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Unabhängig und umsonst
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FC Bayern Basketball
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Bayern verliert entscheidendes Spiel in Quakenbrück – die Saison ist zu Ende
Von Arno Nahler An Himmelfahrt gegen 19 Uhr war alles vorbei und das Play-off-Schicksal der Bayern-Baskets besiegelt. Die Artland Dragons hatten 79:73 gewonnen und sind damit ins Halbfinale gegen Bamberg aufgestiegen. „Natürlich wollten wir die Serie gewinnen“, erklärte ein ziemlich geknickter Dirk Bauermann am Tag danach. „Unsere Enttäuschung ist sehr groß“. Dabei hatte das entscheidende Spiel für die Bayern so gut begonnen. Besonders Je´Kel Foster erwischte einen glänzenden Start und erzielte allein in der ersten Halbzeit 16 Punkte. 44:41 führten die Bayern in Quakenbrück. Doch dann kam der große Einbruch. Die Bayern-Baskets erzielten im dritten Viertel nur 8 Punkte, ihre Gastgeber deren 24. David Holston, der kleinste Bundesligaspieler überhaupt, war nicht zu bremsen und besiegte Bayern fast im Alleingang. „Sie sind in der kleinen Halle regelrecht heiß gelaufen und wir konnten nicht mit der entsprechenden Tempohärte dagegenhalten“. Münchens Coach musste tatenlos zusehen, wie die Dragons ihren Vorsprung immer weiter ausbauen konnten. Zwar kamen die Bayern kurz vor Schluss noch einmal bis auf drei Punkte heran. Vergebens: Sie ließen mehrere gute Gelegenheiten zu Korberfolgen aus und unterlagen mit 73:79. FC Bayern-Coach Dirk Bauermann zeigte sich nach dem Spiel als fairer Verlierer: „Glückwunsch an die Artland Dragons, die Fans, die Mannschaft und Stefan Koch. Es war eine hart umkämpfte Serie. Ich glaube, wir hätten im zweiten Spiel zu Hause nachlegen müssen, das hätte es für uns wesentlich einfacher gemacht. Heute hätte alles passieren können. Wir haben in der ersten Hälfte gut gespielt. Dann hat Artland sich im dritten Viertel abgesetzt, aber wir haben uns ins Spiel zurückgekämpft. Am Ende hat Artland die Oberhand behalten und dafür muss man sie ohne Wenn und Aber beglückwünschen.“ In der Tat: Knackpunkt dieser engen Serie war Spiel 2 in München, das die Bayern überraschend verloren. Bauermann: „Wir hatten das erste Spiel in Quakenbrück gewonnen und wollten mit dem Heimvorteil nachlegen. So eine Niederlage darf nicht passieren“. Konsequenz für die Bayern-Baskets: Urlaub statt Halbfinale. Allianz-Arena in München statt Stechert-Arena in Bamberg. „Ich bin am Samstag wohl der einzige Besucher in der Allianz- Arena, der lieber woanders wäre“, bedauerte Trainer Bauermann. Doch auch das Basketball- Leben geht für die Bayern weiter: „Wir werden uns in den nächsten Tagen zusammen setzen und die Saison analysieren. Unser Kader soll an allen Ecken und Enden optimiert werden“. Acht Spieler des derzeitigen Kaders besitzen noch einen Vertrag für die neue Spielzeit. Wer darüber hinaus bleibt und wer neu dazu kommt, wird die spannende Frage des Sommers werden. Trost für alle Basketballfans: Am 3. Oktober beginnt die neue Saison und da wollen die Bayern dann oben richtig mitmischen.
