/Brauer Photos für MUCA

Außenansicht gestaltet von Künstler Stohead. Fotos: D.Beckmann/Brauer Photos für MUCA

MUCA - Eröffnung des ersten Museums für Urban Art
in München

Von Andrea Vodermayr
München hat einen neuen Kunst Hot Spot: Das ‚Museum of Urban and Contemporary Art“, kurz „MUCA“! Es ist das erste Museum für Urban Art in Deutschland und eine absolute Bereicherung für die Münchner Kunstlandschaft! Auf 1.500 Quadratmetern gibt es dort, mitten in der Altstadt, zeitgenössische und vor allem auch urbane Kunst zu sehen. Und das in einer außergewöhnlichen und hippen Location: das MUCA befindet sich im ehemaligen Umspannwerk der Stadtwerke, nur wenige Schritte vom Marienplatz entfernt. Zahlreiche Kunstbegeisterte trafen sich dort bereits am Donnerstagnachmittag, also einen Tag vor dem offiziellen Opening. Gemeinsam mit Münchens Zweitem Bürgermeister Josef Schmid gaben die beiden Macher, Christian und Stephanie Utz, den Startschuss für das neue Museum.
„Ich freue mich sehr, heute hier zu sein, denn mir liegt sehr viel daran, Urban Art in München zu verankern“, so Münchens Zweiter Bürgermeister Josef Schmid in seiner Rede. „Das MUCA ist eine echte Bereicherung für die Münchner Museumslandschaft, Es bringt die Street Art in die Stadt und gibt spannende Impulse. München ist eine Stadt, der es wirtschaftlich sehr gut geht. Böse Zungen behaupten, im Vergleich zu Berlin sei München zu ‚geleckt’. Ich möchte München jetzt nicht mit Berlin vergleichen, aber es ist durchaus so, dass wir uns mehr trauen müssen. Deshalb freue ich mich, das MUCA und somit Urban Art in all ihren Schattierungen unterstützen zu können.“
„Unser Ziel war es, die junge Kunstform der „Urban Art“ ins Museum zu bringen. Viele hielten das zunächst für einen Widerspruch: „Kunst gehört doch auf die Straße“, bekamen wir immer wieder zu hören zu hören. Unser Ziel ist es aber nicht, Kunst aus irgendwelchen Mauern zu brechen und in ein Museum zu stellen. Wir möchten den Künstlern einen Schutzraum geben, wo sie abseits der Straße in Ruhe ihre Kreativität ausleben können“, so Christian Utz. „Street Art als Kunstform des 21. Jahrhunderts gilt zu Recht als ein global gefeiertes Phänomen, ist jedoch noch immer zu wenig im Kunstdiskurs angekommen. Wir wollen München zum Zentrum für „Urban Fine Art“ machen und experimentellen Formaten und interessanten Positionen eine Plattform zu bieten“, so Utz weiter. Er hat das Museum gemeinsam mit Frau Stephanie und dem MUCA Team gegründet hat und sich damit die Idee eines visionären Museums
verwirklicht. „Auch wenn die ein oder andere Schraube noch fehlt“, meinte er schmunzelnd. Sechs Jahre dauerte es, bis er seinen Traum realisieren konnte: „Das Schwierigste war es, die passende Location zu finden. Diese hier ist wie ein Sechser im Lotto, denn sie ist
superzentral. Das MUCA soll eine Ruhe-Oase für die Münchner und zugleich Inspirationsquelle sein.“ Für ihn ist Urban Art die spannendste Kunstform überhaupt: „Sie ist neu, rebellisch und überrascht immer wieder aufs Neue. Und vor allem lässt sich hier wirklich
noch etwas entdecken.“
In der Tat! Auf mehreren Kunsterlebnisebenen und sogenannten „Mood Areas“ können die Besucher ab sofort in die Kunst abtauchen: „Wir zeigen die Werke renommierter und international gefeierter Künstler.“ Und Stephanie Utz ergänzte: „Das MUCA ist eine neuartige Kunstinstitution für München und eine wunderbare Ergänzung des bestehenden
Kunstangebots.“ Sie führte die Gäste dann durch die erste Ausstellung, die den Namen „Streetopoly“ trägt. Herzstück ist ein überdimensionales Monopoly-Spielfeld in der Mitte des Raumes, das der britische Star-Künstler Zeus arrangiert hat. „Er hat das Spielfeld mit 22 Künstlern angeordnet, und von jedem Künstler ist zudem ein Werk hier im Museum zu sehen“, so Stephanie Utz. Unter anderem auch eines von Banksy, dem „King of Urban Art“, sowie auch des Berliner Street Art Künstlers Stohead, der zudem die Außenfassade des Museums gestaltet hat. Innerhalb von anderthalb Tagen verwandelte Stohead eine unscheinbare Mauer in ein schwarz-weißes Kunstwerk.
Wer neugierig geworden ist: Ab sofort ist das Museum täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt für die Eröffnungsausstellung. ist frei. Adresse: Hotterstrasse 12, 80331 München. Weitere Informationen unter: www.urbanartmuseum.org.

Eröffnungsrede von Christian Utz

Eröffnungsrede von Christian Utz.

Christian Utz und Frau Stephanie Utz mit Josef Schmid

Christian Utz und Frau Stephanie Utz mit Josef Schmid.


Sagmeister

Schuberts „Winterreise“ in Bild und Ton
Ausstellung mit Werken von Hans Sagmeister
in der Galerie des Augustinums Neufriedenheim, München


Bis zum 31.01.2017 ist im Theaterfoyer des Augustinums Neufriedenheim, München, diese besondere Gemäldeausstellung zu sehen: 24 Bilder in Öl, allesamt angelehnt an Franz Schuberts berühmten Musikzyklus „Winterreise“. Eineinhalb Jahre lang arbeitete der oberbayerische Künstler Hans Sagmeister an diesen großformatigen Bildern und ließ sich dabei von Schuberts bekannten Liedern und Wilhelm Müllers Dichtkunst inspirieren. Die Vernissage zur Ausstellung mit Werken von Hans Sagmeister findet am 22.11.2016, 19 Uhr in der Galerie des Augustinums Neufriedenheim, München, statt. Sie können bei der Vernissage nicht nur die Gemälde bewundern, sondern auch einigen Liedern aus Schuberts „Winterreise“ lauschen – live präsentiert von Sänger Helmut Wiesböck und Pianist Felix Spreng. Freuen Sie sich auf Schuberts „Winterreise“ in Bild – und Ton!

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