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Verdiente Pause für die Red Bulls
Von Arno Nahler Mitten in der laufenden Saison macht die PENNY DEL vier Wochen Pause. Der Grund ist klar: Die Olympischen Spiele vom 6. bis 22. Februar. Ab 25. Februar warten dann noch acht Begegnungen der Vorrunde auf Münchens Team, bevor es in die Playoffs geht. Drei Spieler der Red Bulls wurden für Olympia ausgewählt, während zwei weitere zumindest am Trainingslager in Bozen teilnehmen dürfen. Alle anderen haben zunächst zwei Wochen Pause, bevor die Vorbereitung auf den Endspurt beginnt.
„Nach der Olympiapause müssen wir nicht von vorne anfangen, sondern wir können dort weitermachen, wo wir vor der Pause aufgehört haben“, sagte Markus Eisenschmid den Eishockey News. „Wir wissen, wo wir gerade stehen, dürfen uns allerdings nicht darauf ausruhen. Es ist so, dass in der Pause alles ein wenig runterfährt, aber es ist wichtig, die Pause zur Erholung zu nutzen. Die verletzten Spieler müssen ihre Blessuren auskurieren, um nach der Pause wieder mit voller Stärke angreifen zu können.“
Es sei auch nicht so wie bei einer neuen Saisonvorbereitung: „Nein, so ist es nicht. Wir haben zwar zwei Wochen frei, werden aber auch zwei Wochen trainieren. Eine neue Saison ist etwas anderes. Vergangenen Sommer haben wir vier Monate kein Eishockey gespielt und auch vom Kopf her abgeschaltet. Jetzt bleiben wir mental dabei und wissen, dass nun der der wichtigste Teil der gesamten Saison kommt.“
Vor der Pause hatte Münchens Team noch drei wichtige Spiele zu absolvieren. Gegen Bremerhaven gab es einen hart erkämpften 6:3-Erfolg. „Das war ein hartes Stück Arbeit, wie zu erwarten“, sagte Kapitän Patrick Hager, der sein 600.DEL-Tor erzielte. Noch härtere Arbeit erwartete Münchens Team am Sonntag in Mannheim - zumal vier Stürmer mit insgesamt 101 Scorer-Punkten verletzt fehlten. Dennoch hätte es für die Red Bulls, die großen Einsatz zeigten, fast zum Sieg gereicht. Bis kurz vor Schluss führten sie mit 3:1. Doch die Adler glichen noch aus und konnten alle Penaltys verwandeln. So blieb nur ein Punkt. „Schade, dass wir die 3:1-Führung hergegeben haben“, bedauerte Tobias Rieder.
Im letzten Spiel vor der Pause gab es dann für Münchens Team noch eine unerwartete bittere Niederlage. In Schwenningen verlor man 1:3 und zeigte dabei eine schlechte Leistung. So blieb den Roten Bullen aus den letzten zwei Auswärtsspielen - statt der erhofften sechs Punkte - lediglich ein Zähler. Hoffentlich können die Spieler nun gut regenerieren, um im Kampf um die vorderen Playoff-Plätze nach der Pause wieder mitzumischen.
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