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Steffen Hamann - großer Motivator der Bayern. Foto: Barbara Graus
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Alles wieder offen: Bayern-Baskets besiegen Artland mit 82:71
Von Arno Nahler Die Basketballer des FC Bayern München präsentierten sich nach der Schlappe im dritten Spiel der Beko BBL-Viertelfinal-Play-offs wie ausgewechselt und besiegten die Artland Dragons vor 6.244 Zuschauern überzeugend und hochverdient mit 82:71 (44:39). Damit steht es in der Play-off-Serie 2:2 und es kommt schon am Donnerstag, den 17.05.2012, um 17:10 Uhr zum entscheidenden Showdown in der Quakenbrücker Artland Arena. Am Dienstagabend im Audi Dome konnte man vor dem Spiel die Spannung förmlich mit Händen greifen. „Alles oder nichts“ war die Devise. Bei einer erneuten Niederlage wären die Bayern- Baskets ausgeschieden. Zur Begeisterung der Fans kamen die Münchner wesentlich besser aus den Startlöchern als noch drei Tage zuvor im Artland. Den Tip-Off ergatterte Jared Homan, der wenig später auch die ersten Punkte für die Bayern erzielte. Die Münchner empfingen die Gäste mit einer aggressiven Mannverteidigung, David Holston – er war im dritten Spiel gesperrt - stand unter der Sonderbewachung des Defensivspezialisten Demond Greene. Durch einen Dreier von Je’Kel Foster und einem weiteren Treffer aus der Distanz vom bis in die Haarspitzen motivierten Bayern-Kapitän Steffen Hamann konnten sich die Münchner erstmals absetzen (10:6/4. Spielminute), und diesem Schwung hatten die Dragons wenig entgegenzusetzen: Im Gästeteam schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, und auch die Treffsicherheit ließ zu wünschen übrig. Bayern-Center Jared Homan spielte mit viel Präsenz und enormer Energie, außerdem brachte er die Bälle mit großer Zuverlässigkeit im gegnerischen Korb unter. Nach fünf Minuten erhöhte Jonathan Wallace den Vorsprung erstmals in den zweistelligen Bereich (19:9). Quakenbrücks Dreier wollten nicht fallen, die Bayern dagegen konnten während der ersten zehn Spielminuten ihre Trefferquote mit 73 Prozent im Vergleich zu Quakenbrück (35 Prozent) doppelt so hoch halten. Logische Konsequenz: ein komfortabler 30:16-Vorsprung der Bayern nach dem ersten Viertel. Im zweiten Viertel schmolz Bayerns Vorsprung wie das Eis in der Sonne. Quakenbrück verkürzte den Rückstand innerhalb von zwei Minuten auf elf Punkte (32:21/12.) und wurde immer besser. Die letzten Spielaktionen dieser Halbzeit zeigten Play-off-Basketball pur. Auf dem Parkett wurde leidenschaftlich um jeden Ball gekämpft, die Zuschauer standen und fieberten mit. Bayern konnte den Elan der Quakenbrücker etwas bremsen und mit einem knappen Vorsprung in die Pause gehen – 44:39. Jared Homan brachte den Audi Dome in der zweiten Halbzeit erstmals zum Toben, als er von Steffen Hamann fein bedient wurde und den Ball mit links in den Korb stopfte. Der Center der Bayern, der zur Halbzeit schon ein Double-Double zu verzeichnen hatte (10 Punkte, 10 Rebounds), war einige Situationen später erneut mit zwei Treffern erfolgreich (52:44/24.). Jetzt ging aber plötzlich bei den Bayern wenig zusammen, dies nutzten die Gäste sofort zu einem 