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Ausstellungen

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"Geschmückt zum Tanz", Foto: Eduard Gangl, 1927-30, PoPo, Golf-Provinz, (damals) Britisch Neuguinea, rechts: Eduard Gangl, links: nicht identifizierte Person, Museum Fünf Kontinente, Inv.Nr. FO-107-1-46

Fragende Blicke.
Neun Zugänge zu ethnografischen Fotografien

Foto-Ausstellung im Treppenhaus des Museums Fünf Kontinente

„Fragende Blicke. Neun Zugänge zu ethnografischen Fotografien“ lautet der Titel einer am 5. Juli beginnenden Foto-Ausstellung im Treppenhaus des Museums Fünf Kontinente. 54 historische Originalfotografien wurden in der Sammlung Fotografie des Museums ausgesucht und in Zusammenarbeit von Unterrichtenden und Studierenden des Instituts für Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München ausgewertet und bearbeitet.

Die Bilder wurden zwischen 1862 und 1956 von Ethnologen, Reisenden, kolonialen Akteuren oder in Fotostudios aufgenommen. Ihre Entstehungsgeschichten und seinerzeit beabsichtigten Aussagen sind aus heutiger Sicht nicht immer unproblematisch. Um ihren Betrachtern den historischen Rahmen klar werden zu lassen und obendrein Einblicke in jene Zeit zu gewähren, als die Verschlüsse der analogen Kameras klickten, haben die jungen Ausstellungsmacher von der Universität sich viele Gedanken um Präsentation und Erläuterungstexte gemacht.

„Welche Fragen können wir heute aus ethnologischer Perspektive an historische Aufnahmen richten, welche Antworten dürfen wir erwarten?“ Diese Frage stellten die Ethnologen Paul Hempel (Institut für Ethnologie, LMU München) und Anka Krämer de Huerta (Sammlung Fotografie, Museum Fünf Kontinente) sich und neun Studierenden des LMU-Praxisseminars „Ethnografisches Bildgedächtnis und museale (Re-)Präsentation“, das zur Keimzelle der Ausstellung werden sollte.

Es tat den alten Fotos gut, großformatig abgezogen zu werden. Plötzlich wurden Details sichtbar, die auf den oft nur wenige Zentimeter großen Originalen vorher nur schwer zu erkennen waren. Neben den Bildinhalten thematisierten die jungen Gastkuratoren auch die Hintergründe der Entstehung der Fotografien und fragten nach den Gründen für öfter wiederkehrende Darstellungsweisen. Natürlich wurden auch die Menschen ernst genommen, die einst sowohl vor als auch hinter der Kamera standen. So kristallisierten sich Bild-Geschichten heraus, die durch den alleinigen Blick aufs Foto selbst weiterhin verborgen geblieben wären.

„Die Recherchen waren intensiv. Es hat allen Freude bereitet, Darstellungen aus vielen verschiedenen Regionen der Welt gründlich unter die Lupe zu nehmen und dann zum Sprechen zu bringen“, sagt Julia Blumenschein, die im sechsten Semester Ethnologie und vergleichende Kultur- und Religionswissenschaften an der Uni München studiert. Wirkungsweise und Effekt einiger historischer Stereofotografien können die Besucher vor Ort ausprobieren.

Sumô-Ringer, Fotograf unbekannt, ca.1880-1910, Tokio, Yokohama/Japan, handkolorierter Albumin-Abzug, Museum Fünf Kontinente, Inv.Nr. FO-22-1-41

MuseumFuenfKontinente_Sumo-Ringer©MFK

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Jennifer Franzke: Love Actually – tatsächlich Liebe!
Sonderausstellung
im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum


In ihrer zweiten Ausstellung im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum „LOVE ACTUALLY – tatsächlich Liebe!“ widmet sich die amerikanische Architektin und Künstlerin Jennifer Franzke verschiedenen Wildtieren in einer immer wiederkehrenden Ausnahmesituation: Die Männchen im Wettbewerb um die Weibchen. Da kracht Geweih auf Geweih, gefletschte Schnauzen versuchen sich im gegnerischen Fell zu verbeißen, lange Hälse schlagen gegeneinander.

