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EHC (2)

Frank Mauer und Kalle Kossila setzten Augsburg unter Druck.
Foto: Red Bull München/City-Press

Zach Redmond ist Münchens bester Verteidiger. Foto: Red Bull München/City-Press

EHC (1)

Durchwachsener Start für die Red Bulls

Von Arno Nahler
Das hatte man sich in München ein wenig anders vorgestellt. Nach sieben Spielen konnten die Roten Bullen gerade einmal 12 Punkte erobern. Damit steht das Team in der Südgruppe der PENNY DEL auf Rang drei. „In dieser kurzen Saison dürfen wir keine Punkte herschenken“, hatte Kapitän zu Beginn der Runde Mitte Dezember noch
gesagt. Doch mittlerweile (Stand 13. Januar) sind es bereits neun Zähler, die den Münchnern fehlen. Als besonders schmerzlich erwiesen sich die Heimniederlagen in den Derbys gegen Ingolstadt und Augsburg.


Der Start gegen Augsburg (3:2), Straubing (4:3 n.P.) sowie Nürnberg (6:0) war noch ganz erfreulich. Die folgende knappe Niederlage beim Mitfavoriten Mannheim (2:3 n.P.) ließ sich auch noch verschmerzen. Doch dann kamen die Derbys:
Red Bull München - ERC Ingolstadt 4:6
Nach zwei ausgeglichenen Dritteln setzten die Red Bulls ihre Gegner mächtig unter Druck, doch sie trafen nicht. Dann unterlief Yannic Seidenberg ein folgenschwerer Abspielfehler, den Gästestürmer Justin Feser zur Führung nützte. Dabei sah Münchens Goalie Daniel Fießinger nicht sehr gut aus. Als die Hausherren dann noch auf den Ausgleich drängten, besiegelte Wayne Simpson mit einem Schuss ins leere Tor die Münchner Heimpleite. Heimkehrer Justin Schütz - er war nach Salzburg ausgeliehen - zeigte sich wenig erfreut: „Wir waren heute hinten nicht sicher genug. Du darfst keine sechs Gegentore bekommen.“

Der knappe 3:2-Erfolg bei den spielstarken Schwenninger Wild Wings versöhnte die Fans danach wieder ein wenig. Doch dann folgte die nächste Derby-Pleite:
Red Bull München - Augsburger Panther 5:6
12 Gegentore in zwei Derbys - dies spricht nicht unbedingt für eine sichere Abwehr. Trainer Don Jackson zeigte sich von der Leistung seiner Mannen ziemlich enttäuscht, zumal er ein großes Jubiläum feierte: Sein 900. DEL-Spiel als Coach. Torwart Daniel Fießinger musste nach zwei Dritteln auf der Bank Platz nehmen und sich von Jackson ungewöhnlich offene Kritik anhören. Wann Stammgoalie Danny aus den Birken nach seiner Beinverletzung wieder fit sein wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Münchens Fans hoffen jedenfalls auf eine baldige Rückkehr das DEL-Spielers des Jahres 2019.

Das Spiel gegen Augsburg ist schnell erzählt. Nach gutem Beginn bekamen die Red Bulls im zweiten Drittel innerhalb von gut vier Minuten vier Gegentreffer. Damit war das Spiel praktisch entschieden. Zwei Münchner Tore kurz vor Schluss konnten die Niederlage nicht mehr verhindern. Verteidiger Konrad Abeltshauser hatte sich seine Rückkehr nach langer Verletzungspause auch anders vorgestellt: „Wir haben uns viel vorgenommen, aber im zweiten Drittel den Faden verloren. Im letzten Drittel haben wir 20 Minuten gedrückt, aber am Ende ist uns die Zeit ausgegangen.“

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