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MÜNCHNER SÜDEN

www.isarbote.de gliedert seine Lokal-Ausgaben nach den Grenzen der Bezirksinspektionen
und Bezirksausschüsse. Der Münchner Süden umfasst damit folgende Bezirke:
Ludwigvorstadt-Isarvorstadt (2) / Schwanthaler Höhe (3) / Sendling (6) / Sendling-
Westpark (7) / Obergiesing (17) / Untergiesing-Harlaching (18) / Thalkirchen-
Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln (19) / Hadern (20).

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Fotos: Werner Resch

UMBRUCH - Vom alten Viehhof zum neuen Volkstheater

Das Fotoprojekt „Viehhof – Volkstheater“ unter der Leitung des Fotografen Werner Resch begleitet die Veränderungen auf dem Münchner Viehhofgelände seit dem Jahr 2013. Neben Werner Resch sind daran Dr. Anne Menke-Schwinghammer, Gabriele Raith (ab 2019), Martin Reindl, Detlev Schünke, Josef Stöger und Herbert Weinhold
(bis 2018) beteiligt. Im Laufe der Zeit sind mehrere tausend Fotos entstanden - beginnend mit der Situation vor der Umgestaltung des Areals über verschiedene Zwischennutzungen sowie den gesamten Neubauprozess des Volkstheaters bis zu dessen Fertigstellung 2021. Eine erste Ausstellung fand 2018 in der Sendlinger Kulturschmiede unter dem Titel „Viehhof - quo vadis? Geschichte, Gegenwart und Perspektive“ statt.

Die Arbeiten setzen sich mit dem Veränderungsprozess auf diesem bedeutenden innerstädtischen Areal, inklusive der neuen Nutzung, auseinander. Die entstandenen Bilder gehen über eine reine Dokumentation hinaus, sie geben die individuellen Sichtweisen, Bildsprachen und Interpretationen der Fotografinnen und Fotografen wieder. In vielfältiger Art und Weise werden dabei die Themen Wandel, Entwicklung und Neugestaltung visualisiert.

In einer Ausstellung mit dem Titel „UMBRUCH - Vom alten Viehhof zum neuen Volkstheater“ vom 17.10 – 07.112021 in der Schalterhalle der ehemaligen Viehmarktbank und im Kulturzentrum LUISE werden ausgewählte Fotografien gezeigt. Im Mittelpunkt der Ausstellung wird die gesamte Bauphase des neuen Volkstheaters stehen mit der Darstellung der entstehenden Architektur, zahlreicher Arbeitsschritte, mit Detailaufnahmen sowie atmosphärischen Stimmungen auf dem Gelände.

Ergänzend dazu wir ein historischer Abriss zur Geschichte des Viehhofgeländes und Baupläne des Volkstheaters gezeigt. In einer Multimediashow werden weitere Aufnahmen vom Viehhofgelände und den Bau des Volkstheaters präsentiert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Franz Schiermeier Verlag.

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Hans Senninger, Lothar Thiel, Richard Maresch, Max Bauer, Karlheinz Leonti, Astrid Sherina Schaper, Markus Hangen, Helmuth Hopper, Nadine Merkl, Monika Attensperger, Katharina Schweissguth, Karl-Heinz Hummel, Chris Uray, Susanne Achatz, Daniel Huber, Martin Achatz.

Auf geht‘s beim „Jedamo“
Theaterspaziergang der Poesieboten e.V.
mit Musik in der Giesinger Feldmüllersiedlung


Der „Jedamo“ von Hans Senninger, eine bairische Version des Theaterklassikers „Jedermann“, inszeniert von den Poesieboten e.V., lädt am Sonntag, den 10. Oktober und am Sonntag den 17. Oktober jeweils um 15 Uhr zum Flanieren ein. Treffpunkt: Die goldene Wand (Rückseite Kaufhaus Woolworth), Untere Grasstraße 1. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung über die Website der MVHS ist empfohlen.