Diese Duelle um Aufmerksamkeit und Eroberung stellt Franzke auf eine Bühne, deren Prototyp der Fotopionier Eadweard Muybridge vor rund 150 Jahren erfand: Eine lange Wand, durch Zahlen in gleichmäßige Segmente unterteilt. Jede Zahl steht für eine Kamera, die ein Foto machte, wenn ein dünner Draht zerrissen wurde. Davor ließ Muybridge Tiere entlanglaufen und hielt so erstmals Bewegungsabläufe in ihren einzelnen Phasen fest. Die Fotofolgen waren damals eine Sensation und viele Künstler haben sie seitdem für ihre Werke als Vorlage benutzt.

Jennifer Franzke aber geht es in ihrem Bezug auf Muybridge nicht um kinetische Abläufe, sie fasziniert eben diese Wand, die der Fotograf für seine Forschung schuf. Eine Bühne auf der die Tiere ihre Natürlichkeit gleichsam in einem künstlichen Rahmen ausstellen. Franzkes tierische Protagonisten erzählen auf diesem Podest in einer einzigen, eingefrorenen Körperhaltung jeweils die Essenz eines Liebesdramas:

Wir sehen energiegeladene Bilder von arttypischen Balzriten und ernsthaften Duellen um die Weibchen. Als zweiten Plot illustriert die Künstlerin Schicksale, die es in die Newsspalten der Zeitungen schafften, wie das des einzigen schwarzen und deswegen ewig einsamen Flamingos oder des sturmverwehten Rosalöfflers, der in der Ferne einen artfremden Partner findet. Love actually – auch tierische Liebe hat viele Facetten.

Die Ausstellung hat auch über Pfingsten, in den Ferien und an den Feiertagen täglich geöffnet von 9 bis 17 Uhr. An Feiertagen findet keine Abendöffnung statt. Bis zum 1. November ist „Love Actually“ im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum zu sehen.

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Martin-Georg Oscity vor seinen Werken. Fotos: Andrea Pollak
Martin-Georg Oscity vor seinen Werken. Fotos: Andrea Pollak

Martin-Georg Oscity vor seinen Werken. Fotos: Andrea Pollak

Visonäre Bilder bzw. Visionart
Austellung von Martin-Georg Oscity bei Zahnarzt Dr. Leibig

Die Gäste sind begeistert von den visionären Bildern von Martin-Georg Oscity. Bei der Vernissage bei Zahnarzt Dr. Leibig in der Jägerstraße 2 in München (www.dr-leibig.de) kamen die zahlreichen Besucher aus dem Staunen nicht raus. Die Bilder sind noch bis Sommer 2018 in der Praxis von Dr. Leibig zu sehen – also einfach mal die Angst vor dem Zahnarzt ablegen und sich ein Aha-Erlebnis der ganz besonderen Art gönnen!
Martin-Georg Oscity (www.visionart-malerei.de): „Ich begrüße Sie in der virtuellen Welt der Visionen und wünsche Ihnen viel Spaß bei der Entdeckungsreise in das Reich der Phantasie, in meine Bilderwelt. Tauchen Sie ein und lassen Sie sich entführen in die Grenzbereiche der Wahrnehmung, da wo die Seele wohnt. Wenn Sie das Staunen eines Kindes nicht verlernt haben, wenn Sie auch so gerne träumen wie Ich, dann werden Sie mich
vielleicht verstehen ...“.

Oscity, Canaletto in Venedig
Martin-Georg Oscity. Foto: Andrea Pollak

Martin-Georg Oscity. Foto: Andrea Pollak

Oscity, Canaletto in Venedig.

isarbote.de-Chefin Andrea Pollak sprach mit dem Künstler über seine Werke und deren Resonanz bei der Vernissage.

Was haben die Gäste über Deine Werke gesagt?
Ich hatte bei der Vernissage sehr viele Gäste, was mich äußerst angenehm überrascht hat. Manche kamen schon eine Stunde früher und reservierten sich bereits einige Werke. Anscheinend habe ich den Nerv einiger Besucher getroffen. Ich wollte hier unbedingt meine Entwicklung zeigen und auf die Prozesse der Kreativität hinweisen. Daher hängen Skizzen und ausgearbeitete Werke nebeneinander, wie z. B. das Thema „1 Million $", oder Venedig in Skizzen und dazu das Ölbild: „Canaletto in Venedig". Oder Münchner Federzeichnungen und dann die Isar-Phantasie usw. Die Gäste haben mich mit vielen Fragen überhäuft, die ich sehr gerne beantwortete. Meine Kunst basiert heute auf die "Visionart", die ich schon vor fast
20 Jahren erfand und die heute ihre Früchte trägt. Es ist eine Rückkehr zur
Ästhetik in der Kunst.