6:0-Lauf, der sie bis auf zwei Punkte heranbrachte (52:50/26.). Die Dragons hatten sich jetzt im Nacken der Bayern festgesetzt und ließen sich nicht mehr abschütteln. Ein Drei-Punkte-Wurf des gegnerischen Centers Fenn brachte sein Team zwar bis auf einen Punkt heran (58:57/29.), aber die Schlussminute sollte den Bayern gehören: Ein Tip-In von Jared Homan und ein schöner Treffer von Aleksandar Nadjfeji stellten die 62:57-Führung zur letzten Viertelpause sicher. Im letzten Viertel ließen die Hausherren minutenlang keinen Korb der Quakenbrücker zu. Den Artländern gelang erst nach über vier Minuten wieder ein Treffer, doch da waren die Münchner schon etwas davongeeilt (69:59/35.). Diesen Vorsprung behaupteten die Bayern jetzt mit großer Entschlossenheit – einer kämpfte für den anderen, und auch die Quakenbrücker sahen irgendwann ein, dass hier und an diesem Abend nichts mehr zu holen sein würde. Die Fans feierten ihre Basketballer und freuten sich über einen deutlichen Sieg gegen die Artland Dragons. Beste Bayern-Spieler waren Jared Homan (20 Punkte/12 Rebounds), Je’Kel Foster (13/2 Dreier), Steffen Hamann (13/1), Jonathan Wallace (13/3) und Chevon Troutman (12). Präsident Uli Hoeneß war begeistert und lieferte gleich eine Einschätzung zu Spiel 5: "Quakenbrück ist natürlich Favorit. Aber ich war ja beim ersten Spiel da – und wenn wir so spielen, haben wir eine Chance!" Hoeneß betonte, dass die Bayern ihre Fans ermahnt hatten, sportlich fair zu bleiben. Mit Erfolg: Im Gegensatz zu Quakenbrück blieb die Atmosphäre in München immer angenehm friedlich. Selbst die Pfiffe für den Bösewicht David Holsten hielten sich in Grenzen. FC Bayern-Coach Dirk Bauermann sagte nach der Partie: „Nach den beiden letzten Spielen war klar, dass unsere Mannschaft eine Reaktion zeigen muss. Ich war sicher, dass sie das tun würde. Um eine Chance zu haben, muss man Artland bei etwa 70 Punkten halten. Wenn man mehr Punkte zulässt, wird es gegen diese offensivstarke Mannschaft sehr schwer. Wir haben den Ball heute sehr gut laufen lassen und hatten wenige Ballverluste. Auch wenn wir heute nicht gut von außen geworfen haben, konnten wir 82 Punkte erzielen und relativ klar gewinnen. Wir sind froh, dass wir die Serie ausgleichen konnten, und nun freuen wir uns auf das Spiel in Quakenbrück. In einem fünften Spiel kann immer alles passieren.“
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Jared Homan. Foto: Barbara Graus
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Wie gewonnen, so zerronnen: Bayern verlieren erstes Play-off-Heimspiel
Von Arno Nahler Vor drei Tagen hatten die Bayern-Baskets ihr erstes Play-off-Auswärtsspiel in Quakenbrück unerwartet klar mit 14 Punkten gewonnen. Was sollte da am Dienstagabend im heimischen Audi Dome schief gehen? Schließlich hatte man hier, mit Ausnahme von Berlin, alle Gegner besiegt. Doch erstens kommt es anders, und zweitens erlebten die Bayern ausgerechnet zuhause ihre erste Play-off-Niederlage: 92:84 hieß es am Ende für die Artland Dragons. Die Gäste waren den Hausherren in allen Belangen überlegen. „Kein Biss, keine Aggressivität, viele Ballverluste“, attestierte Präsident Uli Hoeneß seiner Mannschaft. Und er traf damit