Der Mundartdichter und Regierungsbaumeister i.R. Senninger hat das Drama von Hugo von Hofmannsthal stark gestrafft und ins Bairische übertragen. Beim Schreiben hat er stets das architektonische Umfeld der Feldmüllersiedlung miteinbezogen. Bei der Regie hat ihn sein Stammtischbruder Herbert Hanko, ein langjähriger BR-Moderator und erfahrener Theatermensch, unterstützt. Seine vielen schauspielerischen Tipps halfen der engagierten, teils über einen öffentlichen Aufruf zusammengewürfelten, 20-köpfigen Truppe in einer kurzen Probenzeit zu einem stimmigen Ensemble zusammenzuwachsen.

Das Publikum begleitet den reichen, hartherzigen Jedamo, dargestellt von dem Kinder- und Jugendtherapeuten Markus Hangen, auf seinem letzten Lebensabschnitt quer durch die pittoreske Kleinhäusersiedlung. Nach einer letzten Begegnung mit seinem lebenslustigen Gschbusi (Nadine Merkl) stellt er angesichts seines nahenden Todes verzweifelt fest,
dass er allein ist.

Die einzelnen Szenen kommentiert der Giesinger Geschichtenerzähler und Musiker Karl-Heinz Hummel mit pointierten Gstanzln. Zusammen mit der „Gspusi-Musi“, einem launigen Quartett aus Susanne Achatz (Gitarre, Gesang), Martin Achatz (Tuba, Posaune, Tenorhorn), Daniel Huber (Steirisch-Diatonische) und Klaus Altenbuchner (Ziach, Gesang), führt er die dramatische Prozession von Station zu Station.

Bei einem Exkurs in die Gegenwart können die Zuschauer mit einer „ausgschamten“ Spekulantin (Katharina Schweissguth) in einer interaktiven Auktion ums neue „Uhrmacherpalais“ mitbieten und erfahren aktuellen Giesinger Tratsch. Vorbei an den kleinen Häusln kommt es zum großen Finale an der Heilig-Kreuz-Kirche: Das Mysterium von Leben und Tod hautnah zum Miterleben für jeden Menschen!

Eine Zusammenarbeit der Poesieboten e.V. mit der MVHS Stadtbereich Ost und dem Förderverein für Bairische Sprache und Dialekte e.V., gefördert durch die MGS (Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung). Weitere Infos unter www.poesiebriefkasten.de.


Dienstag, 12. bis Freitag, 15. Oktober
Nachhaltigkeitstage in der Stadtbibliothek Sendling

„There is no Planet B“: Einer der wohl bekanntesten Sprüche, mit denen die Bewegung Fridays for Future schon seit knapp zweieinhalb Jahren auf den Klimawandel aufmerksam macht und sich für eine nachhaltigere Gesellschaft einsetzt. Auch in der Münchner Stadtbibliothek ist Nachhaltigkeit immer stärker in den Fokus gerückt. So stark, dass sich die Stadtbibliothek Sendling Mitte Oktober dem Thema mit Aktionstagen intensiv widmet.

Von Zero Waste, über Upcycling bis zu Selbstversorgung: Besucher*innen können sich drei Tage lang über umweltfreundliche Lebensweisen und lokale Angebote im Stadtteil informieren. Verschiedene nachhaltige Vereine und Läden aus Sendling stellen dazu ihre Projekte vor. Auch Mitmachen ist angesagt: Sendlinger Künstler*innen laden Kinder und Erwachsene zum Gestalten mit Papier ein. Und wer vor Ort ist, kann sich den Kreislaufschrank in der Bibliothek näher ansehen und Dinge, die man selbst nicht mehr braucht, tauschen.

Alle Veranstaltungen findet man auf der Seite der Stadtbibliothek Sendling:
https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/stadtbibliothek-sendling.

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www.heidi-winkler.de

Kunstmalerin Heidi Winkler
Wohlmutserweg 2
87463 Dietmannsried
Tel. 0 83 74-80 81

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Tierschutzverein München