Wie ist das Gefühl, deine Werke in neue Hände zu geben?
Inzwischen ist es eine recht selbstverständliche Sache. Ich habe alles in meine Bilder gelegt, ein großes Stück von mir, dann gut gerahmt und in dieser Praxis optimal präsentiert. Das war der wichtigere Teil. Der Ankauf von Werken erfreut den Künstler stets, da er davon leben
muss. Ich denke, jeder Selbständiger denkt ähnlich. Die Freude geht dadurch nie verloren, sondern wandert weiter an andere. Ein Energieaustausch sozusagen. Nicht zu vergessen, es geht auch um Anerkennung, die man dadurch bekommt, und die Popularität steigt auch etwas. Wichtig ist für mich dass meine Kunst nie zur handwerklicher Routine wird, sondern ein lebendiger Prozess fortwährender Entwicklung mit Hingabe darstellt. Ich muss in erster Linie mir selbst etwas beweisen und den Beruf ernst nehmen. Der Verkauf ist die Sahne im Kaffee.

Welche Kunsttechniken und Materialien sehen wir in Deiner Ausstellung?
Die Auswahl ist reichhaltig. Rötel-, Kreide-, und Kohlezeichnungen, Aquarelle, Ölbilder, Radierungen, Federzeichnungen, Mischtechniken und Gicklée-Drucke. Selbst bei den Radierungen ist jede Platte in einer anderen Technik ausgeführt. Für Fachleute ein Leckerbissen, wie mir ein Gast sagte.

Wie lange geht die Ausstellung bei Dr. Leibig?
Sie dauert ein halbes Jahr, bis Anfang Juni 2018. Was speziell ist: Die Werke werden nach jedem Kauf für andere ausgetauscht. So erneuert sich die Kollektion beim jedem Ankauf bis zu 8. Juni 2018! Vielleicht hängt am Ende der Ausstellung eine völlig andere Auswahl als heute. Daher lohnt sich ein oftmaliger Besuch, wie Termine beim Zahnarzt auch ...

Auch Zahnarzt Dr. Thomas G. Leibig ist immer wieder begeistert von der Kunst in seinen Praxisräumen. isarbote.de-Chefin Andrea Pollak sprach auch mit ihm über die aktuelle Ausstellung.

Wie finden Sie die Ausstellung von Herrn Oscity?
Zahnarzt Dr. Thomas G. Leibig: „Die Vernissage und damit Ausstellung des Künstlers Oscity fand, wie alle anderen Ausstellungen in annähernd 30 Jahren in meiner Praxis, große Zustimmung, dazu Übereinstimmung mit meinem Kunstverständnis und projizierte in mir
weitere Phantasiebilder.“

Haben Sie sich in ein Kunstwerk verliebt?
Zahnarzt Dr. Thomas G. Leibig: „Verliebt wäre etwas übertrieben, aber zwei seiner Makrokosmosbilder sprechen mit doch sehr emotional an, das Original >Bella Venezia< und der Druck >Die Suche nach dem Paradies<.“

Wie lange werden die Kunstwerke zu sehen sein?
Zahnarzt Dr. Thomas G. Leibig: „Wie bei den mittlerweile 48 Ausstellungen bleiben die Kunstwerke ca. 6 Monate in der Praxis, so dass zweimal im Jahr (Juni u. Dezember) Vernissagen stattfinden.“

Wie reagieren Ihre Mitarbeiter und die Patienten auf die Kunstwerke?
Zahnarzt Dr. Thomas G. Leibig: „Unsere Patienten sind selbstverständlich sehr begeistert, da Sie immer wieder neue Kunstwerke (Bilder, Skulpturen, Schmuck) bei Ihren turnusmäßigen Untersuchungsterminen bewundern können - und gelegentlich auch ein Werk käuflich
erwerben. Des Weiteren bewerten die Patienten die "bleibenden Kunstwerke" an den Decken der einzelnen Behandlungszimmer sehr positiv, da sie beim Liegen auf dem Behandlungsstuhl eine beruhigende Wirkung auf sie ausüben. Und für mein Personal und mich sind neue Kunstwerke immer eine Freude und verbreiten Frohsinn, da sie die Praxis immer in neuen Farben und deren Wirkungen auf uns erscheinen lassen.“

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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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Tierschutzverein München
www.emerescue.de