den Nagel auf den Kopf. Die Gäste lagen nach dem ersten Viertel bereits mit 22:13 in Führung, weil sie konzentriert verteidigten und sicher trafen. Dagegen die Bayern: unkonzentriertes Spiel, schwache Würfe, haarsträubende Fehler. Zur Pause hieß es 49:30 für die Drachen und die Bayern-Fans waren erstmals richtig sauer. Noch nie zuvor hatte es im Audi Dome Pfiffe gegen das eigene Team gegeben. Da fühlte sich Bayern-Coach Dirk Bauermann bemüßigt, selbst zum Mikrofon zu greifen und ans Publikum zu appellieren, das eigene Team weiter zu unterstützen. Doch es nützte wenig: Die Bayern-Baskets leisteten sich insgesamt 15 Ballverluste und trafen weiter sehr schlecht. Bestes Beispiel war wieder einmal Jared Homan, bei dem sich erneut Genie und Wahnsinn in schöner Regelmäßigkeit abwechselten. Mit 17 Punkten bester Werfer, aber mit einer Trefferquote von 38 % blieb er weit unter seinen Möglichkeiten. Dennoch hätte es die Münchner fast noch geschafft, das Spiel zu drehen. Doch es sollte nicht sein. Die starke Defensive der Gäste und ihre höhere Treffsicherheit in den entscheidenden Momenten ließ den Vorsprung der Dragons wieder auf 22 Punkte ansteigen, bevor der Play-off-Knüller knapp fünf Minuten vor dem Ende so richtig turbulent wurde: David Holston, mit 21 Punkten erfolgreichster Werfer und spielbestimmender Gestalter der Quakenbrücker, traf Bayerns Kapitän Steffen Hamann mit der Hand im Gesicht und wurde disqualifiziert. Nathan Peavy, ein Teamkamerad Holstons, eilte unerlaubt auf das Parkett und wurde ebenfalls vom Spiel ausgeschlossen. Auf Seiten der Bayern fing sich Jared Homan ein unsportliches Foul ein, ebenso wie Artlands Anthony King. Nun witterten die Bayern ihre Chance, mühten sich redlich und kamen sogar noch einmal auf sechs Punkte heran (81:87/noch 42 Sekunden auf der Uhr), aber die Dragons retteten den Vorsprung über die Zeit. 84:92 lautete das Endresultat vor nicht ganz ausverkauftem Haus. FC Bayern-Coach Dirk Bauermann meinte: „Glückwunsch an Stefan Koch und seine Mannschaft. Es war zu erwarten, dass die Dragons eine Reaktion zeigen, und das haben sie auch getan. Wir haben uns sehr schwer getan, in dieses Spiel zu finden. In der zweiten Halbzeit haben wir sowohl eine hohe Moral als auch eine hohe Qualität unter Beweis gestellt. Das gibt uns Energie und Optimismus für das Spiel am Samstag in Quakenbrück. Ich glaube, Artland weiß genau, dass sie dann unter einem hohen Druck stehen. Wenn sie dort nicht gewinnen, droht ihnen hier in München das Saisonende. Diese Niederlage ist schade, aber für uns kein Beinbruch.“ Trotz großer Erfahrung der meisten Spieler sind die Play-offs doch Neuland für die Bayern. Diese fünfte Jahreszeit im Basketball ist auch für Vize Bernd Rauch etwas Besonderes. „Die Play-offs haben ihre eigenen Gesetze“, lautete kurz und knapp sein Kommentar zum Spiel. Und auch diesen alten Spruch aus dem play-off-erfahrenen Nordamerika kannte er nicht: „Solange die dicke Sängerin noch singt, ist die Kirche nicht zu Ende“. Rauch musste herzhaft lachen und die Kirche geht eigentlich nun erst richtig los: Es steht 1:1 zwischen München und Quakenbrück. Drei Siege benötigt ein Team, um in das Halbfinale aufzusteigen.
