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Ausstellungen

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Bauen in den Alpen. Foto: Chesa Futura, Sankt Moritz, 2004

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Olpererhütte. Foto: DAV Alpines Museum

Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen

Das Wege- und Hüttennetz ist die Grundlage für den Bergsport im Gebirge und war zugleich Voraussetzung und Anreiz für die starke Zunahme des Bergtourismus. Im vormals für Touristen unwegsamen und unwirtlichen Ostalpenraum errichteten die alpinen Vereine seit den 1860er-Jahren einen Großteil dieser Infrastruktur.
Die Ausstellung „Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen“ vom 9. März bis 8. April 2018 nimmt die Kultur- und Wirkungsgeschichte der Schutzhütten und des alpinen Wegenetzes als Zeugnisse der Natur- und Alpenbegeisterung in den Blick. Sie beleuchtet die Ziele und Werte der in den 1860er Jahren gegründeten Alpenvereine und zeigt auf, wie sich diese in der Ausgestaltung des Wegenetzes und in der Hüttenarchitektur niederschlugen sowie ihre großen Pionierleistungen bei der Erschließung der Bergwelt. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein und dem Alpenverein Südtirol konzipiert und erarbeitet.
Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Podiumsdiskussionen, Expertengesprächen. Informationen dazu finden Sie hier. Parallel zur Ausstellung erscheint eine zweibändige Publikation unter dem Titel „Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen“ im Böhlau-Verlag.


KunstflugKlee
KunstflugPaulKlee

Porträt des Künstlers Paul Klee
(1879-1940). Die Aufnahme hat Alexander Eliasberg 1911 gemacht.

„Kunstflug“ - 100 Jahre Paul Klee in Schleißheim
Flugwerft
und Tourismusverein präsentieren
eine interaktive Sonderausstellung für die ganze Familie


Punktlandung in der Flugwerft: 100 Jahre, nachdem Paul Klee in Schleißheim stationiert war, gedenken wir des großen Künstlers in einer interaktiven Sonderausstellung für die ganze Familie. Der „Kunstflug“ führt über 125 Drucke und eine Foto-Galerie mit den Lebensstationen Klees bis hin zur Spielstraße, in der sich nicht nur die jüngsten Besucher mit Formen und Farben auseinandersetzen können. „Klee erleben, Klee erforschen und mit Klee kreativ sein – das ist an diesem Originalschauplatz schon etwas ganz Besonderes“, sagt Gerhard Filchner, der Leiter der Flugwerft Schleißheim.
Paul Klee leistete seinen Kriegsdienst in der zweiten Hälfte des Jahres 1916 auf dem Militärflugplatz Schleißheim. Der Gefreite Klee strich Staffeleien mit Lack an, schablonierte Nummern auf die Aeroplane und malte sie aus und begleitete Flugzeugtransporte. Tourismus Schleißheim e. V. und die Flugwerft begeben sich nun 100 Jahre später auf die Fährte des Künstlers in Oberbayern. Dazu wurde die Ausstellung „Tausend Punkte treffen sich – der Maler Paul Klee“ vom Berliner „Mach-mit!- Museum“ für Kinder in die Zweigstelle des Deutschen Museums geholt und von der Initiative „Tourismus dahoam“ mit einem umfangreichen Programm aus Aktionen, Veranstaltungen und eigenen Workshops für Schulklassen und Kinder im Vorschulalter ergänzt.
„Dabei kann man dem Künstler hier nicht nur örtlich, sondern auch inhaltlich nachspüren“, sagt Flugwerftleiter Filchner. Was hat Klee in der Flugwerft gemacht? Wie sahen die Flugzeuge zur damaligen Zeit aus? Diese und viele andere Fragen werden in der Ausstellung „Kunstflug“ vom 15. Dezember bis 31. März beantwortet. „Das Spannendste an dieser Ausstellung ist natürlich der Mitmach-Aspekt“, so Filchner. Hier wird aktiv erfahrbar, wie Klee mit Punkten, Linien, Formen und Farbe gearbeitet hat. Ingrid Lindbüchl von Tourismus Schleißheim: „In der Spielstraße kann man Holzperlen auf Linien spazieren lassen, Stäbe zu Körpern stapeln oder Farben zum Leuchten bringen. Ein großer Spaß, nicht nur für die Kleinen.“
Die interaktive „Kunstflug“-Kombination begeistert auch Wolfgang M. Heckl: „Mit dieser Ausstellung wird eine spielerisch leichte Verbindung zwischen bildender Kunst und Technik geschaffen. So wird Kultur-Geschichte für alle Altersgruppen im wahrsten Sinne des Wortes ganz einfach begreifbar“, sagt der Generaldirektor des Deutschen Museums, der – ganz nebenbei - in seiner Freizeit auch gerne malt. Informationen zu den Workshops unter
www.tourismus-schleissheim.de.

KunstflugWerft

Die Flugwerft zu Zeiten des Ersten Weltkriegs. Foto: Deutsches Museum

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