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Je´Kel Foster war erfolgreichster Korbjäger im ersten Play-off-Spiel. Foto: Arno Nahler
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Erfolgreicher Auftakt der Bayern-Baskets: 82:68-Sieg in Quakenbrück
Von Arno Nahler Die Basketballer des FC Bayern München gewannen zum Play-off-Auftakt in Quakenbrück gegen die Artland Dragons souverän mit 82:68 (49:36) und liegen damit in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 in Führung. Bester Werfer der Viertelfinalbegegnung am Samstagabend war Je’Kel Foster mit 24 Punkten. Auch Troutman (16), Benzing (12) sowie Homan (11) sammelten kräftig Punkte. Unter den 3.000 Zuschauern in der ausverkauften Artland Arena waren auch FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß sowie der 2. Vizepräsident Bernd Rauch. Die von Beginn an starke Defensive der Münchner zwang die Gastgeber immer wieder zu schwierigen Würfen und so konnten die Bayern in den ersten vier Spielminuten auf 14:4 davoneilen. Dragons-Coach Stefan Koch reagierte mit einer Auszeit, nach der die Quakenbrücker besser ins Spiel fanden. Zwar gelang Chevon Troutman noch ein erfolgreicher Dreipunktewurf, doch in der Folge verkürzten die Drachen mittels eines 7:0-Laufs auf 19:15. Die letzten Minuten des ersten Spielabschnitts gehörten dann wieder den Münchnern. Robin Benzing und Aleksandar Nadjfeji besorgten einen 28:18-Zwischenstand nach zehn Minuten. Den besseren Start ins zweite Viertel erwischten die Bayern. Robin Benzing und Je’Kel Foster trafen zwei Dreier zum 34:21-Zwischenstand. Die Gäste erwiesen sich bis hierhin als äußerst treffsicher von der Dreipunktelinie: Fünf von sieben Würfen fanden den Weg durch die Reuse. Als Chevy Troutman wenig später einen Schnellangriff zum zwischenzeitlichen 15-Punkte- Vorsprung abschloss (38:23), rief Artland-Coach Stefan Koch sein Team zur zweiten Auszeit. Die Drachen setzten in der Folge besonders beim Offensivrebound aggressiver nach und erarbeiteten sich somit immer wieder Chancen. Der 1,70m große David Holston kam nun in Tritt und beschäftigte die Bayern-Defensive mit neun Punkten in Serie (43:32). Doch auch das Offensivspiel der Münchner konnte sich sehen lassen und so blieb der Vorsprung zur Halbzeit im zweistelligen Bereich (49:36). Trotz zweier gewonnener Viertel hielten die Bayern auch nach dem Seitenwechsel die hohe Intensität aufrecht. In der 23. Spielminute markierte Je’Kel Foster mit seinem bereits vierten Dreier die erste 20-Punkte-Führung des Spiels (56:36), die die Münchner dank weiterer Treffer von Troutman, Homan und Benzing bis zur Mitte des Durchgangs behaupten konnten (62:41). Nach einer Bauermann-Auszeit gelangen Robin Benzing zwar zwei weitere Zähler, doch anschließend blieben die Münchner mehr als dreieinhalb Minuten ohne Korberfolg und so schmolz der Vorsprung vor dem Schlussdurchgang wieder auf 66:50. Vier Minuten vor dem Ende waren es sogar nur noch zehn Zähler (75:65). Zudem kassierten Troutman und Hamann ihr jeweils viertes persönliches Foul. Die Zuschauer in der vollbesetzten Artland Arena witterten noch eine Chance für ihre Mannschaft und in der Tat musste Dirk Bauermann nach dem dritten Holston-Dreier drei Minuten vor dem Ende mit einer Auszeit reagieren (77:68). Und die Antwort der Bayern saß. Demond Greene verwandelte auf Zuspiel von Jared Homan einen Dreier zur 80:68-Vorentscheidung. Die Münchner behielten auch in den Schlussminuten die Kontrolle über das Spiel. Der Treffer zum 82:68-Endstand war Je’Kel Foster vorbehalten, der mit 24 Punkten Topscorer des Abends wurde. Dirk Bauermann zeigte sich mit der Leistung seines Team zufrieden: „Wir sind natürlich sehr froh, dieses ganz schwere Auftaktspiel in dieser Serie gewonnen zu haben. Wir wussten, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir auf höchstem Niveau verteidigen. Unsere gute Defensivleistung von Anfang an und über die gesamte Spielzeit war wichtig. Wir wissen, dass noch nichts gewonnen ist, denn dies ist eine Serie zweier gleichstarker Mannschaften. Am Dienstag geht es in die nächste Runde in diesem Duell.“ Am 8. Mai geht es im Audi Dome in die zweite Runde der Play-off-Serie. Die Bayern-Baskets besitzen mit diesem Auswärtssieg einen entscheidenden Vorteil, den sie nicht leichtfertig aufs Spiel setzen sollten. Zumindest haben sie noch ein zweites Heimspiel in der kommenden Woche. Für Dienstag gibt es noch rund 500 Karten. Interessierte Fans sollten sich also beeilen.
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